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	<title>Karl Kaspar Pitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T13:51:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Kaspar_Pitz&amp;diff=1875703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Tournay: LCCN ergänzt.</title>
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		<updated>2021-10-16T06:58:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LCCN ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stuterei Herzog Karls von Zweibrücken.jpg|mini|[[Stuterei]] Herzog Karls von Zweibrücken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufziehendes Gewitter.jpg|mini|Aufziehendes Gewitter (1782)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hund und Hase.jpg|mini|Hund und Hase]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait eines Geistlichen mit einer Marmorbüste.jpg|mini|hochkant|Porträt eines Geistlichen mit einer Marmorbüste]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Kaspar Pitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. September]] [[1756]] in [[Saarbrücken]]; † [[28. September]] [[1795]] in [[Prag]], auch &amp;#039;&amp;#039;Kaspar, Johann Kaspar, Carl Caspar&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gaspard Pitz&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Kaspar Pitz wurde 1756 in Saarbrücken geboren und verbrachte dort seine Kindheit und Jugend.&amp;lt;ref&amp;gt;Lohmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Saarbrücker Maler Kaspar Pitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saarbrücker Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 13. Juli 1911, Nr. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Einfluss [[Johann Christian von Mannlich]]s kam er nach [[Zweibrücken]] und wurde von ihm zwischen 1774 und 1782 unterrichtet. Bald gehörte Pitz zu dem Künstlerkreis, der am Hof des Herzogs [[Karl II. August]] verkehrte. Zufrieden mit seinem Schüler übertrug Mannlich ihm die Ausschmückung der Decke und der Wände des Schauspielsaales in Zweibrücken nach seinen Skizzen. In seinen Lebenserinnerungen berichtet er: „Pitz übertraf sich in diesen ungeheuern Landschaftsbildern selbst. Man konnte jede Art der Bäume unterscheiden, deren Blätterwerk mit größter Sorgfalt ausgeführt war.“&amp;lt;ref&amp;gt;Mannlich: &amp;#039;&amp;#039;Rokoko und Revolution: Lebenserinnerungen des Johann Christian von Mannlich 1741–1822.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Berlin 1913, S. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dem Herzog Karl II. August gefielen die Malereien so gut, dass er Pitz auf seine Kosten Studienreisen nach Frankreich, Italien und England unternehmen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dlabač&amp;quot;&amp;gt;Dlabač: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Künstler-Lexikon für Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms Verlag, Hildesheim 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1782 bis 1784 studierte Pitz an der [[École nationale supérieure des beaux-arts de Paris|École des Beaux-Arts]] in Paris,&amp;lt;ref&amp;gt;Archives Alsaciennes d’Histoire de l’Art, Peintres allemands élèves de L’Academie, 7 août 1782, Gaspard Pitz, première année, Straßburg 1922; troisième année, Straßburg 1924.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1785 bis 1787 an der [[Villa Medici (Rom)|französischen Akademie]] in Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;Katalog der Staatsgemäldesammlung in Speyer, Amtliche Ausgabe, München 1927, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Zeit in Rom, während der er auch mit [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] in Kontakt kam, entwickelte sich sein Malstil vom verspielten [[Rokoko]] zum strengen [[Klassizismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lohmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Dryander.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Cicerone.&amp;#039;&amp;#039; 20. Jahrgang, Berlin 1928.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Entwicklung lässt sich deutlich an seinem im Heimatmuseum in Saarbrücken bewahrten Skizzenbuch ablesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Künstler 1933&amp;quot;&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Pitz, Kaspar |Band=27 |Seite=122}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Beispiel für seinen klassizistischen Stil ist auch das Ölgemälde „[[Kleopatra VII.|Kleopatra]], die Wunde des sterbenden [[Marcus Antonius|Antonius]] stillend“, das sich seinerzeit großer Beliebtheit erfreute. Einen Stich nach diesem Bild, von [[Johann Friedrich Leypold]] für [[Johann Friedrich Frauenholz]] gefertigt, ließ Goethe 1809 im [[Intelligenzblatt]] der Jenaischen [[Allgemeine Literatur-Zeitung|Allgemeinen Literatur-Zeitung]] Nr. 9&amp;lt;ref&amp;gt;M.w.N. Lohmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst in Saarbrücken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Heimatschutz.