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	<title>Karl II. August - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-12T03:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KarlIIAugustL1080922 (2).jpg|mini|Karl II. August als [[Generalissimus]] bei der Rückkehr [[99e régiment d’infanterie|seines Régiments]] aus dem [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|amerikanischen Unabhängigkeitskrieg]]. Er trägt den [[Kürass]] und darüber den [[Orden vom Pfälzer Löwen]] am Hals und das [[Schulterband]] des [[Hubertusorden]]s und des [[Hausritterorden vom Heiligen Georg|Georgsordens]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlzweibruecken.jpg|mini|Herzog Karl II. August (1794)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl II. August Christian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1746]] in [[Düsseldorf]]; † [[1. April]] [[1795]] in [[Mannheim]]) war von 1775 bis 1795 Herzog von [[Pfalz-Zweibrücken]]. Die beiden letzten Lebensjahre verbrachte er im Mannheimer Exil, da die [[Erste Französische Republik|Französische Republik]] sein linksrheinisches Fürstentum besetzt hatte. Karl II. August war der ältere Bruder des ersten bayerischen Königs [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian I. Joseph]] und wäre in der Thronfolge vor diesem gewesen. Obwohl Karl August nicht erst der zweite Herzog von Pfalz-Zweibrücken mit dem Namen Karl war, wird er als Nachfahre aus der Linie von [[Karl I. (Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld)|Karl I. &lt;br /&gt;
von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld]] als &amp;#039;&amp;#039;Karl&amp;amp;nbsp;II.&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1746 Karl II. August.JPG|mini|Herzog Karl II. August Christian als Kind]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Karlsberg Leclerc.jpeg|miniatur|[[Schloss Karlsberg]] 1790]]&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren die [[Wittelsbach]]er [[Friedrich Michael von Pfalz-Birkenfeld|Friedrich Michael von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler]] (1724–1767) und [[Maria Franziska Dorothea von Pfalz-Sulzbach]], eine Enkelin des Pfälzer Kurfürsten [[Karl III. Philipp (Pfalz)|Karl III. Philipp]]. Seine Mutter war „ob ihres losen Lebenswandels“ verstoßen worden. In seinem Geburtsjahr [[Konversion (Religion)|konvertierte]] sein Vater zum [[Katholizismus]]. Zu Karl Augusts Erziehern zählten der französische Theologe [[Pierre de Salabert]] und der französische Offizier [[Agathon Guynement de Keralio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl August beabsichtigte, [[Maria Amalia von Österreich (1746–1804)|Maria Amalia von Österreich]] zu heiraten. Der österreichische Minister [[Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg|Kaunitz]] und [[Maria Theresia]] lehnten den Heiratsantrag des politisch noch unbedeutsamen Prinzen ab und versprachen die Erzherzogin stattdessen Herzog Ferdinand von Parma. Maria Amalias Bruder [[Joseph II.|Kaiser Joseph II.]] befürwortete die Verbindung, da Herzog Ferdinand der jüngere Bruder seiner geliebten und früh verstorbenen Frau [[Isabella von Bourbon-Parma]] war. Als Maria Amalia von ihrer Mutter über die geplante Hochzeit mit Ferdinand von Bourbon-Parma informiert wurde, reagierte sie mit Schreianfällen und trotzigem Benehmen. Sie hatte bis zuletzt gehofft, dass Maria Theresia ihr die Wahl ihres Ehemannes überlassen würde und sie wie ihre ältere Schwester Marie Christine eine Liebesheirat eingehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar 1774 heiratete der seitdem gegen Habsburg eingestellte Karl August Prinzessin [[Maria Amalie von Sachsen (1757–1831)|Maria Amalie]], Tochter des sächsischen Kurfürsten [[Friedrich Christian (Sachsen)|Friedrich Christian]]. Sie war eine Cousine von König [[Ludwig XVI.]] von Frankreich, König [[Karl IV. (Spanien)|Karl IV. von Spanien]] und Kaiserin [[Maria Ludovica]], der Frau Kaiser [[Leopold II. (HRR)|Leopolds II.]] Nach der Hochzeit zog das Paar in das [[Schloss Neuburg (Bayern)|Schloss Neuburg]] in [[Neuburg an der Donau]]. [[File:Wappen Karls II. August und Maria Amalies.jpg|thumb|Wappen von Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken und seiner Gemahlin Maria Amalie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzog von Pfalz-Zweibrücken ==&lt;br /&gt;
