<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Otten</id>
	<title>Karl Otten - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Otten"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Otten&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T05:13:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Otten&amp;diff=329965&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MwykMlaut: Name der Sendung Ottens beim deutschen Dienst der BBC mit Quellenangabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Otten&amp;diff=329965&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-25T19:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name der Sendung Ottens beim deutschen Dienst der BBC mit Quellenangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Otten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1889]] in [[Niederkrüchten|Oberkrüchten]]; † [[20. März]] [[1963]] in [[Muralto]] am [[Lago Maggiore]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anzeige Der Gegner.png|mini|[[Malik-Verlag]] Berlin, Anzeige für &amp;#039;&amp;#039;Der Dada&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Pleite&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Gegner&amp;#039;&amp;#039;, 1919. Letzterer wurde von Karl Otten und [[Julian Gumperz]] herausgegeben]]&lt;br /&gt;
Karl Otten war der Sohn eines [[Zoll (Behörde)|Zollbeamten]]. Von 1890 bis 1905 wuchs er auf in [[Köln]], danach Dortmund, Bochum und Aachen (von 1907 an), dort war er Schüler des [[Einhard-Gymnasium|Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums]], wo er einem Kreis literaturbegeisterter Gleichaltriger angehörte; weitere Mitglieder waren [[Walter Hasenclever]] und [[Ludwig Strauss]] sowie [[Philipp Keller]] und [[Julius Talbot Keller]]. Mit Hasenclever und J. Talbot Keller gab er 1910 den „Aachener Almanach“ heraus. In Aachen machte er Bekanntschaft mit den [[sozialreform]]erischen Ideen des katholischen Priesters [[Carl Sonnenschein]], des Begründers und Leiters des „Volksvereins für das katholische Deutschland“, die ihn stark beeinflussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 begann Otten – auf Empfehlung von Carl Sternheim, der in Aachen-Burtscheid zur Kur weilte und ihm einen Kontakt zu [[Franz Blei]] vermittelte – in München zu studieren, erst ein Studium der [[Volkswirtschaftslehre]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]; später wechselte er zur [[Kunstgeschichte]]. Während seiner Studienzeit unternahm er Reisen nach [[Frankreich]], [[Italien]], [[Albanien]] und [[Griechenland]]. In München schloss er sich der [[Anarchismus|anarchistischen]] [[Sozialistischer Bund (1908)|Gruppe Tat]] um [[Erich Mühsam]] an und hatte Kontakt zu Autoren wie [[Frank Wedekind]], [[Heinrich Mann]] und Franz Blei. 1913 setzte Otten sein Studium an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität|Universität Bonn]] fort. Nachdem man ihn dort wegen eines Schmuggelvergehens [[Relegation|relegiert]] hatte, wechselte er 1914 ein weiteres Mal den Studienort und ging nach [[Straßburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er wegen seiner anarchistischen und [[Pazifismus|pazifistischen]] Einstellung zeitweise in [[Tübingen]] [[Internierung|interniert]] und anschließend als „[[Arbeitssoldat]]“ bei einer [[Briefzensur]]stelle in [[Trier]] eingesetzt. 1918 wurde er nach dem Erscheinen seines Gedichtbandes &amp;#039;&amp;#039;Die Thronerhebung des Herzens&amp;#039;&amp;#039; erneut verhaftet; erst nach Beginn der [[Novemberrevolution]] wurde er aus der [[Festungshaft]] in [[Koblenz]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otten übersiedelte 1918 mit seiner ersten Ehefrau, der österreichischen Malerin und Designerin [[Mitzi Friedmann-Otten|Maria Rosalie Friedmann]], genannt Mitzi,&amp;lt;ref&amp;gt;Daten: geb. 28. November 1884 Wien; gest. 5. Mai 1955 New York. Ihr Ehename war Friedmann-Otten oder Otten-Friedmann; abgekürzter Vorname ist in häufigen Namensvarianten Mizzi, Mizi und weiteren überliefert; vgl. {{Webarchiv |url=https://www.onb.ac.at/siteseeing/aufbruch/about.htm |text=Quelle 1 |wayback=20161104142330 |archiv-bot=2019-04-22 08:26:35 InternetArchiveBot}} und {{Wien Geschichte Wiki|Marie Rosalia Friedmann-Otten|Marie Rosalia Friedmann-Otten}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der er seit 1916 verheiratet war, nach [[Wien]]. Das Paar hatte einen Sohn, Hugo Julian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Wien aus beteiligte sich Otten an mehreren Zeitschriftenprojekten, die den [[Revolution|revolutionären]] Umsturz in Deutschland propagierten. So gab er zusammen mit [[Julian Gumperz]] im [[Malik-Verlag]] die &amp;#039;&amp;#039;Blätter zur Kritik der Zeit&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Der Gegner&amp;#039;&amp;#039; heraus, in dessen ersten Heft sein Jugendfreund [[Julius Talbot Keller]] das Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;Was sind Revolutionen?&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Talbot Keller: &amp;#039;&amp;#039;Was sind Revolutionen?