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	<title>Karl Küpper - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Egidius~dewiki: Link berichtigt</title>
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		<updated>2026-03-17T07:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum preußischen Landrat siehe [[Karl Küpper (Landrat)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuepper-Plakette-Koeln-Kalk.jpg|mini|rechts|Gedenktafel für Karl Küpper am Haus Kalker Hauptstr. 215 in Köln-Kalk.]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Karl Küpper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1905]] in [[Düsseldorf]]; † [[26. Mai]] [[1970]] in [[Köln]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://historischesarchivkoeln.de/MetsViewer/?url=https%3A%2F%2Fhistorischesarchivkoeln.de%2Fmets%3Fid%3D8f85f96b-d5a2-4869-ba4d-7813660c0299_21.0S1970.0r3.0_Orig_n2009_20200623111226.xml&amp;amp;canvasId=https%3A%2F%2Fhistorischesarchivkoeln.de%2FMetsViewer%2Fcanvas%2F6b71b4a6-8567-3a03-b668-0fd4f69f7fb6 |titel=Sterbeurkunde Nr. 1255 vom 27. Mai 1970, Standesamt Köln Ost |werk=LAV NRW R Personenstandsregister |hrsg= |datum= |sprache= |zugriff=2026-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Büttenrede|Büttenredner]] des [[Kölner Karneval]]s. Der als „D’r Verdötschte“ ([[Kölsch (Sprache)|Kölsch]] für eine verrückte, verwirrte, tölpelhafte Person&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.koelsch-woerterbuch.de/verdoetsch-auf-deutsch-1486.html|titel=verdötsch Übersetzung auf Deutsch im Kölsch Wörterbuch|zugriff=2017-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.koelsch-akademie.de/nc/online-woerterbuch/verd%C3%B6tsch/von/1/action//list/|titel=Online-Wörterbuch der Akademie für uns Kölsche Sproch|autor=|hrsg=|werk=|datum=|sprache=de|zugriff=2017-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) auftretende Küpper gilt als einer der wenigen deutschen Karnevalisten, die sich offen gegen die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] positionierten und sie in ihren Programmen [[Persiflage|persiflierten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ab 1927 stieg der gelernte Buchdrucker zum Nebenerwerb im Karneval in „die Bütt“ und profilierte sich als Redner im [[Karnevalssitzung|Sitzungskarneval]]. Während der [[Festkomitee Kölner Karneval|offizielle Karneval]] und seine Protagonisten sich unter der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Diktatur]] zu weiten Teilen mit dem Nationalsozialismus arrangierten, stellte Küpper seine distanzierte Haltung zum NS-Regime auf der Karnevalsbühne subtil, aber auch offen zur Schau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wirkte Küpper noch bei Unterhaltungssendungen im NS-kontrollierten Radio mit, stellte dies aber später mit der Begründung „Die dunn do immer su komisch ‚Hallo‘ roofe“ – eine Anspielung auf den [[Hitlergruß]] – ein. Den von Nationalsozialisten erwarteten Hitlergruß nutzte er auch für eine oft zitierte Nummer auf der Karnevalsbühne: Er betrat die Bühne, hob den rechten Arm und sagte zur Überraschung des Publikums: „Su huh litt bei uns dr Dreck em Keller!“ – „So hoch liegt bei uns der Dreck im Keller!“. Oder er fragte, die Hand erhebend, ob es gerade regnet: „Es et am rähne?“&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufhebung Redeverbot Karl Küpper 1944.jpg|mini|Aufhebung des Redeverbots 1944 durch die NSDAP-Gauleitung Köln-Aachen]]&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Popularität wurde er trotz seiner oppositionellen Haltung weiterhin zu großen Sitzungen eingeladen. Im Jahre 1939 ereilte ihn jedoch ein lebenslanges [[Redeverbot]] nach dem [[Heimtückegesetz]] wegen Verächtlichmachung des Deutschen Grußes sowie von NS-Würdenträgern und -Organisationen. Er missachtete es, obwohl er sich zeitweise täglich bei der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] zu melden hatte. Um einer drohenden Verhaftung zu entgehen, meldete er sich schließlich zum Dienst in der [[Wehrmacht]]. Dort wurde er im Fronttheater eingesetzt, nachdem man sein Redeverbot aufgehoben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück aus amerikanischer [[Kriegsgefangenschaft]], trat