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	<title>Karl Josef Walter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08 am 26. Dezember 2025 um 09:04 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Josef Walter (1892–1983).jpg|mini|Walter als Organist in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Joseph Walter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. November]] [[1892]] in [[Wiesbaden-Biebrich|Biebrich]]; † [[18. August]] [[1983]] in [[Wien]]) war ein deutscher [[Komponist]], Domorganist und Hochschulprofessor in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Joseph Walter wurde als Sohn des deutschen Organisten und Musikwissenschaftlers [[Karl Walter (Organist)|Karl Walter]] und seiner Frau Katharina Walter, geb. Seibel geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Montabaur]] erlernte Walter das Orgelbauhandwerk bei der [[Johannes Klais Orgelbau|Firma Klais]] in Bonn, fühlte sich aber eher zur Kirchenmusik hingezogen, in die ihn sein Vater eingeführt hatte. Von 1911 bis 1913 leistete er seinen Militärdienst und übte 1913/14 das Amt des Organisten an der [[Abtei Seckau|Benediktinerabtei Seckau]] in der [[Steiermark]] aus. Im August 1914 erfolgte seine Einberufung zum Kriegsdienst, eine Verletzung im September 1914 führte 1916 zum endgültigen Ausscheiden aus dem Militärdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wirkte er wieder als Stiftsorganist in der Abtei Seckau (1916/17) und danach bis 1919 im [[Stift Klosterneuburg]] bei Wien, wo er auch den Knabenchor leitete. In Seckau studierte Walter [[Gregorianischer Choral|Gregorianik]] bei Abt [[Suitbert Birkle]] und betrieb anschließend von 1917 bis 1919 weitere Studien an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst]] bei [[Max Springer]] (Orgel), [[Vinzenz Goller]] (Komposition) und Andreas Weißenbäck (Musikgeschichte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde er als Domorganist an den Wiener [[Stephansdom]] berufen. Dieses Amt versah Walter 23 Jahre lang bis zur Zerstörung der Domorgel durch Kriegseinwirkungen. 1922 begründete Walter die bis heute bestehenden Domkonzerte an St. Stephan. Daneben entfaltete Walter eine rege Konzerttätigkeit im Inland. Konzertreisen führten ihn nach Deutschland (Weimar, Wiesbaden), Frankreich, Italien und in die Schweiz. Zu Lebzeiten galt er als der beste [[Improvisation (Musik)|Improvisator]] nach [[Anton Bruckner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde Walter an die Abteilung Kirchenmusik der Wiener Staatsakademie für Musik und darstellende Kunst berufen, wo er von 1928 bis 1959 Orgel unterrichtete. 1933 zum Ordinarius ernannt, betreute er zusätzlich von 1928 bis 1938 und von 1947 bis 1958 die Lehrveranstaltung &amp;#039;&amp;#039;Orgelbaukunde&amp;#039;&amp;#039;. Nach seiner Emeritierung im Jahr 1959 setzte er seine Konzert- und Lehrtätigkeit in privatem Kreis für Schüler und Freunde fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an zwei bedeutende Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches Orgelforum.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1987, Heft 2, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter war seit 1920 mit der Geigerin Erny Alberdingk (* 18. August 1892 in Klosterneuburg/NÖ, † 1. Oktober 1961 in Wien) verheiratet. Zu ihrem Bekanntenkreis zählten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Joseph Marx]] und [[Anton Wildgans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien01 Stephansplatz001 Stephansdom 2018-01-04 GuentherZ GD Walter 0249.jpg|thumb|Gedenktafel für Karl Josef Walter beim Haupttor des Stephansdoms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1935: Ritterkreuz des Österreichischen Verdienstordens&lt;br /&gt;
* 1953: [[Berufstitel|Berufstitel Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst#Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 1972: Ritterkreuz des [[Silvesterorden]]s&lt;br /&gt;
* 1982: [[Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien]] (Silber) &lt;br /&gt;
* 1983: Ehrenmitglied des Österreichischen Orgelforums&lt;br /&gt;
Im Wiener Stephansdom wurde für ihn eine Gedenktafel angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kompositionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missa „Adoremus“&amp;#039;&amp;#039;, gem. Chor a cappella. Böhm, Augsburg 1935. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missa „Veni Creator“&amp;#039;&amp;#039;, gem. Chor und Orgel. [[Universal Edition]], Wien 1937. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missa „Mater Dei“&amp;#039;&amp;#039;, 3stg. Frauenchor u. Orgel. Scheibl, Wien 1946; Missa brevis für 2stg. Chor (S – A unisono; T – B unisono). Scheibl, Wien 1950. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Missa „In honorem St. Caecilia“&amp;#039;&amp;#039;, 2 S + A ac. Scheibl, Wien 1954. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtsmesse&amp;#039;&amp;#039;, gem. Chor, Volkschor (= Gemeindegesang), Bläser und Orgel. Schwann, Düsseldorf 1941; Scheibl, Wien 1946.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festmesse&amp;#039;&amp;#039;, gem.Chor, Bläser und Orgel. Doblinger, Wien 1958.&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lehrwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Didaktik und Methodik des Orgelunterrichtes&amp;#039;&amp;#039; (Manuskript)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Montabaur: &amp;#039;&amp;#039;Akte Karl Walter junior.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nachlass in der Musiksammlung und der Handschriftensammlung der [[Wienbibliothek im Rathaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fred Flindell: &amp;#039;&amp;#039;Karl Joseph Walter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039; (MGG). Band 14. Kassel 1968.&lt;br /&gt;
* Andrea Pach: &amp;#039;&amp;#039;Karl Walter. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Wien 1989 (drei Bände).&lt;br /&gt;
* Andrea Pach: &amp;#039;&amp;#039;Karl Walter. Ein Leben für die Orgel.&amp;#039;&amp;#039; Karl-Walter Gesellschaft, Wien 1992.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Hemmerle]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Walter – Didaktik und Methodik des Orgelunterrichtes.&amp;#039;&amp;#039; Auszüge. 2000.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629165928/http://www.bautz.de/bbkl/w/walter_ka_j.shtml |autor=[[Bernhard Hemmerle]]|band=22|spalten=1504-1506}}&lt;br /&gt;
* {{OeML|Walter_Karl|Walter, Karl Josef|ARa/ChF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133314413|TYP=Werke von und über}} &lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Karl Walter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133314413|VIAF=25789140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walter, Karl Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domorganist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silvesterordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walter, Karl Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Walter, Karl Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist, Domorganist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden-Biebrich|Biebrich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. August 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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