<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Pawelka</id>
	<title>Karl Pawelka - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Pawelka"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Pawelka&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T18:41:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Pawelka&amp;diff=2423061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. Februar 2025 um 22:50 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Pawelka&amp;diff=2423061&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-11T22:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Pawelka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1890]] in [[Brno|Brünn]]; † [[2. Oktober]] [[1948]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft der Gedenkstätte Buchenwald auf Grund des Totenbuches&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Speziallager Nr. 2 Buchenwald]]) war Richter am höchsten [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischen]] Gericht und ein deutscher [[Reichsgerichtsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Katholik Pawelka war der Sohn eines Sargfabrikanten. 1914 bestand er die judizielle Prüfung in [[Wien]]. Anfang November 1914 wurde er Rechtspraktikant in Brünn. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als Feldwebel-Kadettaspirant der österreichischen Armee teil. Von Mitte Mai 1918 bis Juni 1921 war er [[Auskultator|Auskultant]] in Brünn und [[Ivančice|Eibenschütz]]. 1921 bestand er die Richteramtsprüfung in deutscher und tschechischer Sprache mit „sehr gutem Erfolg“ in Wien. Von Juni 1926 bis Juni 1923 war er Richter und Einzelrichter in [[Ivančice|Eibenschütz]], ab Ende Dezember 1921 war das eine systematische Stelle. Im Mai 1923 kam er an das Sekretariat des [[Nejvyšší soud Československa|Obersten Gerichts]] (OG) in Brünn, dem obersten tschechoslowakischen Gericht. Fünf Wochen später erfolgte eine rückwirkende Beförderung zum Bezirksrichter unter Weiterverwendung beim OG. 1924 wurde er Vizesekretär des Sekretariats beim OG. 1931 wurde er zum Gerichtsrat am [[Militärgericht|Kriegsgericht]] Brünn ernannt unter Weiterverwendung beim OG. 1935 wurde er Obersekretär und 1937 Rat beim OG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawelka trat Mai 1938 der [[Sudetendeutsche Partei|SdP]] bei, am 22. Juni 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. April desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 7.064.244).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31851123&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Zerschlagung der Tschechoslowakei im März 1939 wurde Pawelka am 1. September 1939 an das [[Reichsgericht]] in Leipzig berufen. Er war im [[III. Strafsenat des Reichsgerichts|III.]], [[VI. Strafsenat des Reichsgerichts|VI.]], und [[IV. Strafsenat des Reichsgerichts|IV. Strafsenat]] tätig. Laut einem [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]]-Bericht „&amp;#039;&amp;#039;untersuchte [er] auf persönliche Weisung [[Adolf Hitler|Hitlers]] den Fall der an der Niederschlagung des faschistischen Putsches in Österreich Beteiligten. Während seiner gerichtlichen Tätigkeit beteiligte sich Pawelka unmittelbar an Gerichtsverfahren von besonderer Wichtigkeit, unter anderem bei Fällen, die ausländische Staatsbürger betrafen&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Achim Kilian]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Häftlinge in den sowjetischen Speziallagern der Jahre 1945-1950&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutscher Bundestag (Hrsg.): Materialien der Enquete-Kommission. &amp;#039;&amp;#039;Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit&amp;#039;&amp;#039; (13. Wahlperiode des Deutschen Bundestages), Baden-Baden 1999, Band VI, S. 420, 422f. ([http://www.gulag.memorial.de/pdf/kilian_speziallager.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1945 nahm das NKWD Pawelka als ersten der Reichsgerichtsräte fest und wurde Ende September in das [[Speziallager Nr. 1 Mühlberg]] gebracht. Nach dessen Auflösung kam er am 17. September 1948 in das [[Speziallager Nr. 2 Buchenwald]], wo er kurz darauf verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Schäfer (Richter)|August Schäfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Sterben im Reichsgericht&amp;#039;&amp;#039;,  [[Deutsche Richterzeitung]] 1957, S. 249, 250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Karl Kaul]], Geschichte des Reichsgerichts, Band IV (1933–1945), Ost-Berlin 1971, S. 284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pawelka, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Verfassungsgerichtshofs (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pawelka, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brno|Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Speziallager Nr. 2 Buchenwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
	</entry>
</feed>