=== Regierung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Onkels [[Christian IV. (Pfalz-Zweibrücken)|Christian IV.]] am 5. November 1775 folgte er ihm als [[Absolutismus|absolutistisch]] regierender Landesherr des Fürstentums [[Pfalz-Zweibrücken]] nach. Die Söhne seines Onkels aus der Ehe mit der Tänzerin [[Marianne Camasse, Gräfin von Forbach|Marie Anne Camasse]] (später zur Gräfin von [[Forbach (Moselle)|Forbach]] erhoben) waren nicht standesgemäß und somit nicht erbberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Regierungsantritt entließ Karl August den Hofstaat seines Vorgängers und leitete Sparmaßnahmen ein, um die Staatsfinanzen, die er zerrüttet übernommen hatte, zu sanieren. Zunächst residierte er im [[Schloss Jägersburg (Homburg)|Schloss Jägersburg]] in [[Jägersburg]]. Zwei Jahre später kaufte er von einer Cousine seiner Mätresse [[Caroline Auguste von Esebeck]], geborene Freiin [[Gayling von Altheim]] (1748–1823; sie heiratete 1776 [[Johann Friedrich Ludwig Jordan von Esebeck|Ludwig Freiherr von Esebeck]]) den &amp;#039;&amp;#039;Louisenhof&amp;#039;&amp;#039; auf dem Buchenberg (der heutige Karlsberg) bei [[Bruchhof-Sanddorf|Sanddorf]] (heute Stadtteil von [[Homburg]]). Er ließ ihn umbauen und erweitern, und in wenigen Jahren entstand daraus das nach ihm benannte [[Schloss Karlsberg]], eine der größten Anlagen des ausgehenden 18. Jahrhunderts in Mitteleuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Karlsberg entstand neben dem Schloss eine [[Garnison]] und ein Landschaftspark, die [[Carlslust]], mit [[Menagerie]]n, daneben bedeutende Sammlungen u. a. eine graphische Sammlung, eine Waffensammlung, eine Bibliothek und eine Pfeifenkopfsammlung. 1779 verlegte Karl August seine Residenz dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Maler und Generalbaudirektor [[Johann Christian von Mannlich|Johann Christian Mannlich]] wurde auf dem Karlsberg eine vorzügliche Gemäldesammlung aufgebaut, die später einen der Grundstöcke der [[Alte Pinakothek|Alten Pinakothek]] in [[München]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Aufbaues des Schlosses, der auch Karl Augusts Position als Erbe von [[Kurpfalz-Bayern]] verdeutlichen sollte, vergrößerte sich der [[Hofstaat]] weiter, die Ausgaben stiegen an, und der Herzog verschuldete sich stark. Der große Hofstaat, die [[Wildzaun|Wildzäune]] und [[Parforcejagd]]en mit den dafür von den Untertanen zu verpflegenden Hundemeuten belasteten das Verhältnis zu den Untertanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1776 erfolgte die bereits von Christian IV. vorbereitete [[Realteilung]] der Hinteren Grafschaft Sponheim, der sich Karl II. August nicht entgegenstellte. Man war übereingekommen, dass der [[Markgrafschaft Baden|badische]] Gemeinsherr die Teilung vornehmen, der pfälzische sich anschließend seinen Teil aussuchen sollte. Man hatte vielleicht badischerseits gehofft, dass sich Karl II. August für den Teil entscheiden würde, der an sein Territorium angrenzte und in dem auch mit Birkenfeld der Stammsitz der Familie lag; allerdings entschied sich Karl II. August zugunsten des Moselgebietes um [[Trarbach]], so dass 1776 das Birkenfelder Gebiet in alleinigen badischen Besitz kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Wild 1982, S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurpfälzisch-Bayerischer Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Da Karl Augusts Verwandter Kurfürst [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor von Pfalz-Bayern]] aus der Sulzbacher Linie der Wittelsbacher keine legitimen Kinder hatte, sollte ihn nach den Wittelsbacher Hausverträgen Karl August beerben. Damit wären alle Wittelsbacher Länder wieder vereint gewesen. Karl August stammte ebenso wie Karl Theodor von [[Wolfgang (Pfalz-Zweibrücken)|Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken]] ab und war so sein nächster Erbe. Die einzige weitere und nicht regierende Nebenlinie [[Herzog in Bayern|Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld-Gelnhausen]] hatte keine politische Macht.&lt;br /&gt;