Küpper bald wieder in Köln als Büttenredner auf. Neben den Zuständen unter der [[Besatzungsmacht|Besatzung]] nahm er in der Nachkriegszeit weiterhin auch den Nationalsozialismus und die aktuelle Politik aufs Korn, behandelte aber auch unpolitische Themen. Überhaupt sah er sich nie als [[Widerstandskämpfer]], sondern als Karnevalist, der mit subversiver [[Rheinland|rheinischer]] Mentalität bis an die Grenzen der [[Narrenfreiheit]] ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Familie Karl Küpper, Melaten-Friedhof, Köln.jpg|mini|hochkant|Grabstätte (Das Todesdatum von Karl Küpper ist falsch angegeben. (Foto: 2017))|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
1952 zeigte er in seiner Rede „D’r verdötschte Funk-Reporter“ wieder den Hitlergruß: „Et eß ald widder am rähne!“ Damit spielte er auf die Gefahr der Einflussnahme alter Eliten auf die Inhalte der Karnevalsreden an – in der Tat gewann beispielsweise [[Thomas Liessem]], dessen Äußerungen und Haltungen zum Nachkriegskarneval eine Kontinuität zu seiner einschlägigen Rolle vor 1945 bescheinigt wurde, wieder an Einfluss im [[Festkomitee Kölner Karneval]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Bilz: &amp;#039;&amp;#039;Unangepasst und widerborstig – Der Kölner Karnevalist Karl Küpper&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Edition Kalk, 2010, ISBN 978-3-935735-08-7, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Küpper in seiner Rede auch die [[Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte|Wiedergutmachungsanträge deutscher Vertriebener]] aufs Korn genommen hatte, beschlossen sowohl der &amp;#039;&amp;#039;Festausschuss Kölner Karneval&amp;#039;&amp;#039; als auch der &amp;#039;&amp;#039;Bürgerausschuss Kölner Karneval&amp;#039;&amp;#039;, letzterer in einer pikanterweise von Liessem geleiteten Sitzung, ein faktisches Auftrittsverbot für Küpper, indem sie seine „Entgleisungen“ ablehnten und den Mitgliedsgesellschaften davon abrieten, ihn als Redner zu verpflichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bilz, S. 106–107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungeachtet dessen feierte Küpper, z.&amp;amp;nbsp;T. mit entschärften Reden, in den 1950er Jahren große Erfolge als Büttenredner. Das Kölner [[Hänneschen-Theater]] ließ ihn 1953 als Stockpuppe auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bilz, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 beendete Küpper seine Bühnenkarriere und betrieb im Anschluss die Gaststätte „Küppers Karl“ in der Kalker Hauptstr. 215 in [[Kalk (Köln)|Köln-Kalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Küpper verstarb 1970 im Alter von 64 Jahren in einem Kalker Krankenhaus. Er war seit 1941 mit Sofie Katharina geb. Hüsgen verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Grabstätte der Eheleute befindet sich auf dem [[Melaten-Friedhof]] (Flur 69 A).&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://knerger.de/html/kuepperksonstige_21.html Das Grab von Karl Küpper]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Erinnerungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl-Küpper-Platz, Köln-9611.jpg|mini|Karl-Küpper-Platz (2017)]]&lt;br /&gt;
Küpper wurde 1938 als bester Karnevalist Deutschlands ausgezeichnet, erhielt jedoch im Januar 1939 ein Redeverbot. Später erfuhr er, wie er in seinen letzten Lebensjahren mit Verbitterung bilanzierte,&amp;lt;ref&amp;gt;Bilz, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt; nie eine offizielle Ehrung durch die Stadt Köln oder Kölner Karnevalsgesellschaften für seine aufrechte antinationalsozialistische Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde Karl Küpper unter anderem von der [[Stunksitzung]] und vom Kabarettisten [[Jürgen Becker (Kabarettist)|Jürgen Becker]] zitiert und von der [[Arsch huh, Zäng ussenander|AG Arsch huh]] geehrt. Sein Sohn Gerhard stellte aus dem Nachlass Reden, Gedichte und Bilder für eine Veröffentlichung des Kalker Geschichtsvereins durch den Historiker [[Fritz Bilz]] zur Verfügung, die den Karnevalisten erstmals ausführlich würdigte. Das Kölner [[NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln|NS-Dokumentationszentrum]] im [[EL-DE-Haus]] zeigt in seinen Medienstationen einen Beitrag zu Karl Küpper in der NS-Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?s=494&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.museenkoeln.de/downloads/nsd/EL-DE-Info-29-April-11.