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	<title>Karl Matull - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:26:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Matull&amp;diff=1610425&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andim: PD-Fix</title>
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		<updated>2025-04-23T10:29:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Matull&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1898]] in [[Rjasanskoje (Kaliningrad)|Hallwischken, Kreis Darkehmen, Ostpreußen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pfarramt Darkehmen |Titel=Taufen Landgemeinde 1889-1916 |Nummer=Eintrag Nr. 107/1898}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[1. Mai]] [[1959]] in Köln-Lindenthal&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Standesamt Köln-Lindenthal, Sterberegister 1959 Band 2&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Politiker und Landtagsabgeordneter ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Matull wurde als ältester von vier Söhnen des Gärtners Karl Matull und seiner Ehefrau Auguste Lucht in Ostpreußen geboren. Anfang des 20. Jahrhunderts zogen die Eltern nach [[Buschhausen (Oberhausen)|Buschhausen]] (ab 1909 zu [[Sterkrade]] gehörig). Karls Mutter verstarb 1904. Karls Vater heiratete kurz darauf seine zweite Ehefrau Maria Naujoks, aus dieser Ehe gingen fünf weitere Kinder hervor, von denen allerdings drei früh verstarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in Sterkrade arbeitete Karl ab 1915 als Schlepper (Grubenhilfsarbeiter) im rheinischen Bergbau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Nachruf Karl Matull |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1959-05-13 |Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1916 war er Mitglied des Bergarbeiterverbandes, ab 1917 Mitglied der SPD und in zahlreichen Parteigremien aktiv. 1923 heiratete er in [[Hochemmerich]] Maria Sandner&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;, mit der einen Sohn (Karl, * 1928) und eine Tochter (Elisabeth) hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv NRW, Gerichtsakte Karl Matull, 1960&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie lebte bis 1953 in [[Rheinhausen (Niederrhein)|Rheinhausen]]-Hochemmerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1930 bis 1931 besuchte er die Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung in [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Ahland |Titel=Inauguraldissertation: Ludwig Rosenberg - Der Bürger als Gewerkschafter |Ort=Witten |Datum=2002 |Seiten=186 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1930 bis 1933 und dann wieder ab 1946 war er Stadtverordneter in Rheinhausen (damals zum Kreis Moers gehörig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Karl waren seine Brüder Otto (* 1899)  und Fritz (* 1901) ebenfalls überzeugte Sozialdemokraten, die auch nach der [[Machtergreifung]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] keinen Hehl aus ihren Überzeugungen machten. Karls Bruder Fritz wurde 1935 zu 16 Monaten Haft wegen Hochverrats verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Karl [[Betriebsrat]]svorsitzender der [[Zeche Diergardt|Zeche Diergardt-Mevissen]] und kurz darauf Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Gewerkschaft Steinkohlenbergwerke Mathias Stinnes&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Nachlass Matull, Karl&amp;lt;/ref&amp;gt; und zudem Kreisvorsitzender des DGB. Auf der Suche nach politisch unverdächtigen Personen wurde Bruder Fritz noch vor Kriegsende von den Alliierten als Hilfspolizist verpflichtet. Bruder Otto wird 1947 erster Betriebsratsvorsitzender der neu gebildeten Hüttenwerke Rheinhausen AG&amp;lt;ref&amp;gt;Freies Archiv der Hütten- und Bergwerke Rheinhausen e.&amp;amp;nbsp;V., Webseite (Abruf vom 2. Februar 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 20. April 1947 bis zum 4. Juli 1954 war Karl Matull Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtag]]s des [[Nordrhein-Westfalen|Landes Nordrhein-Westfalen]]. Er wurde jeweils im Wahlkreis 041 Moers-Ost direkt gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde er als Arbeitsdirektor in den Vorstand der neugeschaffenen Steinkohlenbergwerke Mathias Stinnes AG berufen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. 1953 zieht Karl mit seiner Familie nach Mülheim an der Ruhr in den dortigen Stadtteil Menden. 1959 verstirbt er in der Universitätsklinik Köln an den Folgen einer Magenoperation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* In [[Duisburg]] wurde der Karl-Matull-Platz nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In Essen-Karnap wurde anlässlich seines Todes im Jahre 1959 das Karl-Matull-Heim nach ihm benannt, das zuletzt als kommunale Freizeitstätte für Jugendliche genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=DGB Ortsausschuss Essen |Titel=Geschäftsbericht 1957 - 1959 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{NRW Landtag|ID=00631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Matull, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Matull, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Matull, Karl Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rjasanskoje (Kaliningrad)|Hallwischken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Mai 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Köln-Lindenthal&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andim</name></author>
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