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	<title>Karl Heinrich Roth-Lutra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:10:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Heinrich_Roth-Lutra&amp;diff=2764633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 18. Juli 2025 um 10:54 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-18T10:54:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Roth-Lutra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1900]] in [[Kaiserslautern]]; † [[20. Februar]] [[1984]], eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Karl Roth&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Anthropologie|Anthropologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Roth legte sein [[Abitur]] in Kaiserslautern ab. Nach der Schulzeit legte sich Karl Roth den Beinamen „Lutra“ zu, den er aus dem frühesten bekannten Namen von Kaiserslautern ableitete. Dies sollte seinen Namen zu etwas außergewöhnlichen machen. Obwohl er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nicht gekämpft hatte, wurde ihm später das [[Ehrenkreuz des Weltkrieges]] verliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er Anthropologie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. 1925 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er mit einer Arbeit zur Anthropologie der Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1932 wurde er Schriftleiter der &amp;#039;&amp;#039;[[NSZ Rheinfront|NSZ-Rheinfront]]&amp;#039;&amp;#039;-Beilage „Rasse und Kultur“. Zum 1. Oktober des gleichen Jahres trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.349.134)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/35731483&amp;lt;/ref&amp;gt; und kurze Zeit später der [[Sturmabteilung]]. In der NSDAP übernahm er mehrere Funktionen. So war er in Kaiserslautern Propagandawart, Gaufachberater Wissenschaft und Schulungsleiter. Zudem war er Gaufachschaftswalter und -fachgruppenwalter der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1937 wurde er Generalsekretär und Leiter der Abteilung [[Rassentheorie|Rassenkunde]] der [[Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften|Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften]] (PGFW). Im Jahr 1936 begann er mit der Erforschung der sogenannten [[Rheinlandbastard]]e, die vermutlich als „Grundlage der Erfassung und [[Zwangssterilisierung]]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grenz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Walter Schmuhl |Titel=Grenzüberschreitungen |Reihe=Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus |NummerReihe=9 |Verlag=Wallstein Verlag |Datum=2005 |ISBN=3-89244-799-3 |Seiten=293}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dieser Bevölkerungsgruppe in der Pfalz gedient hat. So stand er auch mit [[Eugen Fischer (Mediziner)|Eugen Fischer]] in Kontakt, der an der Sterilisation mitwirkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grenz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1937 bereitete er eine [[Amazonas]]-Expedition für das Staatliche Museum für Völkerkunde Berlin vor. Anschließend absolvierte er ein Praktikum am [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften|Kaiser-Wilhelm-Institut]]. Ab 1939 wurde er [[Volontär]]sassistent an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]], wurde jedoch 1941 zum Kriegsdienst eingezogen. 1945 geriet er in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1948 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er Mitarbeiter am Anthropologischen Institut der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] und setzte seine Arbeit als Anthropologe fort. Er war unter anderem federführend an der Untersuchung des Barbarossa-Gräberfelds zu Kaiserslautern beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Privatbibliothek ging nach seinem Tod an das [[Pfalzmuseum für Naturkunde]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Pollichia_Im_Pfalzmuseum_Fuer_Naturkunde |titel=Bibliothek der POLLICHIA im Pfalzmuseum für Naturkunde |hrsg=Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa |abruf=2012-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist der soziale Aufstieg mit anthropologischer Auslese verbunden?&amp;#039;&amp;#039;, in: Archiv für Soziale Hygiene und Demographie 2 (1926/27) 449–452.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Archäologischer Vorbericht über das Barbarossa-Gräberfeld zu Kaiserslautern. Aus dem anthropologischen Institut der Universität Mainz&amp;#039;&amp;#039;. In: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz Bd. 59 (1961) S. 5–61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wolfgang Freund |Titel=Volk, Reich und Westgrenze. Deutschtumswissenschaften und Politik in der Pfalz, im Saarland und im annektierten Lothringen 1925–1945 |Reihe=Veröffentlichungen der Kommission für saarländische Landesgeschichte und Volksforschung |NummerReihe=39 |Verlag=Kommission für saarländische Landesgeschichte und Volksforschung |Ort=Saarbrücken |Datum=2006 |ISBN=3-939150-00-2 |Seiten=211–213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1120130719|VIAF=188196814}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roth-Lutra, Karl Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaiserslautern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassentheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roth-Lutra, Karl Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Roth, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anthropologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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