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	<title>Karl Mack von Leiberich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:29:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Mack_von_Leiberich&amp;diff=324044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt: /* Napoleonische Kriege */</title>
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		<updated>2025-08-25T08:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Napoleonische Kriege&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Mack von Leiberich.jpg|mini|Karl Mack von Leiberich [[Datei:Signatur Karl Mack von Leiberich.PNG|rahmenlos|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Theresien-Orden.jpg|mini|Ritterkreuz des [[Militär-Maria-Theresien-Orden]]s]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Mack Freiherr von Leiberich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. August]] [[1752]] in [[Nennslingen]], [[Fürstentum Ansbach]] als &amp;#039;&amp;#039;Karl Mack&amp;#039;&amp;#039;; † [[22. Oktober]] [[1828]] in [[St. Pölten]]) war ein [[österreich]]ischer [[General]] und seit 1789 Ritter des [[Maria-Theresia-Orden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Mack trat 1770 als [[Fourier (Militär)|Fourier]] in österreichische Dienste und gehörte zunächst dem 2. Carabinier-Regiment [[Gundacker von Althan|Graf Althan]] (später in &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Franz Josef [[Kürassiere]] Nr. 1&amp;#039;&amp;#039; umbenannt) an. Dessen Oberst Graf Kavanagh beförderte Mack bald zum [[Regiment]]s-[[Adjutant]]en. 1778 wurde er Adjutant von Fürst [[Kinsky]], später von [[Franz Moritz Graf von Lacy]] und von [[Ernst Gideon von Laudon]]. Mack nahm als Major mit Auszeichnung am [[Türkenkrieg|8. Österreichischen Türkenkrieg]] (1787–1792) teil, wurde 1789 zum kaiserlichen [[Flügeladjutant]]en und nach dem Fall [[Belgrad]]s zum [[Oberst]] sowie zum Chef des General-Quartiermeisterstabes ernannt. In der 19. Promotion des [[Maria-Theresia-Orden]]s am 21. Dezember 1789 erhielt er das Ritterkreuz dieses Ordens. Mit Diplom vom 22. Februar 1791 wurde Mack in den Freiherrenstand erhoben, wobei er „von Leiberich“ als Prädikat wählte und ein Wappen erhielt. Sein Onkel mütterlicherseits, der Rittmeisters von Leiberich, hatte Mack seinerzeit zum Eintritt in die österreichische Armee bewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1792/1793 diente er in den [[Niederlande]]n als [[Generalstabschef]] des Prinzen [[Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld]] (Josias von Koburg) und führte nach dem Sieg in der [[Schlacht bei Neerwinden (1793)|Schlacht bei Neerwinden]] im März 1793 die Verhandlungen mit [[Charles-François Dumouriez]], die dessen Übertritt zur Folge hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 leitete er als Generalquartiermeister des Kaisers den Feldzug und wurde 1797 zum Feldmarschall-Leutnant ernannt. Nach dem [[Frieden von Campo Formio]] 1797 erhielt er vom [[König von Neapel]] [[Ferdinand I. (Sizilien)|Ferdinand IV.]] den Oberbefehl über die neapolitanischen Truppen, warf noch im November 1798 die Franzosen unter [[Jean-Étienne Championnet]] zurück und besetzte Rom. Die in der [[Engelsburg]] zurückgebliebene französische Besatzung zwang ihn jedoch bald wieder zum Rückzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er hierauf mit dem französischen General einen Waffenstillstand schloss, brach in Neapel ein Aufruhr der [[Lazzaroni]] aus. Mack war gezwungen, sich in den Schutz des französischen Lagers zu begeben. Er wurde als Kriegsgefangener nach [[Dijon]], daraufhin nach Paris gebracht, von wo er 1800 entkommen konnte. Von 1800 bis 1805 war er mit vollen Bezügen ohne Anstellung beurlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Napoleonische Kriege ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulm campaign - Engagements around Ulm, 11-14 October 1805.jpg|mini|[[Militärische Lage|Lage]] am 11.–14. Oktober 1805]]&lt;br /&gt;
Oberbefehlshaber der [[K.k.]] Hauptarmee, der vormaligen Armee des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] in Deutschland, war Erzherzog Ferdinand Karl [[Este (Familie)|d’Este]]. 1805 wurde Feldmarschall-Leutnant Mack von Leiberich [[Generalquartiermeister]] der 72.000 Mann starken Armee. Tatsächlich verfügte Mack von Leiberich über die gesamte Befehlsgewalt der Armee, die in Bayern [[Napoléon Bonaparte|Napoléon]] entgegentreten sollte. Bayern sollte zu einer Allianz mit Österreich gezwungen werden, schloss sich aber im [[Bogenhausener Vertrag]] wie Baden und Württemberg Frankreich an. Die Franzosen konnten im Herbst 1805 in Süddeutschland eine Armee von nahezu 200.000 Mann aufbieten. Diese Tatsache unterschätzte der österreichische [[Generalstab]] in fataler Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlacht von Elchingen ===&lt;br /&gt;
Der Auftrag des [[Franz II. (HRR)|Kaisers Franz]] lautete, rasch bis an die [[Iller]] vorzurücken und [[Ulm]] zu befestigen. Mack von Leiberich drang über [[Memmingen]] bis zur Iller vor und schwenkte dann nach Norden in Richtung Ulm. Nordöstlich von Ulm, in der [[Schlacht von Elchingen]], wurden Teile von Macks Armee von den unerwartet schnell heranrückenden Franzosen unter dem Oberbefehl von [[Michel Ney]] am 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 1805 angegriffen und geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapitulation von Ulm ===&lt;br /&gt;
