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	<title>Karl Max Schneider - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006397 006 Porträt des Leipziger Zoodirektors Karl Max Schn.jpg|mini|Karl Max Schneider, 1952]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Max Schneider&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. März]] [[1887]] in [[Lichtenstein/Sa.|Callnberg]]; † [[26. Oktober]] [[1955]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Zoo]]direktor und Geisteswissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
=== Schulzeit und Studium ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006525 005 Portrait des Zoodirektors Karl Max Schneider mit.jpg|mini|Schneider mit einer Hyäne, 1953]]&lt;br /&gt;
Schneider wurde am 13. März 1887 als Sohn eines Kaufmanns geboren. Als Bruder von sechs Geschwistern besuchte er bis 1901 die Volksschule in seiner Heimatstadt. Ab 1901 lernte er auf dem Fürstlich-Schönburgischen [[Lehrerseminar]] zu [[Waldenburg (Sachsen)|Waldenburg]]. Wie seine Geschwister erlernte er den Lehrerberuf. Als Lehrer wurde er 1908 bis 1910 in [[Meerane]] zur Aushilfe angestellt. 1912 bestand er das [[Abitur]] am [[Realgymnasium]] [[Freiberg]]. Er studierte bereits ab 1910 an der Leipziger Universität, wo er ein [[naturwissenschaft]]liches [[Studium]] absolvierte. Im Dezember 1913 stellte er seine Doktorarbeit „&amp;#039;&amp;#039;Die erkenntnistheoretischen Grundlagen in [[Heinrich Rickert (Philosoph)|Rickerts]] Lehre von der Transzendenz&amp;#039;&amp;#039;“ fertig, konnte damit aber aufgrund des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erst 1918 zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promovieren]]. Im August 1914 wurde Schneider zum Frontdienst eingezogen. Ein Jahr später musste sein linker Unterschenkel nach einer schweren Verwundung [[Amputation|amputiert]] werden. Bei Kriegsende war er zunächst Assistent im Zoologischen Institut der Universität Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zoo Leipzig ===&lt;br /&gt;
1919 kehrte er zurück nach Leipzig, wo er als [[Volontär]]-[[Hochschulassistent|Assistent]] am [[Psychologie|psychologischen]] [[Institut (Organisation)|Institut]] der Universität angestellt wurde. Ab 1920 war er Assistent im [[Zoologischer Garten Leipzig|Leipziger Zoo]], 1934 wurde er dort zum Direktor berufen. Am 9. August 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.526.951).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/38821503&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Geralf Gemser: &amp;quot;Unser Namensgeber&amp;quot; – Widerstand, Verfolgung und Konformität 1933–1945 im Spiegelbild heutiger Schulnamen. München 2009. S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Interesse galt vor allem der [[Löwe]]naufzucht. Der Leipziger Zoo [[export]]ierte Großkatzen sogar nach Afrika. Unter Schneider erreichte der Zoo Weltgeltung. Schneider wurde 1952 zum Vizepräsidenten der [[World Association of Zoos and Aquariums|Internationalen Union von Direktoren Zoologischer Gärten]] gewählt. 1952 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|6494|IDName=karl-max-schneider|Name=Karl Max Schneider|Kommentar=|Datum=22. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im folgenden Jahr erhielt er die Präsidentschaft über den [[Verband Deutscher Zoodirektoren]] und den [[Professor]]entitel. Er bekam außerdem die Ehrenbürgerwürde der Stadt Leipzig verliehen und wurde mit dem [[Nationalpreis der DDR]] ausgezeichnet. Schneider leitete den Leipziger Zoo bis zu seinem Tod am 26. Oktober 1955.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zoo-ag.de/KarlMaxSchneider/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gymnasium Lichtenstein&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gymnasium-lichtenstein.de/cms/index.php?id=19 |text=Gymnasium Lichtenstein |wayback=20160117021607}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1956 steht im Zoo eine Büste von Schneider. Heute befindet sie sich nahe dem Eingang zum &amp;#039;&amp;#039;Entdeckerhaus Arche&amp;#039;&amp;#039;, dem ehemals &amp;#039;&amp;#039;Neuen Raubtierhaus&amp;#039;&amp;#039;, dem Ort der damaligen Löwenzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaffen von Schneider ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabKarlMaxSchneider.JPG|mini|Grabstätte Karl Max Schneider auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]] Leipzig, 2014]]&lt;br /&gt;
Karl Max Schneider befasste sich ausgiebig mit der Psychologie der Tiere und deren Aufzucht. In der Leipziger Volkszeitung wurden regelmäßig Schriften über den Zoo veröffentlicht, die Schneider ab 1913 verfasste. Die artgerechte Aufzucht und Freilassung von in Gefangenschaft geborenen Löwen wird als eines der größten Verdienste von Schneider angesehen. Er trug damit zum Schutz der Löwen und zu deren Rettung vor dem Aussterben bei. Neben wissenschaftlichen Publikationen schrieb Schneider mehrere populärwissenschaftliche Bücher zu zoologischen Themen, deren Herausgabe seine engste Mitarbeiterin Ingeborg von Einsiedel übernahm. Schließlich erkannte der engagierte Wissenschaftler auch die populäre Wirkung des noch jungen Fernsehens und begründete die Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Der gefilmte Brehm&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Fernsehfunk|Deutschen Fernsehfunk]] (DFF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zoologie erreichte Schneider durch sein Wirken weltweite Anerkennung. In mehreren Städten – wie auch in seinem Geburtsort – wurden Straßen nach dem [[Zoologe]]n benannt. Schulen wie das Prof.-Dr.-Max-Schneider-[[Gymnasium]] in [[Lichtenstein/Sa.|Lichtenstein]] tragen seinen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gymnasium Lichtenstein&amp;quot; /&amp;gt; 1954 wurde er mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 7. Oktober 1954, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl-Max-Schneider-Stiftung ==&lt;br /&gt;
Die Karl-Max-Schneider-Stiftung bewahrt seinen Nachlass, macht diesen der Öffentlichkeit zugänglich und schreibt jährlich einen Karl-Max-Schneider- und einen Ingeborg-von-Einsiedel-Preis aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl-Max-Schneider-Stiftung&amp;quot;&amp;gt;[http://www.karl-max-schneider-stiftung.de/ Karl-Max-Schneider-Stiftung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anne-Sophie Berner: &amp;#039;&amp;#039;Professor Karl Max Schneider aus Lichtenstein. Zoologe und Zoodirektor in Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; in: Landesverein Sächsischer Heimatschutz (Hg.): Kalender Sächsische Heimat 2017, Kalenderblatt 11. Woche&lt;br /&gt;
* Wilhelm Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Karl Max Schneider – Eine Rückerinnerung aus Anlaß der 100. Wiederkehr seines Geburtstages am 13. März 1987.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Zoologische Garten (N.F.).&amp;#039;&amp;#039; Band 57, 1987, S. 50–51.&lt;br /&gt;
* Karl Max Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnisse im Zoo&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1969, 210 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Direktoren des Leipziger Zoos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116829591|LCCN=no2001010040|VIAF=14414424}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schneider, Karl Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoo Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoodirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schneider, Karl Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoodirektor und Geisteswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. März 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lichtenstein/Sa.|Callnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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