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	<title>Karl Julius Weber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Julius_Weber&amp;diff=23319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-26T07:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl julius weber.jpg|mini|hochkant|Karl Julius Weber]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Julius Weber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 20. oder 21.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut ev. Kirchenbuch Langenburg, Bd. 3, Bild 21, geboren am 21. April 1767 https://www.archion.de/p/4cd2df7246/, so auch bei Wunder (1967), S. 182. Laut Webers Selbstbiographie (Auszug bei Blümcke 1996, S.&amp;amp;nbsp;3): „Ich bin geboren den 20. April 1767 zu Langenburg im Hohenloh’schen.“&amp;lt;/ref&amp;gt; April [[1767]] in [[Langenburg]]; † [[19. Juli]] [[1832]] in [[Kupferzell]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Carl Julius Weber&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und bedeutender [[Satiriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Karl Julius war ein Sohn von Elias Christoph Friedrich Weber (1733–1782) und dessen Ehefrau Eva Maria Friederica (1739–1803), geborene Schäfer. Der Vater war Haushofmeister und fürstlicher Rentmeister in Langenburg, die Mutter Kammerjungfer der Prinzessin Eleonore zu Hohenlohe-Langenburg (1734–1813).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber besuchte die Lateinschule in Langenburg und ab 1782 das [[Hohenlohe-Gymnasium Öhringen|Gymnasium]] in [[Öhringen]], bevor er [[Rechtswissenschaften|Rechte]] in [[Erlangen]] und bis 1790 in [[Göttingen]] (hier auch bei seinem [[Hohenlohe|hohenlohischen]] Landsmann [[August Ludwig von Schlözer]]) studierte. In der [[Romandie|französischsprachigen Schweiz]] nahm er danach eine Hauslehrerstelle an, wo er sich mit französischer Literatur und Philosophie vertraut machte, und wurde 1792 Privatsekretär beim regierenden Grafen [[Christian (Erbach-Schönberg)|Christian zu Erbach-Schönberg]], der auch Statthalter des [[Deutschordensstaat|Deutschen Ordens]] in Mergentheim war. Nach 1799 diente er bei dessen Nachfolger Graf Karl als Regierungsrat (später: Hofrat) in der erbach-schönbergischen Regierungskanzlei zu [[Bad König|König]] im [[Odenwald]]. 1802 trat er als Hof- und Regierungsrat in [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|isenburgische]] Dienste, um den Erbgrafen auf seinen Reisen zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstellung beim Grafen von Isenburg-Büdingen endete in einem Zerwürfnis, worauf Weber seinen Abschied nahm und bei der Familie seiner Schwester in [[Jagsthausen]], dann [[Weikersheim]], [[Künzelsau]] und schließlich in [[Kupferzell]] lebte. Von 1820 bis 1824 vertrat er das [[Oberamt Künzelsau]] in der [[Württembergische Landstände|württembergischen Ständeversammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 19. Juli 1832 in Kupferzell, wo er auch begraben wurde. Auf sein Geheiß hin soll man an seinem Grab [[Zigarre]]n rauchen und [[Purzelbaum]] schlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=has |Titel=An Webers Grab Zigarre rauchen |Sammelwerk=[[Hohenloher Zeitung]] |Datum=2009-07-13 |Online=[https://www.stimme.de/art1921,1594738 bei stimme.de] |Abruf=2010-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine selbst gewählte Grabinschrift war: {{Zitat|Hier liegen meine Gebeine, ich wollte es wären deine.}} Seine Familie verwarf jedoch diese Grabinschrift und wählte dafür die folgende auf Latein:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Jocosus, non impius vixi, Incertus morior, non perturbatus, &amp;lt;br&amp;gt;Humanum est nescire et errare, Ens entium miserere mei.}} {{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Ich scherzte gern, doch gottlos lebt ich nicht. Ich weiß im Sterben Nichts, doch fürcht ich kein Gericht. Der Menschheit Loos ist: Irrend, unwissend seyn. Du Wesen aller Wesen! Erbarm Dich mein!&amp;#039;&amp;#039; in der deutschen Übersetzung |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kupferzell.de/index.php?id=62 Website der Gemeinde Kupferzell] (abgerufen am 22. März 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber wird als der bedeutendste Autor [[Hohenlohe]]s bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Feinäugle: &amp;#039;&amp;#039;Kulturlandschaft Hohenlohe – Literatur.&amp;#039;&amp;#039; In: Otto Bauschert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hohenlohe&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1993, ISBN 3-17-012246-0 (&amp;#039;&amp;#039;Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs&amp;#039;&amp;#039;. Band 21), S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte dem Bund der [[Freimaurer]] an; in seinem Werk nimmt er verschiedentlich Bezug auf die Lehren der Freimaurerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Lennhoff, Oskar Posner, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurerlexikon&amp;#039;&amp;#039;, überarbeitete und erweiterte Neuauflage der Ausgabe von 1932, Herbig, München 2006, ISBN 3-7766-2161-3, S. 889 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dymocritos.png|mini|200x200px]]&lt;br /&gt;
