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	<title>Karl Panzner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;UdoWoll: Straße wurde benannt, nicht umbenannt</title>
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		<updated>2023-06-10T18:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Straße wurde benannt, nicht umbenannt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Panzner.jpg|mini|180px|Karl Panzner, 1907]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Panzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1866]] in [[Teplice|Teplitz]]; † [[7. Dezember]] [[1923]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher [[Dirigent]] und städtischer [[Musikdirektor]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Panzner war der Sohn eines Kaufmanns, der seit 1869 in [[Dresden]] wohnte. Panzner erhielt in seiner Jugend privaten Klavierunterricht. Nach dem Besuch des Gymnasiums absolvierte er das [[Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden|Dresdner Konservatorium]] mit einer Ausbildung zum Dirigenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach übernahm er um 1890 eine Stelle als Kapellmeister am 1888 neu erbauten [[Wuppertaler Bühnen|Stadttheater Elberfeld]]. Drei Jahre später zog es ihn nach Leipzig, wo er zunächst erster Kapellmeister am dortigen [[Neues Theater (Leipzig)|&amp;#039;&amp;#039;Neuen Theater&amp;#039;&amp;#039;]] wurde und später auch das [[Gewandhausorchester Leipzig|Gewandhausorchester]] an der [[Opernhaus Leipzig|Leipziger Oper]] leitete. Erfolgreich war 1899 seine Aufführung der Oper [[Der Ring des Nibelungen]] von [[Richard Wagner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 wechselte Panzner nach [[Bremen]], wo er die Leitung der Konzerte der [[Bremer Philharmoniker]], des philharmonischen Chores und 1904 auch des &amp;#039;&amp;#039;Lehrergesangvereins&amp;#039;&amp;#039; übernahm. Ab 1907 war er zusätzlich Dirigent des [[Berliner Mozartorchester]]s. 1902 erhielt er in Bremen den Titel eines Professors. Ab 1904 führte er mit dem Lehrergesangverein Gastspielreisen durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1908 folgte er einem Ruf nach Düsseldorf, wo er als Nachfolger des kurzfristig ausgeschiedenen [[Julius Buths]] die ersten Konzerte mit den [[Düsseldorfer Symphoniker]]n leitete und zur Saison 1909 zum städtischen Musikdirektor ernannt wurde. Hier verbrachte Panzner eine erfolgreiche Zeit und wurde von mehreren [[Musikkritiker]]n zu den zehn besten Dirigenten seiner Zeit gezählt. Panzner machte vor allem als Liebhaber der Werke von [[Hector Berlioz]] und als Mahler-Interpret und hierbei insbesondere mit der Erstaufführung von Mahlers [[8. Sinfonie (Mahler)|Achter Symphonie]] im Dezember 1912 in Düsseldorf auf sich aufmerksam. Diese wurde auf Grund des um 125 Mitglieder verstärkten Orchesters, dem Mitwirken der philharmonischen Chören aus Düsseldorf und [[Elberfeld]] sowie des Düsseldorfer Kinderchores und somit einer Anzahl von insgesamt über 1000 aktiven Musikern als &amp;#039;&amp;#039;Sinfonie der Tausend&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Vor Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] konnte er zweimal das [[Niederrheinisches Musikfest|Niederrheinische Musikfest]] leiten, das auf Grund des Krieges dann erst wieder 1926 in Düsseldorf ausgerichtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit kam es zu mehreren Düsseldorfer Erstaufführungen wie unter anderem der Orchester-Kantate &amp;#039;&amp;#039;Macht hoch die Tür&amp;#039;&amp;#039; von [[Julius Weismann]], des Violinkonzertes op. 28 von [[Karl Goldmark]] und des Chorwerkes &amp;#039;&amp;#039;[[Von deutscher Seele]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Pfitzner]]. Besonders reizten Panzner aber Uraufführungen aktueller [[Neue Musik|Zeitgenössischer Musik]], wie er sie zusammen mit [[Erich Kleiber]] im Rahmen einer kompletten Konzertreihe aufführte. Unter seiner Leitung kamen unter anderem die folgenden Werke zu Uraufführungen: die &amp;#039;&amp;#039;Sinfonische Ouvertüre für großes Orchester&amp;#039;&amp;#039; von Karl Horwitz, die &amp;#039;&amp;#039;Sinfonische Fantasie für Klavier und Orchester&amp;#039;&amp;#039; von [[Alois Hába]], die &amp;#039;&amp;#039;Sinfonie Nr. 5 G-Dur&amp;#039;&amp;#039; von Ewald Sträßer, die &amp;#039;&amp;#039;Sonate für Klavier und Violine&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul Amadeus Pisk|Paul Pisk]], die &amp;#039;&amp;#039;Lieder für Bariton&amp;#039;&amp;#039; von Wolfgang Bartesl, die Oper &amp;#039;&amp;#039;Anneliese&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Ehrenberg (Komponist)|Carl Ehrenberg]], die &amp;#039;&amp;#039;Sinfonie Nr. 2&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Gräner]], das &amp;#039;&amp;#039;Streich-Quartetts&amp;#039;&amp;#039; von Wilhelm Knöchel, die &amp;#039;&amp;#039;Sonatine für Flöte und Klavier&amp;#039;&amp;#039; von [[Philipp Jarnach]], die &amp;#039;&amp;#039;Lieder für Bass&amp;#039;&amp;#039; von Alexander Jemnitz, das &amp;#039;&amp;#039;Klavier – Quintetts, op. 21&amp;#039;&amp;#039; (nachgelassenes Werk) von [[Max Reger]], die Hymne &amp;#039;&amp;#039;Natur&amp;#039;&amp;#039; für vier Soli, gemischten Chor und großes Orchester von Victor Merz, das Chor- und Orchesterwerk &amp;#039;&amp;#039;Geister der Windstille&amp;#039;&amp;#039; von [[Rudolph Bergh (Komponist)|Rudolph Bergh]] und insbesondere die &amp;#039;&amp;#039;2. Sinfonie op. 60 II.&amp;#039;&amp;#039; von [[Felix Woyrsch]], die dieser ihm persönlich gewidmet hatte und welche zu einer triumphalen Aufführung gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus glückte es Panzner die Solisten [[Edwin Fischer]] (Klavier), [[Elly Ney]] (Klavier), [[Walter Gieseking]] (Klavier), [[Eugène Ysaÿe]] (Violine), [[Bronisław Huberman]] (Violine) oder [[Eugen d’Albert]] (Klavier) zu verpflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Straße in Düsseldorf-[[Urdenbach]] wurde ihm zu Ehren als Karl-Panzner-Weg benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://musikverein-duesseldorf.de/category/lebenslauf/ Musikverein Düsseldorf.de Chronik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116024100|VIAF=45043890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Panzner, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Städtischer Musikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Panzner, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent und städtischer Musikdirektor in Düsseldorf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teplice|Teplitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UdoWoll</name></author>
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