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegner&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1, Nummer 1, April 1919, Seite 16–20 [http://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&amp;amp;d=bmtnabs191904-01.2.5 Blue Mountain]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hatte Kontakt zu [[Joseph Roth]], [[Alfred Polgar]], [[Robert Musil]] und zu [[Sigmund Freud]]. Nachdem Otten sich von seiner Frau getrennt hatte, ging er 1922 nach [[Berlin]], wo er als [[Journalist]] für verschiedene republiktreue Zeitungen und Zeitschriften tätig war. Nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] [[Emigration|emigrierte]] er am 12. März 1933, wobei er über [[Paris]] nach [[Barcelona]] floh und von dort nach [[Cala Ratjada]] auf [[Mallorca]], wo er am 27. März 1933 eintraf. Die beiden folgenden Winter, den Winter 1933/34 und 1934/35, hielt er sich in Paris auf. Ab 1935 war sein ständiger Wohnort das Fischerdorf Cala Ratjada.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Otten, &amp;#039;&amp;#039;Torquemadas Schatten&amp;#039;&amp;#039;, Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1980, ISBN 3-922144-07-1, S. 271 (Nachwort von [[Roland H. Wiegenstein]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] gelang ihm die Flucht vor der drohenden spanischen [[Internierung]]; über Frankreich gelangte er schließlich nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]. In den nächsten Jahren arbeitete er in [[London]] für den [[Londoner Rundfunk]], den deutschsprachigen Dienst der [[BBC]] als Sprecher, Autor und Übersetzer (Sendung: &amp;#039;&amp;#039;Vormarsch der Freiheit&amp;#039;&amp;#039;, Sendebeginn 1941)&amp;lt;ref&amp;gt;Conrad Pütter: &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk gegen das Dritte Reich. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. K.G.Saur Verlag, München, London, New York, Oxford, Paris 1986, ISBN 3-598-10470-7, S. 90 &amp;lt;/ref&amp;gt; sowie für deutsch- und englischsprachige Zeitschriften. Nach seiner vollständigen Erblindung im Jahre 1944 war er bei der Fortsetzung seiner journalistischen Arbeit auf die Unterstützung seiner zweiten Ehefrau, der Übersetzerin Ellen Otten (1909–1999), geborene Kroner, die er 1930 kennengelernt und 1939 geheiratet hatte, angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kalliope|Person|11717033X|Otten, Ellen (1909-1999)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1947 war Otten [[britische Staatsbürgerschaft|britischer Staatsbürger]]. 1958 übersiedelte er nach [[Minusio]] bei [[Locarno]] im [[schweiz]]erischen [[Kanton Tessin]], wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Ottens Werk umfasst neben seinen [[Journalismus|journalistischen]] Arbeiten [[Roman]]e, [[Theaterstück]]e, [[Gedicht]]e und [[Essay]]s. Otten war ab 1914 Mitarbeiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]&amp;#039;&amp;#039;; mit seinem Erzählungsband &amp;#039;&amp;#039;Der Sprung aus dem Fenster&amp;#039;&amp;#039; schuf er ein bedeutendes Prosawerk des literarischen [[Expressionismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1920er-Jahre entstanden weitere erzählerische Werke, und im Anschluss an seine Flucht aus Spanien schrieb Otten mit &amp;#039;&amp;#039;Torquemadas Schatten&amp;#039;&amp;#039; einen wichtigen [[Roman]] über den [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]]. Während seines [[Exil]]s in Großbritannien wurde er vor allem durch die englische Übersetzung seiner [[Soziologie|soziologischen]] Analyse des [[Nationalsozialismus]] bekannt, die 1942 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;A combine of aggression&amp;#039;&amp;#039; erschien (das deutsche Original wurde erst 1989 als &amp;#039;&amp;#039;Geplante Illusionen&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Otten vor allem als [[Herausgeber]] von [[Anthologie]]n mit Texten der im [[Zeit des Nationalsozialismus|Dritten Reich]] unterdrückten jüdischen und [[Expressionismus|expressionistischen]] Autoren tätig, auf die er auch in Vorträgen und Essays unermüdlich aufmerksam machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Otten war Mitglied der [[Mainz]]er [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]] sowie der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]] in [[Darmstadt]]. 1961 erhielt er den [[Leo-Baeck-Preis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Karl-Otten-Preis für Expressionismus und Exilforschung“ wird durch das [[Deutsches Literaturarchiv|Deutsche Literaturarchiv]] in Marbach am Neckar verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Reise nach Albanien (cover)1913.jpg|mini|Karl Otten: Die Reise nach Albanien. Umschlagzeichnung von [[Franz Seraph Henseler]]]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reise durch Albanien (1912)&amp;#039;&amp;#039;, München 1913.&lt;br /&gt;
