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	<title>Karl Lachmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;FordPrefect42 am 18. April 2026 um 15:02 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Lachmann - Imagines philologorum.jpg|mini|Karl Lachmann [[Datei:Signatur Karl Lachmann.PNG|rahmenlos|zentriert|175px|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Konrad Friedrich Wilhelm Lachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1793]] in [[Braunschweig]]; † [[13. März]] [[1851]] in [[Berlin]]) war ein [[deutscher]] [[Germanistische Mediävistik|germanistischer Mediävist]] und [[Altphilologe]], der als Dozent und Professor an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] wirkte. Seine Methode der historisch-kritischen Edition antiker Texte wurde zum Vorbild für die moderne [[Textkritik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Lachmann wurde am 4. März 1793 in Braunschweig als Sohn des Predigers [[Karl Ludolf Friedrich Lachmann|Carl Ludolf Friedrich Lachmann]] geboren und erhielt seine erste Ausbildung auf dem dortigen [[Martino-Katharineum|Catharineum]]. Er widmete sich seit 1809 in [[Leipzig]] klassischen, dann in [[Göttingen]] unter [[Georg Friedrich Benecke]] auch germanistischen Studien, habilitierte sich 1815 in Göttingen, trat aber bald darauf als freiwilliger Fußjäger in [[Duderstadt]] in den Militärdienst ein. Lachmann nahm an keinen kämpferischen Aktionen im Rahmen der [[Herrschaft der hundert Tage]] teil und quittierte nach einem kurzen Aufenthalt in Paris Ende 1815 den Dienst.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Hertz: &amp;#039;&amp;#039;Karl Lachmann. Eine Biografie&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1851. S.&amp;amp;nbsp;21ff. [https://books.google.com/books?printsec=frontcover&amp;amp;pg=PA21&amp;amp;id=eDsBAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books] abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wurde er [[Collaborator]] am [[Friedrichwerdersches Gymnasium|Friedrichswerderschen Gymnasium]] zu [[Berlin]] und Privatdozent an der dortigen Universität, übernahm noch im Sommer desselben Jahrs die Stelle eines Oberlehrers am [[Friedrichs-Kollegium]] zu [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und 1818 eine außerordentliche Professur an der dortigen Universität. Er wurde 1825 außerordentlicher, 1827 ordentlicher Professor für lateinische und deutsche Philologie in Berlin und 1830 Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]]. Sein Nachfolger auf dem Lehrstuhl für Philologie wurde [[Moriz Haupt]]. 1837 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1841 war er auswärtiges Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1721 |Name=Karl Lachmann |Datum=11. November 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1846 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die [[Russische Akademie der Wissenschaften]] in [[Sankt Petersburg]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-51033.ln-en| sprache=englisch| titel=Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724| titelerg=Karl Konrad Friedrich Lachmann| abruf=2015-09-28&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng befreundet war Lachmann mit [[Jakob Grimm|Jacob]] und [[Wilhelm Grimm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Bergmannstrasse, Dreifaltigkeitsfriedhof II, Grab Karl Lachmann.jpg|mini|hochkant|Grab von Lachmann auf dem Dreifaltigkeitskirchhof&amp;amp;nbsp;II in [[Berlin-Kreuzberg]]]]&lt;br /&gt;
Lachmann starb am 13. März 1851 in Berlin. Er wurde auf dem Berliner [[Dreifaltigkeitskirchhof II]] beigesetzt, wo er bis heute ein [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab der Stadt Berlin]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaffen ==&lt;br /&gt;
