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	<title>Karl Nabersberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;08Linus: +ND</title>
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		<updated>2025-10-10T22:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ND&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Nabersberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1908]] in [[Krefeld]]; † [[15. Januar]] [[1946]] in [[Dachau]]) war ein deutscher Jugendführer und Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Frühes Leben ===&lt;br /&gt;
Nabersberg war der Sohn eines Kaufmanns. Er trat 1923 in die damalige Jugendorganisation – die Vorgängerorganisation der [[Hitlerjugend]] – der NSDAP ein. Zudem wurde er als Unterprimaner bereits Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 20. Dezember 1925 schloss er sich der NSDAP an ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 26.269).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/745659&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Schulbesuch studierte er [[Rechtswissenschaften]] an den Universitäten Köln und Berlin, ohne einen Abschluss zu erlangen. In Köln betätigte er sich als Organisator des NS-Studentenbundes und war Mitbegründer der Kölner [[NSDAP-Ortsgruppe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1929 amtierte Nabersberg als Hochschulgruppenführer des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes]] (NSDStB) sowie als Fraktionsführer des NSDStB im [[Allgemeiner Studierendenausschuss|Asta]] der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1931 wurde Nabersberg Mitglied in der Reichsleitung des [[Nationalsozialistischer Schülerbund|NSS]]. Zugleich wurde er zum NSS-Gauführer von Berlin-Brandenburg-Ostmark und zum Führer des Gauverbandes Ost des NSS ernannt. Ab November 1931 war er als Abteilungsleiter I Mitglied der Reichsleitung der HJ unter [[Adrian von Renteln]] sowie Stabsführer der HJ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juli 1932 war Nabersberg im Stab der Reichsjugendführung verantwortlicher Führer des [[Deutsches Jungvolk|Deutschen Jungvolks]] in der HJ im Rang eines [[Gebietsführer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Von Januar bis Juni 1933 war Nabersberg als [[Obergebietsführer]] Leiter der Abteilung II (Personal, Strafrecht, Ausland) der [[Reichsjugendführung]], seit April 1933 zugleich stellvertretender Leiter des Reichsausschusses der deutschen Jugendverbände, den er zuvor im Auftrag [[Baldur von Schirach|Schirachs]] besetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend leitete Nabersberg die Abteilung AR der Reichsjugendführung (Jugendauslands- und Kolonialarbeit, Rechtsfragen, Mittelstelle deutscher Jugend in Europa) sowie deren Abteilung JV (Jugendverbände).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1934 wurde Nabersberg als Nachfolger von [[Walter Kaul]] zum Stellvertreter des Reichsjugendführers und zum Stabsführer der Hitlerjugend ernannt. Bereits im Mai 1934 wurde er von diesen beiden Posten entlastet, die anschließend [[Hartmann Lauterbacher]] übernahm. Er blieb aber Leiter der Abteilung Ausland der Reichsjugendführung, die sich Schirach im Mai 1934 jedoch direkt unterstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1935 wurde Nabersberg von der Leitung der Abteilungen Grenz- und Auslandsarbeit und Jugendverbände entlastet. 1936 ist er als Mitarbeiter in der Überwachungsabteilung der Reichsjugendführung nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1937 wurde Nabersberg zum ehrenamtlichen HJ-Richter in das HJ-Obergericht berufen. 1940 wurde er zudem zum Richter/Beisitzer am Obersten Ehren- und Disziplinargerichtshof ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nabersberg war während des Zweiten Weltkriegs Leiter der Hauptabteilung Politik im [[Generalbezirk Litauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Baldur von Schirach: &amp;#039;&amp;#039;Die Pioniere des Dritten Reiches&amp;#039;&amp;#039;, Essen 1933.&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* Joachim Tauber: &amp;#039;&amp;#039;Arbeit als Hoffnung : Jüdische Ghettos in Litauen 1941-1944&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : De Gruyter, 2015, S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1316950778|VIAF=1828170671814716650008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nabersberg, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDStB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Litauens 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nabersberg, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nabersberg, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jugendführer und Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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