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	<title>Karl Kummer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Krabanz: Link aktualisiert</title>
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		<updated>2024-12-28T22:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Kummer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Januar|1. Jänner]] [[1904]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[15. August]] [[1967]] in [[Warschau]]) war ein österreichischer [[Katholische Kirche|katholischer]] [[Politiker]], [[Arbeitsrecht]]ler, und [[Sozialreformer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Karl Kummer wurde als Sohn von Carl Maria Franz Kummer und Marie, geb. Jelinek, geboren. Er studierte [[Rechtswissenschaft]] und wurde arbeitsrechtlicher Referent der [[Kammer für Arbeiter und Angestellte|Arbeiterkammer]] Wien, was er – außer während der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Zeit]] – bis zu seinem Tode blieb. Angeregt durch [[Karl von Vogelsang]] und den Berliner Künstler- und Studentenseelsorger [[Carl Sonnenschein]] begann er schon in seiner Studentenzeit, Hilfsaktionen für bedürftige Arbeiter und Studenten zu organisieren, womit Kummer die karitative Tätigkeit der [[Vinzenz von Paul|Vinzenzvereine]] stärkte und die Initiative für eine Reihe von Studentenheimen (z. B. [[Akademikerhilfe]]) schuf. Bereits auf diese Zeit ging seine Bekanntschaft mit [[Karl Lugmayer (Volksbildner)|Karl Lugmayer]] zurück, mit dem er später in der Sozialpolitik kooperierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich zu Beginn der NS-Zeit wurde Kummer des Amtes enthoben und inhaftiert, dann aber wieder freigelassen. Während dieser Zeit arbeitete er als arbeitsrechtlicher Referent bei der Firma [[AEG|AEG-Union]] Wien. Im Jahr 1940 heiratete er die Wienerin Elisabeth, geb. Hannauer (3. Oktober 1916 – April 2007). 1942 schloss er sich der Widerstandsgruppe um [[Lois Weinberger (Politiker)|Lois Weinberger]] an, der auch [[Grete Rehor]], [[Karl Lugmayer (Volksbildner)|Karl Lugmayer]], [[Felix Hurdes]] und [[Josef Krainer senior|Josef Krainer]] angehörten und die mit der Gruppe von [[Heinrich Maier (Theologe)|Heinrich Maier]], [[Franz Josef Messner]] und [[Walter Caldonazzi]] (alle drei hingerichtet) in Verbindung stand. Nach dem Krieg war er mit Weinberger u. a. an der Gründung des [[ÖAAB]] (Österreichischer Arbeiter- und Angestelltenbund) beteiligt, wurde dessen erster Generalsekretär und hatte wesentlichen Anteil an der Verfassung von dessen Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Kummer vor allem durch die gemeinsam mit [[August Maria Knoll]] betriebene Gründung des Instituts für Sozialpolitik und Sozialreform, eines Forschungs-, Diskussions- und Planungsinstituts für politische Reformpläne auf wissenschaftlicher Basis und für Führungskräfte, welches später nach ihm Dr.-Karl-Kummer-Institut benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kummer forderte im Sinne der [[Personalismus|personalistischen Philosophie]] von Karl Lugmayer dazu auf, das [[Arbeitsrecht]] dahingehend zu reformieren, dass der Arbeiter nicht mehr Verkäufer seiner Arbeitskraft – weil er ja damit einen Teil von sich selbst verkauft –, sondern gleichwertiger Partner des Arbeitgebers werden soll und seine Position in diesem Sinn verbessert werden soll. Damit schuf er die theoretische Grundlage zur Idee der [[Sozialpartnerschaft]]. Aber er bahnte diese auch in praktischer Hinsicht an: Da der Abgeordnete zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]] Karl Kummer einerseits arbeitsrechtlicher Referent der Arbeiterkammer und Gewerkschafter war (und hier Gesetzesvorschläge ausarbeitete) und andererseits als Generalsekretär des ÖAAB, einer Teilorganisation der [[ÖVP]], auch mit der Wirtschaftsseite eng zusammenarbeitete, gelang es ihm, den Grundstein für die – für Österreich typisch geltende – Sozialpartnerschaft zu legen. Die von ihm initiierten Sozialgesetze des [[Kündigungsschutz]]es etc. wurden inzwischen allerdings wieder aufgeweicht und werden häufig umgangen. Er wurde am [[Hietzinger Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Karl Kummer |Friedhof=Hietzing |Jahr=1967}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 wurde in Wien-[[Floridsdorf]] (21. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Kummergasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kummer war Mitglied der [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]]-Verbindung K.O.St.V. Aargau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oecv.at/biolex/Detail/10300325 |titel=ÖCV – Abg. z. NR Dr. Karl Kummer |abruf=2021-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur Sozialreform in der Zukunft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische Zeitprobleme.&amp;#039;&amp;#039; 13). Österreichischer Verlag, Wien 1946.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der dritte Weg. Grundsätze und praktische Vorschläge für eine Sozialreform.&amp;#039;&amp;#039; Typographische Anstalt, Wien 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des Österreichischen Arbeitsrechtes.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, Wien 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, 1–*, 1965–*, {{ISSN|0016-9099}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Burghardt (Sozialwissenschaftler)|Anton Burghardt]], [[Karl Lugmayer (Volksbildner)|Karl Lugmayer]], [[Erich Machek]], [[Gerhard Müller (Richter, 1912)|Gerhard Müller]], [[Hans Schmitz (Rechtswissenschaftler)|Hans Schmitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste der Sozialreform. Festschrift für Karl Kummer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Berichte zur Kultur- und Zeitgeschichte, Wien 1965.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Bader]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Kummer. Ein Leben für die Sozialpartnerschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Instituts für Sozialpolitik und Sozialreform. (Dr.-Karl-Kummer-Institut).&amp;#039;&amp;#039; 3). Institut für Sozialpolitik und Sozialreform, Wien 1993 (mit bibliographischen Angaben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119463148}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|1002}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Kummer,_Karl}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/redirect.json?hash=t8J19EYT&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;searchQuery=2238&amp;amp;cHash=c900b179f28b0dd79317737159c0cb5f Archivaufnahmen mit Karl Kummer] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Sendereihe „Aus dem Parlament“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119463148|LCCN=n85135000|VIAF=52132035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kummer, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kummer, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Jurist und Politiker, Sozialreformer, Abgeordneter zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krabanz</name></author>
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