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	<title>Karl Hauss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hauss-karl-1912-s487.jpg|mini|Karl Hauss als Reichstagsabgeordneter 1912]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Hauss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (französisch: &amp;#039;&amp;#039;Charles Hauss&amp;#039;&amp;#039;) (* [[3. Januar]] [[1871]] in [[Brumath]] bei [[Straßburg]]; † [[30. Januar]] [[1925]] in Straßburg) war ein [[Deutsches Reich|deutscher]] [[Politiker]] ([[Elsaß-Lothringische Zentrumspartei]]) und Staatssekretär im [[Ministerium für Elsaß-Lothringen]] des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Karl Hauss war der Sohn eines Tagelöhners. Nach dem Abschluss der Grundschule kam er nach Straßburg, wo er verschiedene katholische Schulen besuchte, zuletzt das bischöfliches Gymnasium. 1885 bis 1888 besuchte er die Afrikaschule in [[Clermont-Ferrand]]. Nach dem Schulabschluss machte er eine Banklehre und leistete 1890/91 seinen Wehrdienst. Danach arbeitete er für die Reichseisenbahnen in Elsass-Lothringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische und journalistische Arbeit ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Reichstagswahl 1893|Reichstagswahlen 1893]] unterstützte er als Redner den Zentrumskandidaten Paul Müller-Simonis (1862–1930). Aufsehen erregte er mit der öffentlichen Beschwerde gegen den Polizeipräsidenten Feichter, der die katholische Studentenverbindung „Fedelta“ verboten hatte. Aufgrund des Medienechos wurde Feichter entlassen. Auch Karl Hauss verlor seinen Arbeitsplatz bei der Eisenbahn. 1894 bis 1900 arbeitete Karl Hauss beim &amp;#039;&amp;#039;[[Elsässer (Zeitung)|Elsässer]]&amp;#039;&amp;#039;, der größten katholischen Tageszeitung des Elsass. Im Jahr 1900 wurde er Chefredakteur von [[Nicolaus Delsor]]s Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Elsässische Volksbote]]&amp;#039;&amp;#039; (Straßburg). 1895 wurde er zum 2. Sekretär des Wahlvereins der katholischen Volkspartei gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landtagsabgeordneter ==&lt;br /&gt;
1903 bis 1911 gehörte er dem Landesausschuss des Reichslandes Elsaß-Lothringen an. Mit der Schaffung des [[Landtag des Reichslandes Elsass-Lothringen|Landtags des Reichslandes Elsass-Lothringen]] 1911 wurde er in den [[Landtagswahl in Elsaß-Lothringen 1911|Landtag gewählt]] und dort Fraktionsvorsitzender der Elsaß-Lothringischen Zentrumspartei. Seit 1906 war er Sekretär der Elsaß-Lothringischen Zentrumspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter des Reichstages und Zabern-Affäre ==&lt;br /&gt;
Hauss war von 1898 bis 1903 als Abgeordneter des Wahlkreises Elsaß-Lothringen 9 (Straßburg-Land) Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstages]]. Von 1907 bis 1912 vertrat er den Wahlkreis Elsaß-Lothringen 4 (Gebweiler) im Reichstag. Von 1912 bis 1918 war er Mitglied der Elsässischen Zentrumspartei und Abgeordneter des Wahlkreises Elsaß-Lothringen 10 (Hagenau-Weißenburg).&amp;lt;ref&amp;gt;Carl-Wilhelm Reibel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; 15, 2). Halbband 2. Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1515–1517, S. 1531–1538.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verfassung von 1911 für das Reichsland Elsaß-Lothringen lehnte Hauss ab. In den Konflikten zwischen der Zentrumspartei des Reiches und der in Elsaß-Lothringen trat er für eine Zusammenarbeit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zabern-Affäre]] (&amp;#039;&amp;#039;Affaire de Saverne&amp;#039;&amp;#039;), einer innenpolitischen Krise, die sich Ende 1913 im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] wegen der Beleidigung der Bevölkerung im [[Elsass|elsässischen]] Zabern ([[Saverne]]) durch einen [[Preußen|preußischen]] [[Leutnant]] ereignete, forderte Hauss neben zwei weiteren Reichstagsabgeordneten die Durchführung einer Reichstagsdebatte über die militaristischen Strukturen der deutschen Gesellschaft sowie der Stellung der Reichsleitung im Verhältnis zu [[Kaiser]] [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] Die Affäre belastete nicht nur das Verhältnis zwischen dem [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] und dem übrigen Deutschen Reich schwer, sondern führte auch zu einem erheblichen Ansehensverlust des Kaisers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Staatssekretär für Elsaß-Lothringen ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1918 wurde er als Nachfolger von [[Georg von Tschammer und Quaritz]] letzter Staatssekretär im [[Ministerium für Elsaß-Lothringen]]. Sein Versuch, für seine Regierung auch eine Mehrheit im Landtag zu erreichen, scheiterte. Er setzte sich durch die Annahme des Auftrags zur Regierungsbildung in den Gegensatz zu seiner eigenen Fraktion, die ihn am nach der Ernennung aus der Fraktion ausschloss. Noch bevor nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] am 12. November 1918 ein souveränes Elsaß-Lothringen ausgerufen wurde, trat er am 10. November 1918 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen französischen Machthaber luden ihn vor eine [[Commission de Triage]], verhängten jedoch keine Strafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Hauss zog sich danach aus der Politik zurück. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hiery]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichstagswahlen im Reichsland. Ein Beitrag zur Landesgeschichte von Elsaß-Lothringen und zur Wahlgeschichte des Deutschen Reiches 1871–1918&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; 80). Droste, Düsseldorf 1986, ISBN 3-7700-5132-7, S. 455–456, (Zugleich: Freiburg (Breisgau), Universität, Dissertation, 1984).&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichstagsabgeordnete der Zentrumspartei 1871 bis 1933. Biographisches Handbuch und Historische Photographien&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1999, ISBN 3-7700-5223-4.&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]], [[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Gies – Hessel.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München u. a. 1996, ISBN 3-598-23164-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133742911|Hauß, Karl}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Karl Hauss|953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Staatssekretäre im Reichsamt für Elsaß-Lothringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133742911|VIAF=65204791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hauss, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär im Reichsamt für Elsaß-Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer des Landtags des Reichslandes Elsaß-Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Landesausschusses von Elsaß-Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hauss, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hauß, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrum), MdR, Staatssekretär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brumath]] bei [[Straßburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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