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	<title>Karl Neuscheler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Neuscheler&amp;diff=2890934&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Fischer am 16. Februar 2026 um 10:49 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-16T10:49:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Neuscheler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. August]] [[1897]] in [[Pfullingen]]; † [[17. Mai]] [[1986]] in [[Freudenstadt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Proske]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der kleinen Hitler! Die NS-Kreisleiter in Baden, Württemberg-Hohenzollern und im besetzten Elsass, ca. 1928–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kugelberg-Verlag Gerstetten 2024, ISBN 978-3-945893-29-6, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Journalist]], [[Zeitungswissenschaft]]ler und Nationalsozialist ([[Sturmabteilung|SA]]-Brigadeführer, [[NSDAP]]-Kreisleiter und Träger des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichens]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueberschär&amp;quot;&amp;gt;[[Gerd R. Ueberschär]]: &amp;#039;&amp;#039;Freiburg im Luftkrieg : 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Ploetz, Freiburg im Breisgau und Würzburg 1990, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Neuscheler besuchte das [[Gymnasium]] zu [[Cannstatt]] und studierte an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] und der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] im Hauptfach [[Germanistik]], im Nebenfach [[Romanistik]] und [[Slawistik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er von 1915 bis 1918 als [[Fahnenjunker]] beim [[Infanterie-Regiment „König Wilhelm I.“ (6. Württembergisches) Nr. 124|Infanterie-Regiment 124]] bzw. [[Leutnant]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueberschär&amp;quot;/&amp;gt; teil; durch eine Kriegsverletzung blieb seine linke Hand gelähmt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueberschär&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] an der Universität München 1923 widmete er sich zunächst dem [[Buchhandel]], arbeitete in mehreren [[Buchverlag]]en und [[Buchhandel#Sortimentsbuchhandel|Sortimenten]], zum Schluss als Verlagsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1930 trat Neuscheler in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 186.160).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/30470124&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueberschär&amp;quot; /&amp;gt; 1932 gründete er die [[Nationalsozialismus|NS]]-Gauzeitung &amp;#039;&amp;#039;Bodensee-Rundschau&amp;#039;&amp;#039; (Konstanz), deren [[Chefredakteur|Hauptschriftleiter]] er wurde. Von 1933 bis 1940 war Neuscheler Hauptschriftleiter des badischen NS-Gauorgans &amp;#039;&amp;#039;[[Der Führer (Zeitung)|Der Führer]]&amp;#039;&amp;#039; (Karlsruhe). 1935 übernahm er einen Lehrauftrag für [[Zeitungswissenschaft|praktische Zeitungskunde]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]], nahm diesen aber ab 1937 wegen seiner Beschäftigung als [[Moskau]]-Korrespondent für den &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;[[Der Angriff|Angriff]]&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wechselte Neuscheler als stellvertretender Hauptschriftleiter in die Redaktionsleitung der [[Wien]]er Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Völkischen Beobachters&amp;#039;&amp;#039;. Am [[Institut für Zeitungswissenschaften]] an der [[Universität Wien]] war er außerdem Leiter der Hauptabteilung I („Erforschung und Förderung des Internationalen Zeitungswesens“); zu Schwerpunkten in seiner dortigen Lehrtätigkeit gehörten Schriftleiterpraxis im Allgemeinen, Zeitungsgestaltung, Ressortpolitik sowie die Tätigkeit des politischen Schriftleiters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 veröffentlichte Neuscheler im [[Franz-Eher-Verlag|Eher-Verlag]] die von ihm nach Angaben des [[österreich]]ischen Emigranten und [[Sowjetunion|Sowjetbürgers]] Kajetan Klug aufgezeichnete Propaganda-Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Die größte Sklaverei der Weltgeschichte. Tatsachenbericht aus den Strafgebieten der [[Gossudarstwennoje polititscheskoje uprawlenije|G.P.U.]]&amp;#039;&amp;#039; über das System der Zwangsarbeit in der [[Sowjetunion]], die eine Auflage von mindestens 650.000 Stück erfuhr und nach Kriegsende in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-k.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom  9. Oktober 1941 bis  31. März 1944 vertrat  Neuscheler beim &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ANNO&amp;quot;&amp;gt;[http://anno.onb.ac.at/info/vob_info.htm Österreichische Nationalbibliothek, ANNO Historische österreichische Zeitungen und Zeitschriften: &amp;#039;&amp;#039;Völkischer Beobachter&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;   den seit Mai 1941 zur Wehrmacht eingezogenen stellvertretenden Hauptschriftleiter [[Theodor Seibert (Journalist)|Theodor Seibert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. November 1942 wurde er zum [[NS-Ranggefüge|Brigadeführer]] der [[Sturmabteilung]] ernannt. Zum 15. April 1944 wurde Neuscheler [[Struktur der NSDAP#Kreisleiter|NSDAP-Kreisleiter]] in [[Freiburg im Breisgau]], womit er auch seine Lehrtätigkeit in Wien aufgab. Neuscheler trat die Stelle als „Kriegs-Kreisleiter“ für die Kriegsdauer in Vertretung für den in die NSDAP-Reichsleitung berufenen Oberbereichsleiter Wilhelm Fritsch an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueberschär&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren war er als Werbeberater und -texter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerhart Hauptmann und Leo Tolstoi&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, München 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doktor Johann Faust. Ein schwäbisch-deutsches Volksstück&amp;#039;&amp;#039; (= Münchener Laienspiele; H. 19). Ch. Kaiser, München 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;König oder Narr. Ein Lustspiel&amp;#039;&amp;#039; (= Münchener Laienspiele; H. 20). Ch. Kaiser, München 1926.&lt;br /&gt;
* [[Lucien Romier]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch von heute&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Französischen übersetzt von Karl Neuscheler. N. Kampmann, Freiburg im Breisgau, 1930.&lt;br /&gt;
* Kajetan Klug: &amp;#039;&amp;#039;Die größte Sklaverei der Weltgeschichte. Tatsachenbericht aus den Strafgebieten der G.P.U.&amp;#039;&amp;#039; Aufgezeichnet von Karl Neuscheler. Eher-Verlag, Berlin 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katharina Kniefacz: &amp;#039;&amp;#039;„Wiener ‚Schule‘ der Zeitungswissenschaft? Das Institut für Zeitungswissenschaft in der NS-Zeit und seine DoktorandInnen“&amp;#039;&amp;#039;, in: Andreas Huber, Katharina Kniefacz, Alexander Krysl, Manès Weisskircher: &amp;#039;&amp;#039;Universität und Disziplin. Angehörige der Universität Wien und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Lit-Verlag, Wien und Berlin 2011, S. 90f. ISBN 978-3-643-50265-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11698497X|VIAF=313225965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neuscheler, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neuscheler, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. August 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pfullingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freudenstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Fischer</name></author>
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