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	<title>Karl Kihn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:52:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Kihn&amp;diff=1397485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Runologe: Schmales geschütztes Leerzeichen eingefügt.</title>
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		<updated>2025-08-31T11:54:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schmales geschütztes Leerzeichen eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Kihn.jpg|mini|Karl Kihn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Kihn Platz.jpg|miniatur|Denkmal für Karl-Kihn an der Kreuzung Eselsweg und Birkenhainer Straße im Spessart]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Kihn Grab.jpg|mini|Grab von Karl Kihn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Kihn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1854]] in [[Michelbach (Alzenau)|Michelbach]]; † [[9. Januar]] [[1934]] in [[Aschaffenburg]]) war ein deutscher Arzt und Geschichts- und Heimatforscher. Er gilt als einer der Pioniere bei der Erschließung des [[Spessart]]s als Kulturlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Seine [[Wiege]] stand in der [[Kihn-Mühle (Michelbach)|Brückenmühle]], der traditionsreichsten der fünf Mühlen in Michelbach. Sein Vater, [[Valentin Kihn]], war nicht nur der bedeutendste Müller in der ganzen Umgebung, sondern auch ein Mann, der die wirtschaftlichen und sozialen Nöte der Bevölkerung im [[Spessart]] erkannt hatte. In den 1870er Jahren trat er als bayerischer Landtagsabgeordneter mit Nachdruck für die Erschließung des Spessarts durch Verbesserung der Verkehrsverhältnisse ein. Ihm verdankt die [[Bahnstrecke Kahl–Schöllkrippen]] ihr Entstehen, deren Eröffnung er noch miterlebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Aschaffenburger Jahrbuch für Geschichte, Landeskunde und Kunst des Untermaingebietes Bd. 3 &amp;#039;&amp;#039;Untermainische Lebensbilder – Karl Kihn&amp;#039;&amp;#039; Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.&amp;amp;nbsp;V. Aschaffenburg 1956, S. 431–435&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gymnasialzeit in Eichstätt studierte Karl Medizin in Würzburg, München und Prag, wo er zum Dr. med. promoviert wurde. Seit dem Studium war er Mitglied der katholischen Studentenverbindungen [[KDStV Markomannia Würzburg]] und [[KDStV Aenania München]].&amp;lt;ref&amp;gt;CV-Gesamtverzeichnis 1931, S. 710.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1880 praktizierte er als erster Arzt in [[Großauheim]] (Sanitätsrat), später ließ er sich in Aschaffenburg nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch als Student gründete er 1876 mit dem &amp;#039;&amp;#039;Freigerichter Bund&amp;#039;&amp;#039;, dessen Vorsitz er von 1920 bis 1925 führte, den ältesten Wanderverein im Spessart. Auf sein Betreiben hin wurden 1913 alle Wandervereine der Region im [[Spessartbund]] zusammengeführt. Dort machte Kihn sich in besonderer Weise um den Tourismus in der Region verdient. Zur Erschließung des Höhenzugs initiierte er die Anlage guter Wanderwege und deren Markierung. 1880 legte er den Grundstein für den unter der Schirmherrschaft des bayerischen Königs [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] erbauten Ludwigsturm auf dem [[Hahnenkamm (Spessart)|Hahnenkamm]] und verfasste 1886 den ersten Reiseführer für das [[Freigericht Alzenau|Freigericht]]. Später entstand auch ein Reiseführer (Grieben) für den Spessart, nachdem er zuvor bereits die grundlegenden Arbeiten zur Inventarisierung der Naturdenkmäler in der Region geleistet hatte. Dies brachte ihm den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;„Spessartvater“&amp;#039;&amp;#039; ein, ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung, die ihm große Teile der Bevölkerung entgegenbrachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Aschaffenburger Jahrbuch für Geschichte, Landeskunde und Kunst des Untermaingebietes Bd. 3 &amp;#039;&amp;#039;Untermainische Lebensbilder – Karl Kihn&amp;#039;&amp;#039; Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.&amp;amp;nbsp;V. Aschaffenburg 1956, S. 431–435&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 war Kihn Gründungsmitglied des Geschichtsvereins Aschaffenburg und dessen 1. Vorsitzender von 1904 bis 1908 und nochmals von 1916 bis 1919.&amp;lt;ref&amp;gt;1904–2004 Hundert Jahre Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.&amp;amp;nbsp;V. Aschaffenburg 2004 ISBN 3-87965-097-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1906 war er Mitbegründer der heimatkundlichen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Spessart (Zeitschrift)|Spessart]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Kihn war mit Hermine Kronenberger, Bürgermeisterstochter aus Großauheim verheiratet, die ihm sechs Kinder schenkte, von denen allerdings schon zwei früh verstarben. Eines seiner Kinder war der spätere CSU-Bundestagsabgeordnete [[Karl Alfred Kihn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Kihn starb im achtzigsten Lebensjahr und wurde auf dem Alten Friedhof in [[Großauheim]] bestattet. Seine private medizinische Fachbibliothek vermachte er dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Enkelin war die Rechtsanwältin Gisela Kihn-Meschkat. U.&amp;amp;#8239;a. Strafverteidigerin von Kazem Darabi im [[Mykonos-Attentat|Mykonos Prozess]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenvorsitzender und Ehrenmitglied des [[Spessartbund]]es (Auszeichnung auf dem Bundesfest auf der [[Geishöhe]] 1925)&lt;br /&gt;
* Der Spessartbund errichtete zu seinen Ehren im Jahre 1932 an der Kreuzung der Altstraßen [[Eselsweg]] und [[Birkenhainer Straße]] den Dr.-Kihn-Platz mit einem großen Buntsandsteindenkmal.&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des [[Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine|Verbands Deutscher Gebirgs- und Wandervereine]] und Überreichung der goldenen Verbandsnadel in Frankfurt (1933)&lt;br /&gt;
* In Aschaffenburg&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Pollnick: &amp;#039;&amp;#039;Aschaffenburger Strassennamen – Personen und Persönlichkeiten und ihre lokalgeschichtliche Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; I. Stadtgeschichtliche Beiträge Band I Aschaffenburg: Stadt Aschaffenburg – Stadt- und Stiftsarchiv 1990, ISBN 978-3-9801478-5-9&amp;lt;/ref&amp;gt; und Großauheim wurde eine Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=969756 Restaurierte Grabstätte von Spessartbund-Gründer Dr. Karl Kihn in Großauheim von OB übergeben], Pressemeldung der Stadt Hanau v. 7. September 2017, aufgerufen am 23. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Informationstafel &amp;#039;&amp;#039;Am Sülzert. Europäischer Kulturweg 3 – Vom Ringwall zum Landsitz.&amp;#039;&amp;#039; in Michelbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127990429|VIAF=60122558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kihn, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aschaffenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeinmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kihn, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt und Geschichts- und Heimatforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Michelbach (Alzenau)|Michelbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Runologe</name></author>
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