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	<title>Karl Person - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Person&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1887]] in [[Ringsheim]]; † [[8. Juli]] [[1956]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein badischer Politiker ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]], [[Badische Christlich-Soziale Volkspartei|BCSV]]) und Präsident des [[Badischer Landtag (1947–1952)|Badischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Person wurde am 12. Mai 1887 als ältester Sohn eines Ölers in Ringsheim ([[Baden (Land)|Baden]]) geboren und besuchte das Realgymnasium in [[Ettenheim]]. Dort legte er gemeinsam mit [[Paul Waeldin]] und [[Ernst Ochs]] das [[Abitur]] ab. Von 1906 bis 1911 studierte Karl Person [[Mathematik]] und Naturwissenschaften in Freiburg im Breisgau und dann in [[Heidelberg]], wo er 1911 mit einer mathematischen [[Dissertation]] zum Dr. phil. nat. promovierte. Gleich zu Anfang seines Studiums im Jahre 1906 wurde er Mitglied im [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|wissenschaftlichen katholischen Studentenverein Unitas]]-Rheno-Danubia Freiburg. Nach seinem Studium war er als Gymnasiallehrer tätig (jeweils als Lehramtspraktikant, 1911 am Gymnasium in Bruchsal und am Gymnasium in Mannheim, 1912 am [[Heidelberg College]] und am Gymnasium Heidelberg und von 1912 bis 1914 am [[Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen|Gymnasium in Donaueschingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Hund |Titel=Das Gymnasium Donaueschingen 1778–1928 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Buchdruckerei Danubia |Ort=Donaueschingen |Datum=1930 |Seiten= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) Von 1914 bis nahm als Bataillonsadjutant am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Dafür wurde ihm das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] I. und II. Klasse sowie das Ritterkreuz II. Klasse mit Schwertern des [[Orden vom Zähringer Löwen|Ordens vom Zähringer Löwen]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 lehrte er einige Monate am Lehrerseminar in Freiburg, dann als Nachfolger von [[Joseph Wirth]] Mathematiklehrer am Realgymnasium Freiburg. 1929 wurde Person in den [[Landtag der Republik Baden]] gewählt, dem er bis zur Auflösung 1933 angehörte. Er war stellvertretender Vorsitzender der Zentrumsfraktion und wurde von [[Papst]] [[Pius XI.]] für seine Verdienste beim Zustandekommen des [[Badisches Konkordat|Konkordats zwischen dem Heiligen Stuhl und Baden]] zum Ritter des päpstlichen [[Gregoriusorden]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde er aus politischen Gründen an das [[Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe]] versetzt. 1935 wurde ihm die Lehrerlaubnis in den Fächern Geschichte, Erdkunde und Biologie entzogen. Er durfte schließlich nur noch Mathematik und Physik unterrichten. 1939 wurde er, erneut aus politischen Gründen, innerhalb [[Karlsruhe]]s an das [[Fichte-Gymnasium Karlsruhe|Fichte-Gymnasium]] versetzt. Er war ab 1934 Mitglied des [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbunds]] und ab 1936 Mitglied der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]]. Von 1940 bis 1945 leistete er Kriegsdienst im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Er begann als Kommandeur der Bautruppen, wurde stellvertretender Bataillonskommandeur und war schließlich als Personalbearbeiter beim [[Oberkommando der Wehrmacht]] im Dienstbereich von Admiral [[Wilhelm Canaris]] tätig (Persons direkter Vorgesetzter dort war Oberst [[Georg Alexander Hansen]]), zuletzt im Rang eines [[Major]]s der Reserve. Person wurde 1940 im [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] eingesetzt, anschließend im [[Generalgouvernement]] und 1942 an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] in den Kämpfen um [[Kursk]] und [[Woronesch]]. Bei Kriegsende geriet Person in Kriegsgefangenschaft und wurde in [[Innsbruck]] interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1945 kehrte Person nach Karlsruhe zurück. Von 1945 bis 1952 übernahm er die Leitung des [[Kepler-Gymnasium Freiburg|Kepler-Gymnasiums]] in Freiburg, gleichzeitig gehörte er zu den Mitbegründern der Badischen Christlich-Sozialen Volkspartei (BCSV), der Vorgängerorganisation der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] in [[Baden (Südbaden)|Südbaden]]. Er wurde Kreisabgeordneter und 1946 in die [[Beratende Landesversammlung des Landes Baden]] gewählt. Im Jahr 1947 wurde er Abgeordneter des [[Badischer Landtag (1947–1952)|Badischen Landtags]] und bis 1951 dessen Präsident. Am 23. Mai 1949 unterschrieb er in dieser Funktion das [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland]] mit. 1950 erhielt er einen Lehrauftrag an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. 1952 nahm er seinen Abschied von der Politik, Anfang 1953 wurde er in den Ruhestand versetzt. Am 8. Juli 1956 starb Karl Person in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Person war seit 1913 mit Lina, geborene Nico, aus [[Bremerhaven]] verheiratet und hatte fünf Kinder, von denen zwei Söhne im Krieg fielen. Ein weiterer Sohn war der spätere Landtagsabgeordnete, [[Regierungsbezirk Freiburg|Freiburger Regierungspräsident]] und Präsident des [[Schwarzwaldverein]]s, [[Hermann Person]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1952: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* Die Grund- und Hauptschule seines Heimatortes Ringsheim wurde nach Karl Person benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Joseph Rößler: &amp;#039;&amp;#039;Der Badische Landtag&amp;#039;&amp;#039;. Rombach, Freiburg im Br. 1949, S. 100.&lt;br /&gt;
* Leonie Beiersdorf und [[Frank Engehausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Forschungsprojekt: NS-Vergangenheit südwestdeutscher Landtagsabgeordneter nach 1945. Teilprojekt: NS-Bezüge der im Landtag von Baden-Württemberg ausgestellten Kunstwerke&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von der [[Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg]], S. 92–95 ([https://www.lpb-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/projekte/ns_forschungsprojekt/Forschungsgutachten_Kunstwerke_Prae%C3%A4sidenten_Landtag_BW.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Landtagsprotokolle/topic/view/792873?q=15 Redebeiträge] von Karl Person im Badischen Landtag in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
* Online-Findbuch [[Landesarchiv Baden-Württemberg]], [[Staatsarchiv Freiburg (Deutschland)|Staatsarchiv Freiburg]], [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=5-6065 T1 Person, Karl]&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|773}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012293017/Person+Karl Karl Person] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012293017|VIAF=170882115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Person, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Beratenden Landesversammlung (Baden 1946–1947)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden 1947–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BCSV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Oberkommando der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Person, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ringsheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juli 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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