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	<title>Karl Ludwig Weisser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:04:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Ludwig_Weisser&amp;diff=1693308&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: form., Kleinigkeiten im Text</title>
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		<updated>2025-04-10T09:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form., Kleinigkeiten im Text&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ludwig Weisser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1823]] in [[Jettingen|Unterjettingen]]; † [[26. Februar]] [[1879]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Lithografie|Lithograf]] und Kunstgelehrter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenbild von Markgröningen, Karl Ludwig Weisser.jpg|mini|Karl Ludwig Weisser: Straßenszene in [[Markgröningen]] (1868)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Ludwig Weisser (auch Weißer) wurde in Unterjettingen als Pfarrerssohn geboren. Als er seinen Vater 1828 verlor, wurde er von seinem mütterlichen Onkel, Pfarrer Karl Christian Gratianus in [[Sondelfingen]] bei [[Reutlingen]] aufgenommen. Hier, wie auch später wieder bei seiner Mutter, fand er sein Interesse für die Kunst. Da die Geldmittel für eine Künstlerlaufbahn fehlten, ging er 1837 beim Lithografen Gottfried Küstner in Stuttgart in die Lehre. Er durfte nebenbei in der Gewerbe- und Kunstschule Figuren- und Ornamentenzeichnen studieren, wie auch nach antiken und lebenden Modellen zeichnen. Wegen Kurzsichtigkeit verzichtete er auf den Kindheitstraum, Maler zu werden. Er vertiefte sich in die Werke der Kunstschriftsteller [[Johann Joachim Winckelmann]], [[Heinrich Meyer (Maler)|Johann Heinrich Meyer]] und [[Karl Schnaase]]. Seine kunstphilosophischen Studien führten ihn zu [[Immanuel Kant]] und [[Georg Hegel]]. Nach zweijähriger Lehrzeit konnte er von der Lithografie und als [[Illustrator]] für die Verlage [[Franckh-Kosmos|Franckh]], Becher und Krabbe in Stuttgart leben. Bis auf ein Bild aus dem Jahr 1842 hat er seine Werke nicht signiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 schloss er sich der demokratischen Partei in Württemberg an, zu deren Führer sein Bruder, der Schriftsteller [[Adolf Weisser]] (1815–1863), damals Redakteur von &amp;#039;&amp;#039;Der Beobachter – ein Volksblatt für Württemberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mohr&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |autor=Hella Mohr |hrsg=Joachim Mohr |url=http://kilchb.de/hella_mohr/d_rot_marie_gesamt.html |format= |sprache=schwäbisch |titel=Die rot’ MARIE ond ihr FINA |datum=Juni 2002|abruf=24. Juni 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie seine Dichterfreunde [[Hermann Kurz]] und [[Ludwig Pfau]] gehörten. Als Pfau fliehen musste, übernahm Weisser im Sommer 1849 für ein Jahr die Redaktion der politischen Satirezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Eulenspiegel (Satirezeitschrift 1848–1853)|Eulenspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ernig&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |autor=Ulrich Maier |hrsg=Günther Ernig |url=http://www.guenther-emig.de/pfau/eul.html |titel=Der Eulenspiegel ein satirisches Wochenblatt aus dem Jahr 1848 |datum=1993 |abruf=24. Juni 2009 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080507074256/http://www.guenther-emig.de/pfau/eul.html |archiv-datum=2008-05-07 |offline=ja |archiv-bot=2019-04-22 08:01:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als verantwortlicher Redakteur wurde er im Frühjahr 1850 wegen Majestätsbeleidigung durch die Veröffentlichung eines nicht von ihm stammenden, satirischen Bilds, zu acht Monaten [[Festungshaft]] verurteilt. 1851 heiratete er die Stuttgarterin Karoline Pfeiffer. Eine seiner Töchter war die 1854 geborene Malerin [[Emilie Weisser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 ließ [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm I. von Württemberg]] das Inspektorat der königlichen [[Kupferstich]]sammlung eröffnen. Nachdem Weisser vom König rehabilitiert worden war, übernahm er deren Leitung, katalogisierte die Sammlung mit seiner Frau neu und erweiterte sie sachkundig. Von 1862 bis 1866 (ab 1863 als Professor) erhielt er den Lehrauftrag für Kunstgeschichte an der [[Kunstschule Stuttgart]]. Ab 1866 lehrte er die [[Kostümkunde]] mit kunstgeschichtlichen Exkursen. Sein großes Wissen schrieb er in &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst für alle, eine Sammlung der vorzüglichsten Malerstiche, Radirungen und Formschnitte des 15. bis 17. Jahrhunderts, mit besonderer Beziehung auf Kunst- und Kulturgeschichte in Photographiedrucken von M. Rommel&amp;#039;&amp;#039; nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 26. Februar 1879 an einer [[Rippenfellentzündung]] in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Illustrationen für &amp;#039;&amp;#039;Vergißmeinnicht. Taschenbuch der Liebe, der Freundschaft und dem Familienleben des deutschen Volkes gewidmet&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl Spindler (Schriftsteller)|Karl Spindler]]&lt;br /&gt;
* 1848: &amp;#039;&amp;#039;Bilderatlas zum Studium der Weltgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Gottlieb Gutekunst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst für alle, eine Sammlung der vorzüglichsten Malerstiche, Radirungen und Formschnitte des 15. bis 17. Jahrhunderts, mit besonderer Beziehung auf Kunst- und Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Mit erläuterndem Text von Ludwig Weisser und [[Carl von Lützow]]. Photographie-Druck von Manfred Rommel. Stuttgart 1880.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Hermann Kurz | Titel=Erläuterungen zu Ludwig Weisser&amp;#039;s Lebensbilder aus dem klassischen Alterthum | Verlag=Wilhelm Nitzschke | Ort=Stuttgart | Jahr=1864 | Online=[http://books.google.de/books?id=KD0oAAAAYAAJ Google Buchsuche] }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Heinrich Merz | Titel=Geschichtliche und künstlerische Erläuterungen zu L. Weisser&amp;#039;s Bilder-Atlas zur Weltgeschichte| Verlag=Wilhelm Nitzschke | Ort=Stuttgart | Jahr=1868 |Online=[http://books.google.de/books?id=Svo1AAAAMAAJ Google Buchsuche] }}&lt;br /&gt;
* {{ADB|41|611|613|Weisser, Karl Ludwig|August Wintterlin|ADB:Weißer, Karl Ludwig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.staatsgalerie.de/ausstellung/rueckblick/mantegna Andrea Mantegna und die Druckgraphik]&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellung der [[Staatsgalerie Stuttgart]], Oktober 2008 bis Februar 2009, mit Drucken, die von Weisser erworben wurden (Stand 2. Juni 2010).&lt;br /&gt;
* [http://kilchb.de/hella_mohr/heft0.html#heft1 Die „Tagebücher“ der Marie Kurz geb.von Brunnow], transkribiert von Hella Mohr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117302058|LCCN=n/2006/49117|VIAF=20454085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weisser, Karl Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weisser, Karl Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weisser, Ludwig; Weißer, Karl Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lithograph und Kunstgelehrter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jettingen|Unterjettingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 1879&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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