Es waren unter anderem die Einsprüche Karl Augusts durch den [[Johann Christian von Hofenfels|Freiherrn von Hofenfels]], die 1778/79 den von Karl Theodor und den Habsburgern geplanten Tausch von Teilen [[Kurfürstentum Bayern|Bayerns]] gegen [[Vorderösterreich]] verhinderten, dem er als Erbe nach den Hausverträgen hätte zustimmen müssen. Zusammen mit der [[Maria Anna von Sachsen (1728–1797)|Kurfürstenwitwe Maria von Sachsen]], die weiter bei München residierte, [[Maria Anna von Pfalz-Sulzbach]] und [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II. von Preußen]] wurden Gegenmaßnahmen in die Wege geleitet und so konnte später auch der [[Tausch Altbayerns gegen die Österreichischen Niederlande|Plan Karl Theodors, Bayern nun vollständig gegen die Österreichischen Niederlande]] zu tauschen, 1784/85 letztmals und endgültig verhindert werden. Pfalz-Zweibrücken trat sogar dem 1785 von Preußen ins Leben gerufenen [[Fürstenbund (1785)|Fürstenbund]]  bei. Karl August und sein jüngerer Bruder [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian]] hatten es sich danach allerdings endgültig mit Karl Theodor verdorben, der seine Vettern aus Zweibrücken ohnehin mit Missgunst und Neid ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exil ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittelsbachergruft - St. Michael - Karl II. August, Herzog von Pfalz-Zweibrücken.jpg|miniatur|hochkant|Sarkophag von Karl II. August in der Wittelsbachergruft von [[St. Michael (München)|St. Michael]] in München]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und auch nach Beginn des [[Erster Koalitionskrieg|1. Koalitionskriegs]] (1792–1797) blieb der Herzog aufgrund der ihm von der französischen Regierung versicherten Neutralität in seinem Fürstentum, das von französischen Truppen umgeben war. Mit der 1790 vollzogenen Annäherung der beiden deutschen Großmächte, Österreich und Preußen, die sich 1791 auf gemeinsames Vorgehen gegen die in Frankreich ausgebrochene Revolution verständigten, geriet der Fürstenbund ins Abseits und zerfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung [[Ludwig XVI.|Ludwigs XVI.]] sollte auch Karl August in [[Paris]] der Prozess gemacht werden. Bevor er von französischen Truppen gefangen genommen werden konnte, wurde er am 9. Februar 1793 von dem Bauern und Postknecht Nicolaus Pfeiffer aus St. Ingbert-[[Rohrbach (St. Ingbert)|Rohrbach]] gewarnt, entkam um Haaresbreite und floh über Kaiserslautern nach Mannheim. Sein Minister [[Johann Friedrich Ludwig Jordan von Esebeck|Esebeck]] wurde dagegen verhaftet und nach Paris gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit lebte Karl August im [[Mannheimer Schloss]] und in seinem [[Schloss Rohrbach (Heidelberg)|Schloss bei Rohrbach (Heidelberg)]]. Das Schloss Karlsberg wurde am 28. Juli 1793 von französischen Truppen niedergebrannt und in der Folge nie wieder aufgebaut. Fast die gesamte Einrichtung des Karlsbergs hatte Mannlich nebst Vertrauten kurz vorher nach Mannheim transportieren lassen, als Schloss Karlsberg zwischenzeitlich in der Hand der Preußen gewesen war. Ein Teil befindet sich heute in Schlössern in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor er die Kurwürde erben konnte, starb Karl August an den Folgen eines Schlaganfalls im Exil. Da sein Sohn früh verstorben war, trat sein jüngerer Bruder [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian]] in die Erbfolge ein und wurde schließlich 1799 auch pfalz-bayerischer Kurfürst und 1806 der erste bayerische König. Karl August II hinterließ seinem Bruder einen Schuldenberg von über 9 Millionen Gulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Bereits zu Lebzeiten wurde der Herzog als despotischer Herrscher geschildert. Im ersten Band von [[August Ludwig von Schlözer|Schlözers]] „Stats-Anzeigen“ (1782) beschrieb ein Autor (hinter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Ibrahim Ben Abdallah&amp;#039;&amp;#039; soll sich sein aufgeklärter Standesgenosse Herzog [[Georg I. (Sachsen-Meiningen)|Georg von Sachsen-Meiningen]] verbergen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Vehse]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Höfe der Häuser Baiern, Würtemberg, Baden und Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, Hamburg 1853, S. 251–256. [http://www.google.de/books?id=frIFAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA251#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;) die im Zweibrückischen herrschenden Zustände: „Eine unserer Provinzen ist jezt ganz und gar gleichsam ein einziges JagdRevier... Der über diese Landschaft gesetzte Prinz hält ganze Regimenter JagdHunde... Das