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	<title>Karl Olbrysch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:45:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-22T11:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Olbrysch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1902]] in [[Essen-Katernberg]]; † [[2. Juli]] [[1940]] auf dem [[Atlantik]]) war ein deutscher [[Bergmann]] und Politiker (KPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Goltzstr 13 (Schöb) Karl Olbrysch.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus, Goltzstraße 13, in [[Berlin-Schöneberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Olbrysch war ein gelernter Bergmann. Ab 1919 war er politisch organisiert, ab 1920 gehörte er der Gewerkschaft an. 1921 trat er in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) ein. Für diese war er zunächst einige Jahre lang in [[Hamburg]] tätig, wo er in der Jugendorganisation seiner Partei und als [[Agitprop]]-Leiter der Bezirksleitung Wasserkante beschäftigt wurde. Später siedelte er nach [[Berlin]] über. 1929 wurde Olbrysch für seine Partei Stadtverordneter in Berlin. Zu dieser Zeit unternahm er eine Schulungsreise nach [[Moskau]] und hielt sich im Auftrag seiner Partei in Österreich auf. 1931 wurde er für drei Monate in Haft genommen. 1932 zog Olbyrsch als Abgeordneter für die KPD in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] ein. Außerdem wurde er zu dieser Zeit [[Kommunistische Partei Deutschlands#Parteistruktur|Organisationsleiter]] im KPD-Bezirk Berlin-Brandenburg und Mitarbeiter im Apparat des [[Zentralkomitee]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Reichstagsbrand]] im Februar 1933 wurde Olbrysch verhaftet und zu einer dreijährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Nach einer Quelle&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Dove: &amp;#039;&amp;#039;Totally Un-English? Britain&amp;#039;s Internment of &amp;quot;Enemy Aliens&amp;quot; in World War II&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachte er nach seiner Haft noch ein Jahr in einem [[Konzentrationslager]]. Eine andere Quelle&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Niethammer / Karin Hartewig / Harry Stein: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Gesäuberte&amp;quot; Antifaschismus. Die SED und die Roten Kapos von Buchenwald&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 264.&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt an, dass ihm das Konzentrationslager erspart geblieben sei, da er sich „für die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verpflichtet“ habe. Zusammen mit anderen verhafteten KPD-Mitgliedern wie [[Werner Kraus (Politiker)|Werner Kraus]] und [[August Laß (Parteifunktionär)|August Laß]] war Olbrysch mitverantwortlich für „regionale Massenverhaftungen in Ostpreußen, Pommern, Berlin und Brandenburg“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald Sassning: &amp;#039;&amp;#039;Die Verhaftung Ernst Thälmanns und der &amp;quot;Fall Kattner&amp;quot;. Hintergründ, Verlauf, Folgen. Teil 2&amp;#039;&amp;#039;, S. 86, in: &amp;quot;Helle Panke&amp;quot; e.V., Pankower Vorträge, Berlin 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Freilassung emigrierte er nach [[Prag]] – laut letzterer Quelle galt er bei der Gestapo nun als „rückfällig“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Prag meldete er seiner Partei die (angeblichen) Umstände seiner Freilassung und wurde 1938 aus der KPD ausgeschlossen. Danach ging er nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]. 1940 wurde Olbrysch zusammen mit seiner Freundin als Staatsbürger einer feindlichen Nation von den Briten [[Internierung|interniert]]. Im gleichen Jahr sollten die beiden, wie tausende andere deutscher Staatsbürger in Großbritannien, zwecks leichterer Verwahrung nach [[Kanada]] verbracht werden. Bei der Überführung der Internierten wurde das Schiff – die &amp;#039;&amp;#039;[[Versenkung der Arandora Star|Arandora Star]]&amp;#039;&amp;#039; – vom deutschen U-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[U 47 (U-Boot, 1938)#Sechste Unternehmung|U 47]]&amp;#039;&amp;#039; [[Versenkung der Arandora Star|versenkt]], wobei Olbrysch und seine Lebensgefährtin ertranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Liste der Stolpersteine in Berlin-Schöneberg|Berlin-Schöneberg]] wurde von [[Gunter Demnig]] ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für Karl Olbrysch verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Olbrysch, Karl&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, S. 539.&lt;br /&gt;
* [[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung, 1933–1945. Eine biographische Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. 2. unveränderte Auflage. Droste, Düsseldorf 1992, ISBN 3-7700-5183-1, Nr. 1096, S. 349f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/karl-olbrysch?ID=4856 Olbrysch, Karl]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130354201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130354201|VIAF=74957610}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Olbrysch, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Schöneberg ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Olbrysch, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen-Katernberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=auf dem [[Atlantik]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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