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	<title>Karl Meitinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Meitinger&amp;diff=1372258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Christian Riemann am 6. April 2026 um 10:51 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Meitinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[11. Februar]]&amp;amp;nbsp;[[1882]] in [[München]]; †&amp;amp;nbsp;[[2. März]] [[1970]] ebenda) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Baubeamter]], der als Stadtbaurat bis 1947 in München wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meitinger studierte an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] und der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]]. Er wurde 1901/02 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Münchener [[Burschenschaft]] Stauffia,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 321.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Grobe]]: &amp;#039;&amp;#039;TH-Burschenschafter im Ersten Weltkrieg. Ingenieure im bürgerlichen Emanzipationskampf.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernhard Grün, Peter Krause, Klaus Gerstein, [[Harald Lönnecker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[GDS-Archiv]] für Hochschul- und Studentengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 9, Essen 2011, ISBN 978-3-939413-18-9, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; der er bis zu seinem Tode als [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alter Herr]] angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 85. Jg. (1970), H. 8/9, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium war er zunächst bei der Bauunternehmung Stöhr tätig. 1910 begann seine Laufbahn in der [[Stadtverwaltung München|Münchener Stadtverwaltung]]. 1927 kam sein Sohn [[Otto Meitinger|Otto]] auf die Welt, der später auch erfolgreich als Architekt sowie als Denkmalpfleger und als Präsident der Technischen Universität München wirkte. Ab 1928 war er städtischer Oberbaurat unter dem damaligen Stadtbaurat [[Fritz Beblo]], 1936 Leiter der Abteilung Hochbau, bis er dann 1938 als Nachfolger von [[Hermann Reinhard Alker]] selbst das Amt des Stadtbaurats erhielt. Karl Meitingers berufliche Laufbahn ist ein typisches Beispiel für die Kontinuität der Stadtplanung im [[Nationalsozialismus]] und in der Aufbauzeit, denn nach Kriegsende wurde er von den Amerikanern erneut von 1945 bis 1946 als Stadtbaurat mit Zuständigkeit für den Hoch-, Tiefbau und Stadtplanung eingesetzt. Kurz vor Einmarsch der Amerikaner verhinderte Meitinger die angeordnete Sprengung der Isarbrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meitinger-Plan}}&lt;br /&gt;
Meitinger hatte bereits am 9.&amp;amp;nbsp;August und 22.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;1945 „Vorschläge zum [[Wiederaufbau]]“ vorgestellt, die als &amp;#039;&amp;#039;Meitinger-Plan&amp;#039;&amp;#039; in der Öffentlichkeit diskutiert wurden, und verfasste mit seiner Schrift „Das neue München“ im Jahr 1946 den Leitfaden für den Wiederaufbau der zerstörten Großstadt. Sein Plan, der ebenfalls nahe an den Vorstellungen des damaligen Oberbürgermeisters [[Karl Scharnagl]] lagen, zielte auf das „Wiederauferstehen“ des alten Münchens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Meitinger |url=https://volkverlag.de/bayrische-gschichten/muenchner-geschichten-022015-ein-neuer-bahnhof-fuer-das-neue-muenchen/ |titel=Das neue München, Nachdruck des Originals, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege |werk= Newsletter [[Volk Verlag]], München |datum=2015-01-14 |sprache=de |abruf=2026-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere um die Touristen, bereits damals eine zentrale Einnahmequelle der Stadt, wieder anzulocken, sollte die Stadt möglichst wiederaufgebaut werden: „München wird eines Tages wieder Brennpunkt für den neuen Fremdenverkehr sein, und sein alter Ruf als deutsche Kunststadt wird neu erblühen.“ Rekonstruktionen sollten jedoch nur dort durchgeführt werden, wo noch genügend historische Bausubstanz vorhanden geblieben war, ansonsten wollte er die Gebäude „im Sinne der Altstadt“ frei gestalten. Aber obwohl das „Bild der Altstadt“ wieder neu entstehen sollte, wurde auf die neuen [[Autogerechte Stadt|Bedürfnisse des Automobilverkehrs]] Rücksicht genommen, so dass zum Beispiel der Marienplatz in Meitingers Plänen von einer Hauptverkehrsader durchzogen werden sollte. Auch einen 50 bis 70 Meter breiten Altstadtring sah Meitinger zur Entlastung des Stadtverkehrs vor. Außerdem sprach er sich für die Errichtung von Fußgängerzonen ein, die in München erst zur [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerspielen 1972]] Wirklichkeit werden sollten. Der &amp;#039;&amp;#039;Meitinger-Plan&amp;#039;&amp;#039; wurde insbesondere von den Vertretern der modernen Architektur im Sinne der Moderne der 1920er Jahre scharf kritisiert, die das „Wiederauferstehen“ des alten Münchens ablehnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Nerdinger: &amp;#039;&amp;#039;Aufbauzeit. Planen und Bauen, München 1945–1950.