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	<title>Karl Meitmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:24:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Meitmann&amp;diff=162631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolf1949H: /* Weblinks */ SPD-Geschichtswerkstatt Schleswig-Holstein</title>
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		<updated>2025-07-12T14:35:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; SPD-Geschichtswerkstatt Schleswig-Holstein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Meitmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1891]] in [[Kiel]]-[[Gaarden]]&amp;lt;ref&amp;gt;Damals nur Gaarden: Geburtsurkunde, Standesamt Kiel&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[17. Februar]] [[1971]] in Kiel&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbeurkunde, Standesamt Kiel-Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Meitmann ca 1930.jpg|mini|Karl Meitmann ca. 1930 in Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Meitmann, in seiner Jugend allgemein „Jack“ genannt stammte aus einer Familie von Sozialdemokraten. Sein Vater, Johannes Meitmann, war Geschäftsführer der Vereinsbäckerei, der Keimzelle des Kieler Konsums.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/wiki/Karl_Meitmann &amp;#039;&amp;#039;Karl Meitmann&amp;#039;&amp;#039;], auf: spd-geschichtswerkstatt.de, abgerufen am 25. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Schulabschluss absolvierte er eine kaufmännische Lehre. Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete er als Angestellter bei der [[Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine]] in Hamburg. Im Jahr 1918 wurde er Sekretär und Beigeordneter des Regierungspräsidenten von [[Schleswig-Holstein]], der ihn 1919 in das Sekretariat des Abstimmungskommissars für [[Nordschleswig]] abordnete. Dort war er für die Organisation des Abstimmungskampfes zuständig. Im Jahr 1920 gehörte er der militärischen Leitung bei der Niederschlagung des [[Kapp-Putsch]]es an. Anschließend wurde er Zivil-Kommissar der Schutzpolizei in Schleswig-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Jahr 1933 wurde er dreimal, zuerst am 24. März 1933, verhaftet und in das [[KZ Fuhlsbüttel]] eingeliefert, wo er schwer misshandelt wurde. Durch Einwirkung des Rechtsanwalts und ehemaligen Bürgerschaftspräsidenten [[Herbert Ruscheweyh]] wurde er Ende Oktober 1933 freigelassen. Dann tauchte er als [[Lohnbuchhaltung|Lohnbuchhalter]] eines Braunkohlenwerkes in Westpreußen und Berlin unter, eine Stelle, die ihm Herbert Dorendorf (1900–1960) vermittelt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/wiki/Karl_Meitmann &amp;#039;&amp;#039;Karl Meitmann&amp;#039;&amp;#039;], auf: www.spd-geschichtswerkstatt.de, abgerufen am 18. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://lebensgeschichten.avs-hh.de/index.php?id=86 |titel=Meitmann, Karl |titelerg= |hrsg= |werk=lebensgeschichten.avs-hh.de |datum=2022-03 |abruf=2024-07-25 |sprache= |format= |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Holger Martens (Historiker)|Holger Martens]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg in den Widerstand: Die „Echo“-Versammlung der Hamburger SPD 1933&amp;#039;&amp;#039;. Books on Demand, Berlin 2012. ISBN 978-3-8448-0538-3, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Kriegsende kehrte er in seine Heimatstadt zurück, um dann in Hamburg seine politischen Aufgaben wieder aufzunehmen. Ab dem Jahr 1956 lebte er in Mönkeberg bei Kiel; er zog sich im März 1961 aus dem politischen Leben zurück. Seine Enkelin war die französische Schauspielerin [[Catherine Stermann]].&lt;br /&gt;
[[Datei:MEITMANN Karl Pierre tombale.jpg|mini|Grabstein Karl Meitmann auf dem [[Ohlsdorfer Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Karl Meitmann.JPG|mini|Stolperstein vor dem [[Kurt-Schumacher-Haus (Hamburg)|Kurt-Schumacher-Haus]] in Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Meitmann ist in Hamburg auf dem Ehrenfeld der [[Geschwister-Scholl-Stiftung]] im [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=694&amp;amp;tomb=89&amp;amp;b=M Grabstein Geschwister-Scholl-Stiftung Hamburg-Ohlsdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. März 2022 wurde ein Stolperstein für Karl Meitmann vor dem Haus der SPD-Landesorganisation Hamburg [[Kurt-Schumacher-Haus (Hamburg)|Kurt-Schumacher-Allee 10]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meitmann war verheiratet und hatte einen Sohn und eine Tochter. Seine Tochter Grete ging im Jahr 1947 nach Paris und heiratete Rémy Stermann. Gemeinsam waren sie als Erzieher in französischen Kinderheimen tätig, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] jüdische Kinder von KZ-Opfern aufgenommen und versorgt haben. Ihr Sohn Michel, der Enkel von Meitmann, hat darüber in seinem Buch: Maman Grete berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zur Jahrestagung des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten und zur Stolperstein-Einweihung für den früheren SPD-Landesvorsitzenden Karl Meitmann, Berlin im Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Seit 1905 gehörte Meitmann der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] an. Im Jahr 1909 trat Meitmann in die SPD ein. 1924 beteiligte er sich an der Gründung des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]], dessen