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	<title>Karl Heintz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AF666: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-12-26T17:12:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl HeintzJSverbessert6.jpg|miniatur|hochkant|Karl Heintz als bayerischer Artillerist, 1916]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayerische Tapferkeitsdmedaille Rückseite JS.jpg|miniatur|hochkant|Die Bayerische Tapferkeitsmedaille]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Heintz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1897]] in [[Saalstadt]]; † [[23. September]] [[1978]] in [[Neustadt an der Weinstraße]]) war Kriegsfreiwilliger der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Er grub 1916, im schwersten Trommelfeuer, unter eigener Lebensgefahr, zwei Verschüttete aus und rettete ihnen dadurch das Leben. Dafür wurde er mit der [[Bayerische Tapferkeitsmedaille|Bayerischen Tapferkeitsmedaille]], dem höchsten bayerischen Kriegsorden für [[Unteroffizier]]e und [[Mannschaften]], ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heintz wurde als jüngster von fünf Söhnen des [[Schmied]]emeisters Ludwig Heintz geboren. Er strebte nach entsprechendem Schulbesuch die Beamtenlaufbahn an und arbeitete zunächst als [[Inspizient]] beim Bezirksamt in [[Ludwigshafen am Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit achtzehn Jahren trat Heintz während des Ersten Weltkriegs im August 1915 als [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] in die Bayerische Armee ein. Nach dreimonatiger Ausbildung bei der [[Artillerie]] kam er als [[Kanonier]] des [[Königlich Bayerisches 12. Feldartillerie-Regiment|12. Artillerie-Regiments]] an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Anfang 1916 wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse ausgezeichnet und zum [[Gefreiter|Gefreiten]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Angehöriger der 3. Batterie seines Regiments nahm Heintz an der [[Somme-Schlacht]] teil. Am 14. September 1916 war er bei schwerstem [[Trommelfeuer]] im Foureaux-Wald mit der Instandsetzung einer total zerschossenen Fernsprechleitung beschäftigt. Hierbei teilten ihm andere Soldaten mit, dass gerade an einer gewissen Stelle Infanteristen des [[Königlich Bayerisches Infanterie-Regiment „Prinz Ludwig Ferdinand“ Nr. 18|18. Infanterie-Regiments „Prinz Ludwig Ferdinand“]] verschüttet worden seien. Trotz unvermindertem Artilleriebeschuss ließ sich Heintz sofort die Stelle zeigen und begann völlig allein und deckungslos, im schweren Feuer die Kameraden auszugraben. Es gelang ihm schließlich, unter höchster eigener Lebensgefahr, nach längerer Zeit zwei Schwerverwundete zu bergen und vor dem Erstickungstod zu bewahren. Sie konnten durch herbeigerufene Sanitäter verbunden und aus der Kampfzone geschafft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seinen selbstlosen Rettungseinsatz erhielt Heintz die [[Bayerische Tapferkeitsmedaille|Silberne Tapferkeitsmedaille]], den höchsten Bayerischen Kriegsorden für Unteroffiziere und Mannschaften. Später, in [[Flandern]] zeichnete man ihn auch mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse aus, da er freiwillig eine gefährliche Erkundung und die Reparatur einer Fernsprechverbindung durchgeführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heintz wurde nach dem Ersten Weltkrieg Verwaltungsbeamter und war im bayerischen bzw. später rheinland-pfälzischen Staatsdienst an diversen Stellen tätig. Sehr lange arbeitete er beim [[Landkreis Kirchheimbolanden|Bezirksamt Kirchheimbolanden]], wo er auch mit seiner Familie wohnte. Später versetzte man ihn nach Neustadt, dann zur Kreisverwaltung [[Ludwigshafen am Rhein]]. Hier ging er als [[Amtsrat]] in [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] und verstarb schließlich an seinem letzten Wohnort in Neustadt/Weinstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedenkwerk &amp;#039;&amp;#039;Bayerns Goldenes Ehrenbuch&amp;#039;&amp;#039; ist Heintz und sein Verleihungssachverhalt auf Seite 315 festgehalten. Die Illustrierte &amp;#039;&amp;#039;Zeitbilder&amp;#039;&amp;#039;, Beilage zur Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Pfälzische Presse&amp;#039;&amp;#039; [[Kaiserslautern]] brachte in ihrer Nummer 22 vom 4. November 1917 einen Bericht mit Foto über ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bayerns Goldenes Ehrenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bayerisches Kriegsarchiv. München 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bayerns Goldenes Ehrenbuch, Die Inhaber des Militär-Max-Joseph-Ordens und der Militär-Verdienst-Medaille im Ersten Weltkrieg&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, Reprint, Phaleristischer Verlag Michael Autengruber, Konstanz, 2000&lt;br /&gt;
* Illustrierte &amp;#039;&amp;#039;Zeitbilder.&amp;#039;&amp;#039; Sonntagsbeilage der &amp;#039;&amp;#039;Pfälzischen Presse.&amp;#039;&amp;#039; [[Kaiserslautern]] Nr. 22 vom 4. November 1917 (mit Foto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heintz, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Südwestpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heintz, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsbeamter, Ritter der Bayerischen Tapferkeitsmedaille&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saalstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neustadt an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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