&amp;#039;&amp;#039; Münchner Stadtmuseum, München 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger als Stadtbaurat war 1947 [[Hermann Leitenstorfer]]. Sein Sohn [[Otto Meitinger]] (1927 bis 2017) war verantwortlich für den Wiederaufbau der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fast vollständig zerstörten [[Münchner Residenz]] und von 1987 bis 1995 Präsident der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]]. Dieser gründete mit seiner Schwester, der Kinderärztin Charlotte Meitinger (1921–2012), die &amp;#039;&amp;#039;Meitinger Stiftung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Munich Nordbad.jpg|mini|Münchner Nordbad]]&lt;br /&gt;
1970 verstarb Karl Meitinger und wurde im [[Westfriedhof (München)|Münchener Westfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Karl Meitinger hat als Architekt mehrere Schwimmbäder in München entworfen, unter anderem das Frauenfreibad in den Isarauen, das Georgenschwaigbad, das Städtische Männerfreibad an der Schyrenstraße sowie als bekanntestes das [[Nordbad (München)|Nordbad]], damals als erstes von fünf Münchener Bezirksbäder geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten in München (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Munich Sendling Großmarkthalle Ensemble.JPG|mini|Großmarkthallen München, im Hintergrund das &amp;#039;&amp;#039;Kontorhaus 1&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochbunker Blumenstraße.JPG|mini|[[Hochbunker Blumenstraße|Hochbunker in der Blumenstraße]]]]&lt;br /&gt;
* 1925–1926: Polytechnikum &amp;lt;!--Ist damit evt. ein Erweiterungsbau der TH gemeint???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926–1927: Kontorhaus 1 der [[Großmarkthalle München]]&lt;br /&gt;
* 1926–1928: [[Dantebad]] und Stadion der Jugend an der Dantestraße (zusammen mit [[Heinrich Bergthold]])&lt;br /&gt;
* 1930–1934: [[Straßenbahnbetriebshof]] 3 an der [[Westendstraße (München)|Westendstraße]] (2008 zum Teil abgerissen)&lt;br /&gt;
* 1932–1933: [[Kleinsiedlungsprogramm|Reichskleinsiedlung]] am [[Perlacher Forst]]&lt;br /&gt;
* 1933–1935: Siedlung am Hart mit 338 Kleinstwohnungen&lt;br /&gt;
* 1934: [[Bad Georgenschwaige|Georgenschwaigbad]] am Riesenfeld (zusammen mit [[Fritz Beblo]])&lt;br /&gt;
* 1934: Erweiterung des [[Schlachthof München|Schlacht- und Viehhofs an der Zenettistraße]]&lt;br /&gt;
* 1936: Städtisches Männerfreibad in der Schyrenstraße (zusammen mit [[Fritz Beblo]]) – „[[Schyrenbad]]“&lt;br /&gt;
* 1936–1941: Städtisches [[Nordbad (München)|Nordbad]] in München (zusammen mit [[Philipp Zametzer]])&lt;br /&gt;
* 1937: Frauenfreibad in den Isarauen&lt;br /&gt;
* 1938: Wohnblockanlage für Minderbemittelte in [[Milbertshofen (Bezirksteil)|Milbertshofen]]&lt;br /&gt;
* 1938–1942: Altersheim [[Schwabing]] an der Rümannstraße&lt;br /&gt;
* 1939–1940: Erweiterung des [[Klinikum rechts der Isar|Krankenhauses rechts der Isar]] um eine [[Gynäkologisch|gynäkologische Klinik]]&lt;br /&gt;
* 1941: [[Hochbunker Blumenstraße|Hochbunker in der Blumenstraße]]&lt;br /&gt;
* 1941: [[Hochbunker Boschetsrieder Straße|Hochbunker an der Boschetsrieder Straße]] („Luftschutzturm Nr. 36“)&lt;br /&gt;
* 1941: [[Hochbunker Lerchenauer Straße]]&lt;br /&gt;
* 1941: [[Hochbunker Riesenfeldstraße]]&lt;br /&gt;
* 1941: [[Hochbunker Sonnwendjochstraße]]&lt;br /&gt;
* 1941: [[Hochbunker Anhalter Platz]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Hochbunker Schleißheimer Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das neue München. Vorschläge zum Wiederaufbau.&amp;#039;&amp;#039; Münchner Graphische Kunstanstalten, München 1946. Nachdruck durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege 2014, ISBN 978-3-86222-162-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119393131|LCCN=no2015038218|VIAF=54957010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meitinger, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbaurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl Meitinger| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meitinger, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Christian Riemann</name></author>
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