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	<title>Karl Mommer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Mommer&amp;diff=178223&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12 am 19. April 2026 um 12:09 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F020364-0071, Bonn, Bundesverdienstkreuz an Bundestagsmitglieder.jpg|mini|Karl Mommer erhält von [[Eugen Gerstenmaier]] das [[Bundesverdienstkreuz]] (1965)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Mommer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. März]] [[1910]] in [[Stadt Wevelinghoven|Wevelinghoven]]; † [[3. September]] [[1990]] in [[Bonn]]) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte Mommer Philosophie, Volkswirtschaftslehre und Geschichte in [[Universität zu Köln|Köln]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Universität Graz|Graz]] und [[Universität Wien|Wien]]. Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialisten]] beteiligte er sich an illegalen Aktionen und wurde deswegen zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt. Nach der Haftverbüßung floh er nach [[Belgien]]. Er wurde 1935 in [[Brüssel]] bei [[Hendrik de Man]] mit der Arbeit „Der junge Marx und der Staat“ zum Doktor der Sozialwissenschaften promoviert. Anschließend arbeitete er als Privatlehrer und Buchhalter. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er 1940/41 in [[Frankreich]] interniert und war anschließend als selbständiger Landwirt in Südfrankreich tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kehrte Mommer nach Deutschland zurück und wurde Referent für Sozialpolitik und Flüchtlingsfragen beim [[Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes]] in [[Stuttgart]]. Von 1947 bis 1949 war er Referent im [[Deutsches Büro für Friedensfragen|Deutschen Büro für Friedensfragen]], das seinen Sitz ebenfalls in Stuttgart hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war er von 1976 bis 1979, als erster Deutscher, Präsident der [[Atlantic Treaty Association]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Mommer ist der Vater von [[Bernard Mommer]], dem ehemaligen stellvertretenden Energie- und Erdölminister [[Venezuela]]s. Nach ihm ist der &amp;#039;&amp;#039;Karl-Mommer-Preis&amp;#039;&amp;#039; des SPD-[[Ludwigsburg|Kreisverbandes Ludwigsburg]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Als Student war Karl Mommer, dessen Vater bereits in der KPD aktiv gewesen war, 1930 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] beigetreten. Während seines Exils in Brüssel hielt er zunächst Kontakt zur dortigen Leitung der Exil-KPD, der zunächst auch seine Schwester Elvira angehörte. Als diese 1938 in der Sowjetunion verhaftet und in ein [[Gulag]] deportiert wurde, brach er 1938 mit dem Kommunismus und schloss sich der SPD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1940er Jahre gehörte Mommer dem Landesvorstand der SPD in [[Württemberg-Baden]] an. In den [[1950er]] Jahren war er im Bundesvorstand der SPD und dort für die Kontakte zum bis 1955 verbotenen Landesverband im [[Saarland]] zuständig. Er wurde dem rechten SPD-Flügel zugerechnet und kritisierte insbesondere die Politik der DDR und der übrigen kommunistischen Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F002449-0003, Bonn, Bundestag, Pariser Verträge, Mommer.jpg|mini|Karl Mommer spricht im Bundestag in der zweiten Lesung der [[Pariser Verträge]]]]&lt;br /&gt;
Mommer war 1948/49 Mitglied des [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes|Wirtschaftsrates der Bizone]]. Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] seit dessen erster Wahl [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis 1969 an. [[Bundestagswahl 1953|1953]], [[Bundestagswahl 1961|1961]] und [[Bundestagswahl 1965|1965]] wurde er im [[Bundestagswahlkreis Ludwigsburg|Wahlkreis Ludwigsburg]] direkt gewählt, ansonsten zog er über die Landesliste der SPD ins Parlament ein. Mommer war von 1949 bis zum 21. März 1952 Vorsitzender des Organisationsausschusses des Bundestages. Vom 10. Mai 1957 bis zum Ende der zweiten [[Legislaturperiode]] war er stellvertretender Vorsitzender des Sonderausschusses &amp;#039;&amp;#039;„Gemeinsamer Markt / Euratom“&amp;#039;&amp;#039;. Sodann fungierte er von 1957 bis zum 14. Dezember 1966 als Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion und war anschließend bis zum 20. Oktober 1969 [[Präsident des Deutschen Bundestages|Vizepräsident des Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mommer gehörte zeitweilig der Parlamentarischen Versammlung der [[Westeuropäische Union|WEU]] und der Parlamentarischen Versammlung des [[Europarat]]s an, wo er 1957 den &amp;#039;&amp;#039;„Ausschuss für die Beziehungen zu den nationalen Parlamenten und zur Öffentlichkeit“&amp;#039;&amp;#039; leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1965: [[Bundesverdienstkreuz|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1969: Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einrichtungen der amerikanischen Legislative.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag vom 9. Januar 1950. Abgedruckt in: [[Michael F. Feldkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Mommer und die Anfänge des Deutschen Bundestages.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Julia von Blumenthal]], [[Helmar Schöne]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parlamentarismusforschung in Deutschland. Ergebnisse und Perspektiven 40 Jahre nach Erscheinen von [[Gerhard Loewenberg]]s Standardwerk zum Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Parlamentarismus.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13). Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 2009, ISBN 978-3-8329-4621-0, S. 245–255.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der schwierige Alltag des Parlamentariers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Heft 3, 1968, S. 215–218.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parlament.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven. Sozialdemokratische Politik im Übergang zu den siebziger Jahren. Erläutert von 21 Sozialdemokraten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1969, S. 159–162.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S. 188ff.&lt;br /&gt;
* [[Michael F. Feldkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Mommer und die Anfänge des Deutschen Bundestages.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Julia von Blumenthal]], [[Helmar Schöne]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parlamentarismusforschung in Deutschland. Ergebnisse und Perspektiven 40 Jahre nach Erscheinen von [[Gerhard Loewenberg]]s Standardwerk zum Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Parlamentarismus.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13). Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 2009, ISBN 978-3-8329-4621-0, S. 231–256.&lt;br /&gt;
* Mahncke, Dieter: ‘Parlamentarier für Europa: Hans Furler, Karl Mommer‘, in Thomas Jansen und Dieter Mahncke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten der Europäischen Integration. Vierzehn biographische Essays.&amp;#039;&amp;#039; Europa-Union Verlag, Baden-Baden 1981, S. 493–532.&lt;br /&gt;
* [[Munzinger-Archiv|Munzinger]], &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 45/1990 vom 29. Oktober 1990 (lm)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/karl-mommer?ID=4797 Mommer, Karl].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Karl Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mommer, Karl.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12665736X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bundestagsvizepräsidenten/SPD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12665736X|VIAF=196509765}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mommer, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsvizepräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mommer, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mommer, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. März 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadt Wevelinghoven|Wevelinghoven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]] Bad Godesberg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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