Gaugeschäftsführer für Schleswig-Holstein er wurde. Von 1928 bis 1933 war er Landesvorsitzender der SPD in [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 an wirkte Meitmann beim Wiederaufbau der Hamburger SPD mit und wurde bereits am 14. Juli 1945, also vor der formellen Zulassung von Parteien durch die britische Besatzungsmacht, von den Kreisleitungen der SPD in Hamburg wieder zum Vorsitzenden der Landesorganisation gewählt. Bis zum Jahr 1952 hatte er dieses Amt inne und war auch Mitglied des Bundesvorstandes, anschließend gehörte er weiterhin dem Landesvorstand an. Er befürwortete im November 1945 eine Fusion der SPD in Hamburg mit der &amp;#039;&amp;#039;Partei Freier Demokraten&amp;#039;&amp;#039;, dem späteren Landesverband der [[Freie Demokratische Partei|FDP]], nachdem er noch im August 1945 mit [[Walter Schmedemann]] (SPD), [[Friedrich Dettmann (Politiker)|Friedrich Dettmann]] und [[Paul Tastesen]] (beide KPD) einen Aufruf unterzeichnet hatte, nachdem auf „Grundlage gemeinsamen Handelns der sozialdemokratischen und der kommunistischen Genossen ... die eine Sozialistische Partei entstehen“ solle. Nach der Bürgerschaftswahl 1946 plädierte er für eine SPD-Alleinregierung, die Sozialdemokraten hatten aufgrund des Mehrheitswahlrechts 83 von 110 Sitzen errungen, konnte sich jedoch nicht gegen [[Max Brauer]] durchsetzen, der sich für eine Allparteienregierung aussprach, an der sich die CDU letztlich jedoch nicht beteiligte, sodass der Senat von SPD, FDP und KPD (bis zur Entlassung Friedrich Dettmanns am 28. Juli 1948) gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Meitmann war bereits in der [[Weimarer Republik]] in den Jahren 1931 bis 1933 Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Er war von 1946 bis 1948 Mitglied des [[Zonenbeirat]]es der britischen Besatzungszone. Er gehörte von 1946 bis 1949 erneut der Hamburgischen Bürgerschaft und anschließend dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] seit dessen erster Wahl [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis 1961 an. 1949 wurde er im [[Bundestagswahlkreis Hamburg VI|Wahlkreis Hamburg VI]] direkt gewählt, danach zog er über die Hamburger Landesliste der SPD ins bundesdeutsche Parlament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kapp-Putsch in Schleswig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grenzfriedenshefte.&amp;#039;&amp;#039; Husum 1963, Seiten 153 bis 166.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten|Arbeitsgemeinschaft Ehemals Verfolgter Sozialdemokraten]] (AvS): &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser zu den Stätten von Verfolgung und sozialdemokratischem Widerstand in Hamburg, Teil 1.&amp;#039;&amp;#039; [Texte und Recherche: [[Holger Martens (Historiker)|Holger Martens]]], Hamburg 2005.&lt;br /&gt;
* Christof Brauers: &amp;#039;&amp;#039;Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953. Start als bürgerliche Linkspartei.&amp;#039;&amp;#039; M-Press Meidenbauer Verlag, München 2007, ISBN 978-3-89975-569-5.&amp;lt;!-- Ist das wirklich Literatur zum Lemma i.S.v. [[WP:LIT]] oder eher ein Einzelnachweis für einen Randaspekt? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Holger Martens (Historiker)|Holger Martens]] (HM): &amp;#039;&amp;#039;Meitmann, Karl&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Für Freiheit und Demokratie: Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Verfolgung und Widerstand; 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Sozialdemokratische Partei Deutschlands / Landesorganisation Hamburg / Arbeitskreis Geschichte und Arbeitsgemeinschaft Ehemals Verfolgter Sozialdemokraten (Hgg.), Christel Oldenburg et al. (Red.), SPD-Landesorganisation  Hamburg, Arbeitskreis Geschichte, 2003, pp. 103seq. ISBN 3-8330-0637-4.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Sänger]], Siegfried Sänger: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Deutschen Bundestages (3. Wahlperiode).&amp;#039;&amp;#039; Klett Verlag, Stuttgart 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Einheit und nie wieder Bruderkampf.&amp;#039;&amp;#039; In: Regionalbeilage „taz-hamburg“ vom 19. August 2005.&lt;br /&gt;
* Michel Stermann: &amp;#039;&amp;#039;Maman Grete. Eine Erzieherin aus Deutschland für KZ-Opfer-Waisenkinder in Frankreich und weitere Familien-Porträts&amp;#039;&amp;#039;. Twentysix Verlag, Norderstedt 2016, 2. Auflage 2018, ISBN 978-3-7407-4985-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126602352}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/019780}}&lt;br /&gt;
* [http://www.avs-bund.de/meitmann-karl/ Lebenslauf bei der Arbeitsgemeinschaft Ehemals Verfolgter Sozialdemokraten]&lt;br /&gt;
* [https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/wiki/Karl_Meitmann SPD-Geschichtswerkstatt Schleswig-Holstein Karl Meitmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der SPD Hamburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126602352|VIAF=35453795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meitmann, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zonenbeirates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Hamburg-Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meitmann, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdHB, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolf1949H</name></author>
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