Lachmann ist neben Benecke der Begründer der [[Historisch-kritische Ausgabe|historisch-kritischen Editionspraxis]]; das Erstellen von Texten führte er von subjektivem Belieben auf feste Normen zurück, und zwar nicht bloß auf dem Gebiet der klassischen – wie es sonst üblich war –, sondern auch der [[Althochdeutsche Sprache|altdeutschen]] Literatur. Lachmanns Ausgaben der [[mittelhochdeutsch]]en Dichter [[Hartmann von Aue]], [[Wolfram von Eschenbach]] und [[Walther von der Vogelweide]] gelten als Klassiker der germanistischen Editionsgeschichte. Lachmanns Ziel war es, von der bis dahin von den Editoren angewandten, lediglich auf rein subjektiver Bewertung der konkurrierenden [[Lesart]]en beruhenden und daher unwissenschaftlichen Vorgehensweise zu einer methodisch fundierten Editionspraxis zu gelangen. Seine Methode war es dabei, die verschiedenen Überlieferungsträger aufgrund von Abhängigkeiten, die durch systematischen Vergleich der Lesarten und durch die so ermöglichte Identifizierung der Binde- und Trennfehler festgestellt werden, in ein [[Stemma codicum|Stemma]] (eine graphische Darstellung) einzuordnen und auf diese Weise unter &amp;#039;&amp;#039;Eliminatio codicum descriptorum&amp;#039;&amp;#039; (Ausschluss der von erhaltenen Vorlagen abstammenden Handschriften) die Textgestalt des Archetyps (erhaltener oder rekonstruierbarer frühester Überlieferungsträger) festzustellen. In diesem sei die Ausgangsbasis für die [[Emendation (Editionsphilologie)|Emendation]], die notfalls auch durch [[Konjektur]]en zu gewinnende, möglichst exakte Wiederherstellung des [[Urtext]]s eines jeden Werkes zu erblicken. Dabei kam es ihm auf die konsequente Unterscheidung zwischen den im Zuge der handschriftlichen Überlieferung entstandenen Lesarten&amp;lt;ref&amp;gt; Die Entstehungsgründen sind etwa Abschreibefehler, falsch aufgelöste Abkürzungen, verlesene [[Ligatur (Typografie)|Ligaturen]], Auslassungen (etwa durch [[Haplographie]], Augensprung; Übersprungene Zeilen), [[Interpolation (Literatur)|Interpolationen]] (Einfügungen nicht zum originalen Text gehöriger Zusätze wie Varianten, [[Dittographie]]n, [[Glosse (Erläuterung)|Glossen]]) oder Wort- oder Textumstellungen. Vgl. auch [[textkritische Methode]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und solchen an, die das Ergebnis von Konjekturen antiker, mittelalterlicher, humanistischer oder neuzeitlicher Gelehrter sind und von denen sich viele bereits in den Handschriften, die meisten aber in den gedruckten Editionen finden. Gegenüber Konjekturen, ohne die man zwar je nach Qualität der handschriftlichen Überlieferung keineswegs auskomme, sei unabhängig von ihrer Qualität und stilistischer Attraktivität grundsätzlich Misstrauen geboten. Wo immer möglich, sei die handschriftlich überlieferte Lesart des Archetyps gegenüber einer noch so eleganten Konjektur zu bevorzugen. Die wissenschaftliche Edition müsse präzise Rechenschaft über das Abhängigkeitsverhältnis der Handschriften ablegen und habe die Herkunft der in den Text aufgenommenen Lesarten unter Angabe der sie jeweils bietenden Handschriften beziehungsweise der Gelehrten, um deren Konjekturen es sich gegebenenfalls handele, zu dokumentieren. Bei Aufnahme von Konjekturen in den Text seien die abweichenden Lesarten der maßgeblichen handschriftlichen Überlieferung besonders sorgfältig zu verzeichnen. Lachmann pflegte seine Entscheidungen, wo Zweifel denkbar schienen, auch zu begründen, was in modernen textkritischen Editionen zumeist unterbleibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Lachmann, &amp;#039;&amp;#039;Sex. Aurelii Propertii carmina&amp;#039;&amp;#039;. Fleischer, Leipzig 1816, S. III–XXVIII, bes. S. VII–IX; XVI–XVIII [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10242706_00007.html]; ders., &amp;#039;&amp;#039;In T. Lucreti Cari de rerum natura librs commentarius.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1850, S. 3–15 [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10241879_00003.html].