ganze Land ist wie betäubt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ibrahim Ben Abdallah (Pseudonym), Fez und Marocco, Mai 1782 (fingiert). In: [[August Ludwig von Schlözer]]: &amp;#039;&amp;#039;Stats-Anzeigen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Göttingen 1782, S. 59. [https://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufkl/statsanzeigen/statsanzeigen.htm Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den mit den Zweibrücker Verhältnissen vertrauten [[Hans Christoph Ernst von Gagern|Hans Christoph von Gagern]] war er „ein finsterer, wollüstiger, zur Härte geneigter eigensinniger Mann; dem es jedoch sonst nicht an Gefühl seines Standes, seiner Pflichten als Pfalzgraf, noch an Entschlossenheit fehlte.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Christoph Ernst von Gagern]]: &amp;#039;&amp;#039;Mein Antheil an der Politik: Unter Napoleons Herrschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Stuttgart und Tübingen 1823, S. 15. [http://books.google.de/books?id=zolJAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA15#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaum positiver schildert den Fürsten sein Baudirektor [[Johann Christian von Mannlich]] in seinen Lebenserinnerungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Christian von Mannlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de ma vie&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Karl-Heinz Bender]] und Hermann Kleber, 2 Bde., Trier 1989–1993 ISBN 3-87760-700-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Demokraten wurde der zweibrückische Herrscher rückblickend zum Inbegriff des absolutistischen Despoten und Tyrannen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Marx: &amp;#039;&amp;#039;Der Karlsberg und Karl II. August in der Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Saarpfalz – Blätter für Geschichte und Volkskunde, Sonderheft 2010, Homburg 2010, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923, nach dem Sturz der Monarchie in Bayern, machte der Lokalhistoriker Fritz Schunck einen Schimpfnamen des Fürsten bekannt, der sich seitdem allgemein verbreitet hat: &amp;#039;&amp;#039;Hundskarl&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Am 2. März 1776 gebar Maria Amalia von Sachsen ihrem Mann Karl II. August einen Sohn. Er wurde Karl August Friedrich genannt. Mit der Geburt des Erbprinzen von Pfalz-Birkenfeld-Zweibrücken schien die Zukunft des Hauses Wittelsbach nicht nur im pfalz-zweibrückischen Gebiet gesichert, denn über seinen Vater Karl II. August war Karl August Friedrich Präsumptiverbe der beiden Kurfürstentümer Pfalz und Bayern, da dessen Herrscher keine erbberechtigten Kinder hatten. Der während der Bauzeit von Schloss Karlsberg geborene Erbprinz starb am 21. August 1784 nach dreitägigen heftigen [[Fieberkrampf|Fieberkrämpfen]] mit nur acht Jahren noch vor der Vollendung der Schlossanlage. Er blieb das einzige Kind des Pfalz-Zweibrücker Herzogspaares. Der Junge wurde am 9. September 1784 in der Fürstengruft der [[Alexanderskirche (Zweibrücken)|Zweibrücker Stadtkirche]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Charlotte Glück-Christmann (Hrsg.): Die Wiege der Könige. 600 Jahre Herzogtum Pfalz‑Zweibrücken. Zweibrücken 2010, S. 172–173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfahren ==&lt;br /&gt;
{{Ahnentafel-compact4&lt;br /&gt;
|1 =Karl II. August &lt;br /&gt;
|2 =[[Friedrich Michael (Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler)|Friedrich Michael von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler]]  (1724–1767)&lt;br /&gt;
|3 =[[Maria Franziska von Pfalz-Sulzbach]]  (1724–1794)&lt;br /&gt;
|4 =[[Christian III. (Pfalz-Zweibrücken)|Christian III. von Pfalz-Zweibrücken]] (1674–1735)&lt;br /&gt;
|5 =[[Karoline von Nassau-Saarbrücken]]  (1704–1774)&lt;br /&gt;
|6 =[[Joseph Karl von Pfalz-Sulzbach]] (1694–1729)&lt;br /&gt;
|7 =[[Elisabeth Auguste Sofie von der Pfalz|Elisabeth Auguste von der Pfalz]]  (1693–1728)&lt;br /&gt;
|8 =[[Christian II. (Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld)|Christian II. von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld]] (1637–1717)&lt;br /&gt;
|9 =Katharina Agathe von Rappoltstein  (1648–1683)&lt;br /&gt;
|10 =[[Ludwig Kraft (Nassau-Saarbrücken)|Ludwig Kraft von Nassau-Saarbrücken]] (1663–1713) &lt;br /&gt;
