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	<title>Karl Hermann Frank - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Boobarkee: T.</title>
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		<updated>2026-04-24T21:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KarlHermannFrank.jpg|mini|Karl Hermann Frank (ca. 1939)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1972-039-28, Heydrich und K.-H. Frank in Prag.jpg|mini|[[Horst Böhme (SS-Mitglied)|Horst Böhme]] (links), Reinhard Heydrich (Mitte) und Karl Hermann Frank (rechts) in Prag, Ende September 1941]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1972-039-26, Reinhard Heydrich im Prager Schloß.jpg|mini|Karl Hermann Frank (rechts) mit Heydrich (links) in der Prager Burg (1941)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 121-1354, Kurt Daluege in Prag.jpg|mini|Von rechts: Frank, [[Kurt Daluege]] und [[Emil Hácha]], Staatspräsident des Protektorats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Hermann Frank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar]] [[1898]] in [[Karlsbad]], [[Königreich Böhmen|Böhmen]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[22. Mai]] [[1946]] in [[Prag]], [[Tschechoslowakei]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schutzstaffel|SS]]-Führer, [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Parteifunktionär und [[Politiker]]. 1939 wurde Frank Staatssekretär beim so genannten [[Protektorat Böhmen und Mähren|Reichsprotektor in Böhmen und Mähren]], damit war er de facto Stellvertreter des NS-Reichsprotektors in der besetzten Tschechoslowakei.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Gruner: &amp;#039;&amp;#039;Protektorat Großböhmen und Mähren.&amp;#039;&amp;#039; in Wolf Gruner, Jörg Osterloh: &amp;#039;&amp;#039;Das „Großdeutsche Reich“ und die Juden – Nationalsozialistische Verfolgung in den „angegliederten“ Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-593-39168-7, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Attentat auf [[Reinhard Heydrich]] war er 1942 als [[höherer SS- und Polizeiführer]] verantwortlich für die Massenmorde an Tschechen. Er war ab 1943 deutscher [[Staatsminister (Deutschland)|Staatsminister]] im [[Protektorat Böhmen und Mähren]] im Range eines Reichsministers. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1944 wurde er zum [[SS-Obergruppenführer]] und [[Polizeigeneral|General der Polizei]] ernannt. Unter seiner Verantwortung fanden die [[Sonderaktion Prag]], das [[Massaker von Lidice]] und das Massaker von [[Ležáky]] statt. Frank wurde 1946 in Prag vor Gericht gestellt, zum [[Todesstrafe|Tode verurteilt]] und [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Volksschullehrers Heinrich Frank und dessen Ehefrau Paulina Anna geb. Eberhart. Der spätere Schriftsteller [[Ernst Frank (Schriftsteller)|Ernst Frank]] (1900–1982) war sein jüngerer Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss einer Buchhandelslehre war Frank zunächst in [[Völkische Bewegung|völkischen]] und dann [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Gruppen aktiv. Er betätigte sich ab 1918 im Nationalitätenkampf in der [[Tschechoslowakei]] und war Begründer mehrerer [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|DNSAP-Ortsgruppen]]. Der Partei gehörte er von 1919 bis 1923 an. 1919 und 1920 war Frank Zeitfreiwilliger beim [[Schlesien#Zwischenkriegszeit (1919–1939)|schlesischen Grenzschutz]]. Bis Mitte der 1920er Jahre war Frank als Beamter zunächst bei den [[Witkowitzer Eisenwerke|Eisenwerken in Witkowitz]] und dann bei der Kohlengewerkschaft [[Dux-Bodenbacher Eisenbahn]] tätig. 1924 und 1925 war er Verlagsgehilfe beim [[Verlag Erich Matthes]] in [[Leipzig]] und danach bis 1933 als selbstständiger [[Buchhändler]] in [[Loket|Elbogen]] bei Karlsbad tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank betätigte sich als Verbandsfunktionär, unter anderem bis 1936 als Amtswalter des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Turnverbandes&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla457&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bohemia (Zeitschrift)|Bohemia. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder]]&amp;#039;&amp;#039;, 1999, Band 40, Ausgabe 2, S. 457.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frank war ab Oktober 1933 stellvertretender Vorsitzender der „Sudetendeutschen Heimatfront“.&lt;br /&gt;