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Ausstellung „Kölle Alaaf unterm Hakenkreuz“ wurde 2011 seine Rede „Berichterstatter aus Abessinien“ von Mitte der dreißiger Jahre nachgesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kersten Knipp: [https://www.deutschlandfunk.de/judenhass-von-der-buett.691.de.html?dram:article_id=56321 &amp;#039;&amp;#039;Judenhass von der Bütt: Die Ausstellung „Kölle Alaaf unterm Hakenkreuz“&amp;#039;&amp;#039;], Deutschlandfunk,  19. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit November 2012 zeigt auch das [[Kölner Karnevalsmuseum]] im Rahmen seiner Dauerausstellung eine Vitrine mit Erinnerungsstücken aus dem Nachlass des Büttenredners.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Görtz: [http://www.ksta.de/koeln/nachlass-fuer-die-dauerausstellung-karl-kuepper-im-karnevalsmuseum,15187530,20929794.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Mann mit Humor und Zivilcourage.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Stadt-Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; 22. November 2012, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Bauer: [https://www.report-k.de/Koeln-Nachrichten/Koelner-Karneval/Koelner-Buettenredner-Karl-Kuepper-erhaelt-eigenen-Bereich-im-Koelner-Karnevalsmuseum-13969 &amp;#039;&amp;#039;Kölner Karneval: Kölner Büttenredner Karl Küpper erhält eigenen Bereich im Kölner Karnevalsmuseum&amp;#039;&amp;#039;], report-k.de, 21. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurde eine Gedenktafel zur Erinnerung an Küpper an der Kalker Hauptstraße 215 angebracht, dem Haus, in dem er zehn Jahre lang eine Gaststätte betrieben hatte. Nach einer baubedingten Unterbrechung zwischen Juni 2019 und Mai 2021 hängt die Tafel dort neben dem Eingang einer Apotheke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Willi Hermans |Titel=Gedenktafel für Karl Küpper wieder am richtigen Platz |Sammelwerk=Kölner Stadt-Anzeiger |Ort=Köln |Datum=2021-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kölner Altstadt wurde im Mai 2011 an der Ecke Salomonsgasse/Marspfortengasse ein Platz nach ihm benannt. Ursprünglich hatte auch der Stadtbezirk Kalk einen Platz nach Küpper benennen wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kölnische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 8. April 2011, KStA 14./15. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als einer der wenigen populären Unterhaltungskünstler Deutschlands, die sich offen gegen den Nationalsozialismus stellten.&lt;br /&gt;
[[Datei:2024-06-27-Tafel Küpper-.jpg|alternativtext=Gedenktafel, dunkelbraun, mit einem Hut rechts oben in der Ecke|mini|hochkant|Tafel zu Karl Küpper im Kölner Gürzenich (2024)]]&lt;br /&gt;
Ein Antrag der Kölner [[Alternative für Deutschland|AfD]]-Ratsfraktion, zum 50. Todestag von Karl Küpper im Jahre 2020 neben der Errichtung eines Denkmals einen &amp;#039;&amp;#039;Karl-Küpper-Preis&amp;#039;&amp;#039; für die beste politische Büttenrede der Session mit einem Preisgeld von 11.111 [[Euro]] aus Mitteln der Projektförderung „[[Antirassismus-Training]]“ auszuloben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;afd-201911&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://afd.koeln/fraktion/2019/11/karl-kuepper-platz-ehrung-eines-widerstaendlers/ |titel=Karl Küpper Platz – Ehrung eines Widerständlers |autor= |werk=afd.koeln |datum=2019-11-08 |abruf=2019-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde mit großer Mehrheit im Rat abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ksta-433254&amp;quot; /&amp;gt; Neben Oberbürgermeisterin [[Henriette Reker]] hatte sich besonders der Sohn Karl Küppers, Gerhard Küpper, vehement gegen diese Initiative gewehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/widerstandskaempfer-karl-kuepper-familie-lehnt-afd.1769.de.html?dram:article_id=462911 |titel=Widerstandskämpfer Karl Küpper - Familie lehnt AfD-Initiative ab |abruf=2020-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater habe die „Vorgängerpartei“ der AfD, „so will ich das mal bezeichnen“, die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], „bis aufs Messer“ bekämpft, und das unter Einsatz seines Lebens. „Und gerade diese Leute […] wollen ihn aufs Schild heben, um damit in gewisser Weise von ihren eigenen Zielen abzulenken.