<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Hoeber</id>
	<title>Karl Hoeber - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Hoeber"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Hoeber&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T10:57:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Hoeber&amp;diff=2191604&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler im Buchtitel korrigiert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Hoeber&amp;diff=2191604&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-01T09:22:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler im Buchtitel korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Hoeber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1867]] in [[Diez]]; † [[5. November]] [[1942]] in [[Köln]]) war ein deutscher katholischer [[Journalist]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hoeber entstammte einer Beamtenfamilie aus Nassau, wuchs in Wiesbaden auf und machte dort am &amp;#039;&amp;#039;Gelehrten Gymnasium&amp;#039;&amp;#039; 1887 das Abitur. Anschließend studierte er Philosophie, Geschichte, Germanistik und auch Jura an den Universitäten Heidelberg, Freiburg/Breisgau und Straßburg/Elsass. Als Student schloss er sich jeweils den [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindungen]] des [[Kartellverband|KV]] an: [[KStV Palatia Heidelberg|Palatia Heidelberg]], Brisgovia Freiburg und [[KStV Frankonia-Straßburg Frankfurt am Main|Frankonia-Straßburg]] und wurde später bei etlichen weiteren Verbindungen Ehrenphilister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Schlemmer |Titel=&amp;quot;Los von Berlin&amp;quot;: die Rheinstaatbestrebungen nach dem Ersten Weltkrieg |Verlag=Böhlau Verlag Köln Weimar |Datum=2007 |ISBN=978-3-412-11106-9 |Seiten=262 ff. |Online=https://books.google.com/books?id=hF7S95AHUHQC |Abruf=2015-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 legte Hoeber die Staatsprüfung für das höhere Lehramt in den Fächern Deutsch, Geschichte und Latein ab und unterrichtete an einem Gymnasium in [[Straßburg]], bis er 1905 Direktor des Kaiserlichen Lehrerseminars in [[Metz]] wurde. Als 1907 [[Hermann Cardauns]] als Hauptschriftleiter (Chefredakteur) bei der [[Kölnische Volkszeitung|Kölnischen Volkszeitung]] ausschied, wurde er dessen Nachfolger bis zum Jahre 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Als Chefredakteur war Hoeber ein führender Kopf der katholischen Tagespresse, darüber hinaus nahm er entscheidenden Einfluss auf das katholische Geistesleben. 1903 gründete er zusammen mit [[Carl Muth]] die Kulturzeitschrift [[Hochland (Zeitschrift)|Hochland]], die den deutschen Katholizismus aus seiner kulturellen Isolierung befreien sollte. An Publikationen der [[Görres-Gesellschaft]], insbesondere dem [[Staatslexikon der Görres-Gesellschaft|Staatslexikon]], arbeitete er intensiv mit, darüber hinaus publizierte er in verschiedensten Presseorganen von katholischen Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch war Hoeber ein Anhänger des [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrums]], das aber nach seiner Ansicht jedoch keine katholische Organisation, sondern eine christliche Partei sein sollte. Wenn er auch ab 1914 wie die meisten Deutschen von vaterländischer Begeisterung erfüllt war,&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;„Vom Segen des Krieges“. Katholische Gebildete im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; S. 42 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; sah er die spätere Radikalisierung und die Entwicklung des Nationalsozialismus kritisch und mit großer Sorge.&lt;br /&gt;
Er sah nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten „die Welt der Werte, für die er gelebt, gearbeitet und gestritten hatte, in einem Weltbrand“ untergehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Joe Hofmann in den &amp;#039;&amp;#039;[[Akademische Monatsblätter|Akademischen Monatsblättern]]&amp;#039;&amp;#039; 1953/54, S. 53 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoeber unterstützte die Bestrebungen des [[Verein für das Deutschtum im Ausland|Vereins für das Deutschtum im Ausland]], wurde 1927 Vorsitzender dessen Landesverbands Mittelrhein und publizierte auch über die Probleme der [[Auslandsdeutsche]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutschtum im Ausland&amp;#039;&amp;#039; in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Hochland (Zeitschrift)|Hochland]]&amp;#039;&amp;#039; vom Febr. 1931, S. 462 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte zu den führenden Vertretern der [[Rheinische Republik|Rheinstaatsidee]] und gab maßgebliche Handbücher für die katholischen Studentenvereine heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoeber, der auch Vorstandsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Kölner Literarischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; war, betätigte sich umfangreich literarisch. Bereits 1894 veröffentlichte er eine Biographie über den Dichter [[Friedrich Wilhelm Weber]], die 1908 in dritter Auflage erschien. Schulausgaben lateinischer und deutscher Klassiker wurden von ihm herausgegeben und mit Kommentaren versehen, er forschte über [[Dante Alighieri|Dante]] und gab Dante-Übersetzungen heraus. 1930 schrieb er eine Biographie über [[Carl Sonnenschein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung hatte Hoeber beim Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (KV). Von 1891 bis 1923 redigierte er dessen  Verbandszeitschrift [[Akademische Monatsblätter]], die unter ihm ein anerkannt hohes Niveau hatte. 1900 erschien das von Hoeber verfasste Handbuch für KVer. Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Morgenrot&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte er 1917 eine „Feldgabe für die im Heeresdienst stehenden Studenten“. Wegen seiner besonderen Verdienste wurde Hoeber Ehrenphilister der KV-Verbindungen Suevia-Köln, Nassovia-Gießen, Merowingia-Rheinland Köln und [[KStV Arminia Bonn|Arminia Bonn]] (bei der Konrad Adenauer aktiv gewesen war).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
; als Autor&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Wilhelm Weber|F. W. Weber]]. Leben und Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Schöningh, Paderborn 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis des Sprachgebrauchs im Volkslied des 14. und 15. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Meyer &amp;amp; Müller, Berlin 1908 (zugl. Dissertation, Universität Strassburg 1908).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Universitäts- und Hochschulwesen&amp;#039;&amp;#039;. Kösel Verlag, Kempten 1912 (Sammlung Kösel; 54).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Verband der katholischen Studentenvereine Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. VA Tyrolia, Innsbruck 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Sonnenschein]]. Studentenführer und Großstadtseelsorger&amp;#039;&amp;#039;. Buchverlag Germania, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegen die negative Kritik an der katholischen Tagespresse.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Katholische Tat, Köln 1932, 2. Auflage 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; als Herausgeber&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Morgenrot. Eine Feldgabe von Mitgliedern des Verbandes der katholischen Studentenvereine&amp;#039;&amp;#039;. Volksverein-Verlag, Mönchen-Gladbach 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für die Mitglieder des Verbandes der katholischen Studentenvereine Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Verlag Bachem, Köln 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lothar Braun: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hoeber.&amp;#039;&amp;#039; In: Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 2. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). SH-Verlag, Schernfeld 1993, ISBN 3-923621-98-1.&lt;br /&gt;
* Stephan Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;„Vom Segen des Krieges“. Katholische Gebildete im Ersten Weltkrieg. Eine Studie zur Kriegsdeutung im akademischen Katholizismus&amp;#039;&amp;#039; (Contubernium; 61). Steiner-Verlag, Tübingen 2004, ISBN 3-515-08316-2 (zugl. Dissertation, Universität Tübingen 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Author:Karl Hoeber|Karl Hoeber|lang=en}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11692277X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11692277X|LCCN=no2005078867|VIAF=44656755}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoeber, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoeber, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Höber, Karl; Hoeber, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Diez]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. November 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
	</entry>
</feed>