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	<title>Karl Lucke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 30. August 2024 um 09:52 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Lucke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. September]] [[1889]] in [[Potsdam]]; † [[1945]]) war ein deutscher politischer Funktionär und SA-Führer, zuletzt im Rang eines [[NS-Ranggefüge|SA-Gruppenführers]]. Er war unter anderem Mitglied des [[Landtag der Republik Baden|Badischen Landtags]] und Führer der [[SA-Gruppe Mittelrhein]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Lucke war der Sohn eines Maschinenmeisters. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] fand er 1903 eine Anstellung als Bereiter in den Kaiserlichen Stallungen in [[Berlin]]. Anschließend trat er 1906 als Berufssoldat in die [[Preußische Armee]] ein. In dieser gehörte er dem [[1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20|Badischen Dragonerregiment Nr. 20]] an. Mit einem anderen Dragonerregiment nahm er von 1914 bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, um schließlich im Oktober 1919 mit dem Rang eines Offiziersstellvertreters verabschiedet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] arbeitete Lucke als Verwaltungsangestellter (oder -beamter?) bei der [[Baden (Land)|badischen]] [[Landesversicherungsanstalt]]. In dieser Eigenschaft stieg er bis zum Verwaltungsinspektor auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch orientierte Lucke sich nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] rasch an der [[Politische Rechte (Politik)|politischen Rechten]]: 1921 trat er dem [[Freikorps Damm]] bei, einem aus den [[Einwohnerwehr]]en hervorgegangenen lokalen Wehrverband in Baden, dem er bis zu seiner Auflösung im Jahr 1928 angehören sollte. Zum 1. Juli 1930 trat Lucke in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 270.575).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/568662&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese übernahm er zunächst Aufgaben als Berater der badischen Gauleitung für Fragen der Angehörigen der öffentlichen Verwaltung. Seit 1931 gehörte er außerdem dem Straßenkampfverband der NSDAP, der [[Sturmabteilung]] (SA) an. 1933 wurde Lucke als Abgeordneter für die NSDAP in den letzten Badischen Landtag vor der zwangsweisen Auflösung dieser Körperschaft durch die Nationalsozialisten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://hsr-trans.zhsf.uni-koeln.de/volumes/bioweil/baden.htm | archive-is=20121209113847 | text=Übersicht der Liste der Mitglieder des Badischen Landtages}} bei BIOWEIL.&amp;lt;/Ref&amp;gt; Er war zudem Mitglied des Stadtrates von [[Darmstadt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Posten als Staatsbeamter gab Lucke 1934 auf, um hauptberuflicher SA-Führer zu werden. Nachdem er bereits 1932 die Führung einer SA-Standarte übernommen hatte, wurde er 1934 erstmals mit dem Kommando über eine Brigade betraut. Anschließend führte er bis 1942 verschiedene Brigaden, so von 1938 bis 1942 die SA-Brigade 50 in [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] mit Dienstsitz in Darmstadt. In dieser Stellung war er an der Organisation der Zerstörung von fünfunddreißig südhessischen [[Synagoge]]n durch SA-Angehörige in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 beteiligt, indem er einen entsprechenden Befehl der SA-Gruppenführung in Mannheim an die Führer der SA-Standarten 115 (Darmstadt), 145 (Bergstraße), 168 (Offenbach), 186 (Odenwald und Dieburg) und 221 (Groß-Gerau) weitergegeben und sie entsprechend instruiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=ZH|ID=3354|titel=Bericht über die Zerstörung der Synagogen in Südhessen durch die SA, 11. November 1938| datum=2012-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1939 bekleidete er zugleich den Posten des stellvertretenden Führers der [[SA-Gruppe Kurpfalz]]. Den formalen Höhepunkt seiner SA-Karriere erreichte Lucke im Jahr 1942, in dem er zum Führer der SA-Gruppe Mittelrhein ernannt wurde und (vermutlich zeitgleich) in den Rang eines SA-Gruppenführers befördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruce Campbell: &amp;#039;&amp;#039;The SA Generals and the Rise of Nazism.&amp;#039;&amp;#039; University Press of Kentucky, Lexington, Kentucky 2004, ISBN 978-0-8131-9098-3, {{OCLC|181447160}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/bild_zoom/zoom.php?bestand=11237&amp;amp;id=3630925&amp;amp;screenbreite=1280&amp;amp;screenhoehe=984 Photo Luckes im Bestand des Landesarchivs Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lucke, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lucke, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lucki&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher politischer Funktionär, SA-Führer, Mitglied des Badischen Landtags&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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