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	<title>Karl Kock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:26:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-19T13:50:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Kock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juni]] [[1908]] in [[Hamburg]]; † [[26. Juni]] [[1944]] im [[Untersuchungshaftanstalt Hamburg|Untersuchungsgefängnis Hamburg]]) war ein [[deutsche]]r [[kommunistisch]]er [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und [[Opfer des Faschismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenhain Hamburgischer Widerstandskämpfer.2017.jpg|mini|hochkant|Ehrenhain Hamburgischer Widerstandskämpfer auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kock-karl.jpg|mini|hochkant|Stolperstein Wilstorfer Straße 4 (Phoenixwerk)]]&lt;br /&gt;
Kock entstammte einer Hamburger [[Arbeiter]]familie. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte er den Beruf des [[Chemiefacharbeiter|Gummifacharbeiters]] und war in der &amp;#039;&amp;#039;Firma Phoenix Gummi Werke&amp;#039;&amp;#039; beschäftigt. Er war Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und engagierte sich gegen den aufkommenden [[Nationalsozialismus]]. Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung an die NSDAP]] schloss er sich der Widerstandsgruppe „[[Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe|Bästlein-Jacob-Abshagen]]“ an, die nach Kriegsbeginn ausländische [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] unterstützte, [[Aufklärung]] über das tatsächliche Kriegsgeschehen organisierte und [[Sabotage]]handlungen ausführte. Als das Widerstandsnetz um Bästlein von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] zerschlagen wurde, konnte Kock untertauchen. Nachdem er mit [[Steckbrief]] gesucht wurde, versteckte ihn die Familie von [[Paul Dreibrodt]] und Ehefrau Grete in ihrer Wohnung. Aber auch dieses Versteck wurde bekannt, die Dreibrodts gerichtlich verfolgt und Kock mit anderen durch den [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung von zehn Todeskandidaten erfolgte im Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=H.-J. Meyer |url=http://www.hamburg.vvn-bda.de/_alt/buch/lesen.htm |titel=Wir gedenken der Hingerichteten vom 26. Juni 1944 |hrsg=Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten |archiv-url=https://archive.md/20120801045403/http://www.hamburg.vvn-bda.de/_alt/buch/lesen.htm#selection-165.0-165.49 |archiv-datum=2012-08-01 |abruf=2011-08-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] fand man sechs der [[Leiche]]n im [[Kiel]]er [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Anatomischen Institut]] in [[Formalin]]lösung aufbewahrt. Die Angehörigen und die Freunde von einem Komitee ehemaliger politischer Gefangener drängten auf eine [[Identitätsfeststellung|Identifizierung]] und nachfolgende [[Bestattung]] der Toten. Das geschah zwischen dem 18. und 21. August 1947. [[Jonny Kock]], der Vater von Karl Kock, war anwesend und musste die zerteilte Leiche seines Sohnes anschauen. Die Leiche von Kock und die der anderen Ermordeten wurden nach ihrer Einäscherung in Kiel im September 1947 in einem Ehrenhain auf dem Friedhof von [[Hamburg-Ohlsdorf]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_06/Demokratische_Geschichte_Band_06_Essay11.pdf Abgerufen am 26. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Im [[Ehrenhain Hamburgischer Widerstandskämpfer]] auf dem Hamburger [[Friedhof Ohlsdorf]] befindet sich der Kissenstein für Karl Kock in der dritten Reihe von links (siebter Stein).&lt;br /&gt;
* In Hamburg wurde zu Ehren von Karl Kock 1988 einer Straße im Stadtteil [[Hamburg-Wilstorf|Wilstorf]] der Name „&amp;#039;&amp;#039;Karl-Kock-Weg&amp;#039;&amp;#039;“ verliehen.&lt;br /&gt;
* Zur Erinnerung an Karl Kock wurden vom Aktionskünstler [[Gunter Demnig]] drei [[Stolpersteine]] verlegt: in der &amp;#039;&amp;#039;Wilstorfer Straße 4&amp;#039;&amp;#039; vor dem Phoenixwerk und &amp;#039;&amp;#039;Am Mühlenfeld 107&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Harburg]], seiner letzten Wohnadresse, sowie vor dem [[Untersuchungshaftanstalt Hamburg|Untersuchungsgefängnis]] am &amp;#039;&amp;#039;Holstenglacis 3&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Neustadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Beate Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der Hamburger Juden 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Institut für die Geschichte der deutschen Juden]], Hamburg 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stolpersteine-hamburg.de/?&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;r_name=kock&amp;amp;r_strasse=&amp;amp;r_bezirk=&amp;amp;r_stteil=&amp;amp;r_sort=Nachname_AUF&amp;amp;recherche=recherche&amp;amp;submitter=suchen&amp;amp;BIO_ID=386 Biografie Karl Kock] bei &amp;#039;&amp;#039;stolpersteine-hamburg.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kock, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Harburg ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Neustadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kock, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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