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	<title>Karl Kordesch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pockensupperl am 24. August 2025 um 01:18 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-24T01:18:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Kordesch 2003.JPG|mini|Karl Kordesch, 2003]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Kordesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. März]] [[1922]] in [[Wien]]; † [[12. Januar|12. Jänner]] [[2011]] in [[Eugene (Oregon)|Eugene]], Oregon) war ein [[österreich]]ischer Chemiker und [[Erfinder]]. Er gilt als der Erfinder der [[Alkali-Mangan-Zelle|Alkaline-Batterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Kordesch studierte Chemie und Physik an der [[Universität Wien]] und promovierte 1948 zum Doktor phil. Von 1948 bis 1953 war Kordesch Assistent am I. Chemischen Institut der Universität Wien. 1953 kam Karl Kordesch in die [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]]. Von 1953 bis 1955 leitete Kordesch die Batterieabteilung in der [[United States Army Signal Corps]] (via [[Operation Paperclip]]), [[Fort Monmouth]]. Mit zwei Mitarbeitern, die ebenfalls aus Österreich kamen, begann er 1955 an der [[Union Carbide|Union Carbide Corporation]] in [[Ohio]]. Er leitete zwei Forschungsgruppen, wobei sich die eine mit der Entwicklung von [[Alkali-Mangan-Zelle]]n und die andere mit [[Brennstoffzelle]]n beschäftigte. Er meldete allein in dieser Zeit 22 Patente an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiley-vch.de/img/news/Pehnt_Kapitel04.pdf Brennstoffzellen im mobilen Einsatz] (PDF-Datei; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Puch MS 25 with hydrazine-air fuel cell, Technisches Museum Wien.jpg|mini|Die von Karl Kordesch entwickelte Puch MS 25 mit einer Hydrazin-Luft-Brennstoffzelle, heute im Technischen Museum in Wien zu besichtigen.]]&lt;br /&gt;
Es wurde auch versucht die Fahrzeugindustrie für die [[Brennstoffzelle]]ntechnologie zu interessieren. Aber die Nachfrage war dazu nicht groß. Er selbst stattete 1970 seinen eigenen [[Austin A40]] mit einer Brennstoffzelle mit [[Wasserstoff]] aus, da [[Ammoniak]] zu schwer zu gewinnen war, und verwendete dieses Fahrzeug mehr als drei Jahre für seinen privaten Transportbedarf. Das Fahrzeug hatte Platz für 4 Passagiere und eine Reichweite von ca. 300 km. Auch ein Motorrad stattete er mit einer Zelle mit [[Hydrazin]] aus, mit dem er ca. 100 km mit 1 l Hydrazin zurücklegen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 kehrte er nach einer Frühpensionierung bei UCC nach Österreich zurück und wurde Vorstand des Institutes für Chemische Technologie anorganischer Stoffe an der  [[Technische Universität Graz|Technischen Universität Graz]]. 1985/86 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]]  der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät an der TU Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://alumni.tugraz.at/tug/history/rekt194555.html | wayback=20070809221418 | text=Dekane an der TU Graz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://history.tugraz.at/leitung/dekane/ |wayback=20150326130007 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der TU Graz mit allen Instituten, Fakultäten und Persönlichkeiten seit 1811&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-03-08 02:04:08 InternetArchiveBot }}. Abgerufen am 26. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1992 wurde er an der TU Graz emeritiert. 1997 wurde er  Vizepräsident von Apollo Energy Systems, Inc. und mit der Entwicklung von Brennstoffzellen beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn der 1990er Jahre unterstützte er den Aufbau der Arbeitsgruppe und Tagungsreihe „Energieinnovation“ an der Technischen Universität Graz – ein Projekt unter der Leitung von Kurt Friedrich, welches durch Heinz Stigler fortgeführt und im zweijährigen Rhythmus veranstaltet wird. Kordesch unterstützte die erfolgreiche Veranstaltungsreihe viele Jahre durch die mitwirkende Teilnahme als Vortragender und Experte, wobei sein bis zuletzt wacher Forschergeist immer wieder neue Ideen zur elektrochemischen Speicherung zur Diskussion stellte. Auch die Etablierung verschiedener Forschungsaktivitäten im Bereich Brennstoffzellentechnologie an der Technischen Universität Graz wurde durch die Kooperation von Karl Kordesch und Kurt Friedrich initiiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter R. Simader - Energieverwertungsagentur im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr Information und Technologie: &amp;#039;&amp;#039;Forschung und Technologische Entwicklung (FTE) von Brennstoffzellen für stationäre Energiesysteme und Kleingeräte&amp;#039;&amp;#039;, 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1981 bis 1985 war Kordesch Generalsekretär der International Society for Electrochemistry (ISE).&lt;br /&gt;
Neben 120 Patenten, die er im Laufe der Zeit anmelden konnte, verfasste er auch zahlreiche Bücher und mehr als 200 Publikationen, die alle dem Thema „Batterie“ gewidmet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Kordesch war verheiratet und hatte vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Einsatz der Brennstoffzellentechnologie für die dezentrale Energienutzung II&amp;#039;&amp;#039;, 1999, Karl Kordesch und Günter Simader&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fuel Cells and Their Applications&amp;#039;&amp;#039;, Karl Kordesch und Günter Simader, 2007 ISBN 3-527-29777-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Batteries Volume 1 Manganese Dioxide&amp;#039;&amp;#039;  New York 1974 ISBN 0-8247-6084-0 (auf Englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1967 [[Wilhelm-Exner-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1986 Technology Award (Vittorio De Nora Goldmedaille) der U.S. Electrochemical Society&lt;br /&gt;
* 1990 [[Erwin Schrödinger-Preis]] der Österreichischen Akademie der Wissenschaften&lt;br /&gt;
* 1990 Österreichischer Staatspreis für Energieforschung&lt;br /&gt;
* 1990 [[Liste der Ehrendoktoren der Technischen Universität Wien|Ehrendoktor der Technischen Universität Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tuwien.ac.at/wir_ueber_uns/zahlen_und_fakten/akademische_wuerdentraeger_innen/ |wayback=20160221150413 |text=&amp;#039;&amp;#039;TU Wien: Ehrendoktorate&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-22 07:40:33 InternetArchiveBot }}. Abgerufen am 26. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1991 Frank M. Booth Prize der [[Royal Society]]&lt;br /&gt;
* 1992 Auer v. Welsbach Medaille der Gesellschaft Österreichischer Chemiker&lt;br /&gt;
* 1992 [[Ehrenzeichen des Landes Steiermark|Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13391318X}}&lt;br /&gt;
* [http://chem.ch.huji.ac.il/history/kordesch.html Patente von Karl Kordesch]&lt;br /&gt;
* [http://americanhistory.si.edu/fuelcells/alk/alk2.htm Alkali Fuel Cell History]&lt;br /&gt;
* {{exner-db|Name=Karl V. Kordesch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13391318X|LCCN=n/85/113148|VIAF=85336176}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kordesch, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwin-Schrödinger-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Exner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kordesch, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Chemiker und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. März 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eugene (Oregon)|Eugene]], Oregon&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pockensupperl</name></author>
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