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	<title>Karl Max von Lichnowsky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:36:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Max_von_Lichnowsky&amp;diff=462391&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-29494-60: Lebensdaten (Geburts- und Sterbejahr) des Sohnes Michael ergänzt bzw. geändert; Quelle: https://cpk-front-devel.mzk.cz/Record/auth.AUT10-001159492</title>
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		<updated>2025-10-21T02:18:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lebensdaten (Geburts- und Sterbejahr) des Sohnes Michael ergänzt bzw. geändert; Quelle: https://cpk-front-devel.mzk.cz/Record/auth.AUT10-001159492&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FürstLichnowsky.JPG|mini|hochkant|Fürst Karl Max von Lichnowsky]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Max Furst von Lichnowsky.jpg|mini|Karl Max Fürst Lichnowsky nach der britischen Kriegserklärung an das Deutsche Reich im August 1914 im Londoner Hyde Park]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Benz 21-50 PS, Baujahr 1914 (01).jpg|mini|[[Benz &amp;amp; Cie.|Benz]] 21/50 PS, Baujahr 1914 (Sonderanfertigung des [[Karosseriebauunternehmen]]s &amp;#039;&amp;#039;Josef Neuss&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Halensee für Karl Max von Lichnowsky)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Max Fürst von Lichnowsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1860]] in [[Krzyżanowice|Kreuzenort]], [[Landkreis Ratibor]], [[Provinz Schlesien]]; † [[27. Februar]] [[1928]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die kleine Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, Encyclios-Verlag, Zürich, 1950, Band 2 Seite 49&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Chuchelná|Kuchelna]], [[Tschechoslowakei]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Diplomat]] und von 1912 bis 1914 deutscher [[Botschafter]] in [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Max von Lichnowsky entstammte dem schlesisch-mährischen Adelsgeschlecht [[Lichnowsky]]. Seine Eltern waren [[Karl Fürst Lichnowsky]] und Marie Prinzessin von [[Croÿ]], eine Tochter des Fürsten Philipp Franz von Croÿ. Bald nach seinem Eintritt in die preußische Armee wechselte Karl Max von Lichnowsky zum diplomatischen Dienst, war seit 1887 nacheinander in Stockholm, Konstantinopel, Dresden und Bukarest sowie in Wien tätig. Lichnowsky ebnete der Berufung [[Bernhard von Bülow]]s nach Rom und [[Philipp zu Eulenburg]]s nach Wien die Bahn und war seit 1899 Vortragender Rat und Personaldezernent im Außenministerium in Berlin. 1904 nahm er seinen Abschied, publizierte in demokratischen Periodika und wurde aufgrund des von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] offensichtlich falsch verstandenen Artikels &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-englische Mißverständnisse&amp;#039;&amp;#039; (1912) Ende des Jahres 1912 als Botschafter nach London entsandt. Hier übernahm er das Amt des am 24. September 1912 verstorbenen Botschafters [[Adolf Freiherr Marschall von Bieberstein]] (1842–1912). In London versuchte er, auf einen Ausgleich zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien hinzuwirken und riet zur Zurückhaltung in der Unterstützung [[Österreich-Ungarn]]s. Seine Position fand jedoch keinen Rückhalt beim Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] und bei Reichskanzler [[Theobald von Bethmann Hollweg|Bethmann Hollweg]]. Lichnowskys berühmtes Telegramm vom 26. Juli 1914 endete mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich möchte dringend davor warnen, an die Möglichkeit der Lokalisierung auch fernerhin zu glauben, und die gehorsamste Bitte aussprechen, unsere Haltung einzig und allein von der Notwendigkeit leiten zu lassen, dem deutschen Volke einen Kampf zu ersparen, bei dem es nichts zu gewinnen und alles zu verlieren hat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch 1914.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Deutschen Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte, Berlin 1921 ([https://wwi.lib.byu.edu/index.php/Nr._236._Der_Botschafter_in_London_an_das_Ausw%c3%a4rtige_Amt,_27._Juli_1914 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er am 4. August 1914 spätnachts die [[Kriegserklärung des Vereinigten Königreichs an Deutschland (1914)|Kriegserklärung des Vereinigten Königreichs an Deutschland]] erhalten hatte, musste er London verlassen und kehrte nach Deutschland zurück. Um seine Haltung zu rechtfertigen, verfasste er ein privates [[Memorandum]]. Als diese Denkschrift gegen seinen Willen veröffentlicht und sogar ins Englische übersetzt wurde, verlor er am 12. Juli 1918 seinen Sitz im [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhaus]] und zog sich aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Chronologie der Julikrise 1914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am 22. August 1904 heiratete Lichnowsky die 19 Jahre jüngere niederbayerische Reichsgräfin, die Schriftstellerin [[Mechtilde Lichnowsky|Mechtilde Christiane Maria von und zu Arco-Zinneberg]], eine Ur-Ur-Urenkelin der Erzherzogin [[Maria Theresia]]. Nach der Trauung in München lebte das Paar auf Lichnowskys Schlössern in [[Hradec nad Moravicí|Grätz]] und [[Chuchelná|Kuchelna]] im [[Landkreis Troppau]], die sich zu gesellschaftlichen Treffpunkten entwickelten. Einen Salon unterhielten sie auch in Berlin, wo sie 1908 in der Buchenstraße ein Haus erwarben. Der Ehe entstammten drei Kinder: Wilhelm (1905–1975), Leonore (1906–2002) und Michael (1907–1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichnowsky wurde neben seinen Eltern im [[Heiligkreuzkapelle (Chuchelná)|Lichnowsky-Mausoleum]] Kuchelna beigesetzt. Den Marmorsarkophag schuf [[Josef Obeth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Denkschrift des Fürsten Lichnowsky. Meine Londoner Mission 1912–1914.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von einer Gruppe von Friedensfreunden. Berlin 1918. (digitalisierte Ausgabe unter: {{URN|nbn|de:bvb:12-bsb11126105-0}} oder [https://archive.org/details/koloniale-lehrjahre/mode/2up bei archive.org])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Wege zum Abgrund. Londoner Berichte, Erinnerungen und sonstige Schriften.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Dresden 1927. (Digitalisierte Ausgabe unter: {{URN|nbn|de:s2w-12537}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Lindner: &amp;#039;&amp;#039;Karl Maximilian Fürst Lichnowsky (1860–1928).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Joachim Bahlcke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Insingen 2007, ISBN 978-3-7686-3506-6, S. 305–315.&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|443|445|Lichnowsky, Karl Max|[[John C. G. Röhl]]|119110814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Karl Max von Lichnowsky}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119110814}}&lt;br /&gt;
* [https://limam.upol.cz/Authors/Detail/100 Eintrag über K. M. Lichnowsky] in der Literarischen Landkarte der deutschmährischen Autoren (Palacký-Universität Olmütz)&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/011398}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/mymissiontolondo00inlich Lichnowskys Denkschrift &amp;#039;&amp;#039;My Mission to London 1912–1914&amp;#039;&amp;#039; (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119110814|LCCN=no/92/001601|VIAF=89156698}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lichnowsky, Karl Max Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter des Deutschen Reichs im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Freikonservativen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorary Knight Grand Cross des Royal Victorian Order]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularfürst (Lichnowsky)|Karl Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Lichnowsky|Karl Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lichnowsky, Karl Max von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lichnowsky, Karl Max Fürst von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat, Botschafter in Großbritannien (1912–1914)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krzyżanowice|Kreuzenort]], [[Landkreis Ratibor]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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