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	<title>Karl Linser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:39:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Linser&amp;diff=1824992&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mario todte: /* Literatur */ s</title>
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		<updated>2024-12-31T20:18:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; s&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Gottlieb Linser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[10. September]] [[1895]] in [[Pforzheim]]; †&amp;amp;nbsp;[[27. April]] [[1976]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Dermatologie|Dermatologe]]. Er fungierte von August 1947 bis November 1948 als Präsident der Deutschen Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] sowie von 1950 bis 1962 als Professor für Dermatovenerologie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und Direktor der Hautklinik der [[Charité]]. In den 1920er Jahren entwickelte er das erste industriell hergestellte Medikament zur [[Sklerosierung|sklerosierenden]] [[Varizenverödung|Verödung]] von [[Krampfader]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Linser wurde 1895 in [[Pforzheim]] als Sohn eines [[Lehrer]]s geboren und absolvierte in [[Karlsruhe]] das Gymnasium. Nachdem er während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von 1914 bis 1918 [[Wehrdienst|Militärdienst]] geleistet hatte, studierte er von 1918 bis 1922 [[Medizin]] an den Universitäten [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] 1922 in Heidelberg war er von 1922 bis 1924 als [[Assistenzarzt]] an der Hautklinik der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]], 1924 in [[Breslau]] und 1925 an der Hautklinik der [[Universität Wien]] sowie in den Jahren 1925/1926 am St.-Louis-Hospital in [[Paris]] tätig. Von 1926 bis 1933 wirkte er als niedergelassener Hautarzt als Sozius von [[Eugen Galewsky]] in [[Dresden]]. Im Jahr 1933 übernahm er die Leitung der Abteilung für Hautkrankheiten am Waldparkkrankenhaus und an der Kinderpoliklinik des Krankenhauses in [[Johannstadt|Dresden-Johannstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Karl Linser berlin wilhelmshagen.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fungierte er in den Jahren 1945/1946 als [[Chefarzt]] der Hautklinik des Krankenhauses in [[Friedrichstadt (Dresden)|Dresden-Friedrichstadt]]. Im April 1947 wurde er zum [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Dermatovenerologie an die [[Universität Leipzig]] berufen. Bereits im August des gleichen Jahres folgte die Ernennung zum Präsidenten der Deutschen Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]]. In diesem Amt, das er bis November 1948 ausübte, folgte er [[Paul Konitzer (Mediziner)|Paul Konitzer]], der im April 1947 aufgrund von Anschuldigungen mit Bezug zur Behandlung sowjetischer [[Kriegsgefangener]] im [[Kriegsgefangenenlager]] [[Zeithain]] vom [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] verhaftet worden war. Nachdem er zwei Jahre später Leiter der Hauptabteilung Gesundheitswesen im Ministerium für Arbeit und Gesundheitswesen der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) geworden war, wirkte er von 1950 bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1962 als Ordinarius für Dermatovenerologie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und Direktor der Hautklinik der [[Charité]]. 1951 wurde er darüber hinaus ärztlicher Direktor des Klinikums [[Berlin-Buch]] und Chefarzt von dessen Hautklinik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Linser war seit 1928 verheiratet und starb 1976 in [[Berlin]]. Er wurde auf dem [[Friedhof Rahnsdorf-Wilhelmshagen]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkte des ärztlichen und wissenschaftlichen Wirkens von Karl Linser waren die [[Phlebologie]], die [[Klimatherapie]] sowie die Behandlung von [[Sexuell übertragbare Erkrankung|sexuell übertragbaren Krankheiten]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Carl Bruck]]: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Erfolge mit der einzeitig kombinierten Salvarsan-Sublimatbehandlung der Syphilis nach Linser.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchner medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 67, 1920, S. 423–424.&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Hautkrebs]]erkrankungen und von [[Tuberkulose|Hauttuberkulose]]. Während seiner Zeit in Tübingen entwickelte er mit einer auch als &amp;#039;&amp;#039;Linsersche Lösung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Varicophtin&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten hochprozentigen [[Natriumchlorid]]lösung mit Zusatz von [[Procain]] das erste industriell hergestellte Medikament zur [[Sklerosierung|sklerosierenden]] [[Varizenverödung|Verödung]] von [[Krampfader]]n, 1935 berichtete er über die Behandlung der [[Gonorrhoe]] mit [[Sulfonamid]]. Er richtete außerdem 1958 auf der [[Rügen|Insel Rügen]] eine Klimastation für [[Ekzem]]patienten ein und organisierte 1965 mit Ekzem- und [[Asthma bronchiale|Asthma-Erkrankten]] eine klimatherapeutische Schiffsreise mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Stockholm (Schiff, 1948)|Völkerfreundschaft]]&amp;#039;&amp;#039; zu den [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Linser wurde 1951 als [[Verdienter Arzt des Volkes]] ernannt und erhielt 1959 den [[Goethepreis der Stadt Berlin]]. Von der Universität Leipzig wurde ihm 1959 der [[Ehrendoktor]]titel verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ual.archiv.uni-leipzig.de/ehrenpromotionen.php Liste der Ehrenpromotionen der Universität Leipzig], auf der Webseite der [[Universität Leipzig]], aufgerufen am 7. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1970 wurde er mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] (VVO) in Gold ausgezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 2. Dezember 1970, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; zu welchem er 1975 auch die Ehrenspange erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland, 4. Dezember 1975, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1988 wurde die Medizinische Abteilung I der [[Heilanstalten in Berlin-Buch]] mit dem Ehrentitel „Karl Linser“ versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://berlin-buch.com/de/genesungsheim berlin-buch.com: Geschichte des Genesungsheims], abgerufen am 19. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschlechtskrankheiten: Ihre Gefahren für Familie und Volk, ihre Behandlung und Bekämpfung.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1941, 1946&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen der Geschlechtskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1953, 1956, 1957, 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hochseeklimakur: Grundlagen, Probleme sowie klinische und psychologische Ergebnisse bei endogenem Ekzem und Asthma bronchiale.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1969&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=karl-linser|lemma=Linser, Karl|autor=[[Peter Schneck (Mediziner)|Peter Schneck]]|band=1|seite=622|idNum=2117}}&lt;br /&gt;
* [[Niels Sönnichsen]]: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Karl Linser 1895–1976.&amp;#039;&amp;#039; Nachruf in: &amp;#039;&amp;#039;Der Hautarzt. Zeitschrift für Dermatologie, Venerologie und verwandte Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 28(1)/1977. Deutsche Dermatologische Gesellschaft, S.&amp;amp;nbsp;56/57, {{ISSN|0017-8470}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. med. Karl Linser.&amp;#039;&amp;#039; In: Oswald Petter, Klaus Holzegel: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der deutschen Phlebologie.&amp;#039;&amp;#039; Druckerei Kopielski, Torgau 2005, ISBN 3-00-016562-2, S.&amp;amp;nbsp;30ff.&lt;br /&gt;
* [[Boris Böhm]]: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken des Arztes Karl Linser (1895 bis 1976), sein Beitrag zur Entwicklung der Dermato-Venerologie und sein Anteil am Wiederaufbau des Gesundheitswesens in der Nachkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;, Diss. Dresden 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133308219}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Linser_694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133308219|VIAF=47948709}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linser, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dermatologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goethepreises der Stadt Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linser, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Linser, Karl Gottlieb (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dermatologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. April 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mario todte</name></author>
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