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	<title>Karl Heinrich Bauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-11T05:04:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heidelberg - Chirurgische Klinik - Karl Heinrich Bauer.JPG|mini|hochkant|Heidelberg – Chirurgische Klinik – Karl Heinrich Bauer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Bauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1890]] in [[Mitwitz|Schwärzdorf]], [[Oberfranken]]; † [[7. Juli]] [[1978]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer in [[Universität Breslau|Breslau]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. Er war unter anderem Mitherausgeber [[Humangenetik|humangenetischer]] Publikationen, Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik in Heidelberg, erster Direktor einer deutschen Universität nach 1945 und Initiator eines 1964 gegründeten Krebsforschungsinstituts in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Heinrich Bauer besuchte von 1900 bis 1909 das [[Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg|Neue Gymnasium Bamberg]]. Nach dem Abitur studierte er Medizin an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Friedrich-Alexander-Universität]] in Erlangen. 1909 wurde er in der [[Burschenschaft der Bubenreuther]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Höhne: &amp;#039;&amp;#039;Die Bubenreuther. Geschichte einer deutschen Burschenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Erlangen 1936, S. 318 f., Nr. 2343; &amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 96. Jg. (1981), H. 7, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die  [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], die [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und die [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]], wo er 1914 das Staatsexamen ablegte und 1917 zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kam Bauer als Truppenarzt zum Einsatz. 1918 ging er an das Pathologische Institut im [[Universitätsklinikum Freiburg]], wo er als Assistent von [[Ludwig Aschoff]] tätig war. 1923 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in [[Göttingen]]. Im weiteren Verlauf seiner wissenschaftlichen Karriere widmete er sich hauptsächlich der [[Krebs (Medizin)|Krebsforschung]]. 1928 veröffentlichte er seine bereits 1924 von ihm diskutierte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Kern (Mediziner)|Ernst Kern]]: &amp;#039;&amp;#039;Sehen – Denken – Handeln eines Chirurgen im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; ecomed, Landsberg am Lech 2000, ISBN 3-609-20149-5, S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Mutationstheorie der Geschwulst-Entstehung&amp;#039;&amp;#039;, die erstmals die Entstehung von Krebserkrankungen erklären sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang U. Eckart]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Geschichte der Medizin. Von der französischen Revolution bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 1. und 2. Ausgabe. Springer, Heidelberg / Berlin / New York 2011, zur Mutationstheorie Karl Heinrich Bauer S. 134; Illustrierte Geschichte der Medizin [http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=67086134&amp;amp;sess=f877002f6db9c2aedac667187b911b33&amp;amp;art=f&amp;amp;kat1=freitext&amp;amp;kat2=ti&amp;amp;kat3=au&amp;amp;op1=AND&amp;amp;op2=AND&amp;amp;var1=&amp;amp;var2=illustrierte%20geschichte%20der%20medizin&amp;amp;var3=%22eckart%2C%20wolfgang%22 Online Ressource].&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Jahre zuvor (1925) hatte er mit der Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Rassenhygiene. Ihre biologischen Grundlagen&amp;#039;&amp;#039; ein populärwissenschaftliches Werk veröffentlicht, das ihm später in der Bundesrepublik den Vorwurf einbrachte, er sei ein Befürworter der [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|NS-Rassenlehre]] gewesen. Bauer war befreundet mit dem Zoologen und Humangenetiker [[Günther Just]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Felbor: &amp;#039;&amp;#039;Rassenbiologie und Vererbungswissenschaft in der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1995, ISBN 3-88479-932-0 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 3.) – Zugleich: Dissertation Würzburg 1995), S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 folgte Bauer dem [[Berufung (Amt)|Ruf]] der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] Breslau. Dort war einer seiner Schüler [[Hans Gummel (Mediziner)|Hans Gummel]], der 1972 mit dem [[Zentralinstitut für Krebsforschung (Akademieinstitut)|Zentralinstitut für Krebsforschung]] in [[Berlin-Buch]] die wichtigste Einrichtung in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] für die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen gründete. In Breslau und Heidelberg war Bauer [[Beratender Chirurg]] der [[Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] hatte Bauer wegen seiner „nichtarischen“ Frau immer wieder Schwierigkeiten. 1934 publizierte er in der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Chirurg]]&amp;#039;&amp;#039; einen Beitrag, in dem er „zur Ausmerze von Erbübeln“ eine „Unfruchtbarmachung schwer Erbkranker“ befürwortete.