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus Sicht der Forschung des 21. Jahrhunderts sind Lachmanns Arbeiten und Richtlinien der Rekonstruktionsphilologie zuzuordnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathryn Starkey und Haiko Wandhoff: &amp;#039;&amp;#039;NEW PHILOLOGY. Mouvance – Varianz – Performanz: Der unfeste Text,&amp;#039;&amp;#039; (S. 45–69, S. 45), in: &amp;#039;&amp;#039;Walther von der Vogelweide und die Literaturtheorie. Neun Modellanalysen von ‹Nemt, Frouwe, disen Kranz›&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Johannes Keller (Germanist)|Johannes Keller]] und Lydia Miklautsch, Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-017673-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der klassischen Literatur sind vor allem seine &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen über [[Homer]]s [[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; (1837; mit Zusätzen von [[Moriz Haupt]] 1847) hervorzuheben, in denen die Ilias in einzelne Lieder zerlegt wird, und seine bahnbrechende Ausgabe des [[Lucretius]] (1850), sodann die Ausgaben des [[Propertius|Properz]] (1816), [[Tibullus|Tibull]] (1829), [[Catullus|Catull]] (1829), des [[Neues Testament|Neuen Testaments]] (1831), des [[Ioseph Genesios]] (1834), [[Terentianus Maurus]] (1836), [[Gaius Lucilius]] (1841), [[Babrios]] (1845), [[Avianus]] (1845), der „Erläuterungen zu den Schriften der Römischen Feldmesser“ (mit [[Friedrich Bluhme]], [[Theodor Mommsen]], [[Adolf August Friedrich Rudorff]], 1848–52), des [[Lucilius]] (aus seinem Nachlass herausgegeben von [[Johannes Vahlen]], 1876) und die Abhandlungen &amp;#039;&amp;#039;Observationes criticae&amp;#039;&amp;#039; (1815), &amp;#039;&amp;#039;De choricis systematis tragicorum graecorum&amp;#039;&amp;#039; (1819), &amp;#039;&amp;#039;De mensura tragoediarum&amp;#039;&amp;#039; (1822) u.&amp;amp;nbsp;a.; auch gab er die &amp;#039;&amp;#039;Philologischen Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039; seines Freundes [[Clemens August Carl Klenze]] heraus (1839).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute so bekannt wie umstritten ist in der lateinischen Linguistik das nach ihm benannte &amp;#039;&amp;#039;Lachmannsche Gesetz&amp;#039;&amp;#039;, das in seiner traditionellen Formulierung besagt, dass lateinische Verben, die auf stimmhaften Verschlusslaut enden, gedehnten Wurzelvokal vor dem (gegebenenfalls nachträglich lautlich veränderten) &amp;#039;&amp;#039;-to&amp;#039;&amp;#039;-Suffix des Partizip Perfekt Passiv haben, also &amp;#039;&amp;#039;āctus&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;agere&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;tēctus&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;tegere&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;cāsus&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;cadere&amp;#039;&amp;#039; (aber &amp;#039;&amp;#039;factus&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;facere&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;messus&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;metere&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen [[Germanistik|germanistischen]] Schriften sind zum einen zahlreiche Editionen zu nennen: &amp;#039;&amp;#039;Auswahl aus den hochdeutschen Dichtern des 13. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (1820), &amp;#039;&amp;#039;Specimina linguae francicae&amp;#039;&amp;#039; (1825), &amp;#039;&amp;#039;Der [[Nibelungenlied|Nibelunge]] Noth und die Klage&amp;#039;&amp;#039; (1826), [[Walther von der Vogelweide]] (1827), [[Hartmann von Aue|Hartmanns von Aue]] &amp;#039;&amp;#039;Iwein&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Georg Friedrich Benecke]], 1827), [[Wolfram von Eschenbach]] (1833), Hartmanns &amp;#039;&amp;#039;Gregor&amp;#039;&amp;#039; (1838) und [[Ulrich von Lichtenstein]] (mit [[Theodor von Karajan]], 1841); aus seinem Nachlass veröffentlichte [[Moriz Haupt]] &amp;#039;&amp;#039;Des [[Minnesang]]s Frühling&amp;#039;&amp;#039; (1857). Hinzu kommen zahlreiche Abhandlungen, etwa &amp;#039;&amp;#039;Über die ursprüngliche Gestalt des Gedichts der Nibelunge Noth&amp;#039;&amp;#039; (1816), &amp;#039;&amp;#039;Über die Leiche der deutschen Dichter des 12. und 13. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (1829), &amp;#039;&amp;#039;Über althochdeutsche Betonung und Verskunst&amp;#039;&amp;#039; (1831), &amp;#039;&amp;#039;Über das [[Hildebrandslied]]&amp;#039;&amp;#039; (1833), &amp;#039;&amp;#039;Über Singen und Sagen&amp;#039;&amp;#039; (1833) und &amp;#039;&amp;#039;Über den Eingang des [[Parzival]]&amp;#039;&amp;#039; (1835).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus übersetzte er [[Shakespeare]]s [[Sonett]]e (1820) und &amp;#039;&amp;#039;[[Macbeth (Shakespeare)|Macbeth]]&amp;#039;&amp;#039; (1829), und er gab eine kritische Ausgabe von [[Gotthold Ephraim Lessing]]s sämtlichen Werken heraus (1838–40, 13 Bände).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normalisiertes Mittelhochdeutsch ==&lt;br /&gt;
Lachmann gilt auch als Erfinder des sogenannten [[Mittelhochdeutsch#Das normalisierte Mittelhochdeutsch|normalisierten Mittelhochdeutschen]]. Dies ist eine künstliche, von der Germanistik des 19. Jahrhunderts entwickelte Sprachform, welche die Unterschiede der regional und diachron sehr variantenreichen Schreibformen der mittelalterlichen ober- und mitteldeutschen Literatur zu vereinheitlichen versucht. Das Normalmittelhochdeutsch basiert hauptsächlich auf der höfischen Schreibsprache der [[Staufer]]zeit, welche selbst wiederum stark vom schwäbisch/alemannischen und fränkischen Mittelhochdeutsch geprägt war. Das Normalmittelhochdeutsch erleichtert Laien und Germanistikstudenten das Verständnis dieser alten Texte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Paul (Germanist)|Hermann Paul]]: &amp;#039;&amp;#039;Mittelhochdeutsche Grammatik&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte.&amp;#039;&amp;#039; Reihe A. Band 2). 23.&amp;amp;nbsp;Auflage. Neu bearbeitet von Thomas Klein, Hans-Joachim Solms und Klaus-Peter Wegera. Mit einer Syntax von Ingeborg Schöbler, neubearbeitet und erweitert von Heinz-Peter Prell. Niemeyer, Tübingen 2007, S.&amp;amp;nbsp;12–18, beispielsweise S.&amp;amp;nbsp;15: „Lachmanns Kunst-Mhd.“, S.&amp;amp;nbsp;17: „nivellierendes Normalmhd. Lachmann’scher Prägung“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die linguistische Forschung hat sich diese nachträgliche Vereinheitlichung jedoch als nachteilig erwiesen. Da fast alle Neueditionen mittelalterlicher Literatur in dieser „normalisierten“ Form erschienen sind, basiert auch ein großer Teil der älteren Sekundärliteratur auf den redigierten Texten. Dadurch wurden regionale und diachrone Unterschiede oft ignoriert oder zu wenig beachtet. Besonders Sprachforscher mit einer [[teleologisch]]en Sichtweise der Geschichte der deutschen Sprache waren dadurch verleitet, schon im Mittelalter eine einheitliche deutsche Standardsprache erkennen zu können. Die moderne Germanistik ist deshalb gezwungen, die mittelalterliche Literatur in ihrem linguistischen Aspekt komplett neu zu evaluieren bzw. mühsam herauszuarbeiten, ob bestimmte Werke früherer Sekundärliteratur auf der Originalschreibweise oder auf dem Normalmittelhochdeutsch basieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Paul: &amp;#039;&amp;#039;Mittelhochdeutsche Grammatik&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte.&amp;#039;&amp;#039; Reihe A. Band 2). 23.&amp;amp;nbsp;Auflage. Neu bearbeitet von Thomas Klein, Hans-Joachim Solms und Klaus-Peter Wegera. Mit einer Syntax von Ingeborg Schöbler, neubearbeitet und erweitert von Heinz-Peter Prell. Niemeyer, Tübingen 2007, S.