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	<title>Karl Heinz Pfeffer - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Assayer: Änderung 264465091 von Hardenacke rückgängig gemacht; +linkziel korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-19T23:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/264465091&quot; title=&quot;Spezial:Diff/264465091&quot;&gt;264465091&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Hardenacke&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Hardenacke&quot;&gt;Hardenacke&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; +linkziel korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Soziologen Karl Heinz Pfeffer. Zum Geographen siehe [[Karl-Heinz Pfeffer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Heinz Pfeffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1906]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[13. September]] [[1971]] in [[Dortmund]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Soziologe]]. Er gehörte zum Kreis um [[Hans Freyer]] und war [[Zeit des Nationalsozialismus|während des Dritten Reichs]] ein bekennender [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg forschte er hauptsächlich zur Soziologie der postkolonialen Staaten Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Von 1959 bis 1962 war er Professor an der [[University of the Punjab]] in [[Lahore]] (Pakistan) und anschließend Professor für Soziologie der [[Entwicklungsländer]] an der [[Universität Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Studium und wissenschaftliche Karriere im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Der Lehrersohn Karl Heinz Pfeffer studierte [[Anglistik]] bei [[Wilhelm Dibelius]], [[Geschichte]] und [[Staatswissenschaften]] an verschiedenen deutschen Universitäten und an der [[Stanford University]], bei [[André Siegfried]] an der [[Sorbonne]] in [[Paris]] und an der [[London School of Economics]]. Während des Studiums wurde er 1926 in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] Mitglied der [[Deutsche Gildenschaft|Deutschen Hochschulgilde Skuld]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Kellershohn |Titel=Im „Dienst an der nationalsozialistischen Revolution“. Die Deutsche Gildenschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus |Sammelwerk=Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung |Band=19 (1999–2004) |Verlag=Wochenschau Verlag |Ort=Schwalbach/Taunus |Jahr=2004 |ISSN=0587-5277}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde er zum Dr. phil. promoviert. 1932 bis 1933 bereiste er als Stipendiat der [[Rockefeller-Stiftung]] [[Australien]] und heiratete dort die englische Lehrerin &amp;#039;&amp;#039;Margaret Wainman Kirby&amp;#039;&amp;#039;, mit der er vier Söhne hatte, den Juristen Franz Pfeffer, den Bonner Tierphysiologen [[Ernst Pfeffer]], den Journalisten [[Robert Pfeffer]] und den Ethnologen [[Georg Pfeffer (Ethnologe)|Georg Pfeffer]]. 1934 habilitierte er sich in [[Universität Leipzig|Leipzig]] als Schüler [[Hans Freyer]]s mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die [[bürgerliche Gesellschaft]] in Australien&amp;#039;&amp;#039; für das Fach [[Soziologie]]. Die Schrift benutzt die Terminologie von [[Hegel]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Grundlinien der Philosophie des Rechts]]&amp;#039;&amp;#039;. Pfeffers Deutung ist aber die Hans Freyers, der sich als „Neuhegelianer“ ausgeben ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig gehörte er als Assistent und dann Dozent der Soziologie (ab 1934) zum Kreis um Hans Freyer (&amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Schule#Soziologie|Leipziger Schule]]&amp;#039;&amp;#039;). Im Jahre 1936 verlor er bei einem schweren Sportunfall sein linkes Auge und einen großen Teil der Sehkraft des rechten. Er wurde nach zehn Monaten weitgehender Bewegungslosigkeit aus dem Krankenhaus entlassen. Am 24. Juli 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.532.425),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/15320839&amp;lt;/ref&amp;gt; er schloss sich auch der [[Sturmabteilung|SA]] an. Er wurde bis 1940/41 Dozent am [[Arbeitswissenschaftliches Institut|Arbeitswissenschaftlichen Institut]] der Deutschen Arbeitsfront. 1940 wurde er als a.&amp;amp;nbsp;o. Professor für Volks- und Landeskunde Großbritanniens an die [[Deutsche Hochschule für Politik#Nationalsozialismus|Auslandwissenschaftliche Fakultät]] der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] gerufen und war dort führend tätig. 1941 wurde er Mitglied im Sachverständigen-Beirat des [[Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschland|Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschland]]. Er war an dem [[Aktion Ritterbusch|„Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften“]] beteiligt; schon in den 1930er Jahren arbeitete Pfeffer für die [[Reichsarbeitsgemeinschaft für Raumforschung]] und den [[Reichsnährstand]].