Nach dem überragenden Wahlerfolg der nun [[Sudetendeutsche Partei]] (SdP) heißenden Organisation bei der Parlamentswahl am 19.&amp;amp;nbsp;Mai 1935 wurde er Abgeordneter im Prager Parlament und Fraktionsführer. Ab 1936 war er [[Konrad Henlein]]s Stellvertreter, Leiter der Zentralkanzlei und des Propagandaamts der SdP. Während der [[Sudetenkrise]] war Frank vom 17.&amp;amp;nbsp;September 1938 bis 10.&amp;amp;nbsp;Oktober 1938 stellvertretender Kommandeur des [[Sudetendeutsches Freikorps|Sudetendeutschen Freikorps]]. Als Vertreter der Sudetendeutschen war er im Herbst 1938 mit den Vorverhandlungen beauftragt, die das [[Münchner Abkommen]] vorbereiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1938 [[Münchner Abkommen#Folgen des Abkommens|besetzte]] die deutsche [[Wehrmacht]] das [[Sudetenland]]. Frank wurde zunächst stellvertretender [[Gauleiter]] des [[Reichsgau Sudetenland|Sudetengaus]] und bekleidete dieses Amt bis März 1939. Nach dem Beitritt zur [[Schutzstaffel|SS]] war er ab Anfang November 1938 [[SS-Brigadeführer]] (SS-Nummer 310.466).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Reichstagswahl 1938|Sudetendeutschen Ergänzungswahl vom 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1938]] zu dem im April 1938 gewählten Reichstag wurde Frank Abgeordneter des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstags]], dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 angehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla457&amp;quot; /&amp;gt; Er beantragte am 16.&amp;amp;nbsp;Dezember 1938 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1.&amp;amp;nbsp;November desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.600.002).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv, R 9361-II/251450.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Zerschlagung der Rest-Tschechei|Okkupation der sogenannten „Rest-Tschechei“]] wurde er am 19.&amp;amp;nbsp;März 1939 zum Staatssekretär unter dem [[Reichsprotektor]] für Böhmen und Mähren [[Konstantin von Neurath]] ernannt. Er wurde Ende April 1939 auch zum Höheren [[SS- und Polizeiführer]] von Böhmen und Mähren ernannt und im November 1939 zum [[SS-Gruppenführer]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla457&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner „Denkschrift über die Behandlung des Tschechen-Problems und die zukünftige Gestaltung des böhmisch-mährischen Raumes“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://wwwg.uni-klu.ac.at/eeo/Frank_Denkschrift |text=wwwg.uni-klu.ac.at |wayback=20151130171210 |archiv-bot=2022-03-08 00:47:18 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 28.&amp;amp;nbsp;August 1940 skizzierte Frank die Grundzüge der NS-Besatzungs- und Protektoratspolitik. In dieser Denkschrift ist von dem Grundsatz „[[Zuckerbrot und Peitsche]]“ ebenso die Rede wie von der „Absicht, die tschechische Bevölkerung zu entpolitisieren“. In dieser Denkschrift wurde dem tschechischen Verwaltungsapparat unter Kontrolle und Leitung relativ weniger deutscher Beamter die eigentliche Verwaltungsarbeit überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/bohemia.-zeitschrift-fur-geschichte-und-kultur-der-bohmischen-lander/52-2012/2/ReviewMonograph75109122/@@generate-pdf-recension?language=en recensio.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank wurde am 21. Juni 1943 zum [[SS-Obergruppenführer]] und am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1944 zum General der [[Waffen-SS]] und Polizei befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben in seiner SS-Führerpersonalakte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20.&amp;amp;nbsp;August 1943 wurde er zum deutschen Staatsminister für Böhmen und Mähren, „im Range einem [[Reichsminister]] gleichgestellt“, ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren war Frank ehrenamtliches Mitglied des [[Volksgerichtshof]]s und Mitglied des [[Aufsichtsrat]]es der [[Witkowitzer Eisenwerke]], für die er zwischen 1918 und 1921 als „Beamter“&lt;br /&gt;
(Angestellter) gearbeitet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Führerstammkarte von Karl Hermann Frank. [[Berlin Document Center#Bestände|SSO-Akte]] Karl Hermann Frank; R.u.S.-Fragebogen von Karl Hermann Frank. [[RuSHA]]-Akte Karl Hermann Frank. SS-Nr. 310.466.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verwaltungsexperte und Unterstaatssekretär [[Curt Ludwig Ehrenreich von Burgsdorff]] war Stellvertreter Franks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Frank –&amp;amp;nbsp;und damit [[Heinrich Himmler|Himmler]]&amp;amp;nbsp;–, obwohl nominell dem Reichsprotektor [[Wilhelm Frick]] unterstellt, im [[Protektorat Böhmen und Mähren]] die tatsächliche Macht ausübte, belegt ein Schreiben von Frank an Himmler vom September 1943:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[[Reichsführer SS|Reichsführer]]! Ich melde, dass mich der Führer am 20.8.d.Js. zum Deutschen Staatsminister für Böhmen und Mähren ernannt hat. Gleichzeitig hat der Führer eine Anordnung über das Protektorat Böhmen und Mähren erlassen, laut der dem Reichsprotektor in Böhmen und Mähren die Vertretung des Reichsoberhauptes obliegt, während die Wahrung der Reichsinteressen umfassenden Regierungsgeschäfte Sache des Staatsministers sind. Auch in meinem neuen Amt werde ich mich bemühen, in treuer Gefolgschaft als SS-Mann meine Pflicht und Schuldigkeit zu tun.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Schreiben von SS-Obergruppenführer Frank an den Reichsführer SS Heinrich Himmler vom 1.&amp;amp;nbsp;September 1943. SSO-Akte Karl Hermann Frank}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang schrieb der Reichsminister und Chef der [[Reichskanzlei]] [[Hans Heinrich Lammers]] an Frank im September 1943:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sehr verehrter Herr Staatsminister! Unter Bezugnahme auf unsere Besprechung in Berlin am 26.