&amp;amp;nbsp;17&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstanden auf diese Weise artifizielle Texte, die nie existiert haben (&amp;#039;&amp;#039;text that never was;&amp;#039;&amp;#039; David Greetham, 1941–2020), siehe auch [[Textkritik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Reste des großenteils im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verlorengegangenen Nachlasses liegen in der [[Staatsbibliothek zu Berlin|Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz]] (SBB-PK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachmann besaß mittelalterliche Handschriften, von denen die Staatsbibliothek zu Berlin heute zumindest Fragmente des &amp;#039;&amp;#039;Willehalm&amp;#039;&amp;#039; von [[Ulrich von dem Türlin]] und des Nibelungenliedes besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Seine „Kleinen Schriften“ wurden von [[Karl Viktor Müllenhoff]] und [[Johannes Vahlen]] (Berlin 1876, 2 Bände) herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abhandlungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen über Homers Ilias.&amp;#039;&amp;#039; Abhandlungen der Berliner Akademie 1837, 1841 u. 1843; gesammelt mit Zusätzen von Haupt, Berlin 1847; 3. Auflage 1874.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Observationes criticae.&amp;#039;&amp;#039; Götting. 1815.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De choricis systematis tragicorum graecorum.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1819.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De mensura tragoediarum.&amp;#039;&amp;#039; das. 1822 u. a.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ub.uni-koeln.de/cdm/compoundobject/collection/koebergdiss/id/83704/rec/533 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die ursprüngliche Gestalt des Gedichts der Nibelunge Noth.&amp;#039;&amp;#039; Dümmler, Berlin 1816 ({{DTAW|lachmann_nibelungen_1816}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Leiche der deutschen Dichter des 12. und 13. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 1829.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über althochdeutsche Betonung und Verskunst.&amp;#039;&amp;#039; 1831.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Hildebrandslied.&amp;#039;&amp;#039; 1833.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Singen und Sagen.&amp;#039;&amp;#039; 1833.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Eingang des Parzival.&amp;#039;&amp;#039; 1835.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editionen ===&lt;br /&gt;
* Lucretius Berlin 1850; 1. Band: Text, 4. Auflage 1871; 2. Band: Kommentar, 4. Auflage 1882.&lt;br /&gt;
* Properz Leipzig 1816; neue Ausgabe, Berlin 1829.&lt;br /&gt;
* Tibull Berlin 1829.&lt;br /&gt;
* [[Catull]] Berlin 1829, 3. Auflage 1874.&lt;br /&gt;
* [[Neues Testament]]s kleinere Ausg., Berlin 1831, 3. Auflage 1846; größere mit [[Philipp Buttmann (Theologe)|Philipp Buttmann]], Berlin 1842–1850, 2 Bände.&lt;br /&gt;
* Genesios Bonn 1834.&lt;br /&gt;
* Terentianus Maurus Berlin 1836.&lt;br /&gt;
* Gajus Bonn 1841 u. Berlin 1842.&lt;br /&gt;
* Babrios Berlin 1845.&lt;br /&gt;
* Avianus Berlin 1845.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Römische Feldmesser&amp;#039;&amp;#039; mit [[Friedrich Bluhme]], [[Theodor Mommsen]], [[Adolf August Friedrich Rudorff]], Berlin 1848–52, 2 Bände. [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10247806_00009.html Bd.1 Digitalisat], [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10247807_00005.html Bd.2]&lt;br /&gt;
