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	<title>Karl Kirchmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Landtagsabgeordneter (Preußen) umbenannt in Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen): laut PD:Politik#Preußische Parlamentarier</title>
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		<updated>2020-08-12T06:24:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Landtagsabgeordneter_(Preu%C3%9Fen)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Landtagsabgeordneter (Preußen) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Landtagsabgeordneter (Preußen)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Mitglied_des_Preu%C3%9Fischen_Landtags_(Freistaat_Preu%C3%9Fen)&quot; title=&quot;Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)&quot;&gt;Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=PD:Politik&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;PD:Politik (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;PD:Politik#Preußische Parlamentarier&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Kirchmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1885]] in [[Hannover]]; † [[3. Februar]] [[1967]] in [[Stralsund]]) war ein deutscher Politiker und Abgeordneter der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] in der [[Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Kirchmann besuchte von 1891 bis 1899 die Volksschule in Hannover und erlernte anschließend bis 1903 wie sein Vater den Beruf des Tischlers und Schreiners, in dem er bis 1919 arbeitete. Von 1913 bis 1918 war er nebenamtlich im Gauvorstand des Hannoverschen Holzarbeiterverbandes tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 kam Kirchmann kriegsdienstverpflichtet nach Stralsund. Er war zu dieser Zeit Mitglied der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], ab August 1918 auch Vorsitzender der Partei im [[Regierungsbezirk Stralsund]]. Während der [[Novemberrevolution]] war er zweiter Vorsitzender des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]s auf [[Rügen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 1919 bis 1933 war er als [[Arbeitersekretär]] beim [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|ADGB]] angestellt. Nach dem Rücktritt des Abgeordneten Ohlhoff rückte er 1921 in den [[Provinziallandtag der Provinz Pommern]] ein, dem er bis 1925 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Wengler: &amp;#039;&amp;#039;Der Provinzialverband Pommern. Verzeichnis der Mitglieder des Provinziallandtages.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern, Reihe V, Band 44. Böhlau Verlag, Köln Weimar Wien 2008, ISBN 978-3-412-20109-8, S. 141–144.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1922 trat er wieder in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein und übernahm den Vorsitz des SPD-Unterbezirks Stralsund. Von 1923 bis 1924 war er [[Mitglied des Reichstages]], wo er für den verstorbenen Abgeordneten [[Ewald Vogtherr]] nachgerückt war. Ab 1924 war er im Vorstand des SPD-Bezirks Pommern und Mitglied der Stralsunder Bürgerschaft. Von 1925 bis 1933 gehörte er dem [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] an. Ab 1928 war Kirchmann Vorsitzender der Ortskrankenkasse Stralsund und des vorpommerschen Bezirksverbandes des Provinzialverbandes der Krankenkassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre war der Kampf gegen den [[Nationalsozialismus]] sein Hauptanliegen. Er stellte sich auf Versammlungen erfolgreich Diskussionen mit den [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Gauleitern [[Walther von Corswant]] und [[Wilhelm Karpenstein]], die ihn dazu aufgefordert hatten. Daneben konnte er den [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Ortsvorsitzenden und Unterbezirksleiter Willy Harder sowie den [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAP]]-Ortsvorsitzenden Prinz zum Übertritt in die SPD bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtübernahme]] gehörte Karl Kirchmann zu den ersten Sozialdemokraten, die von den Nationalsozialisten verhaftet wurden. Von Mai bis September 1933 war er in Stralsund, [[Goleniów|Gollnow]] und im [[KZ Sonnenburg]] inhaftiert. Nach seiner Freilassung zog er nach [[Stettin]], wo er als Lebensmittelhändler, später als Versicherungsvertreter seinen Lebensunterhalt bestritt. Er beteiligte sich an regelmäßigen Treffen mit ehemaligen Funktionären seiner Partei und der Gewerkschaften und hielt Kontakt zu dem nach [[Dänemark]] emigrierten Willy Harder. 1938 und 1940 wurde Kirchmann in Stettin zeitweise inhaftiert. Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] wurde er verhaftet und bis September in [[Police (Woiwodschaft Westpommern)|Pölitz]] interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übergabe des von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommenen Stettins an [[Polen]] musste er die Stadt verlassen und ging wieder nach Stralsund. Dort wurde er 1946 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Kirchmann war vier Mal verheiratet. Seine dritte Ehe schloss er 1932 mit der SPD-Politikerin [[Else Höfs]] (1876–1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Lamprecht: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiterparteien in Pommern in den ersten Monaten der Nazidiktatur&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rosa-Luxemburg-Stiftung]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zu den Ursachen des Untergangs der parlamentarischen Demokratie der Weimarer Republik – Versuch einer Bestandsaufnahme für Mecklenburg und Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Rostock 2001, S. 43–45. ([http://www.rosaluxemburgstiftung.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Broschuere_Weimar_Bd.2.pdf Digitalisat], [[PDF]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|233203648}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||110530}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||7720}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1207394637|VIAF=6645158631010623370001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kirchmann, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Pommern (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sonnenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kirchmann, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stralsund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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