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	<title>Karl Ludwig Oels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T03:10:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Ludwig_Oels&amp;diff=906081&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-02-09T15:45:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CarlLudwigOelsAlsHamletS156.jpg|mini|Karl B. Ludwig Oels als Hamlet&amp;lt;br /&amp;gt;Kreidezeichnung von Heinrich Müller]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Ludwig Oels.jpg|mini|Grabmal von Carl Ludwig Oels auf dem Historischen Friedhof Weimar]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl B. Ludwig Oels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Carl Ludwig Oels&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1771]] in [[Berlin]]; † [[7. Dezember]] [[1833]] in [[Weimar]]) war ein deutscher [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Karl B. Ludwig Oels kam am 3. Oktober 1771 in Berlin zur Welt. Ursprünglich sollte er ein Handwerk erlernen. Oels rebellierte solange dagegen, bis er zur Bühne gehen durfte. Seine ersten Erfahrung auf der Bühne machte er im Berliner Liebhabertheater [[Urania (Berlin)|Urania]], einem Zusammenschluss von gleichgesinnten Bildungsbürgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[August Wilhelm Iffland]], damals berühmter Schauspieler, Schriftsteller und seit 1796 Direktor, gewährte Oels freien Eintritt in das [[Preußisches Staatstheater Berlin|Königliche Schauspielhaus in Berlin]]. Mit 30 Jahren erhielt Oels 1801 ein Engagement am Bamberger Theater, das zuletzt unter Leitung des [[Friedrich Julius Heinrich von Soden|Grafen Soden]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grabmal befindet sich auf dem [[Historischer Friedhof Weimar|Historischen Friedhof Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge am Weimarer Hoftheater ===&lt;br /&gt;
1803 gelangte er an das [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Weimarer Hoftheater]], wo er am 14. Februar in &amp;#039;&amp;#039;Armut und Edelsinn&amp;#039;&amp;#039; in der Rolle des Van der Hufen debütierte. Zunächst bekam er nur Rollen als zweiter Liebhaber, avancierte aber dann zum jugendlichen Helden und weiter in Schau- und Lustspielen zum ersten Liebhaber, so dass er die Rollen des berühmten [[Heinrich Voß (Theaterschauspieler)|Heinrich Voß]] ohne weiteres übernehmen durfte. Oels gehörte zu den Schülern [[Johann Wolfgang von Goethe]]s, der die Angelegenheit ernst nahm. So spielte er am 2. März 1808 den Gerichtsrat Walter bei der Uraufführung des Lustspiels [[Der zerbrochne Krug]] von [[Heinrich von Kleist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unermüdlichen Fleiß und ein bis an das Ende seines Lebens fortgesetztes Studium ließen Oels den Mangel an gelehrter Vorbildung reichlich zu ersetzen. So rühmte Goethe [[Johann Peter Eckermann]] gegenüber, dass Oels hinreichend höhere Bildung habe, um der besseren Gesellschaft Ehre zu machen. [[Friedrich Schiller]] dagegen hob Oels gutes Gedächtnis und Fleiß im Lernen hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinung ===&lt;br /&gt;
Auch in seiner äußeren Erscheinung überzeugte Oels. Sein männlicher schöner Körper, sein prachtvoller Lockenkopf und sein lebendiges Auge nahmen die Zuschauer von vorneherein für ihn ein. Auch seine Stimme beherrschte die in Weimar hauptsächlich betonte Kunst des [[Deklamation|Deklamierens]], das aber auch wiederum ein Nachteil, wenn außerhalb von Weimar auf sogenannten realistischen Bühnen gastierte. Als im Jahre 1817 [[Eduard Franz Genast|Genast]] der Ältere sein Amt als Regisseur niederlegte, trat Oels zunächst interimistisch an seine Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rollen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DasAlteWeimarerHoftheaterS153.jpg|mini|300px|Weimarer Hoftheater um 1800]]&lt;br /&gt;
Die Rollen, die Oels besetzte, waren ungewöhnlich vielseitig: als Mortimer, [[Arnold von Melchtal]], [[Orestes|Orest]], Sigismund in [[Pedro Calderón de la Barca|Calderóns]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das Leben ist ein Traum]]&amp;#039;&amp;#039;, Max in &amp;#039;&amp;#039;[[Wallenstein (Schiller)|Wallenstein]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Die Räuber#Karl Moor|Karl Moor]], Egmont, [[Clavigo]], Karl&amp;amp;nbsp;VII. in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Jungfrau von Orléans (Schiller)|Jungfrau von Orleans]]&amp;#039;&amp;#039; vollbrachte er nach dem Urteil seiner Zeitgenossen Vorzügliches, aber auch seine Lustspiel[[Charakterrolle|charaktere]] wurden von ihnen hochgeschätzt. Gegen Ende seiner Schauspielerkarriere spielte er [[Heldenvater|Heldenväter]]. Seine letzte große Rolle war in dem Trauerspiel &amp;#039;&amp;#039;Friedrichs Tod&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernst Raupach]] die Rolle des Kaisers. Oels stand diesem Dichter, der bei seinen Besuchen in Weimar bei ihm zu wohnen pflegte besonders nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende seiner Karriere ===&lt;br /&gt;