Als Schriftsteller trat Weber zuerst auf mit seiner &amp;#039;&amp;#039;Möncherei&amp;#039;&amp;#039; (Stuttgart 1818–20, 3 Bände), einer Geschichte des Mönchtums. Es folgte &amp;#039;&amp;#039;Das Ritterwesen&amp;#039;&amp;#039; (Stuttgart 1822–1824, 3 Bände). 1826 erschien bei Steinkopff in Stuttgart seine &amp;#039;&amp;#039;Reise durch Franken&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine gereiftesten und bekanntesten Werke (Stuttgart 1834–1844, 30 Bände) sind:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland, oder Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen&amp;#039;&amp;#039; (Stuttgart 1826–1828, Erstausgabe 4 Bände; 3. Auflage, als &amp;#039;&amp;#039;Reisehandbuch&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet. 1843, 6 Bände)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dymocritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen. Von dem Verfasser der Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; 11 Bände.  Fr. Brodhag’sche Buchhandlung, Stuttgart 1832–1859 &lt;br /&gt;
** [https://dlibra.bibliotekaelblaska.pl/dlibra/publication/edition/71122#info 11 Bände Brodhag, Stuttgart] (digitale Ausgabe der Stadtbibliothek Elbing)&lt;br /&gt;
** [https://catalog.hathitrust.org/Record/008673034 online version Scheible, Rieger &amp;amp; Sattler, Stuttgart 1843]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demokritos: 45 muntere Stücklein aus den hinterlassenen Papieren des lachenden Philosophen Karl Julius Weber/fürsorglich entstaubt und augenzwinkernd an das Licht gebracht, auch mit etlichen Änderungen versehen von Gerda Böttcher und Hubert Greiner&amp;#039;&amp;#039;, Illustrationen von [[Volker Pfüller]], Eulenspiegel Verlag, Berlin 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Also sprach Demokritos – aus: Karl Julius Weber: Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen&amp;#039;&amp;#039;, ausgewählt, eingeleitet und mit einem Porträt versehen von Ursula Gast, Sauer Verlag, Heidelberg 1990, ISBN 3-7938-7033-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demokritos&amp;#039;&amp;#039;: [[Friedemann Schmoll]] (Hrsg.), (Auswahl 218 Seiten), Eine kleine Landesbibliothek Band 15, Tübingen: Klöpfer &amp;amp; Meyer 2010, ISBN 978-3-940086-65-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Julius Weber Alte Schule Langenburg.jpg|120px|mini|Carl-Julius-Weber-Skulptur an der Alten Schule von Langenburg (mit dem &amp;#039;&amp;#039;Demokritos&amp;#039;&amp;#039; in der rechten Hand)]]&lt;br /&gt;
* In Kupferzell wurden die Sport- und Festhalle sowie eine Straße nach Carl Julius Weber benannt.&lt;br /&gt;
* Im Langenburger Rathaus gibt es eine [[Carl-Julius-Weber-Gedenkstube]].&lt;br /&gt;
* An der [[Rentamt|Rentmeisterei]] des [[Schloss Bad König|Schlosses in Bad König]] erinnert eine Tafel an Karl Julius Weber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Blümcke: &amp;#039;&amp;#039;Hofrat und literarischer Einsiedler – Karl Julius Weber zum 250. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 68. (2017), Heft 1, Januar–März 2017, S.&amp;amp;nbsp;12–20 (https://doi.org/10.53458/sh.v68i1.1653).&lt;br /&gt;
* Martin Blümcke, Roland Bauer (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Julius Weber, der Demokrit aus Hohenlohe (1767–1832). Mit der Diskussion über den Büchernachdruck in der Zweiten Württembergischen Kammer im Jahre 1821&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar 1996, ISBN 3-929146-22-3 (&amp;#039;&amp;#039;Marbacher Magazin&amp;#039;&amp;#039; 70, Sonderheft).&lt;br /&gt;
* [[Martin Blümcke]]/[[Friedemann Schmoll]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Julius Weber. Verneigung vor einem aufgeklärten Kopf. Leben, Wirken, Wirksamkeit&amp;#039;&amp;#039;. Klöpfer &amp;amp; Meyer, Tübingen 2017, ISBN 3-86351-523-4.&lt;br /&gt;
* Hans Dieter Haller: &amp;#039;&amp;#039;Karl Julius Weber (1767 bis 1832)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Pegasus auf dem Land – Schriftsteller in Hohenlohe&amp;#039;&amp;#039;. Baier-Verlag, Crailsheim 2006, S. 208–213.&lt;br /&gt;
* {{ADB|41|334|339|Weber, Karl Julius|[[Max Mendheim]]|ADB:Weber, Karl Julius}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|498|499|Weber, Karl|[[Friedemann Schmoll]]|118806416}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3170166042|Seite=992}}&lt;br /&gt;
* [[Gerd Wunder]]: &amp;#039;&amp;#039;Ahnen Karl Julius Webers, des „fränkischen Demokrit“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete|Archiv für Sippenforschung]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 33, 1967, Heft 27, S. 181–190.&lt;br /&gt;
* Gunter Stresow: &amp;#039;&amp;#039;Demokritos. Ausgewählte Bemerkungen über Essen und Trinken aus den hinterlassenen Papieren des lachenden Philosophen Karl Julius Weber.&amp;#039;&amp;#039; [https://d-nb.info/1055040935/34 Eigenverlag G. Stresow. Radeberg 2012].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Karl Julius Weber}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118806416}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118806416}}&lt;br /&gt;
* [http://www.webisphere.de/see-ya-at/KarlJuliusWeber.html Kurzbiographie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118806416|LCCN=n96100835|VIAF=100211164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weber, Karl Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aphoristiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg, Zweite Kammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Langenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kupferzell)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1767]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weber, Karl Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Satiriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1767 oder 20. April 1767&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Langenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1832&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kupferzell]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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