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	<title>Karl Okonsky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:05:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Okonsky&amp;diff=1465364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: /* Leben in Kaiserreich und Weimarer Republik (1880 bis 1933) */</title>
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		<updated>2026-01-18T12:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben in Kaiserreich und Weimarer Republik (1880 bis 1933)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OkonskyKarl.jpg|thumb|Karl Okonsky (1920 oder früher)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Okonsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (polnisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karol Okoński&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[12. Oktober]] [[1880]] in [[Boxhagen-Rummelsburg|Boxhagen]], [[Landkreis Niederbarnim|Kreis Niederbarnim]] bei Berlin; † [[8. Mai]] [[1974]] in [[Kuźnia Raciborska]]) war ein deutscher Politiker (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Leben in Kaiserreich und Weimarer Republik (1880 bis 1933) ===&lt;br /&gt;
Karol wurde als Sohn des Landarbeiters Joseph Okonsky und seiner Ehefrau Josefine Okonsky geb. Dulzscinski in der Wohnung seiner Eltern in Boxhagen-Rummelsburg geboren. Nach dem Besuch von [[Volksschule]]n (bzw. Dorfschulen) in [[Friedrichsberg (Berlin)|Friedrichsberg]], [[Schöneiche bei Berlin|Schön-Eiche]], [[Berlin-Heinersdorf|Heinersdorf]] und Hasenfelde absolvierte er ab 1895 eine Gärtnerlehre in [[Herzfelde (Rüdersdorf bei Berlin)|Herzfelde]], nachdem er bereits seit seinem elften Lebensjahr in der Landwirtschaft gearbeitet hatte. Bis 1901 verdiente er seinen Lebensunterhalt als Gärtner, Kutscher und Bauarbeiter in [[Berlin]], [[Hamburg]] und [[Lehrte]]. In den Jahren 1903 bis 1904 war er in [[Olsztyn|Allenstein]] beim Militär. Von 1904 bis 1910 arbeitete er als Bauarbeiter in Berlin. Am 25. Juli 1905 heiratete er in seinem damaligen Wohnort [[Berlin-Neukölln|Rixdorf]] die aus [[Anklam]] in Pommern stammende Fährmannstochter Pauline Eweline Starck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als junger Mann trat Okonsky in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) ein. Außerdem wurde er Mitglied der Gewerkschaft, für die er unter anderem im Vorstand des [[Deutscher Bauarbeiter-Verband|Bauarbeiterverbandes]] in [[Berlin-Friedenau]] saß. Im Zuge seiner Tätigkeit für die SPD kam er unter anderem mit [[August Bebel]], [[Rosa Luxemburg]] und [[Wilhelm Pieck]] in Kontakt. Fast 20 Jahre lang war er als Redakteur für die SPD-nahe Presse tätig: Unterbrochen von der Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem er als Soldat in Frankreich stationiert war&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schönewald: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Pieck im Krieg. Der Erste Weltkrieg als biografische Zäsur und erinnerungspolitisches Kapital.&amp;#039;&amp;#039; In: Emmanuel Droit, Nicolas Offenstadt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das rote Erbe der Front. Der Erste Weltkrieg in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2022, ISBN 978-3-11-071073-1, S.&amp;amp;nbsp;31–78, hier: S.&amp;amp;nbsp;50.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Sommer 1917 leicht verwundet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Verlustlisten des Ersten Weltkrieges]]: Ausgabe 1632 vom 19. September 1917 (Preußen 941), S.&amp;amp;nbsp;20705 ([https://des.genealogy.net/search/show/6712518 Okonsky, Karl – 12.&amp;amp;nbsp;10. Rummelsburg, Niederbarnim – l.&amp;amp;nbsp;v.]).&amp;lt;/ref&amp;gt; arbeitete er von 1910 bis 1918 als Redakteur bei der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Volkswacht&amp;#039;&amp;#039; in [[Breslau]]. 1912 wurde Okonsky wegen eines seiner Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;Volkswacht&amp;#039;&amp;#039; vom [[Landgericht Breslau]] wegen grober Ministerbeleidigung zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039; vom 12. und 13. April 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1919 bis 1924 war Okonsky Redakteur der oberschlesischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Volkswille&amp;#039;&amp;#039;, danach, von 1925 bis 1927, Redakteur der [[Kattowitzer Zeitung]]. Von 1928 bis 1945 führte er eine Gärtnerei in [[Kuźnia Raciborska|Ratiborhammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Juli 1919 bis Juni 1920 gehörte Okonsky der [[Weimarer Nationalversammlung]] an. Im [[Reichstagswahl 1920|Juni 1920]] wurde Okonsky als Kandidat der SPD für den Wahlkreis 10 (Oppeln) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er bis zum Mai 1924 angehörte. Von 1928 bis 1933 war Okonsky Mitglied des [[Preußischer Staatsrat (1921–1933)|preußischen Staatsrates]]. 