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	<title>Karl Prusik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:37:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Prusik&amp;diff=83740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Der Spiegel ist nicht der Autor, sondern der Herausgeber und/oder das Werk; Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-11-05T13:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Spiegel ist nicht der Autor, sondern der Herausgeber und/oder das Werk; Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Prusik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1896]] in [[Wien]]; † [[8. Mai]] [[1961]] in [[Perchtoldsdorf]] bei Wien) war ein österreichischer Bergsteiger und [[Musikpädagogik|Musikpädagoge]]. In den Zeiträumen von 1939 bis 1941 und 1951 bis 1953 war er Präsident des [[Österreichischer Alpenklub|Österreichischen Alpenklubs]] (ÖAK), bekannt ist er vor allem als Erfinder des nach ihm benannten [[Prusikknoten]]s. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] studierte Prusik [[Musikwissenschaft]], [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1923 über die &amp;#039;&amp;#039;Kompositionen des [[Laute]]nisten [[Sylvius Leopold Weiss]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Prusik |Titel=Dissertation: Kompositionen des Lautenisten Sylvius Leopold Weiss |Datum=1923 |Online=[https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:17397/bdef:Asset/view Online] |Abruf=2020-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde Lehrer am [[Konservatorium Wien Privatuniversität|Wiener Konservatorium]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Biographische Enzyklopädie, München 2007, S. 98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Prusik (1896–1961) 1927 © Georg Fayer (1892–1950) OeNB 10453622.jpg|mini|Aufnahme von [[Georg Fayer]] (1927)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltanschauung ==&lt;br /&gt;
Karl Prusik gehörte als Kletterausbilder seit den 1920er Jahren zu den &amp;#039;&amp;#039;Alpinpädagogen&amp;#039;&amp;#039; eines [[Sozialdarwinismus]], die sich auf die Suche nach einer &amp;#039;&amp;#039;neuen rassischen oder religiösen Wahrheit&amp;#039;&amp;#039; begaben. Er vertrat die &amp;#039;&amp;#039;sozialdarwinistische Legitimierung eines Kampfalpinismus&amp;#039;&amp;#039;, der einen neuen Menschen hervorbringen sollte, den Bergsteiger als &amp;#039;&amp;#039;des Weltgeists jüngster Gedanke&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Prusik: &amp;#039;&amp;#039;Der Ostpfeiler der Kleinen Zinne&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bergsteiger]] 40&amp;#039;&amp;#039;, 1925, S. 255&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bezog sich auf ein [[Germanen]]tum, das die Römer besiegte und auf die Erblichkeit &amp;#039;&amp;#039;seelischer Rasseneigenschaften&amp;#039;&amp;#039;. In der Realität der ersten Nachkriegszeit sah er nur die [[Dekadenz]] der Verweichlichung durch das Stadtleben. Prusik war Leutnant im [[Gebirgskrieg 1915–1918]] und sah in den Tugenden des Alpinismus eine Wiedererstarkung für die nächste Kriegsvorbereitung. Er bereitete somit dem [[Militarismus]] für eine &amp;#039;&amp;#039;völkisch-alpine Jugendelite&amp;#039;&amp;#039; in Wien den Boden. Sein Betätigungsfeld war die 1920 mit einem offenen [[Revanchismus]] gegründete Jungmannschaft der &amp;#039;&amp;#039;[[akademischer Gebirgsverein|Akademischen Sektion Wien]]&amp;#039;&amp;#039; des [[DuOeAV]], deren Ausbilder er 1921 wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;50 Jahre ASW&amp;#039;&amp;#039;, Festschrift, Wien 1938, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frage, ob ihm [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]] Tendenzen nachzusagen sind, wird in der Literatur unterschiedlich beantwortet. Der Historiker Rainer Amstädter behauptet solche im Zusammenhang mit der von Prusik propagierten sexuellen Enthaltsamkeit für „deutsche“ Bergsteiger.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Amstädter: &amp;#039;&amp;#039;Der Alpinismus – Kultur, Organisation, Politik&amp;#039;&amp;#039;, WUV-Universitätsverlag Wien 1996, ISBN 3-85114-273-X, S. 429&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Nicholas Mailänder]] hingegen schreibt in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen des Edelweiss&amp;#039;&amp;#039;, dass Prusik &amp;#039;&amp;#039;die vom Alpenverein Verfemten durch die Veröffentlichung von Beiträgen im Nachrichtenblatt des [[Sektion Donauland|Alpenvereins Donauland]]&amp;#039;&amp;#039; unterstützte.