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	<title>Karl Knies - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Knies&amp;diff=427494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 18. November 2025 um 13:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Knies (HeidICON 28694) (cropped).jpg|mini|hochkant|Karl Gustav Adolf Knies]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Gustav Adolf Knies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. März]] [[1821]] in [[Marburg]]; † [[3. August]] [[1898]] in [[Heidelberg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Wirtschaftswissenschaft|Ökonom]]. Bekannt wurde er als Autor von &amp;#039;&amp;#039;Die politische Ökonomie vom geschichtlichen Standpunkte&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Methodologie|methodologischen]] Abhandlung über die [[Historische Schule der Nationalökonomie]]. Knies lehrte über dreißig Jahre an der [[Universität Heidelberg]] und zählte zu den Anhängern einer Theorie der Historischen Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1841 bis 1845 studierte Knies an der [[Universität Marburg]] und beendete dieses Studium 1846 erfolgreich mit einer [[Dissertation]]. Im Auftrag des [[Märzregierung|Märzministers]] [[Bernhard Eberhard]] arbeitete er 1849 den Plan zur Gründung eines [[Polytechnikum]]s in [[Kassel]] aus, an welchem er eine Lehrerstelle übernehmen sollte. Doch zerschlug sich seine Beförderung zum Professor, weil er sich weigerte, die Erklärung abzugeben, dass er nichts der Politik des Ministeriums [[Ludwig Hassenpflug|Hassenpflug]] Nachteiliges vortragen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 übernahm er eine Lehrerstelle an der [[Kantonsschule Schaffhausen]]; 1855 wurde er als Professor der [[Kameralwissenschaft]]en nach [[Freiburg im Breisgau]] berufen und verfasste dort 1860, als der Abschluss des badischen [[Konkordat]]s bevorstand, die &amp;#039;&amp;#039;„Promemoria der protestantischen Professoren an der badischen Landesuniversität Freiburg“&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Berufung eines liberalen Ministeriums wurde er in die Zweite Kammer der [[Badische Ständeversammlung|Badischen Ständeversammlung]] gewählt und 1862 zum Direktor des Oberschulrats ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Stellung arbeitete er die Vorlage für eine Reform des badischen Volksschulwesens und, als die Agitation der katholischen Geistlichkeit den [[Badischer Kulturkampf#Neue Eskalation|badischen Schulstreit]] verschärfte, für das Spezialgesetz über die Aufsichtsbehörden für die [[Volksschule]]n (vom 29. Juli 1864) aus, welches die geistlichen Schulvisitatoren und Ortsinspektionen durch weltliche Schulräte ersetzte. Als zwischen der Regierung und den [[Ultramontanismus|Ultramontanen]] ein Kompromiss zustande kam, trat Knies zurück und wurde 1865 zum Professor der Staatswissenschaften in [[Heidelberg]] ernannt. Knies gehört zu den Vertretern der historischen Richtung in der Volkswirtschaft. Er war Mitglied der [[Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg|Badischen Historischen Kommission]]. Von 1877 bis 1887 war Knies vom Großherzog ernanntes Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Bauer, Bernhard Gißler: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung von 1819–1912.&amp;#039;&amp;#039; Fidelitas, Karlsruhe 1913, S. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Statistik als selbständige Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1850.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die katholische Hierarchie etc.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1852.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die politische Ökonomie vom Standpunkt der geschichtlichen Methode&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1853 (2. Aufl. 1883).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahnen und ihre Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1853.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Telegraph als Verkehrsmittel&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dienstleistung des Soldaten und die Mängel der Konskriptionspraxis&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg 1860.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Lehre vom volkswirtschaftlichen Güterverkehr&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Finanzpolitische Erörterungen&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geld und Kredit&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1873/1876 (3 Bde., 2. Aufl. 1885 ff.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltgeld und Weltmünze&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|182|183|Knies, Karl|Walter Braeuer|118563696}}&lt;br /&gt;
* Dieter Fritz-Assmus: &amp;#039;&amp;#039;Karl Knies, ein früher Militärökonom. Vergessene Schriften eines führenden Vertreters der Älteren Historischen Schule zu miilitärökonomischen Problemen unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Haupt, Bern 1995.&lt;br /&gt;
* [[Karl Häuser]], [[Gottfried Eisermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Knies als Geldtheoretiker. Carl Knies in seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wirtschaft und Finanzen, Düsseldorf 1996, ISBN 3-87881-106-3.&lt;br /&gt;
* Jürgen Löwe: Kontextuale Theorie der Volkswirtschaft. Der Ansatz von Karl Knies als Grundlage zukünftiger Wirtschaftspolitik, Gordon&amp;amp;Breach/G+B Fakultas, Amsterdam, 1998.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Otto v. Boenigk |Titel=Staatswissenschaftliche Arbeiten —- Festgaben für Karl Knies zur fünfundsiebzigsten Wiederkehr seines Geburtstages |Verlag=O. Haering |Ort=Berlin |Datum=1896 |Online=[https://archive.org/details/festgabenfurkarl00boen online]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118563696}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118563696}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118563696|titel=Knies, Carl Gustav Adolf|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118563696|LCCN=n/84/224003|VIAF=17372406|NDL=00523305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knies, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter der Historischen Schule der Nationalökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Badischen Historischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knies, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knies, Karl Gustav Adolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ökonom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. März 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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