|11 =Philippine Henriette zu Hohenlohe-Langenburg  (1679–1751)&lt;br /&gt;
|12 =[[Theodor Eustach (Pfalz-Sulzbach)|Theodor Eustach von Pfalz-Sulzbach]]  (1659–1732)&lt;br /&gt;
|13 =Marie Eleonore von Hessen-Rotenburg  (1675–1720)&lt;br /&gt;
|14 =[[Karl III. Philipp (Pfalz)|Karl III. Philipp Kurfürst von der Pfalz]] (1661–1742)&lt;br /&gt;
|15 =[[Ludwika Karolina Charlotte von Radziwiłł-Birze]] (1667–1695)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1768: [[Orden vom Pfälzer Löwen]]&lt;br /&gt;
* 7. Februar 1777: [[Hubertusorden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Leist |Titel=Der Königl. Bayer. Hausritterorden vom Heiligen Hubertus |Verlag=Buchner |Datum=1892 |Seiten=48 |Online=https://books.google.com/books?id=arAv2nBr6ZgC&amp;amp;pg=PA48 |Abruf=2023-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 18. Februar 1778: [[Hausritterorden vom Heiligen Michael]] ([[Großmeister (Ritterorden)|Großmeister]])&lt;br /&gt;
* 24. April 1780: [[Hausritterorden vom Heiligen Georg]] ([[Großprior]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Wappen-Kalender des Königlich Bayerischen Haus-Ritter-Ordens vom Heiligen Georg |Datum=1807 |Seiten= |Online=https://books.google.com/books?id=wrNiAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA18 |Abruf=2023-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die 1878 gegründete Homburger Brauerei heißt nach dem Schloss &amp;#039;&amp;#039;[[Karlsberg Brauerei]]&amp;#039;&amp;#039; (nicht zu verwechseln mit der dänischen Brauerei [[Carlsberg (Brauerei)|Carlsberg]]) und verwendet das [[Porträt]] Karls auf jeder Bierflasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|15|336|338|Karl August, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Zweibrücken|[[Karl Theodor von Heigel]]|ADB:Karl II. (Herzog von Pfalz-Zweibrücken)}}&lt;br /&gt;
* Rainer Marx: &amp;#039;&amp;#039;Der Karlsberg und Karl II. August in der Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Saarpfalz – Blätter für Geschichte und Volkskunde, Sonderheft 2010, Homburg 2010&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|258|260|Karl II. August|Eberhard Weis|118968173}}&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Karl+August+Pfalz-Zweibrücken}}&lt;br /&gt;
* Klaus Eberhard Wild: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Grafschaften Veldenz und Sponheim und der Birkenfelder Linien der pfälzischen Wittelsbacher.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld 43. Birkenfeld 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Charles II August, Duke of Zweibrücken|Karl II. August}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |1622 |Pfalz-Zweibrücken Karl II. August Christian}}&lt;br /&gt;
* [http://www.saarpfalz-kreis.de/buergerservice/informationen/auf_einen_blick/geschichte/1553.htm Biografische Notiz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Christian IV. (Pfalz-Zweibrücken)|Christian IV.]]|NACHFOLGER=[[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian Joseph]]|AMT=[[Liste der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken|Herzog von Pfalz-Zweibrücken]]|ZEIT=1775–1795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118968173|VIAF=22941256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karl 02 August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Pfalz-Zweibrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Pfalz-Birkenfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Pfalz-Bischweiler)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Michael| 06]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Georgsordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hubertusordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens vom Pfälzer Löwen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittelsbacher (Linie Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1746]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karl II. August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karl II. August Christian; Karl III. August Christian; Hundskarl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzog von Pfalz-Zweibrücken&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1746&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1795&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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