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	<title>Karl Merck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Merck&amp;diff=939975&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chrischerf: /* Leben */ interner Link angepasst</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; interner Link angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Industriellen Karl Merck. Zu anderen Personen siehe [[Carl Merck]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Emanuel Merck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1886]] in [[Darmstadt]]; † [[31. Dezember]] [[1968]] ebenda) war ein deutscher [[Industrieller]]. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] gehörte er zum Kreis der [[Wehrwirtschaftsführer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee404&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 404.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Emanuel Merck wurde am 31. Januar 1886 in Darmstadt als Sohn des späteren Geheimen Kommerzienrates Louis Merck geboren und entstammt der bekannten Darmstädter Industriellenfamilie, in deren Besitz die Chemischen Werke E. Merck AG Darmstadt sind. Der Urenkel [[Heinrich Emanuel Merck]]s (1794–1855) besuchte das [[Ludwig-Georgs-Gymnasium]] seiner Heimatstadt. Danach absolvierte er eine zweijährige kaufmännische Ausbildung in [[Hamburg]] und [[New York City]]. Anschließend studierte er seit 1906 an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]] und an der [[Universität Straßburg]]. Danach absolvierte er seinen [[Wehrdienst]] und wurde am 27. Januar 1911 zum [[Leutnant]] der [[Kavallerie]] befördert. Anschließend trat er der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] bei. 1912 wurde er zum Dr. rer. nat. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und trat am 1. Oktober 1912 in die Firma [[Merck KGaA|E. Merck]] ein. Ab 1913 war er Teilhaber des Familienunternehmens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer 1914 begonnenen Weltreise wurde er in [[Hongkong]] vom Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] überrascht und nach [[Qingdao|Tsingtau]] [[Einberufung|einberufen]]. Dort nahm er als Leutnant der Reserve im [[III. Seebataillon (Deutsches Kaiserreich)|III.&amp;amp;nbsp;Seebataillon]] an der [[Belagerung von Tsingtau|Verteidigung von Tsingtau]] teil. Nach Eroberung der Stadt im November 1914 wurde Merck von [[Kaiserlich Japanische Armee|japanischen Truppen]] gefangen genommen und nach [[Japan]] gebracht. Aus der [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] in Kurume (Kyūshū) wurde er erst im Dezember 1919 freigelassen. Er kehrte nach Deutschland zurück und wurde zunächst wissenschaftlicher Leiter in der Firma Merck. Ab 1932 hatte Merck den Vorsitz der Geschäftsleitung der Firma Merck inne. Zum 1. Mai 1933 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.019.764).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28341366&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;D. Hoffmann und M. Walker: &amp;#039;&amp;#039;Physiker zwischen Autonomie und Anpassung.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-VCH, 2007, ISBN 3-527-40585-2, S.&amp;amp;nbsp;466. {{Google Buch|BuchID=dPsIfQjf8jsC|Seite=466}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merck war Präsident der Hessischen [[Industrie- und Handelskammer]] und führendes Mitglied einer Reihe von Fachverbänden. Er gehörte dem [[Reichsgesundheitsrat]] an und war seit 1934 Mitglied des Sachverständigenbeirats für Volksgesundheit der Reichsleitung der NSDAP.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee404&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 50. Geburtstag von [[Adolf Hitler]] am 20. April 1939 sandte Karl Merck ihm ein Bildtelegramm mit dem Text &amp;quot;Zum 50. Geburtstag senden dem Führer des deutschen Volkes die herzlichsten Glückwünsche zugleich mit dem Gelöbnis unverwandelbarer Treue. Betriebsführer und Gefolgschaft der Firma E. Merck, Darmstadt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Merck war in den 1930er Jahren lange Zeit stellvertretender Vorsitzender der [[Vereinigung von Freunden der Technischen Universität zu Darmstadt]]. Insbesondere dafür wurde er 1936 mit dem Titel eines Ehrensenators der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Universität Darmstadt]] geehrt. In den 1950er Jahren war er deren Schatzmeister und langjähriger Schriftführer und von 1958 bis 1965 erster Vorsitzender. Danach war er deren Ehrenpräsident. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[Merck KGaA|E. Merck Aktiengesellschaft]] 1953 war er bis 1959 deren Vorstandsvorsitzender und in den Jahren 1961 bis 1964 Aufsichtsratsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Merck starb im Dezember 1968 im Alter von 82 Jahren. Er wurde auf dem [[Alter Friedhof (Darmstadt)|Alten Friedhof]] in Darmstadt begraben. Wenige Monate zuvor war seine Ehefrau Gertrud Merck geb. Pattenhausen verstorben (1891–1966). Aus der Ehe sind die Töchter Elisabeth verh. Kraft und Ursula verh. Reifferscheid, sowie die Söhne Carl-Christoph (1923–1945) und Nikolaus hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1936: [[Ehrensenator]] der [[TH Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1951: Dr. rer. nat. h. c. der TH Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1952: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1954: [[Goethe-Plakette (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst)|Goethe-Plakette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
* Ulrich Eisenbach (Hrsg.): Von den Anfängen der Industrialisierung zur Engineering Region. 150 Jahre IHK Darmstadt Rhein Main Neckar, Darmstadt 2012.&lt;br /&gt;
* Erich Stockhorst: Wer war was im 3. Reich. 5000 Köpfe, Wiesbaden 1980.&lt;br /&gt;
* Fred Kautz: &amp;quot;Weh der Lüge! Sie befreiet nicht.&amp;quot; Der Umgang mit der NS-Vergangenheit im &amp;quot;Stadtlexikon Darmstadt&amp;quot; Ein deutsches Beispiel, Lich 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle| url=http://www.tsingtau.info/namen/M.htm| werk=Tsingtau und Japan 1914-1920 - Historisch Biographisches Projekt|titel=Kurzbiographie Karl Merck| zugriff=2016-03-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorstandsvorsitzende von Merck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116891378|VIAF=32759893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merck, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Merck|Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineinfanterist (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener des Japanischen Kaiserreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsgesundheitsrat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merck, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Merck, Karl Emanuel (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chrischerf</name></author>
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