* [[Gaius Lucilius|Lucilius]] aus seinem Nachlass herausgegeben von Vahlen, Berlin 1876.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Nibelunge Noth und die Klage.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1826, 5. Ausgabe 1878; 10. Abdruck des Textes, 1881; Anmerkungen und Lesarten dazu, 1837.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwanzig alte Lieder von den Nibelungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1840.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auswahl aus den hochdeutschen Dichtern des 13. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1820.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Specimina linguae francicae.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1825.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Walther von der Vogelweide]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1827; 5. Auflage von Müllenhoff, 1875.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hartmann von Aue]], [[Iwein]].&amp;#039;&amp;#039; mit Georg Friedrich Benecke, Berlin 1827; 4. Auflage 1877.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wolfram von Eschenbach]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1833, 4. Auflage 1879, 5. Auflage nach Moriz Haupt und Karl Müllenhoff besorgt von Karl Weinhold, Berlin 1891; 6. Ausgabe, besorgt von [[Eduard Hartl]], Berlin/Leipzig 1926.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Wolfram von Eschenbach, [[Willehalm]].&amp;#039;&amp;#039; Text der 6. Ausgabe. Übersetzt. Mit Anmerkungen versehen von [[Dieter Kartschoke]]. Berlin 1968.&lt;br /&gt;
* Hartmann von Aue, &amp;#039;&amp;#039;[[Gregorius]]&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1838.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ulrich von Lichtenstein.&amp;#039;&amp;#039; Mit Theodor von Karajan, Berlin 1841.&lt;br /&gt;
* Aus seinem Nachlass veröffentlichte Moriz Haupt einige von Lachmann hergestellte ältere Minnesänger: &amp;#039;&amp;#039;[[Des Minnesangs Frühling]].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1857 ({{URN|nbn:de:bvb:12-bsb10113274-2,}}).&lt;br /&gt;
* Gotthold Ephraim Lessing: &amp;#039;&amp;#039;Sämmtliche Schriften. Neue rechtmäßige Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Karl Lachmann. Voß, Leipzig 1838–40. 13 Bände. (2. Aufl. hrsg. von [[Wendelin von Maltzahn]], 1853–57, 12 Bände; 3. vermehrte Auflage hrsg. von [[Franz Muncker]], 1886–1924, 23 Bde.)&lt;br /&gt;
* Auch gab er die &amp;#039;&amp;#039;Philologischen Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; seines Freundes Klenze heraus. Berlin 1839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ===&lt;br /&gt;
* Shakespeare: &amp;#039;&amp;#039;Sonnette&amp;#039;&amp;#039;. Reimer, Berlin 1820 ([https://books.google.de/books?id=z6RfAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Shakespeare: &amp;#039;&amp;#039;Macbeth&amp;#039;&amp;#039;. Reimer, Berlin 1829 ([https://books.google.de/books?id=fWxZAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jacob Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Rede auf Lachmann&amp;#039;&amp;#039;. In: Kleinere Schriften. Band 1, Berlin 1864, S. 145–162 ([[hdl:2027/uc1.b4066066|Digitalisat]] bei [[HathiTrust]]; [https://archive.org/stream/kleinereschriftejac01grim#page/144/mode/2up Digitalisat] im [[Internet Archive]]).&lt;br /&gt;
* [[Martin Hertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Lachmann. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; [[Wilhelm Ludwig Hertz|Wilhelm Hertz]], Berlin 1851 ([http://books.google.de/books?id=TrrXd5mZhE0C Digitalisat]) – Nachdruck: Biblio-Verlag, Osnabrück 1972, ISBN 3-7648-0382-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|371|374|Lachmann, Karl|[[Jürgen Kühnel]]|118568558}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|10|382|spezialkapitel=Lachmann|kapiteltext=Lachmann, Karl Konrad Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|17|471|481|Lachmann, Karl|[[Wilhelm Scherer]]|ADB:Lachmann, Karl}}&lt;br /&gt;