Nach der Schlacht von Elchingen zog Mack von Leiberich die Hauptarmee nach Ulm in die Festung zurück. Im Vertrauen auf die [[Königreich Preußen|preußische]] Neutralität und russische Hilfe – [[Alexander I. (Russland)|Kaiser Alexander von Rußlands]] 35.000 Mann starke Armee unter [[Michail Illarionowitsch Kutusow|Kutusow]] lagerte schon in der Nähe von [[Braunau am Inn]] – weigerte er sich, rechtzeitig den Rückzug nach [[Böhmen]] anzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulm capitulation (2).jpg|mini|Kapitulation von Ulm am 20. Oktober 1805]]&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1805, einem Sonntag, kapitulierte Mack von Leiberich und übergab die Festung Ulm den Franzosen. Die Franzosen nahmen 20.000 Mann gefangen, darunter sieben Feldmarschall-Leutnants (Mack von Leiberich, Graf von Riesch, [[Johann von Klenau|Graf von Klenau]], [[Ignácz Gyulay|Ignaz Graf von Gyulay]], Erbprinz [[Friedrich VI. (Hessen-Homburg)|Friedrich von Hessen-Homburg]], [[Johann Ludwig Alexander Freiherr von Laudon|Freiherr von Laudon]] und Freiherr von Gottesheim), acht Generalmajore, 3000 Kavalleristen und 273 Artilleristen und erbeuteten 49 Geschütze, 50 Munitionswagen und viel Gepäck. Auf sein [[Ehrenwort]] aus der [[Kriegsgefangenschaft]] entlassen, reiste Mack von Leiberich schon am nächsten Tag, dem 21. Oktober, über Augsburg nach Wien ab. Bei seiner Abreise von Ulm begleiteten ihn alle österreichischen Generäle und sein Stab zum Wagen. Dort verabschiedete er sich von ihnen mit den folgenden Worten: „Ich habe die österreichische Monarchie gerettet und begebe mich nun zu Seiner Majestät nach Wien!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einnahme Ulms stand Napoléon der Weg nach Wien offen. Nach kleineren Scharmützeln entlang der Donau gelang seinen Truppen weniger als einen Monat später, am 13. November 1805, die kampflose [[Geschichte Wiens#Napoleon in Wien, Biedermeier und Revolution 1848|Einnahme Wiens]]. In Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Bogenhausener Vertrag befreiten nun die ungehindert operierenden französischen Truppen am 24. Oktober 1805 München von der österreichischen Besatzung. Napoléon verfolgte die zurückweichende russische Armee in Richtung [[Brünn]], da er eine Entscheidungsschlacht erzwingen wollte, bevor sich die überlegenen Kräfte seiner Gegner vereinen konnten. Insbesondere einen sich abzeichnenden Kriegseintritt Preußens wollte Napoleon vermeiden. Deshalb lockte er die Russen und Österreicher durch geschickte Vortäuschung eigener Schwäche in die [[Schlacht von Austerlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Ankunft in Wien wurde Mack von Leiberich vor ein [[Kriegsgericht]] gestellt und zum Tode verurteilt. Kaiser Franz milderte die Strafe jedoch auf Entlassung aus der Armee und 20-jährige [[Festungshaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rehabilitierung ===&lt;br /&gt;
Durch die Vermittlung des [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzogs Karl]] wurde Mack 1808 aus der Haft in der böhmischen Festung [[Josefstadt (Festung)|Josefstadt]] entlassen. Nach dem Sieg über die napoleonische Besatzungsmacht wurde er 1819 vollständig rehabilitiert und als Ritter des [[Maria-Theresia-Orden]]s wiedereingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiherr Mack von Leiberich starb am 22. Oktober 1828 in St. Pölten. Seine Rechtfertigungsschrift über die Kapitulation von Ulm ist in [[Friedrich von Raumer|Raumers]] &amp;#039;&amp;#039;Historischem Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039; (1873) veröffentlicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das 1791 anlässlich der Erhebung Macks in den Freiherrenstand verliehene Wappen war: In Gold ein rotbewaffneter schwarzer Adler, dessen Brust mit einer sechsmal gekrümmten natürlichen Schlange pfahlweise belegt ist. [[Freiherrnkrone]]. Gekrönter Helm, als  Helmzier drei Straußenfedern wachsend (golden-schwarz-golden). Helmdecken: beiderseits schwarz-golden. Schildhalter: auswärts sehende [[Wilder Mann #Heraldik|wilde Männer]], welche ihre freien Hände in die Hüften stemmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLKÖ|Mack Freiherr von Leiberich, Karl|16|211|221|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Mack Freiherr von Leiberich, Karl|16|211|221|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|20|8|12|Mack Freiherr von Leiberich, Karl|[[Adolf Schinzl]]|ADB:Mack Freiherr von Leiberich, Karl}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|614|615|Mack Freiherr von Leiberich, Karl|[[Peter Broucek]]|116644109}}&lt;br /&gt;
* [[Oskar Regele]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Freiherr von Mack und Johann Ludwig Graf Cobenzl. Ihre Rolle im Kriegsjahr 1805&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs&amp;#039;&amp;#039; 21 (1968), S. 142–164.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|person|mack-von-leiberich|Freiherr Karl Mack von Leiberich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116644109|LCCN=no2012043872|VIAF=37672521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mack Von Leiberich, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserlicher General (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Maria-Theresien-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nennslingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1752]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mack von Leiberich, Karl &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karl Mack Freiherr von Leiberich &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1752&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nennslingen]], [[Franken (Region)|Franken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1828&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Pölten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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