<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Nothnagel</id>
	<title>Karl Nothnagel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Nothnagel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Nothnagel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T17:54:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Nothnagel&amp;diff=2167394&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:8071:5004:6900:145F:28AA:E48:1BDC am 23. Januar 2024 um 10:11 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Nothnagel&amp;diff=2167394&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-01-23T10:11:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Nothnagel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1898]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[24. November]] [[1958]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und Denkmalpfleger. Er war maßgeblich am Aufbau der [[Denkmalpflege in Hessen]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beteiligt. Zeitweise nahm er in [[Personalunion]] drei Führungsfunktionen gleichzeitig wahr: Er war [[Referat (Organisation)|Referent]] für [[Denkmalpflege]] im [[Hessisches Kultusministerium|Hessischen Kultusministerium]], [[Landesamt für Denkmalpflege Hessen|Landeskonservator]] und Leiter der [[Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Karl Nothnagel studierte an den Universitäten [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt]], [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] [[Kunstgeschichte]], [[Geschichte]] und [[Germanistik]]. Er promovierte 1927 bei [[Rudolf Kautzsch]] mit einer Arbeit über die romanische Architektur in [[Gelnhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;postum veröffentlicht als &amp;#039;&amp;#039;Staufische Architektur in Gelnhausen und Worms&amp;#039;&amp;#039;. Kümmerle, Göppingen 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1932 war er als Universitätsassistent tätig, dann vertretungsweise als [[Bibliothekar]] in der [[Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg|Stadtbibliothek Frankfurt]]. Der Vertrag wurde 1933 nicht verlängert, da er nicht Mitglied der [[NSDAP]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit erhielt Nothnagel nacheinander verschiedene Anstellungen in der [[Denkmalpflege]], wobei er an der Erstellung eines Kunstdenkmälerinventars der kirchlichen Bauten der Stadt Mainz beteiligt war. Ab 1938 war er bei der [[Provinz Pommern|Provinzialverwaltung für Pommern]] in [[Stettin]] und ab 1943 im [[Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung]] in der Abteilung Denkmalpflege tätig. Ab 1947 arbeitete er im [[Hessisches Kultusministerium|Hessischen Kultusministerium]] als Referent für Museen, Denkmalpflege und [[Bildende Kunst|bildende Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Aufgabenbereichen zählte unter anderem die Verwaltung der im [[Museum Wiesbaden]] noch verbliebenen und hier untergebrachten Bestände des [[Museum Wiesbaden#Geschichte|Central Collecting Point]] und ausgelagerter Bestände des [[Kulturgut|Kulturgutes]] des ehemaligen Landes [[Preußen]], insbesondere aus [[Berlin]], die 1957 in die [[Stiftung Preußischer Kulturbesitz]] überführt wurden. Weiter richtete er die &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung Staatlicher Schlösser und Gärten Hessen&amp;#039;&amp;#039; ein, die entsprechende Anlagen von der ehemaligen [[Preußen|preußischen Provinz]] [[Hessen-Nassau]] und dem ehemaligen [[Volksstaat Hessen]] und dessen Vorgänger, dem [[Großherzogtum Hessen]], übernahm. Karl Nothnagel führte diese Behörde in Personalunion mit seiner Stelle als Referent im Kultusministerium. Zudem war er nach dem Ausscheiden des bisherigen Amtsinhabers, [[Friedrich Bleibaum]], ab 1951 – ebenfalls in Personalunion – Landeskonservator von Hessen. 1955 wurde das Amt des Landeskonservators allerdings wieder verselbständigt und [[Hans Feldtkeller]] die Aufgabe übertragen. Karl Nothnagel verstarb 51-jährig an den Folgen eines Herzschlages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Peterskirche in Gelnhausen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Oberrheinische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). Freiburg 1930.&lt;br /&gt;
* mit Ernst Neeb: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Kreises Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die kirchlichen Kunstdenkmäler der Stadt Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Bestehende und verschwundene Mainzer Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1. Lieferung: &amp;#039;&amp;#039;A-G&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler in Hessen. Stadtkreis Mainz&amp;#039;&amp;#039;). Bergsträsser, Darmstadt 1940.&lt;br /&gt;
* mit [[Fritz Arens]] und Ernst Neeb: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen St. Agnes bis Hl. Kreuz&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Rheinland-Pfalz. Vierter Band.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1). Deutscher Kunstverlag, Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staufische Architektur in Gelnhausen und Worms&amp;#039;&amp;#039;. Kümmerle, Göppingen 1971, ISBN 3-87452-083-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Kiesow]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der Denkmalpflege in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.denkmalpflege-hessen.de/LFDH4_Publikationen/Veroffentlichungen/Ausgabe_1_1988/88-1_Kiesow/88-1_kiesow.html &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 1, 1988]&lt;br /&gt;
* Jochen Zulauf: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung der Kunst oder Kunst der Verwaltung. Kulturverwaltung, Kulturförderung und Kulturpolitik des Landes Hessen 1945–1960.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte Nassaus und des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 2). Wiesbaden 1995, [S. 34ff.]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Nothnagel zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, Deutscher Kunstverlag, 1959, S. 89.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1012610004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012610004|VIAF=273295441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nothnagel, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalpfleger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeskonservator (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nothnagel, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. November 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A02:8071:5004:6900:145F:28AA:E48:1BDC</name></author>
	</entry>
</feed>