&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständiges Zitat bei [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Zweite, aktualisierte Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1943 übernahm Bauer die Leitung der Chirurgischen Klinik der Heidelberger Universität und wurde Beirat der von Günther Just mit Bauer und [[Ernst Kretschmer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Felbor: &amp;#039;&amp;#039;Rassenbiologie und Vererbungswissenschaft in der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Konstitutionsforschung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee31&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch 2005, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 gehörte er dem wissenschaftlichen Beirat [[Karl Brandt (Mediziner)|Karl Brandts]], des Generalkommissars für das Sanitäts- und Gesundheitswesen, an, nach welchem nach Kriegsende die „[[Aktion Brandt]]“ benannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee31&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauer gehört zu den wenigen Persönlichkeiten, die kraft ihrer professoralen Autorität Abstand und Nähe zum Nationalsozialismus und gegen Ende sogar oppositionelles Verhalten gezeigt haben: So hielt er zum 30. Januar 1945, dem Gedenktag der „Machtergreifung“, keine Durchhalterede im Heidelberger Lazarett, sondern appellierte an christliche Tugenden und erbat Gottes Hilfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Mythos Domagk II, Anm. 74 [https://gerhard-domagk-ein-mythos.de/ &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Domagk – ein Mythos.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;gerhard-domagk-ein-mythos.de,&amp;#039;&amp;#039; Detlev Stummeyer, abgerufen am 24. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurde die von Bauer zusammen mit [[Felix von Mikulicz-Radecki]] verfasste Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die Praxis der Sterilisierungs-Operationen&amp;#039;&amp;#039; (J. A. Barth, Leipzig 1936) auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-b.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Einmarsch der Amerikaner wurde die Universität geschlossen. Bauer war zusammen mit [[Karl Jaspers]] treibende Kraft der Wiedereröffnung der Universität am 15. August 1945, deren erster [[Rektor#Akademische Ämter|Nachkriegsrektor]] er wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. K. H. Bauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom neuen Geist der Universität.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1947.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang U. Eckart, Volker Sellin, Eike Wolgast: &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Heidelberg im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2006, hier: [[Wolfgang U. Eckart]]: Die Medizinische Fakultät, Kap. 6, hier: Felix Sommer: Chirurgie, ISBN 978-3-540-21442-7, S. 820–821.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Rapp: &amp;#039;&amp;#039;Erbe, Übergang und Paradigma.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Eich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bipersonalität Psychophysiologie und Anthropologische Medizin. Paul Christian zum 100. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann 2014, ISBN 978-3-8260-4971-2, zu Karl Heinrich Bauer S. 92, 93, 96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Vertreter der Hochschulen war er 1946 Mitglied der [[Vorläufige Volksvertretung für Württemberg-Baden|Vorläufigen Volksvertretung für Württemberg-Baden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frank-Roland Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Landtage, Abgeordnete und Wahlkreise in Baden-Württemberg 1946 bis 2009.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2009, ISBN 978-3-923476-01-5, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1944 an [[Kolonkarzinom|Darmkrebs]] erkrankt, musste er sich aufgrund der Verschlechterung seines Zustandes 1946 vom Rektorat zurückziehen, um sich  mehreren Operationen zu unterziehen, und rechnete ernsthaft mit der Möglichkeit seines baldigen Todes. Er gesundete jedoch und konnte sein Wirken als Chirurg und Chefarzt sowie seine Lehr-, Forschungs- und Organisationstätigkeit wieder aufnehmen. 1949 veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;Das Krebsproblem&amp;#039;&amp;#039;, eine Zusammenfassung der Probleme und Lösungen in der [[Onkologie|onkologischen]] Forschung. Er organisierte mehrere große Kongresse, so 1952 und 1958 die Jahrestagungen der [[Deutsche Gesellschaft für Chirurgie|Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]], deren Präsident er war und die seit 1981 alle drei Jahre den Karl-Heinrich-Bauer-Preis für Chirurgische Tumorforschung verleiht,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dgch.de/index.php?searchword=Karl-Heinrich-Bauer-&amp;amp;ordering=&amp;amp;searchphrase=all&amp;amp;Itemid=2&amp;amp;option=com_search Vergabekriterien Karl-Heinrich-Bauer-Preis der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die 100. Tagung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte 1958 in Wiesbaden, auf der Karl Jaspers einen Vortrag &amp;#039;&amp;#039;Der Arzt im technischen Zeitalter&amp;#039;&amp;#039; hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; 36, 1958, Heft 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1957 bis 1958 war er Vorsitzender der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]. Karl-Heinrich Bauer verstarb im Juli 1978 an den Folgen eines metastasierenden Prostatacarcinoms.&amp;lt;ref&amp;gt;Information entstammt dem Porträt von Karl-Heinrich Bauer über dem Eingang zum Großen Hörsaal der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg sowie im Foyer des Kongresszentrums des [[Deutsches Krebsforschungszentrum|Deutschen Krebsforschungszentrum]] befindet sich jeweils eine Büste von Karl Heinrich Bauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Leistungen ==&lt;br /&gt;