** Neuauflage als &amp;#039;&amp;#039;Die Reise durch Albanien und andere Prosa.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Ellen Otten u. Hermann Ruch, Arche Verlag, Zürich 1989, ISBN 978-3-7160-2085-2.&lt;br /&gt;
** Neuauflage herausgegeben und mit einer Einleitung von Elisabeth Pfurtscheller, Eutin 2014, ISBN 978-1-4991-0401-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sprung aus dem Fenster.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Thronerhebung des Herzens.&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Wilmersdorf 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lona&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Strauss&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prüfung zur Reife&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Expedition nach San Domingo&amp;#039;&amp;#039;. Schauspiel in acht Bildern, Berlin 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der schwarze Napoleon – [[Toussaint Louverture]] und der Negeraufstand auf San Domingo&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Berlin 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paris 6. Mai 1932&amp;#039;&amp;#039;. Schauspiel in fünf Akten, Berlin 1932 (zusammen mit [[Stephan Fingal]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Torquemadas Schatten&amp;#039;&amp;#039;, Stockholm 1938&lt;br /&gt;
** Neuauflage im Konkret-Literatur Verlag 1980 in der &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek der verbrannten Bücher&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1980, ISBN 3-922144-07-1.&lt;br /&gt;
** Torquemadas Schatten: Ein Mallorca-Roman aus dem Spanischen Bürgerkrieg, herausgegeben von Hartmut Ihnenfeldt, Reisebuch Verlag 2014 (E-Book und Taschenbuchausgabe)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A combine of aggression : masses, elite and dictatorship in Germany&amp;#039;&amp;#039;. Transl. by Eden Paul &amp;amp; F. M. Field (from the author&amp;#039;s German manuscript [hitherto unpublished]). London : Allen &amp;amp; Unwin 1942. Auf Deutsch erschienen als:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Geplante Illusionen – eine Analyse des Faschismus&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Nachw. von [[Lothar Baier]], Luchterhand-Literaturverl., Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-630-86706-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der ewige Esel&amp;#039;&amp;#039;, Zürich [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Botschaft&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ölkomplex&amp;#039;&amp;#039;, Emsdetten (Westf.) 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbstgesang&amp;#039;&amp;#039;, Neuwied a. Rh. 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wurzeln – Roman&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Abschiedsgruss von Kasimir Edschmid. Neuwied a. Rhein 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der unbekannte Zivilist&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbst 1939&amp;#039;&amp;#039;, Marbach am Neckar 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das tägliche Gesicht der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Aachen 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reise nach Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Bern [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2000&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Otten Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt und mit einem Nachwort versehen von [[Enno Stahl]]. Köln 2007 (= Nylands kleine rheinische Bibliothek, Bd. 1). ISBN 978-3-936235-17-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus Cala Ratjada - Mallorca vor dem Spanischen Bürgerkrieg&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben und z.&amp;amp;nbsp;T. übersetzt von Hartmut Ihnenfeldt, Illustrationen Stefan Theurer, reisebuch.de, Plön 2013 und 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Gedichte ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lied des Hirten (Wo ist mein Lamm das ich herzte)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nußbäume (Von kühler Säure schwer und undurchsichtig)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimweh (Heimweh quält mich nach einer anderen Welt)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die obigen drei Gedichte sind aus: Hans Bender (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Widerspiel. Deutsche Lyrik seit 1945&amp;#039;&amp;#039;, Carl Hanser Verlag, München 1962. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeberschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Herwegh]]: &amp;#039;&amp;#039;Was macht Deutschland?&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ahnung und Aufbruch. Expressionistische Prosa. Herausgegeben und eingeleitet von Karl Otten.&amp;#039;&amp;#039; Luchterhand, Darmstadt 1957 ([https://archive.org/details/ahnungundaufbruc0000otte Digitalisat] im [[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das leere Haus – Prosa jüdischer Dichter&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schrei und Bekenntnis. Expressionistisches Theater. Herausgegeben und eingeleitet von Karl Otten.&amp;#039;&amp;#039; Luchterhand, Darmstadt 1959 ([https://archive.org/details/schreiundbekennt0000otte/page/n5 Digitalisat] im Internet Archive)&lt;br /&gt;
* [[Albert Ehrenstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedichte und Prosa&amp;#039;&amp;#039;, Neuwied a. Rh. [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1961&lt;br /&gt;
