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	<title>Karl Nicol - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:23:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Nicol&amp;diff=1691642&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlinks geprüft</title>
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		<updated>2025-11-22T11:28:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ludwig Dietrich Nicol &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1886]] in [[Willmars]], Unterfranken; † [[1954]]) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe. Er war ab 1919 Rektor der [[Rummelsberger Anstalten|Diakonen- und Erziehungsanstalt Rummelsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Karl Nicol wuchs im evangelischen [[Pfarrhaus]] in der heutigen Lappichstraße in Willmars auf, damals im [[Bezirksamt Mellrichstadt]] gelegen. Zu seinen Jugenderinnerungen gehört, dass er mit den Kindern der benachbarten jüdischen Familie Strauß zu spielen pflegte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Gronauer |Titel=Vorgezogenes Pogrom in Unterfranken |Sammelwerk=Evangelisches Sonntagsblatt aus Bayern |Datum=2021-04-20 |Seiten=4 |Online=https://www.evangelisches-sonntagsblatt.de/2021/04/20/vorgezogenes-pogrom-in-unterfranken/ |Abruf=2021-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicol studierte [[Evangelische Theologie]] an den Universitäten in [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]], [[Universität Rostock|Rostock]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und verbrachte im Anschluss zwei Jahre im Predigerseminar in München. Der christlichen [[Studentenverbindung]] [[CStV Uttenruthia Erlangen|Uttenruthia Erlangen]] im [[Schwarzburgbund]] trat er im Wintersemester 1904/05 bei. Seine sieben Brüder waren ebenfalls in der Uttenruthia aktiv und sein Vater erhielt im [[Sommersemester]] 1908 das Ehrenband. Im Jahr 1909 erfolgte seine [[Ordination]]. Nach kurzem [[Vikariat (evangelisch)|Vikariat]] in München war er von 1910 bis 1913 Stadtvikar in Bamberg. 1913 kam er als Pfarrer nach [[Gleisenau (Ebelsbach)|Gleisenau]] (Unterfranken). Seine seelsorgerische Arbeit wurde unterbrochen durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem er 14 Monate als Lazarettpfarrer diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 übernahm er als Rektor die Leitung der Landesdiakonieanstalt Rummelsberg, die seine Wirkungsstätte blieb. Ab 1934 stand er zudem als Vorsitzender dem Landesverein für [[Innere Mission]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern]] vor. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]], die mehrmals versuchten, die Rummelsberger Anstalten aufzuheben, war er ab 1933 wiederholt politischer Verfolgung ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich zum 31. Januar 1936 unter Zwang der Nationalsozialisten die aktive Verbindung der [[Uttenruthia]] auflösen musste, übernahm der Landesverein der Inneren Mission, dessen Vorsitzer Karl Nicol war, das Uttenreutherhaus in der Friedrichstraße 19 in Erlangen, wandelte es zu einem „Theologischen Studienheim“ um. Am 5. Dezember 1938 kaufte die Landeskirche das Haus vom damals noch bestehenden Philisterverein der Uttenruthia, um es ihr im Jahr 1951 zurückzuübereignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er Hauptgeschäftsführer und stellvertretender Bevollmächtigter des [[Evangelisches Hilfswerk|Evangelischen Hilfswerks]] in Bayern, Mitglied des Exekutivkomitees des Evangelischen Hilfswerks in Deutschland (amerikanische Zone) und Mitglied des Zentralausschusses für Innere Mission der [[Evangelische Kirche in Deutschland|Evangelischen Kirche in Deutschland]]. 1948 wurde er Präsident des neu gegründeten Landesverbandes für Innere Mission in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1948: Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Erlangen&lt;br /&gt;
* Wichernplakette für Verdienste auf dem Gebiet der Inneren Mission&lt;br /&gt;
* 1953: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz]] (Steckkreuz) der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diakonische Lebens- und Berufsordnung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin-Friedenau: Deutsche Diakonenschaft, o.&amp;amp;nbsp;J. [1936]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ratgeber für Rummelsberger Diakone&amp;#039;&amp;#039;, 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rummelsberg. Ein Gang durch die Anstalten mit Bildern und kurzen Erläuterungen&amp;#039;&amp;#039;, 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Küsteramt in der evangelischen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Erlangen: Martin Luther-Verlag, 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Gnad&amp;#039; und lauter Güte! Aus dem Leben und der Arbeit eines Mannes der Inneren Mission.&amp;#039;&amp;#039; München: Claudius-Verlag, 1954&lt;br /&gt;
* Aufsätze in den Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Das Diakonenblatt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Volksmission&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Kunst&amp;#039;&amp;#039; u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Das evangelische Kinderheim in Willmars ist nach Nicol benannt (&amp;#039;&amp;#039;Nicolhaus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gregor Koob |url=https://www.kinderheimnicolhaus.de/ |titel=Internetpräsenz |titelerg= |hrsg=Evangelisches Kinderheim Nicolhaus |werk=www.kinderheimnicolhaus.de |datum=2018 |abruf=2025-11-22 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210411132544/https://www.kinderheimnicolhaus.de/ |archiv-datum=2021-04-11 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Forssman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sie waren Uttenreuther. Lebensbilder einstiger Erlanger Studenten&amp;#039;&amp;#039;. Philisterverein der Uttenruthia, Erlangen, 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126726728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126726728|VIAF=8104380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Nicol, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Schwarzburgbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Diakonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwarzenbruck)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nicol, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nicol, Karl Ludwig Dietrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Willmars]], [[Unterfranken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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