&amp;lt;ref&amp;gt;U.a. Karl Heinz Pfeffer: &amp;#039;&amp;#039;Stadtnahe Abwanderung vom Lande am Beispiel der Amtshauptmannschaft Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. In: Raumforschung und Raumordnung 3. Jg., 1939, S. 18–28; Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Landarbeiterfrage im Bauerndorf&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Soziale Praxis]], 46. Jg., 1937, Sp. 65–72; Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Landsmannschaftliche Bindungen im neuen Gemeinschaftsaufbau industrieller Arbeiterschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des [[Arbeitswissenschaftliches Institut|Arbeitswissenschaftlichen Instituts]] 1939, Band 1, S. 227–252; Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Notwendigkeit der totalen Volksforschun&amp;#039;&amp;#039;g. In: Deutsches Archiv für Landes- und Volksforschung 5. Jg., 1941, S. 407–420.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carsten Klingemann |Titel=Soziologie im Dritten Reich |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Nomos Verlagsgesellschaft |Ort=Baden-Baden |Datum=1996 |ISBN=3-7890-4298-6 |Seiten=204-209}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1943 war Pfeffer als Nachfolger von [[Franz Six]] bis zu ihrer Auflösung 1945 [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Auslandswissenschaftlichen Fakultät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeffer war bekennender Nationalsozialist und vertrat eine „deutsche Schule der Soziologie“. Unter Soziologen ist umstritten, ob es eine „Deutsche Soziologie“ im Nationalsozialismus gegeben habe bzw. gegeben haben könnte (siehe dazu [[Soziologie im Nationalsozialismus#Bedeutungsverlust der theoretischen Soziologie|Soziologie im Nationalsozialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1946 wurde Pfeffer am elterlichen Wohnsitz in [[Gilserberg]] bei Kassel auf Initiative des US-State Department Propaganda Investigation Team, das nach Franz Six fahndete, vorübergehend festgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Hachmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; München 1998, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Seine Schriften &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Wesen der Plutokratie&amp;#039;&amp;#039; (Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1940), &amp;#039;&amp;#039;England, Vormacht der bürgerlichen Welt&amp;#039;&amp;#039; (Deutsche Hausbücherei, Hamburg 1941) und &amp;#039;&amp;#039;Die angelsächsische neue Welt und Europa&amp;#039;&amp;#039; (Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1941) sowie die von ihm herausgegebenen Schriften &amp;#039;&amp;#039;Die sozialen Voraussetzungen des englischen Anspruchs in Europa&amp;#039;&amp;#039; (Kohlhammer, Stuttgart 1941) und &amp;#039;&amp;#039;Das britische Empire und United States of America&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit [[Friedrich Schönemann (Amerikanist)|Friedrich Schönemann]]; Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1943) wurden in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt. [http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-p.html],[http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-v.html],&lt;br /&gt;
[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-e.html]. Auf diese Liste folgten später in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] noch Pfeffers Schriften &amp;#039;&amp;#039;Der Bauer&amp;#039;&amp;#039; (Schäfer, Leipzig 1939) und &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Schule der Soziologie&amp;#039;&amp;#039; (Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1939).[http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-p.html].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeffer war ab 1946 zunächst [[Wiederverwendung#Amtsbezeichnung|Professor zur Wiederverwendung]] und in Instituten für Landesplanung tätig. Der [[Auslandswissenschaftlichen Gesellschaft]] gehörte er ab 1950 als Mitglied an. 1951 leitete Pfeffer die Abteilung Auslandsforschung im Bremer Ausschuß für Wirtschaftsforschung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Von 1951 bis 1956 gab Pfeffer die im [[Kurt Vowinckel Verlag]] erscheinende [[Zeitschrift für Geopolitik]] heraus. Ab 1952 war er am [[Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv|Welt-Wirtschafts-Archiv]] in [[Hamburg]] tätig, für das er in den folgenden Jahren ein vielbändiges „Länderlexikon“ publizierte. 1956 veröffentlichte er ein umstrittenes &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Politik&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Ernst Fraenkel (Politikwissenschaftler)|Ernst Fraenkel]] und [[Karl Dietrich Bracher]] vorwarfen, den nationalsozialistischen Vorgang zu bagatellisieren oder gar zu rechtfertigen. 1958 berief [[Helmut Schelsky]] seinen früheren Leipziger Kollegen zum Leiter der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Soziologie der Entwicklungsländer&amp;#039;&amp;#039;  an der [[Sozialforschungsstelle an der Universität Münster]] in Dortmund. Es begann die &amp;quot;Affäre Karl Heinz Pfeffer&amp;quot;: [[René König]] intervenierte heftig – aber letztlich erfolglos – gegen diese Berufung.