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	<title>Karl Linke (General) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Turpit: + Kategorie:KPdSU-Mitglied</title>
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		<updated>2025-08-03T12:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kategorie:KPdSU-Mitglied&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Linke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Januar]] [[1900]] in [[Loučná (Hrádek nad Nisou)|Görsdorf]], [[Böhmen]]; † [[16. Mai]] [[1961]] in [[Zittau]]) war ein [[Offizier]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] und Chef der [[Militärische Aufklärung der Nationalen Volksarmee|Militärischen Aufklärung der Nationalen Volksarmee]]. Zuletzt hatte er den [[Dienstgrad]] eines [[Oberst|Obersts der Reserve]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach seinem achtjährigen Schulbesuch wurde Linke von 1914 bis 1918 als Bandweber ausgebildet und arbeitete in diesem Beruf in einer Fabrik. 1915 trat er der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend]] bei. In den letzten Kriegsmonaten des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] diente er als Soldat an der Südfront, wo er bei Kriegsende in italienische Kriegsgefangenschaft geriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Aus dieser wurde er 1919 entlassen und ging bis 1923 einer Tätigkeit als Abraumarbeiter in [[Senftenberg]] nach. Hier trat er 1920 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei, deren Mitglied er bis 1923 blieb. Anschließend kehrte er in die inzwischen gegründete [[Tschechoslowakei]] zurück. Von 1924 bis 1929 arbeitete er als Weber und war gleichzeitig bis 1930 Mitglied der [[Komunistická strana Československa|Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei]]. Er arbeitete für die [[Arbeiter Illustrierte Zeitung]] und war [[Fluchthelfer]] für die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. 1930 wurde Linke wegen unerlaubten Fotografierens in den [[Witkowitzer Eisenwerke]]n verhaftet, konnte jedoch in die [[Sowjetunion]] emigrieren. Er trat der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|WKP (B)]] bei, deren Mitglied er bis 1951 blieb. In der Sowjetunion arbeitete Linke bis 1934 als Webmeister. Von 1935 bis 1939 war er Angestellter im Ministerium für Leichtindustrie und kam 1939 als Angestellter zur Handelskammer nach [[Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Unternehmen Barbarossa|Überfall]] der deutschen [[Wehrmacht]] auf die Sowjetunion meldete sich Linke freiwillig zur [[Rote Armee|Roten Armee]] und war dort unter anderem auch Kommissar einer Partisanen-Abteilung. In dieser Funktion nahm er an Fallschirmeinsätzen hinter den deutschen Linien im Raum [[Homel|Gomel]] teil. Als Führer eines Spähtrupps nahm er 1944 am bewaffneten [[Slowakei|slowakischen]] Widerstandskampf und im August bis Oktober 1944 am [[Slowakischer Nationalaufstand|Slowakischen Nationalaufstand]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kehrte er in die ČSR zurück, wo er bis 1949 als Saalmeister der Bandweberei [[Hrádek nad Nisou]] arbeitete. Von 1950 bis 1951 fungierte er aufgrund seiner exzellenten Russischkenntnisse als Dolmetscher für die sowjetischen Vertreter im [[Kontrollrat]] in [[Berlin]]. 1951 nahm Linke die DDR-Staatsbürgerschaft an und trat der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei. Anschließend war er bis 1952 Abteilungsleiter und Leiter des Sekretariats des Vorsitzenden der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]]. Am 1. Juni 1952 trat Linke in die [[Kasernierte Volkspolizei]] ein, wo er am 1. Oktober 1952 zum [[Generalmajor]] ernannt wurde. Von 1952 bis 1955 agierte Linke als Chef der Verwaltung für Allgemeine Fragen und Aufklärung im Ministerium des Innern. 1956 stieg er zum Chef der [[Militärische Aufklärung der Nationalen Volksarmee|Verwaltung 19 (Aufklärung)]] im [[Ministerium für Nationale Verteidigung]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Karriere wurde dadurch beendet, dass er eine Agentin der [[Central Intelligence Agency|CIA]] als Haushälterin beschäftigt hatte, die ihm nach ihrer Flucht im Juli 1957 Kopien geheimer Dokumente, einen westdeutschen Pass mit seinem Bild und 10.000 DM Kapital für einen „Start in ein besseres Leben“ hinterlassen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9283356.html Der Spiegel 33/1992: &amp;#039;&amp;#039;Start in ein besseres Leben&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Linke wurde am 31. August 1957 wegen Verletzung der Geheimhaltungspflichten seines Postens enthoben und unter gleichzeitiger Herabsetzung des Dienstgrades zum Oberst der Reserve vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Zudem wurde er mit einem Berlin-Verbot belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke erhielt am 6. Mai 1955 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber. Ebenfalls war er Träger anderer, auch sowjetischer [[Orden und Ehrenzeichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Christoph-Links Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-86153-209-3, S. 135/136.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=karl-linke|lemma=Linke, Karl|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=2113}}&lt;br /&gt;
* [[Armin Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Linke (1900–1961). NVA-Geheimdienstchef im Visier des Gegners.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Krüger (Historiker)|Dieter Krüger]], Armin Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konspiration als Beruf. Deutsche Geheimdienstchefs im Kalten Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-86153-287-5, S. 132–159.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://wiki.drafd.org/index.php?title=Karl_Linke Karl Linke im DRAFD-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128389931|VIAF=13360544}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linke, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (KVP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Nationale Volksarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Slowakischen Nationalaufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linke, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, zuletzt Oberst d.R.&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Loučná (Hrádek nad Nisou)|Görsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zittau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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