“ Die AfD sei „abartig“ und „faschistoid“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://taz.de/Karnevalslegende-und-Nazi-Gegner/!5639558/ | titel=Karnevalslegende und Nazi-Gegner: Köln bremst die AfD aus | autor=Andreas Wyputta | werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] | datum=2019-11-08 | abruf=2019-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Antrag sei ein „Schlag ins Gesicht meines Vaters“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ksta-433254&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ksta.de/koeln/-schlag-ins-gesicht--afd-antrag-abgelehnt---kein-denkmal-fuer-verstorbenen-buettenredner-33433254 |titel=„Schlag ins Gesicht“: AfD-Antrag abgelehnt – kein Denkmal für verstorbenen Büttenredner |autor=Andreas Damm |werk=ksta.de |datum=2019-11-08 |abruf=2019-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon wurde am 26. Mai 2020 anlässlich des 50. Todestages Küppers im Kölner [[Gürzenich]] eine Gedenkplatte zu seinen Ehren enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl-Küpper-Preis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung Karl-Küpper-Preis an Carola Rackete-4345.jpg|mini|Carola Rackete mit dem Karl-Küpper-Preis, 2020]]&lt;br /&gt;
Seit 2020 wird in Köln der &amp;#039;&amp;#039;Karl-Küpper-Preis&amp;#039;&amp;#039; an Menschen vergeben, die sich für den Schutz der Demokratie und gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form der Diskriminierung engagieren. Initiatoren des Preises waren das [[Festkomitee Kölner Karneval]] und die &amp;#039;&amp;#039;Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums&amp;#039;&amp;#039;. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Oberbürgermeisterin [[Henriette Reker]], Bernhard Conin, dem Vorsitzendem der &amp;#039;&amp;#039;Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums&amp;#039;&amp;#039;, Festkomiteepräsident [[Christoph Kuckelkorn]], [[Werner Jung (Historiker)|Werner Jung]], Direktor des [[NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln|NS-Dokumentationszentrums Kölns]] sowie einem Vertreter der Familie Küpper, wird die Preisträger bestimmen. (&amp;lt;small&amp;gt;Stand 2020)&amp;lt;/small&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;report-k-130870&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://www.report-k.de/Koeln-Nachrichten/Koeln-Nachrichten/Buettenredner-Karl-Kuepper-Ein-Vorbild-fuer-Zivilcourage-bis-heute-130870 |titel=Büttenredner Karl Küpper: Ein Vorbild für Zivilcourage – bis heute |werk=report-k.de |datum=2020-05-26 |abruf=2020-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Preisträgerin ist 2020 die Menschenrechtsaktivistin und Kapitänin [[Carola Rackete]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rundscha-206420&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://www.rundschau-online.de/region/koeln/verleihung-in-koeln-carola-rackete-erhaelt-ersten-karl-kuepper-preis-37498910 |titel=Verleihung in Köln: Carola Rackete erhält ersten Karl-Küpper-Preis |werk=rundschau-online.de |datum=2020-10-16 |abruf=2020-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2022 wurde der Kölner Lehrer und Musiker [[Rolly Brings]] für seinen Einsatz gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung mit dem Preis gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://www.report-k.de/grosse-ehre-rolly-brings-bekommt-karl-kuepper-preis/ |titel=Große Ehre: Rolly Brings bekommt Karl Küpper-Preis - Report-K |werk=report-k.de |datum=2022-11-09 |abruf=2022-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 erhielt den Preis der Künstler [[Gunter Demnig]] mit seinen [[Stolpersteine]]n zur Erinnerung an Opfer der NS-Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ksta.de/koeln/koeln-gunter-demnig-bekommt-karl-kuepper-preis-916367 Kölner Stadt-Anzeiger Köln vom 8. Dezember 2024: &amp;#039;&amp;#039;„Größtes dezentrales Mahnmal der Welt“. Gunter Demnig bekommt Karl-Küpper-Preis – 3000 Stolpersteine in Köln verlegt, von Tobias Christ&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 8. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Seppel Glückert]] Büttenredner in der [[Mainzer Fastnacht]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Küpper: &amp;#039;&amp;#039;Karl Küpper als „Dr Verdötschte“. 20 ausgewählte Büttenreden und Vorträge des preisgekrönten rheinischen Karnevalisten.&amp;#039;&amp;#039; Milles Verlag, Köln 1953.&lt;br /&gt;
