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	<title>Karl Kroemer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:02:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Kroemer&amp;diff=1712579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Bahmann: revert - ein Baustein ohne Begründung hilft nicht. Bitte auf der Diskussionsseite mitteilen, was deiner Ansicht nach Belegpflichtig ist. Danke!</title>
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		<updated>2023-02-21T10:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;revert - ein Baustein ohne Begründung hilft nicht. Bitte auf der Diskussionsseite mitteilen, was deiner Ansicht nach Belegpflichtig ist. Danke!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Kroemer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1871]] in [[Leobschütz]] ([[Schlesien]]); † [[26. November]] [[1956]] in [[Wipperfürth]]) war ein deutscher [[Weinbau|Weinbauwissenschaftler]]. Über dreißig Jahre leitete er die Pflanzenphysiologische Versuchsstation an der [[Forschungsanstalt Geisenheim|Lehr- und Forschungsanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Geisenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Kroemer besuchte ein humanistisches [[Gymnasium]] und studierte seit 1895 [[Pharmazie]] und [[Botanik]] an der [[Universität Breslau]] und ab 1897 an der [[Universität Marburg]]. Dort wurde er 1902 mit einer preisgekrönten [[Dissertation]] über die [[Anatomie|Anatomie von Pflanzenwurzeln]] zum Dr. phil. promoviert. Im gleichen Jahr erhielt er eine Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der [[Forschungsanstalt Geisenheim|Lehr- und Forschungsanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Geisenheim]]. 1903 wurde er dort als Nachfolger von [[Julius Wortmann]] zum [[Professor]] und Vorstand der Pflanzenphysiologischen Versuchsstation ernannt. Diese Station leitete er bis zum Jahre 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschung und Lehre==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kroemers Forschungsschwerpunkt in Geisenheim war der [[Weinbau]]. Bereits 1904 gründete er an seiner Versuchsstation eine wissenschaftliche Abteilung für [[Rebe|Rebenveredlung]]. Hier betrieb er [[Grundlagenforschung]] und untersuchte zunächst die Verwachsungsvorgänge bei der Rebenveredlung. Durch seine Initiative wurden in Deutschland &amp;quot;Schnittrebengärten&amp;quot; angelegt und diese der Kontrolle der preußischen Rebenveredlungskommission unterstellt. Die wichtigsten Ergebnisse diese Versuchstätigkeit hat er in dem 1918 erschienenen Buch &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Das staatliche Rebenveredlungswesen in Preußen&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kroemer erkannte frühzeitig den praktischen Wert einer wissenschaftlich fundierten [[Rebe|Rebensortenkunde]] und förderte die Einrichtung von Sorten-Prüfstellen. Als [[Mikrobiologie|Weinmikrobiologe]] ist er mit Arbeiten über die in überschwefelten [[ Most (Getränk)|Mosten]] vorkommende Gärhefe und über die [[Hefen|Hefeflora]] in [[Trockenbeerenauslese]]n bekannt geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Publikation|Publikationsliste]] Kroemers umfasst ca. 275 Veröffentlichungen, darunter mehrere [[Buch|Bücher]]. Zu den wichtigsten Buch-Publikationen gehört das Werk &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Die Rebe. Ihr Bau und ihr Leben&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; (1923). Als beachtenswertes Fachbuch gilt seine gemeinsam mit Gottfried Krumbholz erarbeitete Anleitung über die gewerbsmäßige Obst- und Beerenweinbereitung (1932). Zahlreiche Beiträge publizierte Kroemer in den &amp;quot;Geisenheimer Jahresberichten über Weinbau und Weingärung&amp;quot;.  Einen Namen als [[Wurzel (Pflanze)|Wurzelforscher]] machte er sich mit zwei umfangreichen Abhandlungen (1918) über das Wurzelwachstum des Weinstocks und über die Wurzelentwicklung von Gemüsepflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Lehr- und Forschungsanstalt Geisenheim hielt Kroemer [[Vorlesung]]en über [[Botanik|allgemeine und spezielle Botanik]], über [[Pflanzengeographie]] und über [[Gärung|Gärungskunde]]. Außerdem führte er botanische und mikrobiologische [[Praktikum|Praktika]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Publikationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wurzelhaut, Hypodermis und Endodermis der Angiospermwurzel&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil. Univ. Marburg 1902. – Zugl.: Bibliotheca Botanica Bd. 59, 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über das Wurzelwachstum des Weinstocks&amp;#039;&amp;#039;. In: Landwirtschaftliche Jahrbücher Bd. 51, 1918, S. 673–729.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beobachtungen über die Wurzelentwicklung der Gemüsepflanzen&amp;#039;&amp;#039;. In: Landwirtschaftliche Jahrbücher Bd. 51, 1918, S. 731–745.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das staatliche Rebenveredlungswesen in Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey Berlin 1918. – Zugl.: Landwirtschaftliche Jahrbücher Bd. 51, 2. Ergänzungsband.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rebe. Ihr Bau und ihr Leben&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey Berlin 1923. &lt;br /&gt;
* Julius Neßler: &amp;#039;&amp;#039;Die Bereitung, Pflege und Untersuchung des Weines&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage. Neu bearbeitet von K. von der Heide und K. Kroemer. Verlag Eugen Ulmer Stuttgart 1930. &lt;br /&gt;
* Karl Kroemer und Heinrich Moog: &amp;#039;&amp;#039;Die Rebenveredlung. Eine Einführung in den Pfropfrebenbau und seine Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* Karl Kroemer und Gottfried Krumbholz: &amp;#039;&amp;#039;Obst- und Beerenweine. Fachbuch der gewerbsmäßigen Obst- und Beerenweinbereitung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Serger &amp;amp; Hempel Braunschweig 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hugo Schanderl]]: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Karl Kroemer zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Gartenbauwissenschaft Bd. 21 (3), 1956, S. 261–264.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Troost]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil. Karl Kroemer&amp;#039;&amp;#039;. In: Persönlichkeiten, denen Geisenheim Heimat war und wurde. Herausgegeben von Paul Claus = Beiträge zur Kultur und Geschichte der Stadt Geisenheim Bd. 2, Eltville/Rheingau 1992, S. 41–42 (mit Bild und ausgewählten Schriftenverzeichnis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104980421X|VIAF=37298454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kroemer, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenphysiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Önologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Geisenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinkultur (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kroemer, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Weinbauwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leobschütz]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wipperfürth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Bahmann</name></author>
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