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	<title>Karl Rüb - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_R%C3%BCb&amp;diff=256995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-17T07:27:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ing. Karl Rüb.jpg|mini|Karl Rüb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Rüb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1896]] in Lichtental, [[Bessarabien]]; † [[1970]]) war ein [[bessarabiendeutsche]]r Diplom-[[Ingenieur]]. 1945 schuf er auf eigene Initiative in [[Stuttgart]] ein Hilfswerk für Bessarabien- und [[Dobrudschadeutsche]] in Deutschland, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Flüchtlinge mittel-  und heimatlos geworden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rüb wurde als Kind eines &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde-Notärs&amp;#039;&amp;#039; in Bessarabien geboren. Er stammt aus der deutschen Gemeinde Lichtental, die Auswanderer 1834 gegründet hatten. Er besuchte die [[Evangelisch-deutsche Lehrerbildungsanstalt Werner|Wernerschule ]] in [[Sarata]] und das Gymnasium in [[Odessa]]. Während des [[Russischer Bürgerkrieg|russischen Bürgerkriegs]] floh er 1918 aus Odessa mit dem Zug nach Westen und kam über München nach Stuttgart. Dort studierte er an der Technischen Hochschule [[Maschinenbau]]. Nach dem Abschluss 1926 gründete er ein technisches Handelsunternehmen und übernahm in Rumänien mehrere Generalvertretungen deutscher Firmen für Landmaschinen. Gleichzeitig betätigte er sich als Konstruktionsingenieur. 1935 brachte er als mitarbeitender Ingenieur im größten rumänischen Industrieunternehmen eines seiner Patente zur Serienreife. Zwischen 1939 und 1944 betrieb er eine eigene Firma mit Sitz in der rumänischen Hafenstadt [[Constanța]], die sechs Filialen in Rumänien unterhielt. Er ließ sich 1940 nicht mit anderen Bessarabien- und Dobrudschadeutschen im Rahmen der Aktion „[[Heim ins Reich]]“ umsiedeln. Bis zum Näherrücken der Roten Armee blieb er in Rumänien. Beim Einsetzen der sowjetischen Sommeroffensive unter der Bezeichnung [[Operation Jassy-Kischinew]] im August 1944 ließ er sein Vermögen zurück und schloss sich deutschen Truppen auf dem Rückzug an. In Wien erhielt er die [[deutsche Staatsangehörigkeit]] und ging in den [[Wartheland|Warthegau]] zu seiner Schwester, die dort im Rahmen der deutschen Umsiedlungsmaßnahmen als [[Volksdeutscher|Volksdeutsche]] angesiedelt worden war. Beim Näherrücken der Roten Armee flüchtete er zunächst in die [[britische Besatzungszone]], um 1945 nach Oberstetten, heute Ortsteil von [[Hohenstein (Landkreis Reutlingen)|Hohenstein]], zu Verwandten zu gehen. Von dort waren seine Vorfahren etwa 100 Jahre zuvor nach Bessarabien ausgewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
1945 gründete Rüb das &amp;#039;&amp;#039;Hilfswerk für evangelische Umsiedler aus Bessarabien und der [[Dobrudscha]]&amp;#039;&amp;#039; (kurz: Hilfswerk für Schwabenumsiedler) mit Sitz in Stuttgart. Er wurde zum Leiter des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Hilfswerks Rüb&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Hilfswerk für evangelische Umsiedler&amp;#039;&amp;#039;, mit zeitweise 50 Mitarbeitern ernannt. Die [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelische Landeskirche Württemberg]] diente als Träger des Hilfswerks, da die Organisierung nur über eine karitative Einrichtung der Kirche möglich war, denn das Koalitionsverbot der Alliierten ließ keine politischen Zusammenschlüsse im Nachkriegsdeutschland zu Das Hilfswerk mit seiner Geschäftsstelle integrierte die Umsiedler in Deutschland. Dabei diente es als Anlaufstelle für heimatlose Bessarabien- sowie Dobrudschadeutsche. Es half aufgrund des kriegsbedingten Auseinanderbrechens von Familien bei der Angehörigensuche durch eine Suchkartei, aber auch durch Beratung, Unterkunft und Neuansiedlung. Da viele der etwa 92.000 Bessarabiendeutschen nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in anderen alliierten Besatzungszonen gestrandet waren, organisierte Rüb für etwa 15.000 Personen den Zuzug in ihre Urheimat in [[Württemberg]]. 1946 integrierte sich sein Hilfswerk in das neu gegründete [[Hilfskomitee der Ev.-luth. Kirche aus Bessarabien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach bereitete Rüb die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft der deutschen Siedler aus Bessarabien&amp;#039;&amp;#039; vor, aus der später die [[Landsmannschaft der Bessarabiendeutschen]] entstand. Nach der Gründungsversammlung 1949 erfolgte 1950 eine Vorstandswahl, bei der Rüb einem früheren Lehrer des Gymnasiums in [[Bessarabske|Tarutino]] unterlag. Später zeigte sich, dass Personen der nationalsozialistisch ausgerichteten [[Erneuerungsbewegung (Zeit des Nationalsozialismus)|Erneuerungsbewegung]] in Bessarabien gegen Rüb intrigiert hatten. 1953 wurde  der frühere Gauleiter des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gaurats für Bessarabien&amp;#039;&amp;#039; [[Otto Broneske]] zum Vorsitzenden der Landsmannschaft gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüb gab 1951 gesundheitlich angeschlagen alle Ämter auf und nahm seine berufliche Tätigkeit wieder auf, indem er ein Konstruktions- und Treuhandbüro gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ute Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen aus Bessarabien. Eine Minderheit aus Südosteuropa (1814 bis heute)&amp;#039;&amp;#039;. 2. durchgesehene Auflage. Böhlau, Köln u. a. 2004, ISBN 3-412-05004-0.&lt;br /&gt;
* Heinz Fieß: &amp;#039;&amp;#039;Karl Rüb – ein Mann der ersten Stunde&amp;#039;&amp;#039; in: Mitteilungsblatt des Bessarabiendeutschen Vereins e. V., Heft 11, November 2008, S. 8–10 ([https://www.bessarabien.de/assets/files/38/11-08.pdf Online])&lt;br /&gt;
* Siegmund Ziebart: &amp;#039;&amp;#039;Karl Rüb – Ingenieur, Unternehmer, Erfinder, Visionär, Organisator&amp;#039;&amp;#039;, 2014&lt;br /&gt;
* Hartmut Knopp: &amp;#039;&amp;#039;Karl Rüb – Pionier, Wegbereiter und Visionär – Teil 1&amp;#039;&amp;#039; in: Mitteilungsblatt des Bessarabiendeutschen Vereins e. V., Heft 12, Dezember 2020, S. 15–17 ([https://www.bessarabien.de/assets/files/38/12-20.pdf Online])&lt;br /&gt;
* Hartmut Knopp: &amp;#039;&amp;#039;Karl Rüb – Pionier, Wegbereiter und Visionär – Teil 2&amp;#039;&amp;#039; in: Mitteilungsblatt des Bessarabiendeutschen Vereins e. V., Heft 1, Januar 2021, S. 15–17 ([https://www.bessarabien.de/assets/files/38/01-21.pdf Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1122612346|VIAF=8544148390853110830003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rub, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bessarabiendeutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russlanddeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rüb, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplom-Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Lichtental, [[Bessarabien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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