* Hermann Rheindorf: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Narr mit Ausnahmestatus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|TAZ]].&amp;#039;&amp;#039; Köln vom 5. Februar 2004, S. 4.&lt;br /&gt;
* [[Werner Jung (Historiker)|Werner Jung]]: &amp;#039;&amp;#039;Das moderne Köln&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. Bachem, Köln 2005, ISBN 3-7616-1861-1, S. 134.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Bilz]]: &amp;#039;&amp;#039;Unangepasst und widerborstig – Der Kölner Karnevalist Karl Küpper&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Edition Kalk, 2010, ISBN 978-3-935735-08-7; 3. Auflage 2020.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mobil.ksta.de/koeln/biografie-karl-kueppers-koelner-historiker-fritz-bilz-veroeffentlicht-dritte-auflage-37885712 Kölner Stadt-Anzeiger Köln vom 4. Januar 2021: &amp;#039;&amp;#039;Biografie Karl Küppers. Kölner Historiker Fritz Bilz veröffentlicht dritte Auflage&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 5. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Volker Kühn (Regisseur)|Volker Kühn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Erwachen : Kabarett unterm Hakenkreuz ; 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Weinheim: Quadriga, 1989, ISBN 3-88679-163-7, S. 378 (Kurzbiografie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karl Küpper}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Albert Wiedenhöfer |url=http://podcast-ww.wdr.de/medstdp/fsk0/31/313652/313652_3120748.mp3 |titel=Es et am rääne? |werk=[[WDR 5|WDR-5]]-Sendung „Neugier genügt“ |datum=2014-01-13 |format=mp3-Audio, 8,9&amp;amp;nbsp;MB, 19&amp;amp;nbsp;Minute |kommentar=mit Auftrittsausschnitten |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140221230556/http://podcast-ww.wdr.de/medstdp/fsk0/31/313652/313652_3120748.mp3 |archiv-datum=2014-02-21 |abruf=2020-05-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.kölner-karneval.de/buettenredner/karl-kuepper |titel=Karl Küpper (De Verdötschte) |werk=kölner-karneval.de |abruf=2020-05-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Armin Himmelrath]] |url=https://www.spiegel.de/geschichte/karneval-in-der-nazi-zeit-karl-kuepper-war-koelns-mutigster-jeck-a-1135616.html |titel=Karneval in der Nazizeit: Kölns mutigster Jeck |werk=[[Einestages]] auf [[Spiegel Online]] |datum=2017-02-24 |abruf=2020-05-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Uli Kievernagel |url=https://www.koeln-lotse.de/2019/11/02/beruehmte-koelner-karl-kuepper-is-et-am-raeaene/ |titel=„Is et am rääne?“ – Büttenredner Karl Küpper |werk=koeln-lotse.de |datum=2019-11-02 |abruf=2019-11-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* Christiane Kopka: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-karl-kuepper-102.html &amp;#039;&amp;#039;02.11.1905: Kölns mutigster Jeck Karl Küpper wird geboren.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 2. November 2025 (Podcast, 14:43 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143208136|LCCN=no2012078379|VIAF=163357450}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kupper, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büttenredner (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Küpper, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Küpper, Georg Karl (vollständiger Name); Dr Verdötschte (Künstlername)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Büttenredner (Köln), der sich offen gegen die Nationalsozialisten positionierte&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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