1931 verließ er die SPD und trat in die [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands]] (SAPD) über. Daneben war er Mitglied des Kreistages von [[Landkreis Ratibor|Ratibor]] und Gemeindevorsteher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerische Arbeiten Okonskys wurden in deutscher und polnischer Sprache verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit und Nachkriegszeit (1933 bis 1974) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 wurde Okonskys Haus von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] durchsucht. Dabei wurden mehrere Schriften beschlagnahmt, die seine kommunistischen Bestrebungen belegen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Anklageschrift, 1. Strafsenat Breslau vom 30. März 1936.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Februar 1936 wurde Okonsky wegen angeblicher abfälliger Äußerungen über den Reichskanzler [[Adolf Hitler]] und die [[Reichsregierung]] von der Gestapo in Ratibor verhaftet&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 419.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach [[KZ Lichtenburg|Lichtenburg]] verbracht. Am 15. Mai 1936 wurde er am [[Oberlandesgericht Breslau]] wegen [[Hochverrat]]s angeklagt. Nach mehreren Monaten Untersuchungshaft, die er in [[Torgau]] verbrachte, wurde er im September freigesprochen. Nach eigener Aussage verbrachte er dennoch mehr als ein Jahr in Lichtenburg. 1944 wurde Okonsky wegen der angeblichen Verbreitung kommunistischer Flugschriften erneut verhaftet und von der Gestapo verhört. Danach blieb er bis zum Kriegsende unter polizeilicher Aufsicht. Nach dem Krieg durfte er sich sogar als Stadtrat politisch betätigen und Texte in den Zeitschriften von [[Wilhelm Szewczyk]] veröffentlichen. Andererseits wurde er vom Sicherheitsbüro ([[Urząd Bezpieczeństwa]]) wegen seiner Korrespondenz, unter anderem mit [[Karl Schodrok|Karl Schodrock]], gerügt. In den 1960er Jahren wurde er in Ratiborhammer von [[August Scholtis]] besucht, der diesen Besuch in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Reise nach Polen – Ein Bericht]]&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. von Biederstein, München 1962) beschrieben hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Natalia Klimaschka |Titel=Trotz allen Stereotypen. Forschungsperspektiven: politische und publizistische Tätigkeit von Karl Okonsky (Karol Okoński) in Oberschlesien |Sammelwerk=Studia Politicae Universitatis Silesiensis |Band=31 |Verlag=Wydawnictwo Uniwersytetu Śląskiego |Ort=Katowice |Datum=2020 |ISSN=2353-9747 |DOI=10.31261/spus.9825 |Seiten=95-121}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Okonskys Nachlass wird heute im [[Archiv der sozialen Demokratie]] (AdsD) und bei der [[Stiftung Haus Oberschlesien]] (SHOS) verwahrt. Dem AdsD übergab [[Adalbert Kurzeja]] aus der [[Abtei Maria Laach]] im Juli 1994 einen Teilbestand. Kurzeja hatte Okonsky persönlich gekannt und die Dokumente im Jahr 1993 von dessen Schwiegersohn, Ernst Kubiczek, erhalten. Der Bestand hat einen Umfang von 0,5 laufenden Regalmetern. Inhaltlich finden sich in ihm Korrespondenzen, Manuskripte (z. T. mit autobiographischen Bezügen) und persönliche Unterlagen (Parteiausweise usw.) sowie Kopien der im Bundesarchiv gelagerten Gerichtsakten aus dem Jahr 1936. Außerdem enthält der Nachlass Kopien einiger Manuskripte Okonskys, die Kurzeja überwiegend als zweiten Teilbestand der SHOS in Ratingen übergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die oberschlesische Autonomiefrage und die Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;, 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Oberschlesien]] vor dem Abgrund?&amp;#039;&amp;#039;, 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Belagerung von [[Kattowitz]] im [[Aufstände in Oberschlesien|dritten Polenaufstand 1921]]&amp;#039;&amp;#039;, 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Natalia Klimaschka |Titel=Trotz allen Stereotypen. Forschungsperspektiven: politische und publizistische Tätigkeit von Karl Okonsky (Karol Okoński) in Oberschlesien |Sammelwerk=Studia Politicae Universitatis Silesiensis |Band=31 |Verlag=Wydawnictwo Uniwersytetu Śląskiego |Ort=Katowice |Datum=2020 |ISSN=2353-9747 |DOI=10.31261/spus.9825 |Seiten=95-121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126949816}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_o/okonsky-ka.htm Karl Okonsky] In: [[Archiv der sozialen Demokratie]] (AdsD)&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126949816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126949816|VIAF=5946800}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Okonsky, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Staatsrats (1921–1933)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Okonsky, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Okoński, Karol (polnisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Boxhagen-Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kuźnia Raciborska]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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