&amp;#039;&amp;#039; 6. Jahrgang, Düsseldorf 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt; abdrucken. Doch erntete Pitz auch Kritik für die neuerliche „steife und kalte Manier“&amp;lt;ref&amp;gt;Nagler: &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines Künstler-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Mareis, Linz 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Darstellung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dlabač&amp;quot; /&amp;gt; Das Gegenstück zum Gemälde Kleopatra und der sterbende Antonius, der Tod der Kleopatra, blieb in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es im Zuge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] 1793 zur Invasion der französischen Armee in die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] kam, floh Pitz von Zweibrücken nach Prag.&amp;lt;ref&amp;gt;Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Gemälde im Residenzmuseum München und in Schloss Nymphenburg.&amp;#039;&amp;#039; Hugo Schmidt Verlag, München 1924, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort starb er bereits am 28. September 1795 im Alter von 39 Jahren, vermutlich durch vergiftete Schokolade, die ihm von einem eifersüchtigen Nebenbuhler verabreicht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Künstler 1933&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Pitz’ Schülern gehört [[Johann Stanislaus Schaffroth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Werber in einer Schenke.jpg|mini|Werber in einer Schenke (1783)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kleopatra und der sterbende Antonius (Saarlandmuseum Saarbrücken)&lt;br /&gt;
* Bildnisse des Herzogs Karl II. August von Zweibrücken und des Pfalzgrafen Friedrich Michael von Zweibrücken, Gegenstücke (beide im Charlottenzimmer des Münchner Residenzmuseums)&lt;br /&gt;
* Bildnis des Herzogs Karl II. August von Zweibrücken (Rathaus Zweibrücken)&lt;br /&gt;
* Bildnis der Reichsgräfin von Ottweiler (im Besitz der Gräfin Schmising-Kersstenbroek in [[Rosnochau]] bei [[Oberglogau]])&lt;br /&gt;
* Ovalbildnis des Herzogs Karl August von Zweibrücken (Staatsgemälde-Sammlung Speyer)&lt;br /&gt;
* Jahrmarktstrubel bei einer Kirche, 1792 (Dauerleihgabe der Bayerischen Staatsgemäldesammlung im Historischen Museum der Pfalz)&lt;br /&gt;
* Landschaft mit Gestütspferden (Staatsgemälde-Sammlung Speyer), 1781&lt;br /&gt;
* Landschaft mit Wasserfall (Saarlandmuseum: Alte Sammlung) 1783&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph Melcher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Museum für Vor- und Frühgeschichte. Alte Sammlung. Museum in der Schlosskirche. Führer durch die Sammlungen.&amp;#039;&amp;#039; Dillingen 2009, S. 96&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werber in einer Schenke (Bayerische Staatsgemäldesammlungen), 1783, 30,4 × 108,2&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* Mars und Venus, von den Göttern überrascht (Staatsgemälde-Sammlung Speyer), 1786&lt;br /&gt;
* Brand des Schlosses Saarbrücken 1793 (Saarlandmuseum Saarbrücken)&amp;lt;ref&amp;gt;Abb. bei Lohmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst in Saarbrücken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilung des Rheinischen Vereins der Denkmalpflege und Heimatschutz.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 6, Heft 1, 1912, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Errichtung des Freiheitsbaumes in Zweibrücken (Heimatmuseum Zweibrücken), 1793&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Lohmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Saarbrücker Maler Kaspar Pitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saarbrücker Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 190, 13. Juli 1911.&lt;br /&gt;
* Berthold Roland: &amp;#039;&amp;#039;Die Malergruppe von Pfalz-Zweibrücken. Maler und Malerei eines kleinen Fürstenhofes im 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Heitz, Baden-Baden 1959.&lt;br /&gt;
* Sabine Jung: &amp;#039;&amp;#039;Johann Caspar Pitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saarländische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Saarbrücker Druckerei und Verlag, Saarbrücken 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Johann+Caspar+Pitz}}&lt;br /&gt;
* Artnet: [http://www.artnet.com/artist/717608/karl-kaspar-pitz.html Karl Kaspar Pitz]&lt;br /&gt;
* [https://www.zweibruecken.de/sv_zweibruecken/de/Kultur/Kultur/Stadtmuseum/Dauerausstellung/ Stadtmuseum Zweibrücken: Dauerausstellung]&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |574 |Pitz Johann Kaspar (auch Karl Kaspar)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129181919|LCCN=n2016068701|VIAF=294952794}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pitz, Karl Kaspar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zweibrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1756]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pitz, Karl Kaspar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pitz, Carl Caspar; Pitz, Gaspard; Pitz, Johann Caspar; Pitz, Kaspar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1756&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1795&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Tournay</name></author>
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