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	<title>Karl Linke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T22:29:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Linke&amp;diff=1953760&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TheolFak Halle: + Kat :Kategorie:Hochschullehrer (Pädagogische Hochschule Halle-Köthen)</title>
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		<updated>2020-01-20T21:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kat &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hochschullehrer_(P%C3%A4dagogische_Hochschule_Halle-K%C3%B6then)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hochschullehrer (Pädagogische Hochschule Halle-Köthen) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hochschullehrer (Pädagogische Hochschule Halle-Köthen)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Pädagogen; zum gleichnamigen General a.&amp;amp;nbsp;D. siehe [[Karl Linke (General)]]; zum gleichnamigen österreichischen Pädagogen siehe [[Karl Linke (Pädagoge, 1884)]]&amp;lt;!--https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_L/Linke_Karl_1884_1938.xml--&amp;gt;.}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Linke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1889]] in [[Bennungen]]; † [[26. Januar]] [[1962]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Pädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Besuch der [[Merseburg]]er [[Präparandenanstalt]] von 1906 bis 1909 absolvierte er das Seminar in [[Weißenfels]]. Später wurde er zunächst Lehrer an einer dörflichen Schule im [[Mansfelder Land]]. Sein Bruder [[Oskar Linke (Pädagoge)|Oskar Linke]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Reformpädagoge [http://www.uni-magdeburg.de/mbl/Biografien/1051.htm Oskar Linke] arbeitete vor 1933 als Rektor in Magdeburg und war nach 1945 dort Stadtschulrat. Nach ihm ist die [http://www.linke.bildung-lsa.de/ Oskar-Linke-Schule] in Magdeburg benannt, eine Gemeinschafts- und Abendschule mit naturwissenschaftlich-technischem Profil.&amp;lt;/ref&amp;gt; vermittelte ihm nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] eine Lehrerstelle an der [[Grundschule Fermersleben|Fermersleber Schule]] im [[Magdeburg]]er Stadtteil [[Fermersleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke gehörte zu den Gründungsmitgliedern der im Zeitraum 1919/20 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Lehrer&amp;#039;&amp;#039; (ASL) und wurde zu einem der führenden Mitarbeiter. Aktiv war er auch im [[Bund freier Schulgesellschaften Deutschland]]s&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zerstoerte-vielfalt-humanismus.de/tafel5.html Kurzer geschichtlicher Überblick über den &amp;#039;&amp;#039;Bund freier Schulgesellschaften&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, der 1920 in [[Elberfeld]] gegründet wurde. Linke stand den sozialdemokratischen Ideen zur Reform der Schulausbildung nahe, trat für eine Trennung von Kirche und Schule ein und war mit [[Adolf Grimme]] und [[Kurt Löwenstein]], einem bekannten Schulreformer aus [[Berlin-Neukölln]] befreundet. Im Jahr 1924 wurde er [[Rektor]] an der Altstädter Sammelschule in Magdeburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 übernahm Linke, von [[Fritz Karsen]] berufen, die Leitung der achtstufigen Volksschule, die in den Neuköllner Schulkomplex rund um das „Kaiser-Friedrich-Realgymnasium“ eingegliedert wurde, das ab 1929/1930 [[Karl-Marx-Schule (Berlin-Neukölln)|Karl-Marx-Schule]] hieß. Linke wurde somit für Karsen zu einem wichtigen Verbündeten beim Umbau des „Kaiser-Friedrich-Realgymnasiums“ zu einer Einheitsschule, die durch diesen Schritt schulorganisatorisch und didaktisch vorangetrieben werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Radde: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Karsens Reformwerk in Berlin Neukölln.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerd Radde, Werner Korthaase, Rudolf Rogler, Udo Gößwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schulreform, Kontinuitäten und Brüche: das Versuchsfeld Berlin-Neukölln&amp;#039;&amp;#039;, S. 178–179&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Bund freier Schulgesellschaften aufgelöst und Linke aus dem Schuldienst entlassen. Noch 1933 floh er mit einem Teil des Barvermögens des Bundes nach [[Frankreich]], wohin auch Löwenstein und Karsen ins [[Exil]] gegangen waren. Er war, wie auch sein früherer Neuköllner Kollege [[Walter Damus]], an der von Karsen in [[Paris]] gegründeten [[École nouvelle de Boulogne]] tätig, die jedoch 1937 wieder geschlossen wurde. Er war in Paris auch Mitglied im [[Verband deutscher Lehreremigranten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hildegard Feidel-Mertz]]/[[Hermann Schnorbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrer in der Emigration. Der Verband deutscher Lehreremigranten (1933–39) im Traditionszusammenhang der demokratischen Lehrerbewegung&amp;#039;&amp;#039;, Beltz Verlag, Weinheim und Basel, 1981, ISBN 3-407-54114-7, S. 232&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern der &amp;#039;&amp;#039;École nouvelle de Boulogne&amp;#039;&amp;#039; kehrte Linke zurück nach Berlin und arbeitete als Vertreter für Schulbedarf und Buchhändler. Im Zeitraum 1942/43 verlor er im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch einen Bombenangriff seine Wohnung und wurde mit seiner Familie in den [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] evakuiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er [[Oberregierungsrat]] und zum Leiter der Schulabteilung der Bezirksverwaltung Magdeburg berufen. Von 1946 bis 1948 leitete er die gleiche Abteilung im von Minister [[Ernst Thape]] geführten &amp;#039;&amp;#039;Volksbildungsministerium&amp;#039;&amp;#039; des Landes [[Sachsen-Anhalt]] mit Sitz [[Halle (Saale)]]. Er sorgte dafür, dass diverse Reformpädagogen in verantwortlicher Funktion tätig werden konnten. Bereits 1950 wurde er auf Veranlassung der Sowjetischen Militäradministration jedoch von seiner Funktion entbunden und als Professor an die Pädagogische Hochschule Halle berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Bergner, MBL, Seite 425&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon im März 1950 floh er nach Westberlin. Zunächst war er als Lehrer tätig. 1951 wurde er Rektor in einer [[Berlin-Wilmersdorf|Wilmersdorfer]]er Schule. Er engagierte sich in Initiativen, die Schulreformen anstrebten, und begründete eine Arbeitsgemeinschaft sozialistischer Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Fritz Karsen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Berliner Lehrerzeitung]] 1951, Seite 284 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Bergner: &amp;#039;&amp;#039;Linke, Karl.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1, S. 425 ([{{MBL|ID=1050|Linktext=nein}} Artikel online]).&lt;br /&gt;
* [[Gerd Radde]], Werner Korthaase, Rudolf Rogler, Udo Gößwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schulreform, Kontinuitäten und Brüche: das Versuchsfeld Berlin-Neukölln.&amp;#039;&amp;#039; Leske und Budrich, Opladen 1993, ISBN 3-8100-1129-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linke, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Pädagogische Hochschule Halle-Köthen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Südharz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linke, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bennungen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TheolFak Halle</name></author>
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