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	<title>Karl Paul Link - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Leben */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-18T15:34:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Paul Gerhard Link&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1901]] in [[La Porte (Indiana)|La Porte]], [[Indiana]]; † [[21. November]] [[1978]] in [[Madison (Wisconsin)|Madison]], [[Wisconsin]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Biochemie|Biochemiker]] an der [[University of Wisconsin–Madison]]. Er ist vor allem für die Entdeckung der [[4-Hydroxycumarine|Cumarine]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Links Eltern waren Nachfahren deutscher Immigranten; in der Familie mit zehn Kindern wurde Deutsch und Englisch gesprochen. Karls Bruder [[George K. K. Link]] wurde Professor für Botanik und Pflanzenpathologie an der [[University of Chicago]]. Unter den weiteren Geschwistern fanden sich ein Richter, ein Politiker, eine Musiklehrerin und zwei Geologen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Paul Link sollte zunächst Medizin studieren, nahm aus wirtschaftlichen Gründen aber ein Studium der [[Agrikulturchemie]]  an der [[University of Wisconsin–Madison]] auf, wo er 1922 einen [[Bachelor]] und 1923 einen [[Master]] erwarb. Link [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1925 bei dem Pflanzen-Biochemiker [[William E. Tottingham]]. Als [[Postdoktorand]] arbeitete er bei [[James Irvine (Chemiker)|James Irvine]] an der [[University of St Andrews]] in Schottland zur [[Kohlenhydrate|Kohlenhydrat]]-Chemie, bei [[Fritz Pregl]] in [[Graz]] in Österreich zur [[Mikrochemie]] und bei [[Paul Karrer]] an der [[Universität Zürich]] in der Schweiz zur [[Organische Chemie|organischen Chemie]]. 1927 wurde Link &amp;#039;&amp;#039;Assistant Professor&amp;#039;&amp;#039; an der University of Wisconsin-Madison und 1928 &amp;#039;&amp;#039;Associate Professor&amp;#039;&amp;#039;. 1930 wurde er ebendort erster Professor für [[Biochemie]], wo er sich zunächst ebenfalls mit der Chemie der Kohlenhydrate beschäftigte. Ab 1934 wandte sich Link den [[4-Hydroxycumarine|Cumarinen]] zu, behielt aber lebenslang sein Interesse für die Chemie der Kohlenhydrate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 heiratete Link Elizabeth Feldman. Das Paar hatte drei Söhne. An der University of Wisconsin-Madison galt Link wegen seiner extravaganten Kleidung mit Fliege, Flanellhemden, Arbeitsschuhen oder kurzer Hose und wegen seiner langen Locken als Original. Es wird von aufbrausendem und gelegentlich gewalttätigem Verhalten berichtet. Link galt als [[Liberalismus|liberal]] und stellte sich in Konflikten mit der Universitätsverwaltung regelmäßig auf die Seite der Studenten. 1971 ging Link in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Micro-combustion apparatus, E. H. Sargent &amp;amp; Co., Chicago, c. 1940, used by Dr. Karl Paul Link to isolate dicoumarol, which led to Warfarin - Wisconsin Historical Museum - DSC03376.JPG|mini|Apparat zur Gewinnung von Dicoumarol von Karl Link]]&lt;br /&gt;
Link und Mitarbeitern gelang es, mit [[Dicumarol]] das Agens zu erkennen, zu isolieren und später zu synthetisieren, das in verschimmeltem Heu des [[Steinklee]]s der Auslöser der &amp;#039;&amp;#039;Hemorrhagic sweet clover disease&amp;#039;&amp;#039; ist, einer Blutungskrankheit, die insbesondere in den 1920er Jahren in den Vereinigten Staaten Milchvieh befiel, das solches Heu als Futter erhielt. Als 1939 die Struktur von [[Vitamin K]] aufgedeckt wurde, von dem bekannt war, dass es eine wichtige Rolle bei der Synthese der [[Gerinnungsfaktor]]en spielt, erkannte Link die Ähnlichkeit mit Dicumarol. In der Folge testete Link in Zusammenarbeit mit dem [[Wisconsin General Hospital]] und der [[Mayo Clinic]] die Substanz in der klinischen Forschung; seit 1941 wurde Dicumarol klinisch eingesetzt. Dicumarol und seine Abkömmlinge (die [[4-Hydroxycumarine|Cumarine]]), von denen über 100 von Link und Mitarbeitern erforscht wurden, können bei gesteuertem Einsatz beim Menschen therapeutisch zur Herabsetzung der [[Blutgerinnung]]sfähigkeit genutzt werden, insbesondere bei Herz- und Gefäßkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links Mitarbeiter Mark Stahmann meldete das Patent für [[Warfarin]] an, das einerseits als [[Rattengift]] eingesetzt wurde aber andererseits insbesondere in den Vereinigten Staaten auch heute noch zu den am häufigsten eingesetzten [[Antikoagulanz]]ien gehört. Ein Teil der Gewinne floss zurück an die &amp;#039;&amp;#039;Wisconsin Alumni Research Foundation&amp;#039;&amp;#039; (WARF), deren Name in „Warfarin“ steckt und die Links frühe Forschungen zu den Cumarinen unterstützt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link betreute in den mehr als vierzig Jahren an der University of Wisconsin-Madison die Abschlussarbeiten von über 80 Studenten und [[Promotionsstudium|Promotionsstudenten]], unter ihnen der Biochemiker [[Saul Roseman]] und der spätere Nobelpreisträger [[Stanford Moore]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1946 Mitglied der [[National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
* 1955 [[Albert Lasker Award for Basic Medical Research]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mark Hofschneider |url=https://laskerfoundation.org/winners/treatment-of-thromboembolic-conditions/ |titel=Treatment of thromboembolic conditions |werk=laskerfoundation.org |sprache=en |abruf=2022-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960 [[Albert Lasker Award for Clinical Medical Research]] (mit [[Irving S. Wright]] und [[Edgar Van Nuys Allen|Edgar Allen]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://laskerfoundation.org/winners/oral-anticoagulants/ |titel=Oral anticoagulants |werk=laskerfoundation.org |sprache=en |abruf=2022-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1967 [[Kovalenko Medal]] der [[National Academy of Sciences]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nasonline.org/programs/awards/kovalenko-medal.html Jessie Stevenson Kovalenko Medal] bei der [[National Academy of Sciences]] (nasonline.org); abgerufen am 8. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert H. Burris: &amp;#039;&amp;#039;Karl Paul Link.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographical Memoirs.&amp;#039;&amp;#039; National Academy Press, 1994, S. 175–195 ([http://www.nasonline.org/publications/biographical-memoirs/memoir-pdfs/link-karl.pdf PDF, 1,3 MB])&lt;br /&gt;
* Jerold A. Last: &amp;#039;&amp;#039;The Missing Link: The Story of Karl Paul Link.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Toxicological Sciences]], 2002 66 (1): 4-6. [[doi:10.1093/toxsci/66.1.4]]&lt;br /&gt;
* Nicole Kresge, Robert D. Simoni, Robert L. Hill: &amp;#039;&amp;#039;Hemorrhagic Sweet Clover Disease, Dicumarol, and Warfarin: the Work of Karl Paul Link.&amp;#039;&amp;#039; In: [[The Journal of Biological Chemistry]], 25. Februar 2005, 280, e5. ([http://www.jbc.org/content/280/8/e5.full.pdf+html PDF, 36 kB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|38262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=110370611X|LCCN=|NDL=|VIAF=204108173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Link, Karl Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Wisconsin–Madison)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albert Lasker Award for Basic Medical Research]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Link, Karl Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Link, Karl P.; Link, Karl Paul Gerhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Biochemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[La Porte (Indiana)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Madison (Wisconsin)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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