Als sein Schauspielkollege und ebenfalls Goethezögling [[Pius Alexander Wolff]] am 31. August 1828 durch eine [[Kehlkopfschwindsucht]] und danach bestattet wurde, widmete Oels ihm am Grabe einen Nachruf, mit dem ihn nicht nur das ideale Streben, sondern auch die Zugehörigkeit zu dem [[Freimaurerorden]] verbunden hatte. Fünf Jahre später starb Oels am 7. Dezember 1833 und war damit einer der letzten aus Goethes Schauspielertruppe. Sein Kollege [[Albert Lortzing]] zeichnete sein Porträt in Stein und [[Carl August Schwerdgeburth]] stach ihn in voller Größe als Muley in &amp;#039;&amp;#039;Standhafter Prinzen&amp;#039;&amp;#039; in Kupfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Herr Oels und Graff haben hinreichende höhere Bildung, um der besten Gesellschaft Ehre zu machen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Johann Wolfgang von Goethe&lt;br /&gt;
 |Quelle=Gespräche mit Eckermann am 22. März 1825&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.projekt-gutenberg.org/eckerman/gesprche/gsp3038.html projekt-gutenberg.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=»Zum Alonzo«, sagte ich, »müßten wir eine stattliche Figur haben, mehr einen guten Schauspieler als Sänger, und ich dächte, Herr Oels oder Herr Graff würden da am Platze sein. Von wem ist denn die Oper komponiert, und wie ist die Musik?« »Von Reichardt,« antwortete Goethe, »und zwar ist die Musik vortrefflich«&lt;br /&gt;
 |Autor=Johann Peter Eckermann zu Goethe&lt;br /&gt;
 |Quelle= Gespräche mit Eckermann am 8. April 1829&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.projekt-gutenberg.org/eckerman/gesprche/gsp2033.html projekt-gutenberg.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Eisenberg-1903||S=737}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Ludwig Oels&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039;, XI. Jahrgang, 1833, S. 796–799; {{archive.org|bub_gb_t-YSAAAAYAAJ |Blatt=n317}}.&lt;br /&gt;
* [[Johann Peter Eckermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gespräche mit Goethe&amp;#039;&amp;#039;. Band III. 3. Auflage. Leipzig 1868, S. 47&lt;br /&gt;
* E. Genast: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben eines alten Schauspielers&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1862–1865. S. 163, 167, 178, 182, 192, 216, 283, 301 ff.&lt;br /&gt;
* Goethe, Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1881, Nr. 975, 979, 980, 982&lt;br /&gt;
* W. G. Gotthardi: &amp;#039;&amp;#039;Weimarische Theaterbilder aus Goethes Zeit&amp;#039;&amp;#039;. II. Jena und Leipzig 1865, S. 52–56&lt;br /&gt;
* R. Herloßsohn, H.Margraff u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Theaterlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band VI. Neue Ausgabe. Altenbuirg und Leipzig 1846, S. 18&lt;br /&gt;
* {{ADB|24|319|320|Oels, Karl B. Ludwig|Hermann Arthur Lier|ADB:Oels, Karl B. Ludwig}}&lt;br /&gt;
* M. Martersteig: &amp;#039;&amp;#039;Pius Alexander Wolff. Ein biographischer Beitrag zur Theater- und Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1879&lt;br /&gt;
* E. Pasqué: &amp;#039;&amp;#039;Goethes Theaterleitung in Weimar&amp;#039;&amp;#039;. Band II. Leipzig 1868, S. 227, 306&lt;br /&gt;
* Hans Wahl, Anton Kippenberg: &amp;#039;&amp;#039;Goethe und seine Welt&amp;#039;&amp;#039;. Insel-Verlag, Leipzig 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.textkritik.de/bka/dokumente/dok_k/keil2.htm Tagebucheintrag Riemers zu Oels]&lt;br /&gt;
* [http://www.goethe-museum.com/register/de/dept_60.html Dokument: Strafe gegen Oels wg. der Weigerung „nur“ als Statist mitzuspielen]&lt;br /&gt;
* [http://www.textkritik.de/bka/dokumente/dok_w/wachler2.htm Brief Franz Passows an Johanna Victoria v. Voigt, Weimar, 24. Februar 1809 und Erwähnung Oels]&lt;br /&gt;
* [http://www.kuehnle-online.de/literatur/schiller/bio/doering/05.htm#41 Prolog Oels zum Schillergedenktag 1817]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117105074|VIAF=42606625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oels, Karl Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1771]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1833]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oels, Karl Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oels, Karl B. Ludwig; Oels, Carl Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1771&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1833&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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