* Irving Alan Sparks: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Lachmann, Karl.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Theologische Realenzyklopädie]] 20 (1990), S. 368–370.&lt;br /&gt;
* Hendricus Sparnaay: &amp;#039;&amp;#039;Karl Lachmann als Germanist&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1948.&lt;br /&gt;
* Klaus Strunk: &amp;#039;&amp;#039;Lachmanns Regel für das Lateinische. Eine Revision&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1976, ISBN 3-525-26214-0.&lt;br /&gt;
* [[Sebastiano Timpanaro]]: &amp;#039;&amp;#039;La genesi del metodo del Lachmann.&amp;#039;&amp;#039; Le Monnier, Florenz, 1963; nuova edizione riveduta e ampliata, Liviana, Padua, 1981; zuletzt: UTET, Turin, 2004.&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Lachmannschen Methode.&amp;#039;&amp;#039; Zweite, erweiterte und überarbeitete Auflage. Autorisierte Übertragung aus dem Italienischen von [[Dieter Irmer]]. Buske, Hamburg, 1971. (Für die deutsche Ausgabe vom Verfasser erweitert und überarbeitet).&lt;br /&gt;
** Englische Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;The genesis of Lachmann&amp;#039;s method.&amp;#039;&amp;#039; Edited and translated by [[Glenn W. Most]]. University of Chicago Press, Chicago, 2005. {{Webarchiv | url=http://www.press.uchicago.edu/presssite/metadata.epl?mode=synopsis&amp;amp;bookkey=161326 | wayback=20100211045230 | text=Verlagsanzeige}}, [http://books.google.de/books?id=BlWRusu4BY4C&amp;amp;pg=PP13 Google-Buchvorschau].&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070609085741/http://www.bautz.de/bbkl/l/Lachmann_k.shtml |band=4|spalten=935-941|autor=[[Klaus-Gunther Wesseling]]|artikel=LACHMANN, Karl (Carl) Konrad Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* [[Harald Weigel]]: &amp;#039;&amp;#039;„Nur, was du nie gesehn wird ewig dauern“. Karl Lachmann und die Entstehung der wissenschaftlichen Edition.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg im Breisgau: Rombach, 1989, ISBN 3-7930-9051-5.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Kolk]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin oder Leipzig? Eine Studie zur sozialen Organisation der Germanistik im „Nibelungenstreit“.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 1990, ISBN 3-484-35030-X.&lt;br /&gt;
* Winfried Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Die „wahre strenghistorische Kritik“. Leben und Werk Carl Lachmanns und sein Beitrag zur neutestamentlichen Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; (= Theos; 41). Kovač, Hamburg 2000, ISBN 3-8300-0141-X.&lt;br /&gt;
* Anna Kathrin Bleuler u. Oliver Primavesi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lachmanns Erbe. Editionsmethoden in klassischer Philologie und germanistischer Mediävistik&amp;#039;&amp;#039;. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2022 (Beiheft zur [[Zeitschrift für deutsche Philologie]] 19), ISBN 978-3503194865.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118568558}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118568558}}&lt;br /&gt;
* [http://dichterwiki.lib.byu.edu/index.php5/Lachmann,_Karl,_1793-1851 Manuskripte und Briefe Lachmanns in Bibliotheken und Archiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118568558|LCCN=n88618974|VIAF=64025742}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lachmann, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibelphilologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanistischer Mediävist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia delle Scienze di Torino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lachmann, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lachmann, Karl Konrad Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1793&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1851&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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