&amp;lt;ref&amp;gt;René König: &amp;#039;&amp;#039;Soziologie als Oppositionswissenschaft. Zur gesellschaftskritischen Rolle der Soziologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Herausgegeben von Heine von Alemann. (= René König Schriften. Ausgabe letzter Hand), Springer VS, Wiesbaden 2021, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ulrike Kändler: &amp;#039;&amp;#039;Entdeckung des Urbanen. Die Sozialforschungsstelle Dortmund und die soziologische Stadtforschung in Deutschland, 1930 bis 1960&amp;#039;&amp;#039;. Transcript Verlag, Bielefeld 2016, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1959 wurde Karl Heinz Pfeffer auf den Lehrstuhl für Soziologie und zur Leitung des sozialwissenschaftlichen Forschungsinstituts (Social Sciences Research Centre) der [[University of the Punjab]] nach [[Lahore]] (Pakistan) berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeffer war ab 1953 ordentliches Mitglied der [[Akademie für Raumforschung und Landesplanung – Leibniz-Forum für Raumwissenschaften|Akademie für Raumforschung und Landesplanung]] (ARL). Er leitete dort den Forschungsausschuss „Europäische Raumbeziehungen und Landesplanung im Ausland“ und gehörte dem Forschungsausschuss „Grundsatzfragen der Raumforschung und Landesentwicklung“ an. Pfeffer gehörte dem ersten wissenschaftlichen Beirat des [[Institut für Raumforschung|Instituts für Raumforschung]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Lemma &amp;#039;&amp;#039;Pfeffer, Karl Heinz&amp;#039;&amp;#039;. In: ARL (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre ARL in Fakten&amp;#039;&amp;#039;. Hannover 1996, ISBN 3-88838-51 4-8, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1958 gehörte Pfeffer zu den ersten Soziologen in Deutschland, die ihre Forschung ausschließlich den Gesellschaften in Afrika (insbesondere [[Ghana]]), Asien (insbesondere Pakistan) und Lateinamerika (insbesondere [[Costa Rica]]) widmeten. Für langfristige empirische Forschungen und Gastprofessuren (u.&amp;amp;nbsp;a. Makerere University Uganda; University of the Philippines, Quezon City) besuchte er diese Länder wie auch die USA, wo er Gastprofessuren in Cornell und Greensboro N.C. wahrnahm. Daneben engagierte er sich viele Jahre lang unentgeltlich bei „[[Brot für die Welt]]“ und im Weltkirchenrat, wo er die [[Befreiungstheologie]] unterstützte. Auch in seiner Zeit als Nationalsozialist hatte er eine christliche Bindung nicht aufgegeben oder durch den Eintritt in die regimetreue Kirche kompromittiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeffer wurde 1962 wiederum auf Betreiben von [[Helmut Schelsky]] (der ebenfalls vor 1945 zum Umfeld von Hans Freyer gerechnet wird) Professor für „Soziologie der [[Entwicklungsland|Entwicklungsländer]]“ an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]]. Bevor er sein Amt antrat, erbat er eine studentische Vollversammlung und legte auf ihr dar, dass und warum er ein gläubiger Nazi gewesen sei und warum er es nicht mehr sei – ein damals ungewöhnlicher Vorgang an einer Universität der Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren seiner Professur in Münster vergab Pfeffer drei ordentliche Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter an Soziologen aus den „Entwicklungsländern“, ein ebenfalls damals ungewöhnlicher Vorgang. Lange vor den entsprechenden später allgemein verbreiteten Maßnahmen stellte er in den 1960er Jahren – bei gleicher Qualifikation – bevorzugt in- und ausländische Frauen im Wissenschaftsbetrieb ein. In der Lehre und Verwaltung fiel Pfeffer seit den 1930er Jahren durch seine kollegiale oder „antiautoritäre“ Art im Umgang mit Untergebenen und Studierenden auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Vortrag in der Evangelischen Akademie Iserlohn erlitt Pfeffer 1971 einen Herzinfarkt, an dem er zwei Wochen später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Judentum in der Politik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Judenfrage.&amp;#039;&amp;#039; 1935. (= [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitische]] Publikation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die bürgerliche Gesellschaft in Australien.&amp;#039;&amp;#039; Junker und Dünnhaupt, Berlin 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Schule der Soziologie.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bauer.&amp;#039;&amp;#039; Schäfer, Leipzig 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Wesen der Plutokratie.&amp;#039;&amp;#039; [[Junker &amp;amp; Dünnhaupt]], Berlin 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;England, Vormacht der bürgerlichen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Hausbücherei, Hamburg 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[England]] – eine [[Plutokratie]]&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Redner-Information, 32. Bearbeitung: AWI der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]]. Verlag der DAF, Berlin 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Die angelsächsische Neue Welt und Europa.&amp;#039;&amp;#039; [[Junker &amp;amp; Dünnhaupt]], Berlin 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der englische Krieg – auch ein jüdischer Krieg.&amp;#039;&amp;#039; 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die sozialen Systeme der Welt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Arnold Gehlen]], [[Helmut Schelsky]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Soziologie.&amp;#039;&amp;#039; 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Politik.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ghana.