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	<title>Karl Neupert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:32:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Neupert&amp;diff=1920080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-09-04T11:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl neupert.png|miniatur|hochkant|Karl Neupert um 1959]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Neupert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Oktober]] [[1910]] in [[Tanna]]; † [[29. Dezember]] [[1991]] in [[Schnaittach]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Raumplaner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und erste Berufstätigkeit ==&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule absolvierte Neupert zunächst eine Ausbildung als Zimmermann und besuchte ab 1928 die Sächsische Staatsbauschule für Hochbau in [[Dresden]]. Anschließend studierte er mit Unterbrechungen zugunsten von beruflicher Tätigkeit zwischen 1931 und 1935 Architektur an der [[Bauhaus-Universität Weimar|Staatlichen Hochschule für Baukunst]] in [[Weimar]] bei [[Paul Schultze-Naumburg]] und erwarb Ende April 1935 das dortige Diplom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden 20 Monaten wechselte er mehrfach den Arbeitsplatz: vom Anfang Mai bis Mitte Juni 1935 mit der Berechnung der Festsetzung von Friedensmieten bei der Stadt Weimar, dann bis Ende März 1936 in der Neubauleitung als Entwurfsarchitekt in [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] bzw. Weimar für das Heeresbauamt Naumburg / Saale. Ab dem 1. April 1936 arbeitete er für ein halbes Jahr als Entwurfsarchitekt bei der Bauleitung in [[Kiel]] des Marine-Standortbauamts Kiel, um für den Rest des Jahres 1936 als Entwurfsarchitekt im Luftkreiskommando VII [[Braunschweig]] tätig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme Hitlers wurde Neupert Funktionär in der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] DAF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit als Raumplaner und Siedlungsgestalter ==&lt;br /&gt;
Anfang 1937 wurde er Mitarbeiter in der Forschungsstelle für Siedlungsgestaltung des [[Reichsheimstättenamt]]es im [[Gau]] [[Sachsen]] in Dresden. Dort entwickelte er einen [[Raumplanung|raumplanerischen]] Ansatz, der sich auf [[Theodor Fischer]] und insbesondere [[Heinz Wetzel]] berief. 1939 übernahm er von Georg Laub (einem Wetzel-Schüler) die Leitung der Abteilung Stadtplanung des Reichsheimstättenamtes in [[Berlin]]. Nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] legte Neupert mit seiner Planungsabteilung Pläne für die Besiedlung der deutschen Ostgebiete vor und trat so in Konkurrenz zum Planungsstab des [[Reichskommissar für die Festigung des deutschen Volkstums|Reichskommissars für die Festigung des deutschen Volkstums]], in dem unter der Leitung von [[Konrad Meyer]] der [[Generalplan Ost]] ausgearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurden Neupert und seine Mitarbeiter zum [[Kriegsdienst]] eingezogen. Nach einer schweren Verwundung kehrte er im Februar 1944 nach Berlin zurück und erhielt dort als neuer „Sonderbeauftragter für das Siedlungswesen des Reichswohnungskommissars“ von [[Robert Ley]] umfassende Aufgaben übertragen:&lt;br /&gt;
* Leitung der Abteilung Siedlungsgestaltung in der Deutschen Akademie für Wohnungswesen e.&amp;amp;nbsp;V. (Forschungsaufgabe),&lt;br /&gt;
* Leitung der Abteilung Siedlungsplanung bei Reichswohnungskommissar (staatsrechtliche Kompetenzen),&lt;br /&gt;
* Leitung der Forschungsstelle für Siedlungsgestaltung im Reichsheimstättenamt (politische und baurechtliche Kompetenzen)&lt;br /&gt;
* Übernahme der Planung für die [[Wolfsburg|„Stadt des KdF-Wagens“]] an Stelle des kriegsvermissten [[Peter Koller (Architekt)|Peter Koller]], der in sowjetische Gefangenschaft geraten war&lt;br /&gt;
* sowie ab Mai 1944 Übernahme der Planung für die [[Waldbröl|„Stadt der KdF-Traktorenwerke“]] (ebenfalls an Stelle von Peter Koller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende übernahm er den elterlichen Baubetrieb im thüringischen [[Tanna]], wurde in der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]]/[[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] aus politischen Gründen zwischen 1945 und 1960 dreimal verhaftet, jeweils für längere Zeit inhaftiert (zuletzt im [[Zuchthaus Waldheim]]) und flüchtete 1960&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.neupertbau.de/index.php?lang=de&amp;amp;kat=Unternehmen&amp;amp;subkat=Geschichte neupertbau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Bundesrepublik. Ab 1961 wurde er bis zu seiner Pensionierung 1975 Leiter der Forschungsstelle für Siedlungsgestaltung in der Wohnungskreditbauanstalt des Landes [[Schleswig-Holstein]] in [[Kiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Städtebild und Landschaft&amp;#039;&amp;#039; (mit Max Reilinger, Hubert Grenzer, Helmut Wächter), Berlin : Verlag der deutschen Arbeitsfront GmbH, 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsgestaltung aus Volk, Raum und Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, 9 Planungshefte, herausgegeben vom Reichsheimstättenamt der DAF, Berlin 1940/42&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben und Gestalt in Persönlichkeit und Gemeinschaft, Bauwerk und Raum&amp;#039;&amp;#039;, Kiel : Forschungsstelle für Siedlungsgestaltung, 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landesbauordnung und Baugestaltung&amp;#039;&amp;#039;, Kiel : Forschungsstelle für Siedlungsgestaltung, 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Theorie der zentralen Orte und ihre Bedeutung für die Dezentralisation und die Neugestaltung der Siedlungslandschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kiel : Forschungsstelle für Siedlungsgestaltung, 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rettet Friedrichstadt, jetzt!&amp;#039;&amp;#039;, Kiel : Forschungsstelle für Siedlungsgestaltung, 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Durth]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Landschaft – Kriegszerstörungen und Zukunftsentwürfe (1995)&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerd de Bruyn (Hrsg.): „Architektur_theorie.doc – Texte seit 1960“. Birkhäuser, Basel 2003, ISBN 3-7643-6973-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.architektur-geschichte.de/08%20Karl%20Neupert%2002%20Text.html Karl Neupert – Der verhinderte Stuttgarter Schüler]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40830616.html &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 26/1977: Bebauung aus wilder Wurzel]&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/1988/02/die-ersehnte-katastrophe/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 8. Januar 1988: Nils Gutschow: Die ersehnte Katastrophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118981412|LCCN=no95030043|VIAF=39771868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neupert, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumplaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Planen und Bauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neupert, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Raumplaner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tanna]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schnaittach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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