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Mailänder: &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen des Edelweiss – die Geschichte Münchens als Bergsteigerstadt&amp;#039;&amp;#039;, AS-Verlag, Zürich 2006, ISBN 3-90911-128-9, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Prusik gehörte zu den willigen Unterstützern der von [[Arthur Seyß-Inquart]] geführten nationalsozialistischen [[Deutscher Alpenverein|Alpenvereinselite]] und führte bis 1940 Kletter-Lehrgänge für Ausbilder durch. 1941 wurde er mit 45 Jahren als Leutnant für die deutsche Wehrmacht einberufen.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Prusik: &amp;#039;&amp;#039;Hochansehnliche Vollversammlung!&amp;#039;&amp;#039;, Österreichische Alpen-Zeitung, Nr. 1220, 1941, S. 35 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 &amp;lt;!-- wurde er zum Hauptsturmführer der [[Waffen-SS]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9140272.html|titel=Zeitgeschichte: Unerhörte Taten - Der Spiegel 52/1996|werk=Spiegel Online|sprache=de|zugriff=2017-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rainer Amstädter|Titel=Der Alpinismus – Kultur, Organisation, Politik|Hrsg=WUV-Universitätsverlag |Ort=Wien|Datum=1996|Seiten=672|ISBN=3-85114-273-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; befördert und --&amp;gt; erhielt er das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] II. Klasse, das für Einsätze hinter der Front verliehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;ÖAZ 1943&amp;lt;/ref&amp;gt; 1947 kehrte Karl Prusik aus der Kriegsgefangenschaft zurück und wurde erneut erster Vizepräsident des OeAK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinistische Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Prusíkův uzel.jpg|miniatur|hochkant|Prusikknoten]]&lt;br /&gt;
Prusik gilt als [[Erstbegehung|Erstbegeher]] von über 70 neuen Aufstiegen und [[Kletterroute|Routen]]. Ihm gelang unter anderem als Erster die Nordwestwand der [[Planspitze]] zu durchsteigen, die Südwestkante der Kleinen [[Bischofsmütze]] im Gosaukamm mit Roland Hamperl zu besteigen,&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichische Alpenzeitung, Zeitschrift des Österreichischen Alpenklubs 44. Jahrgang, Wien 1922&amp;lt;/ref&amp;gt; er war außerdem Erstbegeher des &amp;#039;&amp;#039;Spiralwegs&amp;#039;&amp;#039; (V) an der [[Drei Zinnen|Kleinen Zinne]], sowie der Nordostkante des [[Großer Buchstein|Kleinen Buchsteins]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Biographische Enzyklopädie, München 2007, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt; Besondere Bekanntheit erreichte er durch den nach ihm benannten [[Prusikknoten]], den er 1931 in der &amp;#039;&amp;#039;Österreichischen Alpenzeitung&amp;#039;&amp;#039; erstmals beschrieb und der bis heute als der weltweit bekannteste [[Klemmknoten]] gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Bachmann |Titel=Der FB-Klemmknoten |Sammelwerk=bergundsteigen |Datum=2005 |Nummer=3 |Seiten=56–60 |Online=[http://www.bergundsteigen.at/file.php/archiv/2005/3/56-60%20%28der%20fb-klemmknoten%29.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=1600 |Abruf=2020-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 prägte er den deutschen Begriff [[Torlauf]] für Slalomrennen im Skisport.&amp;lt;ref&amp;gt;http://members.aon.at/zdarsky-ski-museum/03_zdarsky/03_torlauf/torlauf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Der {{Höhe|2438}} hohe [[Prusik Peak]] in [[Washington (Bundesstaat)|Washington]] ([[Icicle Creek]]) wurde 1948 von seinen Erstbesteigern nach Karl Prusik benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.peakware.com/peaks.html?pk=3056&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen von Karl Prusik ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gitarrist Jakob Ortner als Lehrer und Mensch&amp;#039;&amp;#039;. Nachrichten vom Bund der Gitarristen, Wien 1984 (posthum).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bergsteiger Erzherzog Johann&amp;#039;&amp;#039;. Verband der alpinen Vereine Österreichs, Wien 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Wiener Kletterlehrer&amp;#039;&amp;#039;. Artaria, Wien 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gymnastik für Bergsteiger&amp;#039;&amp;#039;. [[Bergverlag Rother]], München o.&amp;amp;nbsp;J. (um 1925).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119515555}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Karl Prusik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119515555|VIAF=40190338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prusik, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreichischer Alpenverein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich der Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prusik, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Präsident des Österreichischen Alpenklubs&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Perchtoldsdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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