&amp;amp;nbsp;August d.Js. teile ich Ihnen mit, dass der Führer, falls der Reichsführer SS dies wünscht, durchaus damit einverstanden ist, dass sie auch nach Ihrer Ernennung zum Staatsminister für Böhmen und Mähren Höherer [[SS- und Polizeiführer]] im Protektorat bleiben. Ich habe demgemäß mit dem Herrn Reichsführer SS Fühlung genommen. Er erklärte mir, er lege großen Wert darauf, dass Sie weiterhin in Ihrer Stellung als Höherer SS- und Polizeiführer im Protektorat verblieben, weil er die Vereinigung dieses Amtes mit demjenigen des Staatsministers für Böhmen und Mähren in einer Person für sehr zweckmäßig erachtet.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Schreiben vom Reichsminister und Chef der Reichskanzlei Lammers an Karl Hermann Frank betr. Höherer SS- und Polizeiführer im Protektorat vom 9.&amp;amp;nbsp;September 1943. SSO-Akte Karl Hermann Frank}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 stiftete Frank die Auszeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Ehrenschild des Protektorats Böhmen und Mähren]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank war zweimal verheiratet. Am 21.&amp;amp;nbsp;Januar 1925 heiratete er Anna Müller (geb. am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 1899 in Karlsbad). Das Paar hatte zwei Söhne: Harald, geb.&amp;amp;nbsp;am 20.&amp;amp;nbsp;Januar 1926, und Gerhard, geb.&amp;amp;nbsp;am 22.&amp;amp;nbsp;April 1931. Sie ließen sich am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 1940 scheiden und Müller heiratete noch im gleichen Jahr [[SA-Brigadeführer]] [[Fritz Köllner]], Franks Nachfolger als Abgeordneter und stellvertretender Gauleiter von Sudetenland. Am 14.&amp;amp;nbsp;April 1940 heiratete Frank die Ärztin Karola Blaschek (geb.&amp;amp;nbsp;am 13.&amp;amp;nbsp;August 1913 in Brüx). Das Paar hatte drei Kinder zusammen, zwei Töchter Edda, (geb.&amp;amp;nbsp;am 16.&amp;amp;nbsp;August 1941) und Holle-Sigrid (geb.&amp;amp;nbsp;am 8.&amp;amp;nbsp;März 1944), und einen Sohn Wolf-Dietrich (geb.&amp;amp;nbsp;am 20.&amp;amp;nbsp;August 1942).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Miller: &amp;#039;&amp;#039;Leaders of the SS and German Police&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 1. R. James Bender Publishing, 2006, ISBN 93-297-0037-3, S. 364.&amp;lt;/ref&amp;gt; Karola Frank verbrachte nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] elf Jahre in sowjetischer [[Kriegsgefangenschaft|Gefangenschaft]]; ihre Kinder wuchsen bei Pflegeeltern auf. Ihr Bruder [[Hanns Blaschek|Hans (Johann) Blaschek]] (1907–1989) war ein hochrangiger Funktionär sowie SS- und SD-Mitarbeiter im Protektorat; zudem war er bis zum Schluss der Privatsekretär von Karl Hermann Frank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 1945 konnte sich Karl Hermann Frank während des [[Prager Aufstand]]s aus der umkämpften tschechischen Hauptstadt absetzen und geriet bei [[Pilsen]] in amerikanische Gefangenschaft. Als einer der Hauptverantwortlichen für die NS-Besatzungspolitik im Protektorat Böhmen und Mähren wurde Frank von den [[Vereinigte Staaten|USA]] aber an die [[Tschechoslowakei]] ausgeliefert, dort wegen [[Hochverrat]]s [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und am 22.&amp;amp;nbsp;Mai 1946 in Prag im [[Gefängnis Pankrác]] durch den [[Erhängen|Strang]] am [[Würgegalgen]] öffentlich hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1946 bargen US-Soldaten in einer Geheimaktion das Dienstarchiv von Karl Hermann Frank aus einem Stollen bei [[Štěchovice u Prahy|Štěchovice]].&amp;lt;ref&amp;gt;T. Dennis Reece: [https://www.archives.gov/publications/prologue/2007/winter/stechovice.html &amp;#039;&amp;#039;Mission to Štĕchovice. How Americans Took Nazi Documents From Czechoslovakia—and Created a Diplomatic Crisis&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Prologue&amp;#039;&amp;#039; (magazine), Winter 2007, Vol. 39, No. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP]]&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung der NSDAP]] in Silber und Gold&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)]] mit Schwertern II. und I. Klasse, Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes  ohne Schwerter&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Slowakischer Kriegs-Siegesorden|Slowakischen Kriegs-Siegesordens]]&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrendegen|Ehrendegen des Reichsführers SS]]&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrenring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Karl Hermann Frank: &amp;#039;&amp;#039;Der Endkampf 1918 bis 1938.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Böhmen und Mähren-Buch, Volkskampf und Reichsraum.&amp;#039;&amp;#039; Volk und Reich, Prag / Amsterdam / Berlin / Wien 1943, S. 210–214.&lt;br /&gt;