Karl Heinrich Bauer war nach Abschluss seiner eigentlichen Berufstätigkeit einer der Gründer des [[Deutsches Krebsforschungszentrum|Deutschen Krebsforschungszentrums]] (DKFZ, 1964) in Heidelberg. Auf seinen Forschungen beruht die moderne Onkologie.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Axel W. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;K. H. Bauer.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang U. Eckart]], Christoph Gradmann: &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sorgte für die Modernisierung des deutschen [[Rettungsdienst]]es. Die Entwicklung des &amp;#039;&amp;#039;Klinomobils&amp;#039;&amp;#039;, eines fahrenden Operationssaales, geht auf ihn zurück. Bauer setzte sich auch vehement für die [[Gurtpflicht]] im Auto und für ein allgemeines [[Tempolimit]] ein. Er förderte maßgeblich den Aufbau der [[Schwesternschule der Universität Heidelberg]] als die erste Akademisierung der Pflege in der [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christine R. Auer: &amp;#039;&amp;#039;[[Antje Grauhan]] und [[Wolfgang Rapp (Mediziner)|Wolfgang Rapp]] (Abt. [[Paul Christian]]): Die Erweiterung der bipersonalen hin zu einer tripersonalen Situation stellte uns vor neuartige Herausforderungen.&amp;#039;&amp;#039; Für [[Sabine Bartholomeyczik]] zum Bundesverdienstkreuz 2015. zum Engagement Karl Heinrich Bauer ab S. 15 nahezu durchgehende Belege, Eigenverlag, Heidelberg 2015, ISBN 978-3-00-050734-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Krebs und [[Heinrich Schipperges]]: &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger Chirurgie 1818-1968. Eine Gedenkschrift zum 150jährigen Bestehen der Chirurgischen Universitätsklinik&amp;#039;&amp;#039;, Springer Berlin, Heidelberg, New York 1968, zu Karl Heinrich Bauer und der „höchst lebendigen Universitäts-Schwesternschule“ S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Braunschweig: &amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit der Schwesternschule.&amp;#039;&amp;#039; In: Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Wichtige Brückenfach. 60 Jahre Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (1961–2021)&amp;#039;&amp;#039;, Medizinische Fakultät Heidelberg 2021, S. 10 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bauer war Träger etlicher Preise und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften.&lt;br /&gt;
* 1949: [[Ehrensenator]] der Universität Heidelberg&lt;br /&gt;
* 1951 und 1958: Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Chirurgie|Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1952: Wahl in die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1955: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1962: Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1963: Ehrendoktorwürde der [[Medizinische Universität Graz|Medizinischen Fakultät]] der [[Universität Graz]]&lt;br /&gt;
* 1965: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern&lt;br /&gt;
* 1970: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband&lt;br /&gt;
* 1975: Bürgermedaille der Stadt Heidelberg&lt;br /&gt;
* 1975: Große Verdienstmedaille des Landkreises Kronach&lt;br /&gt;
* 1975: [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verdienstorden Baden-Württemberg|1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  Ehrenmitglied der [[Vereinigung Norddeutscher Chirurgen|Vereinigung Nordwestdeutscher Chirurgen]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Vereinigung Nordwestdeutscher Chirurgen, 125. Tagung, 12.–14. Juni 1980&amp;#039;&amp;#039;, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Karl-Heinrich-Bauer-Medaille]] wird seit 1994 von der Deutschen Krebsgesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. für besondere Verdienste in der Krebsforschung verliehen. Alle drei Jahre wird der mit 4000 Euro dotierte [[Karl-Heinrich-Bauer-Preis]] von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rassenhygiene. Ihre biologischen Grundlagen.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1926 [= Ausgabe 1925]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mutationstheorie der Geschwulstentstehung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* mit [[Günther Just]], [[Ernst Hanhart]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Erbbiologie des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 7 Bände. Julius Springer, Berlin 1939–1940.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit Günther Just: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für menschliche Vererbungs- und Konstitutionslehre. Fortsetzung der Zeitschrift für Konstitutionslehre, begründet von Julius Tandler.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitwirkung von W. Albrecht, C. B. Davenport, E. Kretschmer, O. Kroth, H. Lundborg, O. Naegeli, M. von Pfaundler, H. Reiter, R. Rössle, H. W. Siemens, O. Freiherr v. Verschuer und A. Vogt. Verlag von Julius Springer, Berlin 1935 ff. (aus der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die gesamte Anatomie&amp;#039;&amp;#039; ausgegliederte Publikation&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Felbor: &amp;#039;&amp;#039;Rassenbiologie und Vererbungswissenschaft in der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1995 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 3; zugleich Dissertation Würzburg 1995), ISBN 3-88479-932-0, S. 153 und 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Vom neuen Geist der Universität. Dokumente, Reden und Vorträge 1945–1946&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Krebsproblem.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1949.&lt;br /&gt;
