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	<title>Karl Kutzbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-16T16:23:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 2 &lt;a href=&quot;/index.php?title=Weiches_Trennzeichen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Weiches Trennzeichen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;weiche Trennzeichen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Karl Kutzbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1875]] in [[Trier]]; † [[25. April]] [[1942]] in [[Dresden]]) war ein [[Maschinenbauingenieur]] und Wissenschaftler. Seit 1913 Professor an der [[Technische Universität Dresden|TH Dresden]], forschte er hauptsächlich an der Weiterentwicklung von [[Zahnrad]]getrieben und schuf unter anderem den [[Kutzbachplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kutzbach war Kind einer Kaufmannsfamilie, sein Bruder war der Trierer Stadtkonservator [[Friedrich Kutzbach]]. Karl Kutzbach wuchs im damals [[Preußen|preußischen]] Trier auf und schloss seine Schulzeit 1893 mit dem Abitur am [[Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (Trier)|Friedrich-Wilhelm-Gymnasium]] ab. Danach studierte er an den Technischen Hochschulen [[RWTH Aachen|Aachen]] und [[Technische Universität Berlin|Berlin]] von 1893 bis 1897 [[Maschinenbau]]. Als Student wurde Kutzbach jeweils Mitglied von katholischen Verbindungen des [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]], in Aachen bei der Carolingia, in Berlin bei der Burgundia, jetzt [[KStV Askania-Burgundia Berlin|Askania-Burgundia]]. Später wurde er noch Ehrenphilister der KV-Verbindung Saxo-Lusatia in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Studiums war Kutzbach zunächst Assistent bei Professor [[Alois Riedler]] an der TH Berlin und beschäftigte sich mit [[Kolbenmaschine]]n. Von 1900 bis 1913 war er als Spezialist für [[Verbrennungsmotor]]en in einem Konstruktionsbüro bei [[MAN]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Technische Universität Dresden|Technische Hochschule Dresden]] berief Kutzbach zum 1. Oktober 1913 als ordentlichen Professor für [[Maschinenelement]]e, der damit als erste Person überhaupt diesen Lehrstuhl der Mechanischen Abteilung innehatte. Im Jahre 1917 wurde er wegen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] in die Flugzeugmeisterei des heutigen [[Berlin]]er Ortsteils [[Berlin-Adlershof|Adlershof]] eingezogen. Sie war am [[Flugplatz Johannisthal]] stationiert und nutzte während des Krieges die Anlagen der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt]]. Kutzbach sammelte bis zu seinem Dienstzeitende im Dezember 1918 Erfahrungen mit [[Flugmotor]]en, die er 1921 auch publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1919 wurde Kutzbach Direktor der Maschinentechnischen Abteilung des [[Materialprüfungsanstalt|Materialprüfamtes]] der TH Dresden und setzte die an der Hochschule von [[Richard Stribeck]] begründete Zahn[[getriebe]]forschung fort. Er beschäftigte sich vordergründig mit der Weiterentwicklung von [[Zahnrad|Zahnrädern]] und [[Keilriemen]] und arbeitete auch an der Verbesserung von [[Continuously variable transmission|Stufenlosgetrieben]], [[Kupplung]]en sowie [[Kreuzgelenk]]en. Eine seiner wesentlichen Leistungen ist der nach ihm benannte [[Kutzbachplan]], ein graphisches Verfahren, mit dessen Hilfe die Ermittlung von Drehzahl und Geschwindigkeit der Bestandteile von [[Planetengetriebe]]n stark vereinfacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erwarb sich Kutzbach ab 1922 große Verdienste auf dem Gebiet der [[Normung]] von [[Feder (Technik)|Federn]] und Zahnrädern. Auf ihn gehen unter anderem die [[DIN-Norm]]en 870 und [[Normenliste DIN 500 bis DIN 999|867]] zurück, womit er einen Beitrag zur Fortentwicklung der [[Evolventenverzahnung]] beispielsweise bei [[Kegelradgetriebe]]n leistete. Die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technische Hochschule Hannover]] verlieh ihm 1928 den [[Ehrendoktor]]titel. Aus einem Briefwechsel mit dem [[Göttingen|Göttinger]] Strömungsmechaniker [[Ludwig Prandtl]] geht hervor, dass sich Kutzbach ab 1930 und damit recht früh auch mit der [[Raketentechnik]] befasst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1933 unterzeichnete Karl Kutzbach das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]]. Er starb 1942 in [[Dresden]]. Im Jahre 1961 wurde nach ihm der Kutzbach-Bau benannt, ein ab 1958 errichtetes Gebäude der [[Technische Universität Dresden|TU Dresden]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dnn.de/lokales/dresden/nach-wissenschaftlern-benannte-gebaeude-der-tu-dresden-A3LBQNGDPQRT5OUVY3ULRVK42U.html nach Wissenschaftlern benannte Gebäude der TU Dresden], auf dnn.de, abgerufen am 30. April 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem heute die Professuren für Fluid-Mechatronische Systemtechnik sowie für Werkzeugmaschinenentwicklung und adaptive Steuerungen ihren Sitz haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* H. Dechamps, K. Kutzbach: &amp;#039;&amp;#039;Prüfung, Wertung und Weiterentwicklung von Flugmotoren.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* K. Kutzbach: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und neuere Fortschritte der Zahnraderzeugung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Koß in: Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 5. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). SH-Verlag, Schernfeld 1998, ISBN 3-89498-055-9, S. 72 f.&lt;br /&gt;
* H. Linke: &amp;#039;&amp;#039;Der Kutzbachplan und die Kinematik von Planetengetrieben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Universitätsjournal]]&amp;#039;&amp;#039; 08/2008, S. 8 ([https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/ressourcen/dateien/universitaetsjournal/uj_pdfs/uj_2008/UJ08-08.pdf?lang=de#page=8 PDF-Datei]; 1,34 MB)&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|351|353|Kutzbach, Carl|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß|13036021X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://tu-dresden.de/ing/maschinenwesen/die-fakultaet/profil/geschichte-der-fakultaet#byfcj7-accordion-label Biographie von Karl Kutzbach] auf der Website der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13036021X|VIAF=276153496}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kutzbach, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Trier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kutzbach, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kutzbach, Franz Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbauingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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