&amp;#039;&amp;#039; K. Schroeder, Bonn 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neuen Staaten und die Verantwortung Europas.&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ökumenische Diakonie.&amp;#039;&amp;#039; Lettner-Verlag, Berlin 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das neue Gesicht Afrikas.&amp;#039;&amp;#039; 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ursprüngliche europäische Haltung gegenüber anderen Kulturen und die Veränderung dieser Haltung im Zusammenhang mit der Auflösung der alten Kolonialreiche und der Hilfen für die Entwicklungsländer.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erik Boettcher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik. [[Gerhard Mackenroth]] zum Gedächtnis von seinen Freunden und Schülern.&amp;#039;&amp;#039; J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1964, S. 45–66.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studenten und Praktikanten aus Asien.&amp;#039;&amp;#039; Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Welt im Umbruch.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus G. Mohn, Bielefeld 1966.&lt;br /&gt;
* mit [[Muneer Ahmad]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausländerkolonie in Lahore – Pakistan.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Orient-Institut, Hamburg 1966&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sierra Leone.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Schroeder, Bonn 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pakistan. Modell eines Entwicklungslandes.&amp;#039;&amp;#039; Leske, Opladen 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungsländer in soziologischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Costa Rica.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund, 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der ferne Nächste. Die ökonomisch-soziale Entwicklung der armen Länder als ethische Aufgabe.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Trutz Rendtorff]], Arthur Rich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Humane Gesellschaft. Beiträge zu ihrer Gestaltung.&amp;#039;&amp;#039; Zwingli-Verlag, Zürich 1970, S. 307–318.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ernährungssoziologie|Verzehrsgewohnheiten]].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Diedrich Cremer]], Dieter Hötzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Ernährungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme, Stuttgart 1974, S. 1–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wissenschaftliche und politische Karriere des Dr. phil. habil. Karl Heinz Pfeffer. Professor für Soziologie der Entwicklungsländer an der Universität Münster. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Komitee zur Untersuchung der Verhältnisse an westdeutschen Universitäten an der Karl-Marx-Universität Leipzig, Leipzig 1964.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Bleek (Politikwissenschaftler)|Wilhelm Bleek]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Politikwissenschaft in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47173-0.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfeffer, Karl Heinz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilhelm Bernsdorf|W. Bernsdorf]], H. Knospe: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Soziologenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 2. Auflage. 1984, S. 659.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfeffer, Karl-Heinz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Braunbuch der DDR|Braunbuch. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik]], 1965, S. 320&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfeffer, Karl-Heinz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Frank-Rutger Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Anglistik und Amerikanistik im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann, Frankfurt am Main 2003, S. 491f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Vergangenheitsbewältigung&amp;quot;. Zur Soziologie soziologiehistorischer Geschichtspolitik. Analysen und Dokumente. Eingeleitet und herausgegeben von Klaus Dammann und Dominik Ghonghadze.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Martin Endreß]], [[Stephan Moebius]] (Hrsg.): Zyklos 4. Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie. Springer VS, Wiesbaden 2018, besonders S. 480 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118740725}}&lt;br /&gt;
* [https://www.swr.de/swr2/programm/gallery-swr-6036.html Ehrliche Reue? Mein Nazi-Großvater und seine Umkehr] (SWR 2, 18. Januar 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118740725|LCCN=n/85/311783|VIAF=7403672}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfeffer, Karl Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Lahore)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in der DG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfeffer, Karl Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Soziologe und Volkskundler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. September 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Assayer</name></author>
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