* als Bearbeiter mit [[Rudolf Stich (Mediziner)|Rudolf Stich]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Garrè]], Lehrbuch der Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; 14. und 15. Auflage, bearbeitet von Rudolf Stich und Karl Heinrich Bauer. Berlin/Göttingen/Heidelberg 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sakro-abdominale Rektumexstirpation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Chirurg.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, 1952, S. 145 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erste chirurgische Hilfe am Notfallort bei Verkehrsunfällen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unfallheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 56, 1958, S. 9 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel 1945–1968. K. H. Bauer und Karl Jaspers.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Renato de Rosa. Springer, Berlin 1983, ISBN 3-540-12102-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Axel W. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Bauer, Karl Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 154.* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 7: &amp;#039;&amp;#039;Supplement A–K.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4, S. 49–51.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Doerr]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Bauer in seinen Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberger Jahrbücher 35 (1991), {{ISSN|0073-1641}}, S. 113–132.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kern (Mediziner)|Ernst Kern]]: &amp;#039;&amp;#039;Sehen – Denken – Handeln eines Chirurgen im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; ecomed, Landsberg am Lech 2000, ISBN 3-609-20149-5, S. 285 und 327.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Linder]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Karl Heinrich Bauer (26.9.1890 – 7.7.1978).&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für 1979. Heidelberg 1980, S. 63–65.&lt;br /&gt;
* [[Eike Wolgast]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Bauer. Der erste Heidelberger Nachkriegsrektor. Weltbild und Handeln 1945–1946.&amp;#039;&amp;#039; In: Jürgen C. Heß, Hartmut Lehmann, Volker Sellin (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Heidelberg 1945.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Transatlantische historische Studien.&amp;#039;&amp;#039; 5). Steiner, Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06880-5, S. 107–129.&lt;br /&gt;
* Barbara Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Bauer.&amp;#039;&amp;#039; [[Badische Biographien]] NF 3, 1990, {{ISSN|0940-2640}}, S. 23 f.&lt;br /&gt;
* Renato de Rosa: &amp;#039;&amp;#039;Der Neubeginn der Universität 1945. Karl Heinrich Bauer und Karl Jaspers&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wilhelm Doerr]] u. a. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Semper Apertus. Sechshundert Jahre Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 1386–1986.&amp;#039;&amp;#039; 6 Bände,  Bd. 3, Springer, Berlin 1985, ISBN 3-540-15425-6, S. 544–568.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Mitgliedseintrag von [https://www.leopoldina.org/mitgliederverzeichnis/mitglieder/member/Member/show/karl-heinrich-bauer/ Karl-Heinrich Bauer] bei der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]], abgerufen am 14. Januar 2020.&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118507311}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|90}}&lt;br /&gt;
* [https://www.krebsgesellschaft.de/wub_khbmedaille,937.html Karl-Heinrich-Bauer-Medaille der Deutschen Krebsgesellschaft]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/bekenntnisderpro00natiuoft#page/128/mode/1up Original-Scan] Sein Wahlaufruf für Hitlers Politik, Nov. 1933. KHB, S. 135, Einzelne Wissenschaftler, linke Spalte. Text des Aufrufs vorweg in 5 Sprachen. &amp;#039;&amp;#039;Es liegt eine Verwechslung vor: Prof. K. H. Bauer ist hier der Leipziger Chemiker [[Karl Hugo Friedrich Bauer]] und nicht der Chirurg Prof. Karl Heinrich Bauer aus Breslau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000001898|Karl-Heinrich Bauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=p|GND=118507311|LCCN=n83173020|VIAF=27189075}}&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Bauer, Karl Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Onkologe]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Rektor (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Vorläufigen Volksvertretung für Württemberg-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberfeldarzt (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer wissenschaftlichen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Julius-Maximilians-Universität Würzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bauer, Karl Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chirurg und Sanitätsoffizier, Rektor der Universität Heidelberg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mitwitz|Schwärzdorf]], Oberfranken&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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