* Karl Hermann Frank: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben für Böhmen. Als Staatsminister im Protektorat.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Ernst Frank. [[Dietmar Munier#Verlagstätigkeit|Arndt-Verlag]], Kiel 1994. ([[Apologetik|apologetisch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der SS- und Polizeiführer]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Tuviah Friedman|Tôviyyã Friedman]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SS-Obergruppenführer Karl Hermann Frank, Höherer SS- und Polizeiführer für Böhmen-Mähren in Prag 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Institute of Documentation in Israel for the Investigation of Nazi War Crimes, [[Haifa]] 1998.&lt;br /&gt;
* René Küpper: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hermann Frank als Deutscher Staatsminister für Böhmen und Mähren.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Monika Glettler]], Ľubomír Lipták, Alena Míšková: &amp;#039;&amp;#039;Geteilt, besetzt, beherrscht. Die Tschechoslowakei 1938–1945: Reichsgau Sudetenland, Protektorat Böhmen und Mähren, Slowakei.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission. 11; = Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa. 25). Essen 2004, ISBN 3-89861-126-4, S. 31–52.&lt;br /&gt;
* René Küpper: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hermann Frank (1898–1946). Politische Biographie eines sudetendeutschen Nationalsozialisten&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-59639-7 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Collegium Carolinum&amp;#039;&amp;#039;, Band 119).&lt;br /&gt;
** [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-4-119 Rezension.] hsozkult.geschichte.hu-berlin.de&lt;br /&gt;
** [http://www.sehepunkte.de/2010/12/18703.html Rezension.] sehepunkte.de&lt;br /&gt;
** Rezension Max Bloch. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Sozialgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, 2011, 51; [https://library.fes.de/pdf-files/afs/81260.pdf fes.de] (PDF).&lt;br /&gt;
* [[Ruth Bettina Birn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Höheren SS- und Polizeiführer. Himmlers Vertreter im Reich und in den besetzten Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf, 1986, ISBN 3-7700-0710-7.&lt;br /&gt;
* Marc Oprach: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenpolitik im Protektorat Böhmen und Mähren. Entscheidungsabläufe und Radikalisierung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;54). Kovač, Hamburg 2006, ISBN 3-8300-2555-6. (Dissertation Helmut-Schmidt-Universität Hamburg 2006)&lt;br /&gt;
* Andreas Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Reinhard Heydrich]]-Stiftung in Prag 1942–1945&amp;#039;&amp;#039;. [[Hannah Arendt]]-Institut, Dresden 2000, ISBN 3-931648-31-1 (= &amp;#039;&amp;#039;Berichte und Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 28).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fiktionale Darstellungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Egon Erwin Kisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Schritte des K. H. Frank.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bodo Uhse]], Gisela Kisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Prager Pitaval – Späte Reportagen.&amp;#039;&amp;#039; Gesammelte Werke in Einzelausgaben II/2. Berlin 1969, S. 347–350.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Thorwald]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende an der Elbe. Die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs im Osten.&amp;#039;&amp;#039; Knaur TB, München 1995, ISBN 3-426-80068-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118692690}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/005459}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bohemistik.de/bskizzenmain.html bohemistik.de]&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118692690}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghetto-theresienstadt.de/lexikon/182 &amp;#039;&amp;#039;Frank, Karl Hermann (Kurzbiografie)&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Theresienstadt Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 30. Januar 2025&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=118692690 |Name=Frank, Karl Hermann |NDB-online=1 |Autor=René Küpper |Datum=2022-07-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Hitler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118692690|LCCN=n95085094|VIAF=806600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frank, Karl Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS- und Polizeiführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Obergruppenführer und General der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Sudetendeutschen Freikorps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Sudetenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Karlsbad)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frank, Karl Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsbad|Karlovy Vary]] (Karlsbad)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boobarkee</name></author>
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