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	<title>Karl Laforce - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:15:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-18T13:46:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Laforce&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Oktober]] [[1904]] in [[München]]; † [[9. November]] [[1923]] ebenda) war ein deutscher Putschist. Er wurde bekannt als einer der 16 getöteten Putschteilnehmer des gescheiterten [[Hitler-Putsch]]es, denen [[Adolf Hitler]] den ersten Teil seines Buches &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039; widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Realschule]] absolvierte Laforce eine Lehre zum Versicherungskaufmann. Anschließend war er vom 10. Mai 1921 bis zu seinem Tod bei der Versicherung [[Generali Deutschland|Thuringia]] angestellt. Gleichzeitig studierte er Ingenieurwesen in München. Politisch hatte Laforce bereits als Jugendlicher Anschluss an die völkisch-nationalistische Bewegung gefunden: Er wurde um 1920 Mitglied der Jugendorganisation [[Adler und Falken]], wo er eine Lokalgruppe, einen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Horst&amp;#039;&amp;#039;, führte. 1921 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und der [[Sturmabteilung|SA]] bei. 1923 wurde er in den sogenannten [[Stoßtrupp Adolf Hitler]] aufgenommen, einer Vorgängerorganisation der späteren [[Schutzstaffel|SS]]. Als Student gehörte er seit 1923 der &amp;#039;&amp;#039;[[Wehrschaft]] Bajuvaria München&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1923 beteiligte Laforce sich am gescheiterten Hitler-Putsch in München. Am Mittag des 9. November 1923 wurde er beim [[Marsch auf die Feldherrnhalle]] getötet, als er während des Zusammenstoßes der Putschisten mit der [[Bayerische Landespolizei (1920–1935)|Landespolizei]] auf dem [[Odeonsplatz]], bei dem es zu einem Schusswechsel kam, von einem Kopfschuss tödlich verletzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitler widmete Laforce und 15 weiteren getöteten Putschteilnehmern bereits 1925 den ersten Band seines Buches &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039;, wo sie namentlich im Vorwort aufgeführt wurden. Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten 1933 wurde an der [[Feldherrnhalle]] in München eine Tafel mit den Namen dieser Personen angebracht, die von einer Ehrenwache der [[Schutzstaffel|SS]] geehrt wurde. Jeder Passant, der an dieser Tafel vorbeikam, war verpflichtet, diese mit dem [[Hitlergruß]] zu ehren. 1935 wurden auf dem [[Königsplatz (München)|Königsplatz]] zwei „[[Ehrentempel]]“ als gemeinsame Grabanlage für diese Personengruppe errichtet. Im selben Jahr wurden Laforce und die übrigen Toten [[Exhumierung|exhumiert]], dorthin übergeführt und in bronzenen [[Sarkophag]]en erneut beigesetzt. Bis 1945 wurden sie in den nationalsozialistischen Kult um die „[[Blutzeuge (Nationalsozialismus)|Blutzeugen der Bewegung]]“ einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1933 und 1945 wurden verschiedene Straßen im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] nach Laforce benannt, die Karl-Laforce-Straße in [[Breslau]], [[Gelsenkirchen]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gelsenzentrum.de/strassen_umbenennung.htm Straßenumbenennungen in Gelsenkirchen nach 1945]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gräfelfing]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.graefelfing.de/leben/geschichte/strassennamen.html |titel=Straßennamen |abruf=2024-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberzwehren|Kassel-Oberzwehren]], [[Leverkusen]], [[Włocławek|Leslau]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mapywig.org/m/City_plans/Central_Europe/Stadtplan_Leslau_15K_c.1942.jpg |wayback=20160227033823 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-22 07:46:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; (im [[Wartheland]]) und [[Wuppertal]]. Hinzu kamen eine Abteilung des [[Reichsarbeitsdienst]]es und der [[Organisationsstruktur der SS#SS-Sturm|SS-Sturm]] 2/III/1 in München, die seinen Namen führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1936 und 1945 bestand an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Kameradschaft (Studentenorganisation)|Kameradschaft]] Karl Laforce&amp;#039;&amp;#039; des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NSD-Studentenbundes]] (mit einer [[Altherrenverein|Altkameradschaft]] der &amp;#039;&amp;#039;Großdeutschen Landsmannschaft Bayern&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Grün: &amp;#039;&amp;#039;„Wahrhaft, wehrhaft!“. Die Münchener Wehrschaft Palaio-Germania und die Kameradschaft ‚Feldherrnhalle‘ an der Ludwig-Maximilians-Universität München&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Einst und Jetzt]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 68 (2023), S. 209 und 217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jay W. Baird: &amp;#039;&amp;#039;To Die for Germany. Heroes in the Nazi Pantheon&amp;#039;&amp;#039;, 1992.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I &amp;#039;&amp;#039;Politiker,&amp;#039;&amp;#039; Teilband&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;I–L.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0865-0, S.&amp;amp;nbsp;218.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_357.html Laforce, Karl]. In: Marcus Weidner: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus. Datenbank der Straßenbenennungen 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Münster 2013ff. (Stand: 14. Juli 2014).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-06-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laforce, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getöteter Putschist beim Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laforce, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Putschist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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