* [[Georg Kreisler]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwei alte Tanten tanzen Tango … und andere Lieder&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Expressionismus – grotesk&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1962&lt;br /&gt;
* [[Georg Kreisler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der guate alte Franz und andere Lieder&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schofar – Lieder und Legenden jüdischer Dichter.&amp;#039;&amp;#039;, Neuwied a. Rh. 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ego und Eros – Meistererzählungen des Expressionismus&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem. Nachwort von [[Heinz Schöffler]]. Die bio-bibliographische Notizen besorgte Ellen Otten, Goverts, Stuttgart 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Aelredus Rievallensis]]: &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;, München 1927&lt;br /&gt;
* [[George S. Bryan]]: &amp;#039;&amp;#039;Edison&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1927&lt;br /&gt;
* [[Albert Londres]]: &amp;#039;&amp;#039;Bagno&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Dove: &amp;#039;&amp;#039;Journey of No Return. Five German-speaking Literary Exiles in Britain, 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. London: Libris 2000.&lt;br /&gt;
** Deutsche Ausgabe in der Übersetzung von Hellmut Roemer: &amp;#039;&amp;#039;„Fremd ist die Stadt und leer …“ Fünf deutsche und österreichische Schriftsteller im Londoner Exil 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; ([[Max Herrmann-Neiße]], [[Alfred Kerr]], [[Robert Neumann (Schriftsteller)|Robert Neumann]], Karl Otten, [[Stefan Zweig]]). Berlin: Parthas Verlag, 2004. ISBN 3-932529-59-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|652|653|Otten, Karl|Thomas Diecks|118590723}}&lt;br /&gt;
* Gregor Ackermann: &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Die Verwandlungen des Delphin&amp;#039;. Roman von Karl Otten. Bibliographische Grillen 1&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Juni. Magazin für Kultur &amp;amp; Politik&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 18, Mönchengladbach, 1993, S. 145–148.&lt;br /&gt;
* Werner Jung: &amp;#039;&amp;#039;Karl Otten. Ein Porträt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Juni. Magazin für Kultur &amp;amp; Politik am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 4/87. Mönchengladbach: Juni-Verlag, 1987. {{ISSN|0931-2854}}.&lt;br /&gt;
* Bernhard Zeller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Otten. Werk und Leben. Texte – Berichte – Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;. Mainz: Verlag von Hase und Koehler, 1982. ISBN 3-7758-1017-X.&lt;br /&gt;
* Fritz und Sieglinde Mierau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Almanach für Einzelgänger&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg: Edition Nautilus, 2001. ISBN 3-89401-366-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otten, Karl&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,2. München : Saur, 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 881&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118590723}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dla-marbach.de/find/?tx_find_find%5Baction%5D=index&amp;amp;tx_find_find%5Bcontroller%5D=Search&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bauthor%5D=&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bdate_bis%5D=&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bdate_von%5D=&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bdefault%5D=Karl%20Otten&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bsearchall%5D=&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Btitle%5D=&amp;amp;tx_find_find%5BqParam%5D=1&amp;amp;cHash=76d213f5b9dfb7536170ad27c54a7a2e#tx_find Literatur von und über Karl Otten] im Katalog des [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Deutschen Literaturarchivs Marbach]]&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118590723}}&lt;br /&gt;
* {{PGIA|37227}}&lt;br /&gt;
* Hajo Jahn: [https://www.exilarchiv.de/?p=4155 Karl Otten (Biografie)] In: [[Exil-Archiv]]&lt;br /&gt;
* Dorit Krusche: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/bausteine-fuer-ein-museum-des-exils-10-kulturindustrie-und-nationalsozialismus-11870989.html &amp;#039;&amp;#039;Kulturindustrie und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;] (Artikelreihe „Bausteine für ein Museum des Exils“, Teil 10). In: [[FAZ]] vom 1.&amp;amp;nbsp;September 2012 (abgerufen am 8. März 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118590723|LCCN=n/81/117152|VIAF=7404511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Otten, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Latein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Muralto)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Otten, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pazifist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberkrüchten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Muralto|Locarno-Muralto]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MwykMlaut</name></author>
	</entry>
</feed>